Heute fängt unser Tag um 6:45 Uhr an. Um 7:00 sitzen wir im Auto auf dem Weg nach Estepona. Wir haben Yurii, dem „In-Empang-Nehmer“ unserer Agentur, ausgemacht, dass wir um 15:00 Uhr das Appartement übernehmen wollen. Knapp 650 km liegen vor uns. Die ersten Kilometer fahren wir, bevor die Sonne aufgeht, sind aber ein wenig erstaunt, wie wenig Berufsverkehr heute ist, Es ist doch Montag und ein normaler Arbeitstag, dachten wir. Egal, schön, dass so wenig los ist auf den Straßen. Im Laufe des Tages erfahren wir durch Teresa, dass heute Tag der „Fiesta Nacional de España“ – also der spanische Nationalfeiertag ist.

Gegen 8:30 Uhr ein spanisches Frühstück an einer Autobahnraststätte.

Es geht weiter. Wir fahren am Meer entlang, obwohl von Dénia nach Estepona der Weg über Granada kürzer wäre. Uns zieht es ans Meer. Wir nehmen weiter die A-7 und auch AP-7, die hier auch Autovía del Mediterráneo heißt.

Wir kommen schon um 14:00 Uhr an unserer Unterkunft an. Yurii hat erst um 14:40 Zeit uns das Appartement zu übergeben. So laufen wir ein wenig umher, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen.


Während der Übergabe kommt ein Pärchen vorbei und stellt sich als die Eigentümer des Appartements vor. Wir finden sie beide sehr sympathisch und finden es sehr schön, nun zu wissen, von wem wir unser wunderschönes Herbst- und Winterzuhause mieten. Als Juraj zufällig sieht, dass wir zwei Fahrräder auf der Anhängerkupplung haben, bietet er uns spontan großzügig den Keller an, der ihnen hier unten im Haus gehört und den sie gerade nicht benötigen. Wir freuen uns riesig. So finden unsere Fahrräder einen sicheren Platz, vor dem Audi in der Tiefgarage wäre es ganz schön eng geworden.
Wir entladen Auto und dann geht es zum Meer. Endlich die Füße in das Wasser halten.

Wir sind glücklich, dass wir nach den 2.760 km endlich am Ziel angekommen sind. Jetzt liegen 160 Tage vor uns, auf die wir uns schon sehr freuen.

Nach dem Strandbesuch fahren wir noch zum Einkaufen. Trotz des Feiertages haben ein paar Geschäfte auf. Wir kaufen Käse, Salami, Brot und Wein, sodass wir ein schönes Abendessen auf unserer Terrasse einnehmen können.

Bevor es morgen ans Auspacken geht, baue ich heute nur noch meinen Rechner auf, damit ich morgen früh startklar bin. Wir sind ja nicht zum Urlaubmachen hier sind sondern #workingfromsomewhereelse. Also um den Winter woanders zu wohnen und viel Homeoffice zu machen. Aber wie ein bisschen Urlaub fühlt es sich schon an 🙂 Wir sind gerade sehr glücklich.
Wir sehen den Sonnenuntergang von der Terrasse aus
