Wir machen heute einen Ausflug nach Casares. Etwas im Hinterland, etwas in den Bergen.

Casares ist eines der typischen weißen Bergdörfer Andalusiens und liegt im Westen der Provinz Málaga, nur wenige Kilometer landeinwärts von der Costa del Sol. Der historische Ortskern befindet sich spektakulär auf einem Felsen auf etwa 435 m Höhe und steht seit 1978 als historisch-künstlerisches Ensemble unter Schutz. Die Gemeinde selbst reicht von der Küste bis in Berglagen von fast 1.500 m und umfasst rund 162 km². Besonders sehenswert sind der alte Ortskern mit seinen engen, steilen Gassen, die Reste der mittelalterlichen Burg, die Aussicht Richtung Straße von Gibraltar, die Casa Natal de Blas Infante sowie mehrere historische Kirchen und Brunnen. Casares ist der Geburtsort von Blas Infante, einer zentralen Figur des modernen andalusischen Regionalbewusstseins. (soviel zu Casares laut Internet) Wir fahren in das auf 435 m Höhe gelegene Dorf und laufen durch die engen Gassen des Ortskerns.
Schon bei der Anfahrt offenbart sich ein Blick auf das im Hang gelegene weiße Dorf.

Wir fahren in ein Parkhaus. Die Einfahrtsebene ist die Ebene -7. Der Ausgang ist auf Ebene 0. Von dort ist der Blick auf das Dorf gleich etwas anders.

Wir laufen durch die engen Gassen, die ab und zu sehr verfallen und renovierungsbedürftig aussehen. Vieles ist aber wunderschön, vor Allem die Wände mit den typisch andalusischen Blumentöpfen.

Es gibt kaum eine Straße, die gerade ist, immer geht es bergauf oder bergab. Teilweise auch per Stufen. Autos fahren hier keine. Ein paar elektrisch getriebene Golfcarts übernehmen kleinere Transporte.




„Die Liebe meines Lebens,
das, was ich im Leben am meisten liebe,
ist dieses Land, meine Herren,
und es heißt Andalusien.“
Juan Antonio Hurtado
Casares, das kleine Andalusien
Auf dem Weg nach oben zur Burg genießen wir die Aussicht.

Auf dem Bild oben das große, weiße Gebäude im rechten Drittel, wo auch der Bus zu sehen ist, ist das Parkhaus.
Oben an der Burg ist die Kirche, die zur Ermita de la Veracruz gehört.

Am Nachmittag fahren wir zum Sonora Beach und laufen von dort auf der Senda Litoral, den wir meist morgens zum Sonnenaufgang gehen. Am Hotel Las Dunas ist ein Café, direkt am Strand. Wir „probieren“ es aus mit einem Kaffee. Die Aussicht ist toll.































































































































































