Wir fahren heute zum Sonnenaufgang Richtung Estepona und parken an der Urbanizacion, in der wir vor zwei Jahren unser Appartement hatten. Von dort gehen wir zu Fuß am Meer entlang dem Sonnenaufgang entgegen. Die Farben sind, wie schon so oft, kurz vor dem eigentlichen Sonnenaufgang am schönsten. Vor allem, wenn es leicht wolkig ist und die Wolken von unten schon durch die Sonne angestrahlt werden.

Heute ist es kühler als an den letzten Tagen, nur 16 Grad um diese Zeit. Sobald die Sonne raus ist, wird es schnell wärmer. Immer wieder schön zu merken, welche Kraft die Sonne hat.

In meiner Mittagspause fahre ich mit dem Fahrrad zu unserer Agentur. Es ist Post aus Deutschland gekommen. Geli, unsere deutsche Nachbarin, schickt uns unsere Post immer wieder gebündelt an die Adresse der Agentur nach und wir können sie dann von dort abholen. Das hat heute gut funktioniert. Der einzige Wermutstropfen: Die Agentur liegt knapp 11 km entfernt und um mit dem Fahrrad dorthin zu kommen, gilt es wieder viele Höhenmeter zu bezwingen. Der Weg führt durch zwei Flussbetten, die aktuell kein Wasser führen. Ich bin gespannt, wie es da im Winter aussieht bzw. nach einer Zeit von starken Regenfällen.

Der Weg zur Agentur verläuft hauptsächlich auf asphaltierten Straßen. Nur bei dem zweiten Bachbett ist ein kleiner Schotterweg, den man hochfahren muss.

Die letzten 1,5 km geht es durch den regen Stadtverkehr, an einer Schule vorbei – gerade ist die Schule aus, zig Kinder laufen über die Straße zu den Eltern, die in Autos in zweiter und dritter Reihe parken. Am Ende noch drei Kreisverkehre, zweispurig.
Beim Rückweg habe ich nur teilweise dieselbe Route wie auf dem Hinweg genommen. Mich zieht es ans Meer, an den Strand, an die Ruhe dort. Und an die Aussicht.



Am Ende bin ich 2:20 Stunden unterwegs. 27 Kilometer und 350 Höhenmeter. Ich muss meine Kraft und Ausdauer so einplanen, dass ich am Ende immer noch den Berg zu unserer Urbanizacion hinaufkomme. 9% Steigung, hoch von Null auf 65 Höhenmeter.

Den Abend lassen wir gemütlich mit einem Abendessen und einem Glas Wein auf der Terrasse ausklingen.





















































































































































