Nachdem wir gestern schon fast alles was mit soll, im Wohnzimmer zusammen getragen haben, kommt heute noch der Rest dazu. Nach meinen Calls am Vormittag geht es ans Abbauen der Computer, Monitore und Zubehör. Das kommt auch alles ins Wohnzimmer. Während Nina noch in der Stadt ist, fange ich mit dem ersten Tetris an: Alles in die roten Kisten verstauen.
Anmerkung: Tetris: Tetris ist ein klassisches Puzzlespiel, bei dem unterschiedlich geformte Blöcke, sogenannte Tetrominos, von oben nach unten fallen. Ziel ist es, sie so anzuordnen, dass vollständige horizontale Reihen entstehen. Diese Reihen verschwinden und bringen Punkte. Mit der Zeit fallen die Steine immer schneller, wodurch das Spiel schwieriger wird. Verloren ist die Runde, wenn sich die Blöcke bis zum oberen Spielfeldrand stapeln. Tetris wurde 1984 vom russischen Programmierer Alexei Paschitnow entwickelt und gilt heute als einer der bekanntesten Computerspiel-Klassiker weltweit. Zahlreiche Ableger erschienen auf mehr als 65 Plattformen und wurden insgesamt mehrere hundert Millionen Mal verkauft.
Dann folgt der zweite Tetris-Teil: Alles ins Auto bekommen. Beim zweiten Versuch hat es dann auch geklappt.
Rückbank-Tetris
Kofferraum-Tetris
Zum Schluss kommen noch die Fahrräder auf die Anhängerkupplung und wir sind startbereit.
Alles drin und dran
Am Nachmittag starten wir mit großer Reisefreude los nach Müllhausen. 520 km. Staubedingt brauchen wir über fünf Stunden. Unser Hotel ist 10 km vor der französischen Grenze. Noch ein kurzer Snack und dann ab ins Bett. Morgen sehen wir das Meer!
Morgen geht es wieder nach Andalusien. Zum vierten Mal. Wir freuen uns drauf. Dieses Mal sind es über 160 Tage, die wir dort verbringen wollen. Vor vier Wochen hat sich die Gelegenheit aufgetan, schon eine Woche vor dem ursprünglich geplanten Termin zu fahren. Unser Appartement, das Oasis 325 heißt, ist früher frei, und auf unsere Anfrage, ob wir entsprechend früher kommen können, war die Antwort: „Ja“. Oasis 325 ist 8 km vor Estepona und liegt am Hang, in einer Wohnanlage, die erst zwei Jahre alt ist. Wir sind dieses Jahr also nicht so zentral wie in den Jahren zuvor und wir sind nicht direkt am Meer. Wir sind gespannt, was das bedeutet. Sicherlich mehr mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs zu sein und weniger zu Fuß. Einkaufen zu Fuß wird nicht gehen. Auch zu unseren Morgenspaziergängen am Meer werden wir mit dem Auto oder dem Rad fahren müssen. Die letzten vier Wochen standen dann auch wieder – wie auch in den Jahren zuvor – im Zeichen der Vorbereitung. Termine machen und wahrnehmen: Allerlei Arzttermine, Friseur, sowie Vor-Ort-Termine für mich bei meinen Kunden quer durch Deutschland. In die heiße Phase sind wir vor zehn Tagen gekommen: Wir haben unsere Packliste aktualisiert und ausgedruckt. Dinge, die wir hier nicht mehr brauchten, die aber mit sollten, wie immer im Wohnzimmer gesammelt. Wir haben das jetzt schon einige Male gemacht und es stellt sich ein wenig eine Routine ein. Die Packliste hilft ungemein.
leere Kisten zum Sammeln der Dinge die mit sollen
Im Laufe der letzten zehn Tagen kamen noch zwei Kisten dazu und noch weitere Dinge: Unsere Klapptische, die als Schreibtische dienen werden, Drohnen, Drachen, Yoga-Dinge, Nina’s Doodle-Equipment, usw. Vom Gefühl her ist es mehr als wir letzten Jahr mitgenommen haben.
Mehr Kisten und mehr Sachen
Morgen kommen noch die Monitore und das ganze Computer-Equipment dazu. Nina hat am Vormittag noch einen Termin in der Stadt, sodass wir planen gegen 15:00 Uhr loszufahren. Wir fahren auf vier Tage: Am ersten Tag bis Müllheim an der französischen Grenze – 520 km Am zweiten Tag von Müllheim bis Sète kurz vor der spanischen Grenze – 740 km Am dritten Tag von Sète bis Dénia – 780 km Am vierten Tag von Dénia bis Estepona – 700 km. So steht dann auch das Beladen des Autos für morgen an. Wir sind gespannt, ob alles rein geht.
geplante Route
Die Wettervorhersage ist gut: 25 Gard und nachts nur knapp unter 20 Grad.
Am Tag unserer Rückreise bleibt zunächst die Sonne hinter den Wolken verborgen. So bleibt ein Foto vom fast-noch-Vollmond.
Fast-Noch-Vollmond am Morgen
Morgens um die Zeit ist es in der Anlage noch recht ruhig. Das Personal ist dabei, alles für den Tag herzurichten und sauber zu machen. Ich genieße die Ruhe am Morgen und laufe durch die Anlage um noch das ein oder andere Foto zu machen.
Einer der PoolsEs ist windig
Heute geht es zurück nach Berlin, bzw. Dresden. Doch vorher steht Sightseeing in Heraklion an. Das Internet sagt zu dem Ort:
Heraklion ist die Hauptstadt und größte Stadt Kretas und zugleich das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel. Die Stadt liegt an der Nordküste und verbindet moderne Geschäftigkeit mit einer langen Geschichte. Besonders prägend sind die venezianische Vergangenheit mit der Hafenfestung Koules, den mächtigen Stadtmauern und der Altstadt sowie die osmanischen und byzantinischen Spuren. Nur rund 5 km südlich liegt Knossos, das wichtigste Zentrum der minoischen Kultur und eng verbunden mit den Mythen um König Minos, das Labyrinth und den Minotaurus. Das Archäologische Museum von Heraklion zählt zu den wichtigsten Museen Griechenlands für minoische Kunst und ergänzt einen Besuch in Knossos hervorragend.
Heute ist Heraklion eine lebendige Mittelmeerstadt mit knapp 180.000 Einwohnern im Gemeindegebiet, einem bedeutenden Hafen und einem internationalen Flughafen. Im Zentrum konzentriert sich vieles rund um den Löwenbrunnen, die Fußgängerzonen, kleine Plätze, Tavernen und Cafés; am alten Hafen lässt sich gut entlang der venezianischen Anlagen spazieren. Die Stadt eignet sich außerdem hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in ganz Kreta – zu Stränden, Weingütern, Berglandschaften und weiteren archäologischen Stätten. Kulinarisch solltest du typische kretische Küche probieren: viel Olivenöl, Gemüse, Käse, Fisch, Lamm und lokale Spezialitäten wie Dakos.
So finden wir auch viele Souvenier Läden und grundsätzlich in der Altstadt ein buntes Treiben, hauptsächlich Touristen, die unterwegs sind. Man hört sehr viel die deutsche Sprache.
Einer von vielen Souvenier LädenMit den Kollegen unterwegsaltes Gemäuereine StatueIn Herklion🙂kleine Sightseeing Tour durch Heraklion
Am Nachmittag geht es dann zum Flughafen. Der ist leider sehr unübersichtlich, innen schlecht beschildert und sehr voll. Hier merkt man nochmal (siehe Altstadt, weiter oben) das Kreta sehr auf Tourismus ausgelegt ist.
An den Gates: Warten auf die FliegerEin letztes Bild über das Rollfeld auf das Meer und auf Dia Island
Nach 3:10 Stunden Flug die Landung in Berlin und im Anschluss die zwei Stunden Fahrt mit dem Bus zurück nach Dresden. Ich bleibe noch eine Nacht im Hotel und fahre Dienstag Früh zurück nach Hause
Heute steht eine Katamaran-Tour auf dem Programm. Die Firma hat vier Katamarane für uns 80 Personen gechartet. Allerdings verheißt das Wetter erst mal nichts Gutes.
Regen am Morgen
Wir hoffen auf besseres Wetter und fahren mit zwei Bussen zum Hafen von Heraklion – 35 Minuten Fahrtzeit.
im Bus
Am Hafen angekommen, verteilen wir uns auf die vier Katamarane. Bester Platz um nicht seekrank zu werden ist oben-hinten. Von dort hat man auch eine gute Aussicht.
ein Katamaran ist hinter unsund einer ist vor uns
Wir fahren in eine Bucht von Dia Island, einer Insel vor Heraklion. 70 Minuten Fahrtzeit. Man merkt den Wellengang auf See. Kaum in der Bucht angekommen hört das Schaukeln auf.
Wir sind letzter geworden, die anderen drei sind schon vor Anker
Wir haben jetzt drei Stunden Zeit zum Schwimmen, SUPen, Schnorcheln, Schwimmen oder auch an Bord zu bleiben. Ich gehe schwimmen.
Nach dem Schwimmen
Das Wasser ist angenehm warm und die Farben sind echt klasse. Unter uns sind es zehn Meter bis zum Boden.
Klasse Farben
Die Wolken kommen näher, aber es regnet nicht. Es gibt auch was zu Essen an Board und reichlich Getränke 🙂
Strandbar
Die Insel ist nicht bewohnt, es stehen dort einzelne Häuser, so auch diese Strandbar, die allerdings nicht sehr einladend aussieht Nach den drei Stunden geht es wieder zurück zum Hafen.
Aussteigen im Hafen
Einer meiner Kollegen hat seine Drohne mitgebracht und mir seine Aufnahmen zur Verfügung gestellt.
Die vier Katamarane in der BuchtDie Farben und ein Teil der 80 im Wasserdie vier Katamarane – im Hintergund ist Kreta
Mein Tag fängt um 07:00 Uhr an (Kreta ist eine Stunde voraus – Zeitverschiebung, in Deutschland ist es also 06:00 Uhr), ich gehe zum Restaurant zum Frühstücken. Es öffnet aber erst um 07:30 Uhr. Ich nutze die Zeit, um einen kleinen Spaziergang durch die Anlage zu machen. Das Wetter ist durchwachsen – zwar schon 20 Grad, aber sehr bewölkt.
Kaliméra Sonnenaufgang hinter WolkenSonnenaufgangEiner der Pools
In der Anlage gibt es mehrere Pools, mehrere Restaurants und mehrere Bars.
Einer der Pools
Nach dem Frühstück sind drei Ausflüge für uns organisiert: Eine Weinverkostung, eine Wanderung und einmal Geschichte (Irgendwas mit Knossos…) Ich entscheide mich für die vierte Option: in der Anlage bleiben und entspannen. Ich setzte mich in eine der Bars und trinke einen Espresso, genieße ein wenig die Ruhe. Abhängig davon, wer den Espresso zubereitet, bekommt man ihn im Pappbecher oder (siehe weiter unten) in einer Tasse.
Espresso im Pappbecher
Ein paar wenige Kollegen nehmen auch diese Option wahr und so ergeben sich schöne Gespräche bei einem Kaffee oder einem Glas Wein. Gegen 12:30 Uhr kommen die ersten Ausflügler zurück und es geht zum Mittagessen (All inclusive bedeutet: Essen, Trinken, Trinken, Essen, – und das den ganzen Tag…). Nach dem Mittagessen nochmal ein Espresso mit Aussicht.
Espresso – diesmal in einer Tasse
Am Nachmittag habe wieder viele tolle Gespräche mit Kollegen und Kolleginnen. Abends gibt es verschiedene Speisen vom Buffet und anschließend geht es weiter mit dem geselliges Beisammensein bei einem oder zwei Gläsern Wein.
Haupthaus und 50m PoolEiner der anderen, kleineren Pools
Mein Arbeitgeber, die Trans4mation, feiert ihr 25 jähriges Bestehen. Wir haben vor knapp vier Monaten abgestimmt, was wir machen wollen. Die Mehrheit hat sich für ein verlängertes Wochenende ausgesprochen. Die Wahl fiel dann auf Kreta. So geht es heute los mit dem Flieger für 4 Tage nach Kreta.
Berlin —> Heraklion auf Kreta
Mit ca. 80 Kollegen und Kolleginnen vom Büro in Dresden mit dem Bus nach Berlin zum (neuen) Hauptstadt-Flughafen.
In Berlin angekommenUnser FliegerSchlange beim EinsteigenAngekommen
Auf Kreta angekommen, erwartet uns fast blauer Himmel und Temperaturen von 27 Grad.
Mit dem Bus geht es zur Unterkunft.
Wir werden am Flughafen von zwei Bussen abgeholt und in 30 Minuten zur Unterkunft gefahren.
Links: der Flughafen – Rechts: Das Ressort
Es ist ein recht großes Ressort. zum Strand sind es ca. 15 Minuten, der Zugang soll aber sehr verbaut sein, d.h. man kommt nicht wirklich an schöne Ecken ran.
Unser Ressort für die nächsten 3 Tage – in schwarz: Mein Zimmer
Es wurde für uns alle das „All Inclusive“ Paket gebucht wurde. (Wir wollen ja feiern…) Das Einchecken geht auch überraschender Weise recht schnell, sodass wir alle nach 15 Minuten auf unseren Zimmern sind.
Mein Zimmerausblick
Am Abend treffen wir uns alle zum gemeinsamen „25 Jahre Revue passieren lassen“ und gemeinsamen Essen. Der Abend klingt aus mit einem Glas Wein in einem der vielen Restaurants/Bars und schönen Gesprächen mit Kollegen.
Nach dem Abendessen packen dann auch wir zusammen und nehmen Abschied. Es war ein supertolles Wochenende mit vielen schönen Gesprächen, Rad-Touren, Drohnen-Videos, Quality Time, Relaxen in der Hängematte und einfach nur aufs Wasser schauen. Einfach klasse.
Der Tag fängt für mich wieder mit einer kleinen Fahrradrunde an. Das Wetter spielt heute nicht so mit, sodass es kein schönes Sonnenaufgangsfoto gibt. Es ist windig, wolkig und es hat 15 Grad. Wärmer als in den vergangenen drei Nächten.
Blumen am Wegesrand
Fischteiche sind hier allgegenwärtig.
Meine Vor-Frühstücks-Runde
Ich bin pünktlich zum Frühstück zurück am Stellplatz. Inga und Nina bereiten es im Teamwork zu.
Kaffee mit Milch ist fertig
Frühstück mit Aussicht
Frühstücksplatz
Wir lassen uns mit dem Frühstück gemütlich Zeit. Im Anschluss gehen Inga und Claudio ihre Gassi-Runde mit Rico und Nala.
Nach dem Mittagessen und einem kleinen Regenschauer ist dann ist die Zeit für den ersten Abschied gekommen. Inga fährt mit dem Motorrad und Claudio mit den Hunden im WoMo nach Hause. Für sie geht es zurück nach Schweinfurt. Nina backt nachmittags im Omnia einen Apfelkuchen, den wir mit Blick auf den Weiher genießen.
Apfelkuchen im Omnia
Wir lassen den Rest vom Tag die Seele baumeln.
Fast alle unsere Campernachbarn sind zwischenzeitlich wieder weg. Wir sind mit einem anderen Gast die einzigen, die den Sonntag hier verbringen. Unten noch einmal ein Bild von unserem Stellplatz. Der nächste Camper ist auf der anderen Seite des Weihers. Ruhe pur.
Der Tag fängt wieder mit einem schönen Sonnenaufgang auf. Heute werden wir etwas früher wach als gestern, sodass wir die Farben schon vor dem eigentlichen Aufgang genießen können
Kurz vor Sonnenaufgang
Nina legt sich nochmal hin und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Inga und Claudio schlafen noch. Eine Entenfamilie schwimmt vorbei.
Entenfamilie
Während die anderen weiterschlafen, drehe ich eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Ich mag die Ruhe am Morgen und hier ist es super-ruhig.
Morgenrunde
Nach dem Frühstück fahre ich dann nochmals los, die Drohne dabei. Ich mache ein kurzes Video, wie die Karpfenteich-Landschaft von oben aussieht. Christian gehören 49 davon.
Dann habe ich Glück: Ein Storch läuft vor mir am Wasser entlang. Wir haben gestern schon Störche gesehen. Hier scheint es deutlich mehr zu geben als bei uns daheim.
Schließlich hatte ich nochmal das Glück, dass ein anderer recht nahe an mir vorbeifliegt. Das Foto ist mit der Handy-Kamera entstanden.
Storch im Abflug
Meine Tour führt mich weiter durch einen Wald. Der Weg wird enger, ist aber fahrbar,
Waldweg – noch zweispurigWaldweg – jetzt einspurig
im Wald dann auch wieder Teiche.
Teiche
Kurz vor der Rückkehr mache ich noch ein Foto von oben. Links unterhalb des Hauses ist unser Stellplatz. die Teiche gehören alle Christian.
Teiche von obenMeine Runde vom Vormittag
Nach der Rückkehr probiere ich die Dusche im Van aus. Sie ist eng, aber ab und zu geht das schon. Es ist jedoch nichts für jeden Tag.
Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, drehen Inga und Claudio mit Rico und Nala ihre Hunde-Runde und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Im Anschluss gibt es einen Schokoladen Kuchen aus dem Omnia. Wir sitzen zusammen bei netten Gesprächen und einem Glas Wein bis zum Sonnenuntergang.
Der Tag fängt mit einem schönen Sonnenaufgang an, den wir fast aus dem Bett heraus sehen können.
kurz nach SonnenaufgangKurz nach SonnenaufgangAm Morgen
Nina schläft noch eine Runde und ich fahre in der Kühle des Morgens mit dem Fahrrad eine Erkundungstour.
Blick über einen der Karpfenteiche auf das Anwesen von Christian und seinen ElternAn Fischteichen vorbei
Es sind mehr als 30 Fischteiche, die hier fast gerade in einer Reihe sind. Ich fahre an einigen von denen vorbei.
Teilweise am Rand mit schönen BlumenUnser Stellplatz von der anderen Teichseite aus gesehenMeine Erkundungstour – knapp 45 Minuten
Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Rad 7km in den übernächsten Ort zum Einkaufen zum Rewe. Die meiste Zeit gehr es an Fischteichen vorbei. Wie es scheint lebt heir die ganze Region von Karpfen. Nach meiner Rückkehr sind unsere Nachbarn nicht mehr da und ich kann die Drohne steigen lassen ohne jemanden zu stören.
Nina macht ihren Mittagsschlaf und gegen 14:00 Uhr kommt Claudio mit dem WoMo. Wir finden einen superschönen Schattenplatz und Claudio richtet alles ein, WoMo aufbocken, sodass es gerade steht, Strom anschließen,… Nach dem Kaffee kommt dann auch Inga mit dem Motorrad. Wir lassen den Tag mit einem Glas Wein, netten Gesprächen und viel Entspannung beim Sonnenuntergang ausklingen.
Wir fahren für ein verlängertes Wochenende zum Campen. Nicht weit weg, nur 90 Minuten und 130 km entfernt, nahe Herzogenaurach bei Christian am Karpfenteich. Der Ort heißt Gerhardshofen. Es ist Tradition, dass wir mit Inga und Claudio das Wochenende nach Claudios und meinem Geburtstag gemeinsam verbringen. Zusammen Geburtstag feiern. Claudio hat 6 Tage vor mir Geburtstag.
Der Weg nach zum FischweiherChristians Karpfenzucht
Ganz ruhig gelegen.
Nina und ich holen unseren Van heute um 14:00 Uhr ab. Gestern Abend und heute vormittags haben wir schon alle Sachen zusammengetragen, die mit sollen.
das muss mit – und noch mehr
Am Nachmittag laden wir alles in den Van und sind zwei Stunden später startklar.
unter dem Hochbett ist viel Platz für allesfast startklar
um 17:00 Uhr geht es los und knapp zwei Stunden später essen wir am Karpfenteich zu Abend.
Ruhe pur am KarpfenteichAbendessen am Teich
Inga und Claudio kommen morgen. Wir sind die Vorhut und freuen uns schon sehr auf sie.
Aussicht
Christian stellt seine Wiesen um die Karpfenteiche zum Campen zur Verfügung. Es gibt Strom, keine Dusche, kein W-LAN und ein Klohäuschen, das super sauber ist.
Heute steht die letzte Etappe an. Der Tatsache geschuldet, dass wir noch eine letzte Nacht am Meer verbringen wollten, somit Sète gesetzt war, haben wir heute 1.200 km vor uns. Der Tag fängt daher sehr früh an. Um 2:00 Uhr ist Abfahrt. Nach 11 Stunden sind wir dann auch zu Hause. Nachts ist für mich ein ganz entspanntes Fahren. Überhaupt hatten wir auf der gesamten Rückreise keinerlei Staus oder Verzögerungen, ausgenommen die zwei Polizeikontrollen: eine in Spanien und auf der deutschen Seite, gleich nach der Einreise aus Frankreich. Wir sind bei beiden durch gewunken worden 🙂
Wir wachen gegen 06:00 Uhr auf. Es ist bewölkt, fast geschlossene Wolkendecke. Also kein Spaziergang am Strand. Nachdem Nina gefrühstückt hat und unseren Proviant für heute vorbereitet hat, geht es los. Ziel ist Sète in Frankreich. Kurz hinter Valencia bekomme ich auch Hunger und wir fahren auf einen Rastplatz für ein süßes Frühstück. Wir halten an einer Raststätte, die innen den Charme einer alten Bahnhofshalle hat. Aber überdachte Parkplätze hat sie.
Raststätte mit überdachten Parkplätzen
Ninas zweites und mein erstes Frühstück
Weiter geht es Richtung Frankreich. Gestern und auch heute: Kaum Verkehr, kein Stau, ganz entspanntes Reisen.
Wegweiser
Interessant ist, dass die AP-7 bzw. die A-7 genau die Autobahn ist, auf der wir gestern in Estepona aufgefahren sind. Mit anderen Worten: Wir sind durch ganz Spanien auf nur einer Autobahn unterwegs. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Sète an. Erster Weg ist zur Tankstelle, dann ins Hotel. Das Wetter ist nicht so prickelnd. Sonne und Wolken bei 10 Grad.
Nachdem wir gestern alles gepackt haben und auch das Auto beladen ist, gibt es heute früh nicht mehr viel zu tun. Den Proviant einpacken und den letzten Müll entsorgen. Dann geht es los. Unsere erste Etappe geht von Estepona nach Dénia.
Estepona –> Dénia
Dénia kennen wir vom letzten Jahr und auch von der Anreise zur diesjährigen Winter-Workation. Es hat uns gut gefallen, der Strand nahe dem Hotel ist superschön, Sandstrand, wie er sein soll. Eigentlich wollten wir bei einem der beiden Chiringuitos auf dem Strand einen Kaffee trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen essen, aber beide sind nicht mehr da. Entweder komplett weg, oder noch im Winter-Quartier.
Strand von Dénia. Hier stand vor 5 Monaten noch ein Chiringuito auf dem Strand
Die Temperaturen sind höher als in Estepona. Es sind 21 Grad. Das Wasser ist nicht ganz so warm…
Wassertemperatur: kalt.
Mit den Füßen ist es auszuhalten
Fuß-Bild
Nina hat ihr Badezeug mitgenommen und traut sich rein. Aber nicht ganz und auch nicht lange. Aber der Wille zählt.
Nina traut sich
Der Strand scheint auch bei Campern aus allen möglichen Ländern (Deutschland, England, Niederlande, Schweden und auch Spanien sind vertreten) bekannt zu sein.
Camper am Strand
Grün und blau
Wir essen im Hotel zu Abend und sitzen danach noch ein wenig auf dem Balkon in der Sonne.
Am Freitag geht es zurück nach Deutschland. Die letzten Tage waren geprägt mit Kraft schöpfen (auch mental) für das, was in den kommenden Tagen ansteht, und mit überlegen, was wir vielleicht hierlassen wollen und was wir noch einkaufen müssen und wollen. Am Samstag waren wir bei Carlos und haben unser letztes Obst und Gemüse eingekauft. Die Maracuja sind just in time für uns gepflügt worden. 17 Maracujas für 7,90 EUR. 🙂 Die Eier sind von den eigenen Hennen. Carlos hat 70 davon. Eine Henne legt durchschnittlich 5 Eier pro Woche.
Die letzte Bio KisteMaracuja und Zitronen – frisch geerntet
Das Wetter war durchwachsen seit unserem Besuch in Gibraltar, soll aber bis zu unserer Abfahrt am Freitag schön, wolkenlos und bis 19 Grad werden. Der Jaccuzi ist heute nochmal gereinigt worden. Vielleicht schaffen wir es morgen oder übermorgen nochmals diese Annehmlichkeit zu nutzen.
Wir fahren nach Gibraltar, d.h. eigentlich fahren wir zu einem großen Parkplatz kurz vor der Grenze zu Gibraltar, auf der spanischen Seite, in La Linea.
Der Weg nach Gibraltar
Das Internet weiß zu Gibraltar: Gibraltar liegt an der Südspitze der Iberischen Halbinsel direkt an der Straße von Gibraltar. Das Gebiet ist nur etwa 6,8 Quadratkilometer groß und damit sehr kompakt. Wahrzeichen ist der imposante „Rock of Gibraltar“, ein markanter Kalksteinfelsen mit spektakulären Ausblicken bis nach Nordafrika. Von dort oben kann man bei klarer Sicht sowohl das Mittelmeer als auch den Atlantik überblicken. Besonders bekannt sind die frei lebenden Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Die Innenstadt wirkt mit ihren roten Telefonzellen und englischen Pubs überraschend britisch. Gleichzeitig spürt man durch Klima, Architektur und Lebensgefühl deutlich den mediterranen Einfluss. Der Hafen und die vielen ein- und auslaufenden Schiffe prägen das Bild der Küste. Gibraltar ist zudem ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, Wanderungen und Höhlenbesichtigungen. Trotz seiner geringen Größe bietet es eine außergewöhnliche Mischung aus Natur, Meerblick und urbanem Flair.
Wir parken also direkt vor der Grenze auf einem großen Parkplatz.
Parkplatz vor der Grenze
Nach zweihundert Metern erreichen wir die Grenze. Für EU-Bürger reicht der Personalausweis. Einmal spanische/EU Ausreise und einmal Einreise nach Gibraltar/GB. Nach der Grenze müssen wir die Start-/Landebahn des Flughafens überqueren.
Start-/Landebahn des Flughafens und „The Rock“Start-/Landebahn ÜberquerungStadtplan, links der FlughafenZwischen Flughafen und Stadt
Hinter dem Flughafen haben wir die Wahl: Geradeaus zur Main Street, oder rechts zum Ocean Village. Wir wählen den Weg geradeaus und planen das Ocean Village für den Rückweg ein – zuerst wollen wir in die Stadt zum Frühstücken. Die Main Street ist die zentrale Einkaufsstraße von Gibraltar und zieht sich quer durch die Stadt. Hier reihen sich britische Restaurants, Cafés und traditionelle Pubs aneinander und verleihen der Straße ein lebendiges, leicht britisch geprägtes Flair. Von den Sprachen hört man viel, vorherrschend ist englisch und spanisch.
Main Streetenglischer Briefkasten.
Wir laufen die Main Street fast bis zum Ende. Kurz bevor es aus der Fußgänger Zone heraus geht kehren wir bei „Costa“ zum Frühstücken ein. Preise werden in GBP ausgewiesen. Klar, wir sind in Großbritannien.
Frühstück bei Costa auf der Main Street.
Die Main Street füllt sich mehr und mehr mit Menschen, sodass wir den Weg zum Wasser/Hafen und zum Ocean Village suchen. Wir kommen bei einem Morrisons vorbei. Morrisons ist eine große britische Supermarktkette, vergleichbar mit Edeka oder Rewe.
Morrisons
Nina macht sich ein Bild von Innen. Ich warte draußen. Etwas später kommen wir zum Wasser und können einen Teil der Schiffe sehen, die vor Anker liegen.
Schiffe vor Gibraltar vor Anker
Wir erreichen das Ocean Village. Ocean Village ist eine moderne Marina mit zahlreichen Restaurants, Bars und Apartments direkt am Wasser. Es ist ein modernes Marina-, Wohn- und Freizeitviertel, das vor ca. 25 Jahren erbaut wurde. Zum Vergleich: Die Historie der Main Street reicht 600 Jahre zurück. Man merkt den unterschiedlichen Charme sofort. Auch die Architektur ist moderner.
Gebäude im Ocean Village
Wir laufen an einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel-Schiff vorbei, das hier fest vor Anker liegt.
5 Sterne Hotelschiff5 Sterne HotelschiffEingang zum Restaurant und zur Bar
Auf dem weiteren Weg überqueren wir wieder die Start-/Landebahn.
Flughafen voraus.
Anschließend wieder zweimal Passkontrolle, einmal Ausreise Gibraltar/GB, einmal Einreise Spanien/EU.
Wir starten unseren Sonntag mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang. Der ist heute um 08:08 Uhr. Es ist klar, daraus resultiert wahrscheinlich, dass es nur 8 Grad hat.
kurz vor Sonnenaufgang
Zum Frühstück fahren wir zum Manuka nach Marbella. Hier gefällt es uns einfach, weil wir so nah am Meer sind und die Sonne direkt auf uns scheint. Um diese Zeit ist auch die Promenade noch relativ leer.
Promenade in Marbella
Promenade in Marbella. Rechts, nicht im Bild, das Manuka
Frühstücks-Aussicht
Warten auf das Frühstück
Nachdem der Wetterbericht für die nächsten 15 Tage keinen Regen mehr vorhersagt, machen wir heute den Balkon und die Dachterrasse sauber. Der Regen und der Wind der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, die es zu beseitigen heißt.
Am Nachmittag fahren wir nach San Pedro de Alcántara ins AMMO um dort einen Nachmittagskaffee zu trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen zu essen. Wir merken schon bei der Parkplatzsuche, dass hier heute mehr los ist. Auf der Promenade geht es ordentlich zu. Schon fast ungemütlich. Im AMMO ist genau noch ein Tisch frei, direkt am Strand und in der Sonne. Nach 15 Minuten gehen wir aber wieder, weil es keiner der Kellner geschafft hat, uns nach unserer Bestellung zu fragen, und das obwohl sie mehrfach am Nachbartisch waren und uns auch gesehen haben und wir auch Zeichen gegeben haben. Wir fahren zurück nach Estepona und versuchen unser Glück im Chiringuito Plata Beach. Doch auch hier haben wir Pech: Alle Tische sind belegt. So gehen wir heute leer aus mit dem Nachmittags-Kaffee und genießen die Sonne und das schöne Wetter noch bei uns auf dem Balkon. Sogar abends ist es noch warm genug, dass wir draußen essen können.
Die schönen Aussichten, von denen ich vor zwei Tagen geschrieben habe, sind teilweise eingetreten. Freitag, am Morgen: Regen, Regen und wieder viel Wind:
Nachmittags wurde es besser: Sonne, keine Wolken und viel Wind. Wir haben den Nachmittagskaffee im La Buena Vida genossen. Am Abend hat Nina ein Erdbeben erlebt. Ich habe davon nichts mitbekommen und tief und fest geschlafen. Die Veröffentlichung dazu Volcano Discovery:
Dazu der folgende Text: Ein Beben der Stärke 3.7 ereignete sich nur vor 8 Minuten in der Nähe von Estepona (Malaga, Andalusien) in Spanien, wie das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) berichtete. Laut Angaben des Instituts, das als eine der wichtigsten internationalen Agenturen für seismische Tätigkeit weltweit gilt, ereignete sich das Beben am Freitag, dem 13. Februar 2026, abends um 21:49 Lokalzeit in einer sehr geringen Tiefe von 5 km unter dem Epizentrum. Die Stärke, genaue Lage des Epizentrums und Erdbebentiefe können in den nächsten Stunden noch korrigiert werden, während Seismologen die Daten manuell auswerten und ihre Berechnungen verfeinern. Auch the citizen-seismograph network of RaspberryShake meldete das Erdbeben und gab abweichend eine Stärke von 3.8 an. Eine dritte Agentur, Spaniens Nationales Geographische Institut (IGN), gab die Stärke des Bebens als 3.8 an. Anhand der vorläufigen seismischen Daten sollte das Beben keine Schäden angerichtet haben. Es könnte allerdings von vielen Menschen in der Nähe des Epizentrums als leichte Vibration spürbar gewesen sein.
Der heutige Tag (Samstag) beginnt mit unserem Sonnenaufgangs-Spaziergang. Es ist immer noch sehr windig und dadurch auch recht kalt. Keine 10 Grad.
Der Mond kurz vor SonnenaufgangSonnenaufgang – es ist kaltDa ist sie
Da wir ein paar neue Sachen zum Anziehen brauchen, fahren wir zu La Cañada, der Shopping Mall in Marbella. Auch dort gibt es ein Manuka, in dem wir frühstücken. Anschließend geht es in die Mall.
Plan von La CanadaUm diese Zeit noch recht leer.
Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir genießen wieder die Sonne, die Wärme und die Aussicht im La Buena Vida.
Wie gehabt: Montag: Dauer-Regen, Dienstag, morgens: trocken, kein Regen
Dienstag Morgen: Kein Regen bei unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang
Dienstag ab Mittag: Regen. Mittwoch: Regen. Heute ist alles anders: Kein Regen am Morgen und wir können unseren Sonnenaufgangs-Spaziergang machen.
Heute früh, 08:13 Uhr zum Sonnenaufgang
Der Tag hält, was die Vorhersage verspricht: Sonne mit kaum Wolken, bei 21 Grad. 🙂 Wir können unser Mittag- und Abend-Essen auf dem Balkon in der Sonne genießen. Ebenso unseren Nachmittags-Kaffee im La Buena Vida. Die Aussichten für die kommenden Tage sind vielversprechend:
Vorschau
Mit anderen Worten: Morgen früh nochmal Regen und ab Mittag kommt der Frühling. Wir freuen uns drauf, dass die – mehr als 2 ½ Monate andauernde Schlecht-Wetter-Zeit – vorüber ist. Es kann nur besser werden.