Der Tag fängt für mich wieder mit einer kleinen Fahrradrunde an. Das Wetter spielt heute nicht so mit, sodass es kein schönes Sonnenaufgangsfoto gibt. Es ist windig, wolkig und es hat 15 Grad. Wärmer als in den vergangenen drei Nächten.
Blumen am Wegesrand
Fischteiche sind hier allgegenwärtig.
Meine Vor-Frühstücks-Runde
Ich bin pünktlich zum Frühstück zurück am Stellplatz. Inga und Nina bereiten es im Teamwork zu.
Kaffee mit Milch ist fertig
Frühstück mit Aussicht
Frühstücksplatz
Wir lassen uns mit dem Frühstück gemütlich Zeit. Im Anschluss gehen Inga und Claudio ihre Gassi-Runde mit Rico und Nala.
Nach dem Mittagessen und einem kleinen Regenschauer ist dann ist die Zeit für den ersten Abschied gekommen. Inga fährt mit dem Motorrad und Claudio mit den Hunden im WoMo nach Hause. Für sie geht es zurück nach Schweinfurt. Nina backt nachmittags im Omnia einen Apfelkuchen, den wir mit Blick auf den Weiher genießen.
Apfelkuchen im Omnia
Wir lassen den Rest vom Tag die Seele baumeln.
Fast alle unsere Campernachbarn sind zwischenzeitlich wieder weg. Wir sind mit einem anderen Gast die einzigen, die den Sonntag hier verbringen. Unten noch einmal ein Bild von unserem Stellplatz. Der nächste Camper ist auf der anderen Seite des Weihers. Ruhe pur.
Der Tag fängt wieder mit einem schönen Sonnenaufgang auf. Heute werden wir etwas früher wach als gestern, sodass wir die Farben schon vor dem eigentlichen Aufgang genießen können
Kurz vor Sonnenaufgang
Nina legt sich nochmal hin und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Inga und Claudio schlafen noch. Eine Entenfamilie schwimmt vorbei.
Entenfamilie
Während die anderen weiterschlafen, drehe ich eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Ich mag die Ruhe am Morgen und hier ist es super-ruhig.
Morgenrunde
Nach dem Frühstück fahre ich dann nochmals los, die Drohne dabei. Ich mache ein kurzes Video, wie die Karpfenteich-Landschaft von oben aussieht. Christian gehören 49 davon.
Dann habe ich Glück: Ein Storch läuft vor mir am Wasser entlang. Wir haben gestern schon Störche gesehen. Hier scheint es deutlich mehr zu geben als bei uns daheim.
Schließlich hatte ich nochmal das Glück, dass ein anderer recht nahe an mir vorbeifliegt. Das Foto ist mit der Handy-Kamera entstanden.
Storch im Abflug
Meine Tour führt mich weiter durch einen Wald. Der Weg wird enger, ist aber fahrbar,
Waldweg – noch zweispurigWaldweg – jetzt einspurig
im Wald dann auch wieder Teiche.
Teiche
Kurz vor der Rückkehr mache ich noch ein Foto von oben. Links unterhalb des Hauses ist unser Stellplatz. die Teiche gehören alle Christian.
Teiche von obenMeine Runde vom Vormittag
Nach der Rückkehr probiere ich die Dusche im Van aus. Sie ist eng, aber ab und zu geht das schon. Es ist jedoch nichts für jeden Tag.
Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, drehen Inga und Claudio mit Rico und Nala ihre Hunde-Runde und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Im Anschluss gibt es einen Schokoladen Kuchen aus dem Omnia. Wir sitzen zusammen bei netten Gesprächen und einem Glas Wein bis zum Sonnenuntergang.
Der Tag fängt mit einem schönen Sonnenaufgang an, den wir fast aus dem Bett heraus sehen können.
kurz nach SonnenaufgangKurz nach SonnenaufgangAm Morgen
Nina schläft noch eine Runde und ich fahre in der Kühle des Morgens mit dem Fahrrad eine Erkundungstour.
Blick über einen der Karpfenteiche auf das Anwesen von Christian und seinen ElternAn Fischteichen vorbei
Es sind mehr als 30 Fischteiche, die hier fast gerade in einer Reihe sind. Ich fahre an einigen von denen vorbei.
Teilweise am Rand mit schönen BlumenUnser Stellplatz von der anderen Teichseite aus gesehenMeine Erkundungstour – knapp 45 Minuten
Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Rad 7km in den übernächsten Ort zum Einkaufen zum Rewe. Die meiste Zeit gehr es an Fischteichen vorbei. Wie es scheint lebt heir die ganze Region von Karpfen. Nach meiner Rückkehr sind unsere Nachbarn nicht mehr da und ich kann die Drohne steigen lassen ohne jemanden zu stören.
Nina macht ihren Mittagsschlaf und gegen 14:00 Uhr kommt Claudio mit dem WoMo. Wir finden einen superschönen Schattenplatz und Claudio richtet alles ein, WoMo aufbocken, sodass es gerade steht, Strom anschließen,… Nach dem Kaffee kommt dann auch Inga mit dem Motorrad. Wir lassen den Tag mit einem Glas Wein, netten Gesprächen und viel Entspannung beim Sonnenuntergang ausklingen.
Wir fahren für ein verlängertes Wochenende zum Campen. Nicht weit weg, nur 90 Minuten und 130 km entfernt, nahe Herzogenaurach bei Christian am Karpfenteich. Der Ort heißt Gerhardshofen. Es ist Tradition, dass wir mit Inga und Claudio das Wochenende nach Claudios und meinem Geburtstag gemeinsam verbringen. Zusammen Geburtstag feiern. Claudio hat 6 Tage vor mir Geburtstag.
Der Weg nach zum FischweiherChristians Karpfenzucht
Ganz ruhig gelegen.
Nina und ich holen unseren Van heute um 14:00 Uhr ab. Gestern Abend und heute vormittags haben wir schon alle Sachen zusammengetragen, die mit sollen.
das muss mit – und noch mehr
Am Nachmittag laden wir alles in den Van und sind zwei Stunden später startklar.
unter dem Hochbett ist viel Platz für allesfast startklar
um 17:00 Uhr geht es los und knapp zwei Stunden später essen wir am Karpfenteich zu Abend.
Ruhe pur am KarpfenteichAbendessen am Teich
Inga und Claudio kommen morgen. Wir sind die Vorhut und freuen uns schon sehr auf sie.
Aussicht
Christian stellt seine Wiesen um die Karpfenteiche zum Campen zur Verfügung. Es gibt Strom, keine Dusche, kein W-LAN und ein Klohäuschen, das super sauber ist.
Heute steht die letzte Etappe an. Der Tatsache geschuldet, dass wir noch eine letzte Nacht am Meer verbringen wollten, somit Sète gesetzt war, haben wir heute 1.200 km vor uns. Der Tag fängt daher sehr früh an. Um 2:00 Uhr ist Abfahrt. Nach 11 Stunden sind wir dann auch zu Hause. Nachts ist für mich ein ganz entspanntes Fahren. Überhaupt hatten wir auf der gesamten Rückreise keinerlei Staus oder Verzögerungen, ausgenommen die zwei Polizeikontrollen: eine in Spanien und auf der deutschen Seite, gleich nach der Einreise aus Frankreich. Wir sind bei beiden durch gewunken worden 🙂
Wir wachen gegen 06:00 Uhr auf. Es ist bewölkt, fast geschlossene Wolkendecke. Also kein Spaziergang am Strand. Nachdem Nina gefrühstückt hat und unseren Proviant für heute vorbereitet hat, geht es los. Ziel ist Sète in Frankreich. Kurz hinter Valencia bekomme ich auch Hunger und wir fahren auf einen Rastplatz für ein süßes Frühstück. Wir halten an einer Raststätte, die innen den Charme einer alten Bahnhofshalle hat. Aber überdachte Parkplätze hat sie.
Raststätte mit überdachten Parkplätzen
Ninas zweites und mein erstes Frühstück
Weiter geht es Richtung Frankreich. Gestern und auch heute: Kaum Verkehr, kein Stau, ganz entspanntes Reisen.
Wegweiser
Interessant ist, dass die AP-7 bzw. die A-7 genau die Autobahn ist, auf der wir gestern in Estepona aufgefahren sind. Mit anderen Worten: Wir sind durch ganz Spanien auf nur einer Autobahn unterwegs. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Sète an. Erster Weg ist zur Tankstelle, dann ins Hotel. Das Wetter ist nicht so prickelnd. Sonne und Wolken bei 10 Grad.
Nachdem wir gestern alles gepackt haben und auch das Auto beladen ist, gibt es heute früh nicht mehr viel zu tun. Den Proviant einpacken und den letzten Müll entsorgen. Dann geht es los. Unsere erste Etappe geht von Estepona nach Dénia.
Estepona –> Dénia
Dénia kennen wir vom letzten Jahr und auch von der Anreise zur diesjährigen Winter-Workation. Es hat uns gut gefallen, der Strand nahe dem Hotel ist superschön, Sandstrand, wie er sein soll. Eigentlich wollten wir bei einem der beiden Chiringuitos auf dem Strand einen Kaffee trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen essen, aber beide sind nicht mehr da. Entweder komplett weg, oder noch im Winter-Quartier.
Strand von Dénia. Hier stand vor 5 Monaten noch ein Chiringuito auf dem Strand
Die Temperaturen sind höher als in Estepona. Es sind 21 Grad. Das Wasser ist nicht ganz so warm…
Wassertemperatur: kalt.
Mit den Füßen ist es auszuhalten
Fuß-Bild
Nina hat ihr Badezeug mitgenommen und traut sich rein. Aber nicht ganz und auch nicht lange. Aber der Wille zählt.
Nina traut sich
Der Strand scheint auch bei Campern aus allen möglichen Ländern (Deutschland, England, Niederlande, Schweden und auch Spanien sind vertreten) bekannt zu sein.
Camper am Strand
Grün und blau
Wir essen im Hotel zu Abend und sitzen danach noch ein wenig auf dem Balkon in der Sonne.
Am Freitag geht es zurück nach Deutschland. Die letzten Tage waren geprägt mit Kraft schöpfen (auch mental) für das, was in den kommenden Tagen ansteht, und mit überlegen, was wir vielleicht hierlassen wollen und was wir noch einkaufen müssen und wollen. Am Samstag waren wir bei Carlos und haben unser letztes Obst und Gemüse eingekauft. Die Maracuja sind just in time für uns gepflügt worden. 17 Maracujas für 7,90 EUR. 🙂 Die Eier sind von den eigenen Hennen. Carlos hat 70 davon. Eine Henne legt durchschnittlich 5 Eier pro Woche.
Die letzte Bio KisteMaracuja und Zitronen – frisch geerntet
Das Wetter war durchwachsen seit unserem Besuch in Gibraltar, soll aber bis zu unserer Abfahrt am Freitag schön, wolkenlos und bis 19 Grad werden. Der Jaccuzi ist heute nochmal gereinigt worden. Vielleicht schaffen wir es morgen oder übermorgen nochmals diese Annehmlichkeit zu nutzen.
Wir fahren nach Gibraltar, d.h. eigentlich fahren wir zu einem großen Parkplatz kurz vor der Grenze zu Gibraltar, auf der spanischen Seite, in La Linea.
Der Weg nach Gibraltar
Das Internet weiß zu Gibraltar: Gibraltar liegt an der Südspitze der Iberischen Halbinsel direkt an der Straße von Gibraltar. Das Gebiet ist nur etwa 6,8 Quadratkilometer groß und damit sehr kompakt. Wahrzeichen ist der imposante „Rock of Gibraltar“, ein markanter Kalksteinfelsen mit spektakulären Ausblicken bis nach Nordafrika. Von dort oben kann man bei klarer Sicht sowohl das Mittelmeer als auch den Atlantik überblicken. Besonders bekannt sind die frei lebenden Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Die Innenstadt wirkt mit ihren roten Telefonzellen und englischen Pubs überraschend britisch. Gleichzeitig spürt man durch Klima, Architektur und Lebensgefühl deutlich den mediterranen Einfluss. Der Hafen und die vielen ein- und auslaufenden Schiffe prägen das Bild der Küste. Gibraltar ist zudem ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, Wanderungen und Höhlenbesichtigungen. Trotz seiner geringen Größe bietet es eine außergewöhnliche Mischung aus Natur, Meerblick und urbanem Flair.
Wir parken also direkt vor der Grenze auf einem großen Parkplatz.
Parkplatz vor der Grenze
Nach zweihundert Metern erreichen wir die Grenze. Für EU-Bürger reicht der Personalausweis. Einmal spanische/EU Ausreise und einmal Einreise nach Gibraltar/GB. Nach der Grenze müssen wir die Start-/Landebahn des Flughafens überqueren.
Start-/Landebahn des Flughafens und „The Rock“Start-/Landebahn ÜberquerungStadtplan, links der FlughafenZwischen Flughafen und Stadt
Hinter dem Flughafen haben wir die Wahl: Geradeaus zur Main Street, oder rechts zum Ocean Village. Wir wählen den Weg geradeaus und planen das Ocean Village für den Rückweg ein – zuerst wollen wir in die Stadt zum Frühstücken. Die Main Street ist die zentrale Einkaufsstraße von Gibraltar und zieht sich quer durch die Stadt. Hier reihen sich britische Restaurants, Cafés und traditionelle Pubs aneinander und verleihen der Straße ein lebendiges, leicht britisch geprägtes Flair. Von den Sprachen hört man viel, vorherrschend ist englisch und spanisch.
Main Streetenglischer Briefkasten.
Wir laufen die Main Street fast bis zum Ende. Kurz bevor es aus der Fußgänger Zone heraus geht kehren wir bei „Costa“ zum Frühstücken ein. Preise werden in GBP ausgewiesen. Klar, wir sind in Großbritannien.
Frühstück bei Costa auf der Main Street.
Die Main Street füllt sich mehr und mehr mit Menschen, sodass wir den Weg zum Wasser/Hafen und zum Ocean Village suchen. Wir kommen bei einem Morrisons vorbei. Morrisons ist eine große britische Supermarktkette, vergleichbar mit Edeka oder Rewe.
Morrisons
Nina macht sich ein Bild von Innen. Ich warte draußen. Etwas später kommen wir zum Wasser und können einen Teil der Schiffe sehen, die vor Anker liegen.
Schiffe vor Gibraltar vor Anker
Wir erreichen das Ocean Village. Ocean Village ist eine moderne Marina mit zahlreichen Restaurants, Bars und Apartments direkt am Wasser. Es ist ein modernes Marina-, Wohn- und Freizeitviertel, das vor ca. 25 Jahren erbaut wurde. Zum Vergleich: Die Historie der Main Street reicht 600 Jahre zurück. Man merkt den unterschiedlichen Charme sofort. Auch die Architektur ist moderner.
Gebäude im Ocean Village
Wir laufen an einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel-Schiff vorbei, das hier fest vor Anker liegt.
5 Sterne Hotelschiff5 Sterne HotelschiffEingang zum Restaurant und zur Bar
Auf dem weiteren Weg überqueren wir wieder die Start-/Landebahn.
Flughafen voraus.
Anschließend wieder zweimal Passkontrolle, einmal Ausreise Gibraltar/GB, einmal Einreise Spanien/EU.
Wir starten unseren Sonntag mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang. Der ist heute um 08:08 Uhr. Es ist klar, daraus resultiert wahrscheinlich, dass es nur 8 Grad hat.
kurz vor Sonnenaufgang
Zum Frühstück fahren wir zum Manuka nach Marbella. Hier gefällt es uns einfach, weil wir so nah am Meer sind und die Sonne direkt auf uns scheint. Um diese Zeit ist auch die Promenade noch relativ leer.
Promenade in Marbella
Promenade in Marbella. Rechts, nicht im Bild, das Manuka
Frühstücks-Aussicht
Warten auf das Frühstück
Nachdem der Wetterbericht für die nächsten 15 Tage keinen Regen mehr vorhersagt, machen wir heute den Balkon und die Dachterrasse sauber. Der Regen und der Wind der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, die es zu beseitigen heißt.
Am Nachmittag fahren wir nach San Pedro de Alcántara ins AMMO um dort einen Nachmittagskaffee zu trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen zu essen. Wir merken schon bei der Parkplatzsuche, dass hier heute mehr los ist. Auf der Promenade geht es ordentlich zu. Schon fast ungemütlich. Im AMMO ist genau noch ein Tisch frei, direkt am Strand und in der Sonne. Nach 15 Minuten gehen wir aber wieder, weil es keiner der Kellner geschafft hat, uns nach unserer Bestellung zu fragen, und das obwohl sie mehrfach am Nachbartisch waren und uns auch gesehen haben und wir auch Zeichen gegeben haben. Wir fahren zurück nach Estepona und versuchen unser Glück im Chiringuito Plata Beach. Doch auch hier haben wir Pech: Alle Tische sind belegt. So gehen wir heute leer aus mit dem Nachmittags-Kaffee und genießen die Sonne und das schöne Wetter noch bei uns auf dem Balkon. Sogar abends ist es noch warm genug, dass wir draußen essen können.
Die schönen Aussichten, von denen ich vor zwei Tagen geschrieben habe, sind teilweise eingetreten. Freitag, am Morgen: Regen, Regen und wieder viel Wind:
Nachmittags wurde es besser: Sonne, keine Wolken und viel Wind. Wir haben den Nachmittagskaffee im La Buena Vida genossen. Am Abend hat Nina ein Erdbeben erlebt. Ich habe davon nichts mitbekommen und tief und fest geschlafen. Die Veröffentlichung dazu Volcano Discovery:
Dazu der folgende Text: Ein Beben der Stärke 3.7 ereignete sich nur vor 8 Minuten in der Nähe von Estepona (Malaga, Andalusien) in Spanien, wie das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) berichtete. Laut Angaben des Instituts, das als eine der wichtigsten internationalen Agenturen für seismische Tätigkeit weltweit gilt, ereignete sich das Beben am Freitag, dem 13. Februar 2026, abends um 21:49 Lokalzeit in einer sehr geringen Tiefe von 5 km unter dem Epizentrum. Die Stärke, genaue Lage des Epizentrums und Erdbebentiefe können in den nächsten Stunden noch korrigiert werden, während Seismologen die Daten manuell auswerten und ihre Berechnungen verfeinern. Auch the citizen-seismograph network of RaspberryShake meldete das Erdbeben und gab abweichend eine Stärke von 3.8 an. Eine dritte Agentur, Spaniens Nationales Geographische Institut (IGN), gab die Stärke des Bebens als 3.8 an. Anhand der vorläufigen seismischen Daten sollte das Beben keine Schäden angerichtet haben. Es könnte allerdings von vielen Menschen in der Nähe des Epizentrums als leichte Vibration spürbar gewesen sein.
Der heutige Tag (Samstag) beginnt mit unserem Sonnenaufgangs-Spaziergang. Es ist immer noch sehr windig und dadurch auch recht kalt. Keine 10 Grad.
Der Mond kurz vor SonnenaufgangSonnenaufgang – es ist kaltDa ist sie
Da wir ein paar neue Sachen zum Anziehen brauchen, fahren wir zu La Cañada, der Shopping Mall in Marbella. Auch dort gibt es ein Manuka, in dem wir frühstücken. Anschließend geht es in die Mall.
Plan von La CanadaUm diese Zeit noch recht leer.
Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir genießen wieder die Sonne, die Wärme und die Aussicht im La Buena Vida.
Wie gehabt: Montag: Dauer-Regen, Dienstag, morgens: trocken, kein Regen
Dienstag Morgen: Kein Regen bei unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang
Dienstag ab Mittag: Regen. Mittwoch: Regen. Heute ist alles anders: Kein Regen am Morgen und wir können unseren Sonnenaufgangs-Spaziergang machen.
Heute früh, 08:13 Uhr zum Sonnenaufgang
Der Tag hält, was die Vorhersage verspricht: Sonne mit kaum Wolken, bei 21 Grad. 🙂 Wir können unser Mittag- und Abend-Essen auf dem Balkon in der Sonne genießen. Ebenso unseren Nachmittags-Kaffee im La Buena Vida. Die Aussichten für die kommenden Tage sind vielversprechend:
Vorschau
Mit anderen Worten: Morgen früh nochmal Regen und ab Mittag kommt der Frühling. Wir freuen uns drauf, dass die – mehr als 2 ½ Monate andauernde Schlecht-Wetter-Zeit – vorüber ist. Es kann nur besser werden.
Die kurze Zusammenfassung der letzten Woche: Es war stürmisch. Das Video beschreibt, was wir täglich vom Wohnzimmer aus gesehen haben:
Der Unterschied zwischen den Tagen war lediglich die Frage, ob es stark oder schwach regnet. Beim heutigen Morgenspaziergang haben wir auch direkt die Auswirkungen der Stürme der Woche miterleben können. Auch unsere wöchentliche Obst- und Gemüselieferung konnte am Donnerstag nicht stattfinden. Die Felder standen unter Wasser. Heute haben wir sie dann bekommen.
SturmschädenSturmschäden
Unsere Nachbarwohnung hat es, so scheint es, auch erwischt: Handwerker sind da und beseitigen Wasserschäden an der Decke. Ansicht der Decke vor der Nachbarwohnung. Innen ist es nicht ganz so schlimm, aber auch dort bröckelt der Putz von der Decke und von den Wänden.
Decke vor unserer Nachbarwohnung
Wir haben auch eine feuchte Decke am Aufgang zur Dachterrasse. Nächste Woche soll jemand kommen und das Dach dort besser abdichten. Im Laufe des heutigen Tages (Freitag) wechselt das Wetter im 15 Minuten Takt: Sonne, Regen, Sonne, Regen,… Am Nachmittag nutzen wir einen größeren Sonnen-Abschnitt und fahren zum Chiringuito Plata Beach. Dort können wir fast eine Stunde die Sonne genießen, bevor es am Abend wieder windig wird und die Regenwolken aufziehen. Am Sonntag soll es für einen Tag besser werden und ab nächster Woche Donnerstag ist kein Regen mehr in den Vorhersagen der zehn weiteren Tage. Mal sehen…
Wieder einmal sieht die Wettervorhersage für die nächste Woche nicht gut aus. Heute soll es nochmal schön werden. So fahren wir zum Morgenspaziergang nach Marbella um dort an der Promenade entlang zu wandern. Wir parken in der Nähe vom Manuka und haben von dort einen schönen Blick auf La Concha im Sonnenaufgangslicht.
Pico de la Concha in der Morgensonne
Wir laufen die 100 Meter zur Promenade, wo uns die Sonne über dem Meer erwartet.
Morgensonne
Nach dem Spaziergang frühstücken wir im Manuka. Die Aussicht ist immer wieder toll. Besonders, wenn die Sonne so scheint, wie heute. Um kurz nach 9:00 Uhr ist es auch noch sehr schön ruhig und es sind kaum Menschen unterwegs auf der Promenade.
Frühstück im Manuka
Frühstücks-Aussicht
Am Nachmittag fahren wir ins Sonora Beach (https://sonorabeach.es/). Einem Restaurant, das wir kennen, zumindest im Vorbei gehen. Auf dem Parkplatz vom Sonora Beach starten wir immer mal wieder einen unserer Morgenspaziergänge. (Insider: Den dritten Abschnitt). Das Ambiente ist toll, das Essen verspricht mehr, als es am Ende gehalten hat, zumindest meines. Nina ist sehr zufrieden. Wir wollen nochmals her um dem Restaurant eine zweite Chance zu geben.
Der Tag beginnt mit einem Morgenspaziergang am Meer. Heute soll es endlich wieder einmal sonnig werden. Es scheint so, als ob die Vorhersage stimmt.
Sonnenaufgang um 08:18 Uhr
Sonnenaufgang
Nach einem leckeren Frühstück im BYOKO fahren wir in die Sierra Bermeja. Letzte Woche gab es Schnee auf dem Gipfel, der Luftlinie nur 8 km Luftlinie von unserem Zuhause entfernt ist. (siehe: Schnee). Der kurvenreiche Weg dorthin ist dann aber doch deutlich weiter als 8 km. 1.200 Höhenmeter sind zu überwinden.
Der Weg in die Sierra Bermeja
Die letzten 5 km ist die Straße sehr eng, etwas breiter als ein Auto. Es kommt, wie es kommen muss: Wir haben Gegenverkehr.
Oben angekommen ist die Sicht diesig, von unten sah es klarer aus. Man kann Marbella (links) erkennen Estepona liegt rechts, außerhalb des Bildes.
Aussicht aus der Sierra Bermeja
Auch die Temperaturen sind niedrig, wir sind unten bei 17 Grad los gefahren. Hier oben hat es gerade mal 5 Gard. Auf dem Weg zurück haben wir nochmal Gegenverkehr, dieses Mal aber an einer Stelle, an der das Ausweichen deutlich einfacher ist. Am Nachmittag gehen wir auf einen Kaffee ins La Buena Vida, endlich wieder einmal nach all dem vielen Regen. Die Sonne und den Blick aufs Meer genießen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht so gut: Morgen wolkig, aber trocken, und die kommenden Tage sind wohl eher – mal wieder – von Regen geprägt:
Wettervorhersage für die kommende Woche
Wir hoffen, dass es besser wird als die Vorhersage sagt.
Auf unserem heutigen Morgenspaziergang überrascht uns gleich zweierlei: Kurzzeitig regnet es, obwohl alle Wettervorhersagen keinen Regen angekündigt hatten, und auf dem Rückweg sehen wir sogar Schnee.
Schnee auf dem Sierra Bermeja
Die Sierra Bermeja mit einer Höhe von 1.450 m ist nur 8 km Luftlinie entfernt – sozusagen unser Hausberg, den wir von unserer Unterkunft aus sehen. Gegen Mittag ist der Schnee wieder verschwunden. Am Nachmittag sitzen wir bei einem Kaffee im Buena Vida und genießen die Sonne.
Der Wetterbericht sagt für Estepona und alles, was westlich ist, eher schlechteres Wetter vorher. Östlich von Marbella sieht es anders aus. Wir planen daher eine Weiße-Dörfer-Runde mit den vier Orten Ojén, Coín, Alhaurín el Grande und Mijas Pueblo. Sie liegen alle östlich von Marbella.
Die „Weißen Dörfer“ Andalusiens heißen auf Spanisch Pueblos Blancos und sind eine der bekanntesten Kulturlandschaften Südspaniens.
🏘️ Was sind die Weißen Dörfer?
Die Pueblos Blancos sind traditionelle Dörfer, deren Häuser weiß gekalkt sind. Sie liegen meist:
auf Hügeln oder Bergrücken
in Andalusien, besonders in den Provinzen Cádiz und Málaga
🎨 Warum sind sie weiß?
Das Weiß hat mehrere Gründe:
Hitzeschutz: Kalk reflektiert Sonnenlicht und hält die Häuser kühl
Tradition: Geht auf maurische und andalusische Bauweise zurück
🌄 Wofür sind sie bekannt?
1️⃣ Architektur & Ortsbild
enge, verwinkelte Gassen
kleine Plätze mit Brunnen
blumengeschmückte Balkone
weiß gestrichene Fassaden mit blauen oder grünen Fensterläden
2️⃣ Geschichte & Kultur
starke maurische Einflüsse (Al-Andalus)
viele Dörfer entstanden als Festungen oder Grenzorte
Mischung aus arabischer, jüdischer und christlicher Kultur
3️⃣ Lage & Ausblicke
spektakuläre Panoramablicke
oft Blick auf:
Olivenhaine
Täler
Schluchten
oder sogar das Meer
4️⃣ Lebensstil & Traditionen
ruhiges, entschleunigtes Leben
lokale Feste (Ferias, Semana Santa)
traditionelle Küche:
Ziegenkäse
Wildgerichte
Olivenöl
Sherry (v. a. in Cádiz)
Für unsere vier weißen Dörfer sagt das Internet:
🏘️ Ojén
Charakter: ruhig, ursprünglich, wenig touristisch Lage: in den Hügeln oberhalb von Marbella, Richtung Sierra Blanca
Bekannt für:
sehr authentisches Dorfleben
enge, steile Gassen und klassisches weißes Ortsbild
schöne Ausblicke auf die Küste
Nähe zur Natur (Wanderungen, Sierra Blanca)
Kurz gesagt: Ein echtes Pueblo Blanco ohne viel Trubel – ideal, wenn man das ruhige Andalusien sucht.
🏘️ Coín
Charakter: lebendig, lokal, landwirtschaftlich geprägt Lage: im Guadalhorce-Tal, weiter im Landesinneren
Bekannt für:
wichtiges regionalwirtschaftliches Zentrum
Orangen-, Zitronen- und Avocadoanbau
große Markthalle (Mercado de Abastos)
weniger „postkartenhaft“, dafür sehr echt
Kurz gesagt: Kein klassisches Postkarten-Dorf, sondern ein lebendiger Ort, in dem Andalusier wohnen und arbeiten.
🏘️ Alhaurín el Grande
Charakter: traditionell, aktiv, bodenständig Lage: ebenfalls im Guadalhorce-Tal, nahe Málaga
Bekannt für:
starke lokale Traditionen und Feste
gute Gastronomie mit andalusischer Küche
umliegende Olivenhaine und Landwirtschaft
Ausgangspunkt für Wanderungen
Kurz gesagt: Ein funktionierendes Dorf mit viel Alltagsleben, weniger touristisch, sehr andalusisch.
🏘️ Mijas Pueblo
Charakter: malerisch, touristisch, ikonisch Lage: hoch über der Costa del Sol
Bekannt für:
eines der berühmtesten Weißen Dörfer Andalusiens
spektakuläre Aussicht auf Meer und Küste
weiß-blaue Architektur, Blumen, kleine Plätze
traditionell (wenn auch umstritten): Burro-Taxis
Kurz gesagt: Das klassische Bilderbuch-Dorf – wunderschön, aber deutlich touristischer als die anderen.
In Ojén waren wir vor zwei Jahren schon mal, sodass wir uns dieses Mal darauf beschränken, an dem Ort vorbei zu fahren auf dem Weg nach Coín.
Blick auf Ojén
Von Coín sind wir enttäuscht, es hat so gar nichts von einem weißen Dorf. Auch eine Altstadt mit den typischen engen Gassen finden wir nicht wirklich (wir haben aber auch nicht intensiv gesucht). Vom einem Platz in Coín hat man zumindest eine Aussicht auf das Dorf bzw. eigentlich ist es, wie wir feststellen mussten, eine Stadt.
CoínBlick auf Coín
Coín hat mit ca. 22.000 Einwohner sehr viel mehr Einwohner als Ojén mit seinen ca. 4.800 Bürgern. Wahrscheinlich geht deswegen der Flair eines weißen Dorfes verloren. Wir fahren weiter nach Alhaurín el Grande, das mit ca. 28.000 Einwohnern nochmal größer ist. Wir finden keinen Aussichtspunkt außerhalb vom Ort, um eine schöne Panorama Aussicht zu genießen und auch hier sind wir bei der Suche nach einem Stadtkern mit nahegelegenem Parkplatz nicht erfolgreich und das, obwohl wir durch so enge Straßen fahren, dass rechts und links nur wenige Zentimeter Platz ist. Das letzte weiße Dorf ist Mijas Pueblo. Mit knapp 6.500 Einwohnern scheint es eher so wie Ojén zu sein. Und wir werden nicht so enttäuscht wie bei den letzten beiden Dörfern.
Am Touristenzentrum von Mijas PuebloAm Touristenzentrum von Mijas Pueblo
Der Ort ist sehr schön, aber auch sehr touristisch. Er liegt am Hang, sodass man ums Treppensteigen nicht herumkommt. Ab und an sieht man auch einen Aufzug, der einen von einer tieferen Gasse auf eine höhere bringt.
Treppe im Mijas Pueblotypische enge Gasse in Mijas Pueblo
Im Ort ist es ruhig, es ist kaum Leben in den Straßen. Die Geschäfte machen gerade erst auf. Neben Leder-Geschäften finden sich Souvenierläden, Cafés und Restaurants. Viel anderes gibt es nicht.
Plaza Virgen de la Pena von Mijas Pueblo mit einem wunderschönen Baum und dem Blick auf die Ermita del calvario (oben)
Man kann sich für 15 – 25 EUR mit einem Burro-Taxi durch den Ort fahren lassen. Dabei handelt es sich um Esel, die früher als Last- und Arbeitstiere genutzt wurden und später begannen, Touristen mit Droschken durch das Dorf zu ziehen. Abschließend fahren wir nach Hause mit dem Gedanken, Mijas Pueblo noch einmal zu besuchen, wenn etwas mehr los ist und der Ort nicht wie ausgestorben ist.
Unsere weiße Dörfer Runde
Nachmittags laufen wir zu Birdie auf einen Kaffee, ein Bananenbrot und einen Blaubeer-Muffin.
Abends bekommen wir vom Balkon wieder einen schönen Sonnenuntergang mit.
Nina schläft länger. Ich mache den Morgenspaziergang alleine und nehme die Drohne mit. Am Strand nahe unserem Appartement bietet sich die Gelegenheit sie steigen zu lassen.
Auch hier hat Sturm Francis seine Spuren hinterlassen. Am Strand ist viel Gestrüp angespült worden. Auch der Bach, der am Malva Beach Restaurant ins Meer fließt, ist mit Wasser gefüllt und hat Teile des Strandes weg gespült. Wir haben bisher noch nie so viel Wasser im Bach gesehen.
Gestrüp am Strand
Hier fließt der Bach ins Meer
Nach Sonnenaufgang
Nach Sonnenaufgang
Nach Sonnenaufgang
Nina ist zwischenzeitlich auch aufgestanden und schaut sich den Sonnenaufgang vom Balkon aus an.
Sonnenaufgang vom Balkon
Nach dem Frühstück fahren wir nach San Pedro Alcátara und laufen dort an der Promenade entlang.
Der Weg nach San Pedro de Alcántara
Promenade von San Pedro de Alcántara
Blick auf den Strand und das Meer
Entlang der Promenade schließt sich ein Café/Restaurant an das nächste an.
Cafés an der Promenade
Wir kehren zum Frühstück im ÁMMO, einem Beach Club & Cocktail Bar ein. Früchte mit Joghurt und Müsli: Erste Klasse. Kaffee: gut, aber überteuert. Ausblick: genial.
Frühstück im ÁMMO
Der Ausblick ist toll und die Sonne trägt dazu bei, dass unsere Stimmung steigt.
Ausblick beim Frühstück
Am Nachmittag laufen wir zum Ikigai nach Estepona um dort einen Nachmittagskaffee zu trinken. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Trotzdem bin ich überrascht, wie viel heute hier los ist. Ich hatte gedacht und auch gehofft, dass jetzt, nach der Weihnachts-Ferienzeit, wieder mehr Ruhe einkehrt. Den Sprachen nach zu urteilen, sind hauptsächlich Spanier, Skandinavier und Polen/Russen/Ukrainer unterwegs.
Bei unserem Morgenspaziergang können wir die Auswirkungen vom Sturm der letzten Tage sehen. Francis hat wieder Sand vom Strand weg gespült.
Furche durch den Strand durch abfließendes Wasser
Hier fehlt der Sand komplett auf einer Höhe von 20.30 cm und einer Länge von 200 m
Auch hier eine Furche durch abfließendes Wasser
Die Mauer ist unterspült worden auf einer Länge von 15 m
Heute kommt die Sonne durch. Der Sonnenaufgang ist zunächst noch etwas diesig.
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Der heutige Tag ist fast wolkenlos und sonnig und es ist auch wieder etwas wärmer mit 18 Grad. Am Nachmittag genießen wir auf der Terrasse vom La Buena Vida einen Kaffee und ein Glas Wein mit Blick auf das Meer. Wir sitzen ohne Jacke, in der Sonne ist es angenehm warm. So muss das sein. 🙂