Drei Ausflüge – oder keiner

Mein Tag fängt um 07:00 Uhr an, ich gehe zum Restaurant zum frühstücken. Das öffnet aber erst um 07:30 Uhr. Ich nutze die Zeit um einen kleinen Spaziergang durch die Anlage zu machen. Das Wetter ist durchwachsen. Zwar schon 20 Grad, aber sehr bewölkt.

Kaliméra

Sonnenaufgang hinter Wolken

Sonnenaufgang

Einer der Pools

In der Anlage gibt es mehrere Pools, mehrere Restaurants und mehrere Bars.

Einer der Pools

Nach dem Frühstück sind 3 Ausflüge für uns organisiert: Eine Weinverkostung, eine Wanderung und einmal Geschichte (Irgendwas mit Kolossos…) Ich entscheide mich für die vierte Option: In der Anlage bleiben und entspannen. Ich setzte mich in eine der Bars und trinke einen Espresso, genieße ein wenig die Ruhe. Abhängig von dem, wer den Espresso zubereitet, bekommt man ihn im Pappbecher oder (siehe weiter unten) in einer Tasse.

Espresso im Pappbecher

Ein paar wenige Kollegen nehmen auch diese Option wahr und so ergeben sich schöne Gespräche bei einem Kaffee oder einem Glas Wein.
Gegen 12:30 kommen die ersten Ausflügler zurück und es geht zum Mittagessen. (All inclusive bedeutet: Essen, Trinken, Trinken, Essen, – und das den ganzen Tag…)
Nach dem Mittagessen nochmal eine Espresso mit Aussicht.

Espresso – diesmal in einer Tasse

Am Nachmittag wieder viele tolle Gespräche mit Kollegen und Kolleginnen.
Abendessen als Buffet und danach weiter geselliges Beisammensein bei einem oder zwei Gläsern Wein.

Haupthaus und 50m Pool

Einer der anderen, kleineren Pools

Ich fliege alleine – mit 80 anderen – nach Kreta

Mein Arbeitgeber, die Trans4mation, feiert ihr 25 jähriges Bestehen. Wir haben vor knapp vier Monaten abgestimmt, was wir machen wollen. Die Mehrheit hat sich für ein verlängertes Wochenende ausgesprochen. Die Wahl fiel dann auf Kreta.
So geht es heute los mit dem Flieger für 4 Tage nach Kreta.

Berlin —> Heraklion auf Kreta

Mit ca. 80 Kollegen und Kolleginnen vom Büro in Dresden mit dem Bus nach Berlin zum (neuen) Hauptstadt-Flughafen.

In Berlin angekommen

Unser Flieger

Schlange beim Einsteigen

Angekommen

Auf Kreta angekommen, erwartet uns fast blauer Himmel und Temperaturen von 27 Grad.

Mit dem Bus geht es zur Unterkunft.

Wir werden am Flughafen von zwei Bussen abgeholt und in 30 Minuten zur Unterkunft gefahren.

Links: der Flughafen – Rechts: Das Ressort

Es ist ein recht großes Ressort, für das für uns alle das „All Inclusive“ Paket gebucht wurde. (Wir wollen ja feiern…)
Das Einchecken geht auch überraschender Weise recht schnell, sodass wir alle nach 15 Minuten auf unseren Zimmern sind.

Mein Zimmerausblick

Am Abend treffen wir uns alle zum gemeinsamen „25 Jahre Revue passieren lassen“ und gemeinsamen Essen. Der Abend klingt aus mit einem Glas Wein in einem der vielen Restaurants/Bars und schönen Gesprächen mit Kollegen.

Zweiter Abschied

Nach dem Abendessen packen dann auch wir zusammen und nehmen Abschied. Es war ein supertolles Wochenende mit vielen schönen Gesprächen, Rad-Touren, Drohnen-Videos, Quality Time, Relaxen in der Hängematte und einfach nur aufs Wasser schauen. Einfach klasse.

Abschied

Erster Abschied

Der Tag fängt für mich wieder mit einer kleinen Fahrradrunde an. Das Wetter spielt heute nicht so mit, sodass es kein schönes Sonnenaufgangsfoto gibt. Es ist windig, wolkig und es hat 15 Grad. Wärmer als in den vergangenen drei Nächten.

Blumen am Wegesrand

Fischteiche sind hier allgegenwärtig.

Meine Vor-Frühstücks-Runde

Ich bin pünktlich zum Frühstück zurück am Stellplatz. Inga und Nina bereiten es im Teamwork zu.

Kaffee mit Milch ist fertig

Frühstück mit Aussicht

Frühstücksplatz

Wir lassen uns mit dem Frühstück gemütlich Zeit. Im Anschluss gehen Inga und Claudio ihre Gassi-Runde mit Rico und Nala.

Nach dem Mittagessen und einem kleinen Regenschauer ist dann ist die Zeit für den ersten Abschied gekommen. Inga fährt mit dem Motorrad und Claudio mit den Hunden im WoMo nach Hause. Für sie geht es zurück nach Schweinfurt.
Nina backt nachmittags im Omnia einen Apfelkuchen, den wir mit Blick auf den Weiher genießen.

Apfelkuchen im Omnia

Wir lassen den Rest vom Tag die Seele baumeln.

Fast alle unsere Campernachbarn sind zwischenzeitlich wieder weg. Wir sind mit einem anderen Gast die einzigen, die den Sonntag hier verbringen. Unten noch einmal ein Bild von unserem Stellplatz. Der nächste Camper ist auf der anderen Seite des Weihers. Ruhe pur.

Unser Stellplatz

Weiter entspannen und ein Storch

Der Tag fängt wieder mit einem schönen Sonnenaufgang auf. Heute werden wir etwas früher wach als gestern, sodass wir die Farben schon vor dem eigentlichen Aufgang genießen können

Kurz vor Sonnenaufgang

Nina legt sich nochmal hin und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Inga und Claudio schlafen noch. Eine Entenfamilie schwimmt vorbei.

Entenfamilie

Während die anderen weiterschlafen, drehe ich eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Ich mag die Ruhe am Morgen und hier ist es super-ruhig.

Morgenrunde

Nach dem Frühstück fahre ich dann nochmals los, die Drohne dabei. Ich mache ein kurzes Video, wie die Karpfenteich-Landschaft von oben aussieht. Christian gehören 49 davon.

Dann habe ich Glück: Ein Storch läuft vor mir am Wasser entlang. Wir haben gestern schon Störche gesehen. Hier scheint es deutlich mehr zu geben als bei uns daheim.

Schließlich hatte ich nochmal das Glück, dass ein anderer recht nahe an mir vorbeifliegt. Das Foto ist mit der Handy-Kamera entstanden.

Storch im Abflug

Meine Tour führt mich weiter durch einen Wald. Der Weg wird enger, ist aber fahrbar,

Waldweg – noch zweispurig

Waldweg – jetzt einspurig

im Wald dann auch wieder Teiche.

Teiche

Kurz vor der Rückkehr mache ich noch ein Foto von oben. Links unterhalb des Hauses ist unser Stellplatz. die Teiche gehören alle Christian.

Teiche von oben

Meine Runde vom Vormittag

Nach der Rückkehr probiere ich die Dusche im Van aus. Sie ist eng, aber ab und zu geht das schon. Es ist jedoch nichts für jeden Tag.

Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, drehen Inga und Claudio mit Rico und Nala ihre Hunde-Runde und ich sitze am Wasser und lasse die Seele baumeln. Im Anschluss gibt es einen Schokoladen Kuchen aus dem Omnia. Wir sitzen zusammen bei netten Gesprächen und einem Glas Wein bis zum Sonnenuntergang.

Entspannen

Der Tag fängt mit einem schönen Sonnenaufgang an, den wir fast aus dem Bett heraus sehen können.

kurz nach Sonnenaufgang

Kurz nach Sonnenaufgang

Am Morgen

Nina schläft noch eine Runde und ich fahre in der Kühle des Morgens mit dem Fahrrad eine Erkundungstour.

Blick über einen der Karpfenteiche auf das Anwesen von Christian und seinen Eltern

An Fischteichen vorbei

Es sind mehr als 30 Fischteiche, die hier fast gerade in einer Reihe sind. Ich fahre an einigen von denen vorbei.

Teilweise am Rand mit schönen Blumen

Unser Stellplatz von der anderen Teichseite aus gesehen

Meine Erkundungstour – knapp 45 Minuten

Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Rad 7km in den übernächsten Ort zum Einkaufen zum Rewe. Die meiste Zeit gehr es an Fischteichen vorbei. Wie es scheint lebt heir die ganze Region von Karpfen.
Nach meiner Rückkehr sind unsere Nachbarn nicht mehr da und ich kann die Drohne steigen lassen ohne jemanden zu stören.

Nina macht ihren Mittagsschlaf und gegen 14:00 Uhr kommt Claudio mit dem WoMo. Wir finden einen superschönen Schattenplatz und Claudio richtet alles ein, WoMo aufbocken, sodass es gerade steht, Strom anschließen,…
Nach dem Kaffee kommt dann auch Inga mit dem Motorrad. Wir lassen den Tag mit einem Glas Wein, netten Gesprächen und viel Entspannung beim Sonnenuntergang ausklingen.

Eine kurze Auszeit

Wir fahren für ein verlängertes Wochenende zum Campen. Nicht weit weg, nur 90 Minuten und 130 km entfernt, nahe Herzogenaurach bei Christian am Karpfenteich. Der Ort heißt Gerhardshofen.
Es ist Tradition, dass wir mit Inga und Claudio das Wochenende nach Claudios und meinem Geburtstag gemeinsam verbringen. Zusammen Geburtstag feiern. Claudio hat 6 Tage vor mir Geburtstag.

Der Weg nach zum Fischweiher

Christians Karpfenzucht

Ganz ruhig gelegen.

Nina und ich holen unseren Van heute um 14:00 Uhr ab. Gestern Abend und heute vormittags haben wir schon alle Sachen zusammengetragen, die mit sollen.

das muss mit – und noch mehr

Am Nachmittag laden wir alles in den Van und sind zwei Stunden später startklar.

unter dem Hochbett ist viel Platz für alles

fast startklar

um 17:00 Uhr geht es los und knapp zwei Stunden später essen wir am Karpfenteich zu Abend.

Ruhe pur am Karpfenteich

Abendessen am Teich

Inga und Claudio kommen morgen. Wir sind die Vorhut und freuen uns schon sehr auf sie.

Aussicht

Christian stellt seine Wiesen um die Karpfenteiche zum Campen zur Verfügung. Es gibt Strom, keine Dusche, kein W-LAN und ein Klohäuschen, das super sauber ist.

Klohäuschen

Dritte Etappe: Sète –> Mintraching

Heute steht die letzte Etappe an. Der Tatsache geschuldet, dass wir noch eine letzte Nacht am Meer verbringen wollten, somit Sète gesetzt war, haben wir heute 1.200 km vor uns. Der Tag fängt daher sehr früh an. Um 2:00 Uhr ist Abfahrt. Nach 11 Stunden sind wir dann auch zu Hause. Nachts ist für mich ein ganz entspanntes Fahren. Überhaupt hatten wir auf der gesamten Rückreise keinerlei Staus oder Verzögerungen, ausgenommen die zwei Polizeikontrollen: eine in Spanien und auf der deutschen Seite, gleich nach der Einreise aus Frankreich. Wir sind bei beiden durch gewunken worden 🙂

Zweite Etappe: Dénia –> Sète

Wir wachen gegen 06:00 Uhr auf. Es ist bewölkt, fast geschlossene Wolkendecke. Also kein Spaziergang am Strand. Nachdem Nina gefrühstückt hat und unseren Proviant für heute vorbereitet hat, geht es los. Ziel ist Sète in Frankreich. Kurz hinter Valencia bekomme ich auch Hunger und wir fahren auf einen Rastplatz für ein süßes Frühstück. Wir halten an einer Raststätte, die innen den Charme einer alten Bahnhofshalle hat. Aber überdachte Parkplätze hat sie.

Raststätte mit überdachten Parkplätzen

Ninas zweites und mein erstes Frühstück

Weiter geht es Richtung Frankreich. Gestern und auch heute: Kaum Verkehr, kein Stau, ganz entspanntes Reisen.

Wegweiser

Interessant ist, dass die AP-7 bzw. die A-7 genau die Autobahn ist, auf der wir gestern in Estepona aufgefahren sind. Mit anderen Worten: Wir sind durch ganz Spanien auf nur einer Autobahn unterwegs.
Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Sète an. Erster Weg ist zur Tankstelle, dann ins Hotel. Das Wetter ist nicht so prickelnd. Sonne und Wolken bei 10 Grad.

Unser heutiger Weg: knapp 800 km.

Erste Etappe: Estepona –> Dénia

Nachdem wir gestern alles gepackt haben und auch das Auto beladen ist, gibt es heute früh nicht mehr viel zu tun. Den Proviant einpacken und den letzten Müll entsorgen. Dann geht es los. Unsere erste Etappe geht von Estepona nach Dénia.

Estepona –> Dénia

Dénia kennen wir vom letzten Jahr und auch von der Anreise zur diesjährigen Winter-Workation. Es hat uns gut gefallen, der Strand nahe dem Hotel ist superschön, Sandstrand, wie er sein soll. Eigentlich wollten wir bei einem der beiden Chiringuitos auf dem Strand einen Kaffee trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen essen, aber beide sind nicht mehr da. Entweder komplett weg, oder noch im Winter-Quartier.

Strand von Dénia. Hier stand vor 5 Monaten noch ein Chiringuito auf dem Strand

Die Temperaturen sind höher als in Estepona. Es sind 21 Grad. Das Wasser ist nicht ganz so warm…

Wassertemperatur: kalt.

Mit den Füßen ist es auszuhalten

Fuß-Bild

Nina hat ihr Badezeug mitgenommen und traut sich rein. Aber nicht ganz und auch nicht lange. Aber der Wille zählt.

Nina traut sich

Der Strand scheint auch bei Campern aus allen möglichen Ländern (Deutschland, England, Niederlande, Schweden und auch Spanien sind vertreten) bekannt zu sein.

Camper am Strand

Grün und blau

Wir essen im Hotel zu Abend und sitzen danach noch ein wenig auf dem Balkon in der Sonne.

Packtag

Wir beginnen den letzten Tag wie fast immer mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Vormittags nutzen wir die Annehmlichkeiten unserer Dachterrasse und entspannen vor dem, was am Nachmittag kommt.

Entspannen

Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen des Packens.

Sammelstelle

Am Abend ist alles drin und dran

Nina nimmt noch Abschied vom Meer und ihrem Lieblingsbaum

Abschied vom Lieblingsbaum

Abschied vom Meer

Morgen früh geht es los. Gleiche Strecke wie auf dem Hinweg. Da waren es 2.800 km. Google untertreibt hier ein wenig.

Die letzten Tage brechen an

Am Freitag geht es zurück nach Deutschland. Die letzten Tage waren geprägt mit Kraft schöpfen (auch mental) für das, was in den kommenden Tagen ansteht, und mit überlegen, was wir vielleicht hierlassen wollen und was wir noch einkaufen müssen und wollen.
Am Samstag waren wir bei Carlos und haben unser letztes Obst und Gemüse eingekauft. Die Maracuja sind just in time für uns gepflügt worden. 17 Maracujas für 7,90 EUR. 🙂 Die Eier sind von den eigenen Hennen. Carlos hat 70 davon. Eine Henne legt durchschnittlich 5 Eier pro Woche.

Die letzte Bio Kiste

Maracuja und Zitronen – frisch geerntet

Das Wetter war durchwachsen seit unserem Besuch in Gibraltar, soll aber bis zu unserer Abfahrt am Freitag schön, wolkenlos und bis 19 Grad werden. Der Jaccuzi ist heute nochmal gereinigt worden. Vielleicht schaffen wir es morgen oder übermorgen nochmals diese Annehmlichkeit zu nutzen.

Den Abend genießen

Gibraltar

Wir fahren nach Gibraltar, d.h. eigentlich fahren wir zu einem großen Parkplatz kurz vor der Grenze zu Gibraltar, auf der spanischen Seite, in La Linea.

Der Weg nach Gibraltar

Das Internet weiß zu Gibraltar:
Gibraltar liegt an der Südspitze der Iberischen Halbinsel direkt an der Straße von Gibraltar. Das Gebiet ist nur etwa 6,8 Quadratkilometer groß und damit sehr kompakt. Wahrzeichen ist der imposante „Rock of Gibraltar“, ein markanter Kalksteinfelsen mit spektakulären Ausblicken bis nach Nordafrika. Von dort oben kann man bei klarer Sicht sowohl das Mittelmeer als auch den Atlantik überblicken. Besonders bekannt sind die frei lebenden Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Die Innenstadt wirkt mit ihren roten Telefonzellen und englischen Pubs überraschend britisch. Gleichzeitig spürt man durch Klima, Architektur und Lebensgefühl deutlich den mediterranen Einfluss. Der Hafen und die vielen ein- und auslaufenden Schiffe prägen das Bild der Küste. Gibraltar ist zudem ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, Wanderungen und Höhlenbesichtigungen. Trotz seiner geringen Größe bietet es eine außergewöhnliche Mischung aus Natur, Meerblick und urbanem Flair.

Wir parken also direkt vor der Grenze auf einem großen Parkplatz.

Parkplatz vor der Grenze

Nach zweihundert Metern erreichen wir die Grenze. Für EU-Bürger reicht der Personalausweis. Einmal spanische/EU Ausreise und einmal Einreise nach Gibraltar/GB.
Nach der Grenze müssen wir die Start-/Landebahn des Flughafens überqueren.

Start-/Landebahn des Flughafens und „The Rock“

Start-/Landebahn Überquerung

Stadtplan, links der Flughafen

Zwischen Flughafen und Stadt

Hinter dem Flughafen haben wir die Wahl: Geradeaus zur Main Street, oder rechts zum Ocean Village. Wir wählen den Weg geradeaus und planen das Ocean Village für den Rückweg ein – zuerst wollen wir in die Stadt zum Frühstücken. Die Main Street ist die zentrale Einkaufsstraße von Gibraltar und zieht sich quer durch die Stadt. Hier reihen sich britische Restaurants, Cafés und traditionelle Pubs aneinander und verleihen der Straße ein lebendiges, leicht britisch geprägtes Flair. Von den Sprachen hört man viel, vorherrschend ist englisch und spanisch.

Main Street

englischer Briefkasten.

Wir laufen die Main Street fast bis zum Ende. Kurz bevor es aus der Fußgänger Zone heraus geht kehren wir bei „Costa“ zum Frühstücken ein. Preise werden in GBP ausgewiesen. Klar, wir sind in Großbritannien.

Frühstück bei Costa auf der Main Street.

Die Main Street füllt sich mehr und mehr mit Menschen, sodass wir den Weg zum Wasser/Hafen und zum Ocean Village suchen. Wir kommen bei einem Morrisons vorbei. Morrisons ist eine große britische Supermarktkette, vergleichbar mit Edeka oder Rewe.

Morrisons

Nina macht sich ein Bild von Innen. Ich warte draußen. Etwas später kommen wir zum Wasser und können einen Teil der Schiffe sehen, die vor Anker liegen.

Schiffe vor Gibraltar vor Anker

Wir erreichen das Ocean Village. Ocean Village ist eine moderne Marina mit zahlreichen Restaurants, Bars und Apartments direkt am Wasser. Es ist ein modernes Marina-, Wohn- und Freizeitviertel, das vor ca. 25 Jahren erbaut wurde. Zum Vergleich: Die Historie der Main Street reicht 600 Jahre zurück. Man merkt den unterschiedlichen Charme sofort. Auch die Architektur ist moderner.

Gebäude im Ocean Village

Wir laufen an einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel-Schiff vorbei, das hier fest vor Anker liegt.

5 Sterne Hotelschiff

5 Sterne Hotelschiff

Eingang zum Restaurant und zur Bar

Auf dem weiteren Weg überqueren wir wieder die Start-/Landebahn.

Flughafen voraus.

Anschließend wieder zweimal Passkontrolle, einmal Ausreise Gibraltar/GB, einmal Einreise Spanien/EU.

Unser Sightseeing durch Gibraltar


Sonne – so muss ein Tag sein

Wir starten unseren Sonntag mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang. Der ist heute um 08:08 Uhr. Es ist klar, daraus resultiert wahrscheinlich, dass es nur 8 Grad hat.

kurz vor Sonnenaufgang

Zum Frühstück fahren wir zum Manuka nach Marbella. Hier gefällt es uns einfach, weil wir so nah am Meer sind und die Sonne direkt auf uns scheint. Um diese Zeit ist auch die Promenade noch relativ leer.

Promenade in Marbella

Promenade in Marbella. Rechts, nicht im Bild, das Manuka

Frühstücks-Aussicht

Warten auf das Frühstück

Nachdem der Wetterbericht für die nächsten 15 Tage keinen Regen mehr vorhersagt, machen wir heute den Balkon und die Dachterrasse sauber. Der Regen und der Wind der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, die es zu beseitigen heißt.

Am Nachmittag fahren wir nach San Pedro de Alcántara ins AMMO um dort einen Nachmittagskaffee zu trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen zu essen. Wir merken schon bei der Parkplatzsuche, dass hier heute mehr los ist. Auf der Promenade geht es ordentlich zu. Schon fast ungemütlich. Im AMMO ist genau noch ein Tisch frei, direkt am Strand und in der Sonne. Nach 15 Minuten gehen wir aber wieder, weil es keiner der Kellner geschafft hat, uns nach unserer Bestellung zu fragen, und das obwohl sie mehrfach am Nachbartisch waren und uns auch gesehen haben und wir auch Zeichen gegeben haben. Wir fahren zurück nach Estepona und versuchen unser Glück im Chiringuito Plata Beach. Doch auch hier haben wir Pech: Alle Tische sind belegt. So gehen wir heute leer aus mit dem Nachmittags-Kaffee und genießen die Sonne und das schöne Wetter noch bei uns auf dem Balkon. Sogar abends ist es noch warm genug, dass wir draußen essen können.

Wetter-Kapriolen, ein Erdbeben und Shopping

Die schönen Aussichten, von denen ich vor zwei Tagen geschrieben habe, sind teilweise eingetreten. Freitag, am Morgen: Regen, Regen und wieder viel Wind:

Nachmittags wurde es besser: Sonne, keine Wolken und viel Wind. Wir haben den Nachmittagskaffee im La Buena Vida genossen. Am Abend hat Nina ein Erdbeben erlebt. Ich habe davon nichts mitbekommen und tief und fest geschlafen.
Die Veröffentlichung dazu Volcano Discovery:

Dazu der folgende Text:
Ein Beben der Stärke 3.7 ereignete sich nur vor 8 Minuten in der Nähe von Estepona (Malaga, Andalusien) in Spanien, wie das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) berichtete. Laut Angaben des Instituts, das als eine der wichtigsten internationalen Agenturen für seismische Tätigkeit weltweit gilt, ereignete sich das Beben am Freitag, dem 13. Februar 2026, abends um 21:49 Lokalzeit in einer sehr geringen Tiefe von 5 km unter dem Epizentrum. Die Stärke, genaue Lage des Epizentrums und Erdbebentiefe können in den nächsten Stunden noch korrigiert werden, während Seismologen die Daten manuell auswerten und ihre Berechnungen verfeinern.
Auch the citizen-seismograph network of RaspberryShake meldete das Erdbeben und gab abweichend eine Stärke von 3.8 an. Eine dritte Agentur, Spaniens Nationales Geographische Institut (IGN), gab die Stärke des Bebens als 3.8 an.
Anhand der vorläufigen seismischen Daten sollte das Beben keine Schäden angerichtet haben. Es könnte allerdings von vielen Menschen in der Nähe des Epizentrums als leichte Vibration spürbar gewesen sein.

Der heutige Tag (Samstag) beginnt mit unserem Sonnenaufgangs-Spaziergang. Es ist immer noch sehr windig und dadurch auch recht kalt. Keine 10 Grad.

Der Mond kurz vor Sonnenaufgang

Sonnenaufgang – es ist kalt

Da ist sie

Da wir ein paar neue Sachen zum Anziehen brauchen, fahren wir zu La Cañada, der Shopping Mall in Marbella. Auch dort gibt es ein Manuka, in dem wir frühstücken. Anschließend geht es in die Mall.

Plan von La Canada

Um diese Zeit noch recht leer.

Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir genießen wieder die Sonne, die Wärme und die Aussicht im La Buena Vida.

Genießen

Schöne Aussichten

Wie gehabt: Montag: Dauer-Regen, Dienstag, morgens: trocken, kein Regen

Dienstag Morgen: Kein Regen bei unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang

Dienstag ab Mittag: Regen. Mittwoch: Regen.
Heute ist alles anders: Kein Regen am Morgen und wir können unseren Sonnenaufgangs-Spaziergang machen.

Heute früh, 08:13 Uhr zum Sonnenaufgang

Der Tag hält, was die Vorhersage verspricht: Sonne mit kaum Wolken, bei 21 Grad. 🙂
Wir können unser Mittag- und Abend-Essen auf dem Balkon in der Sonne genießen. Ebenso unseren Nachmittags-Kaffee im La Buena Vida.
Die Aussichten für die kommenden Tage sind vielversprechend:

Vorschau

Mit anderen Worten: Morgen früh nochmal Regen und ab Mittag kommt der Frühling. Wir freuen uns drauf, dass die – mehr als 2 ½ Monate andauernde Schlecht-Wetter-Zeit – vorüber ist. Es kann nur besser werden.

Eine stürmische Woche geht mit Sonnenschein zu Ende

Die kurze Zusammenfassung der letzten Woche: Es war stürmisch.
Das Video beschreibt, was wir täglich vom Wohnzimmer aus gesehen haben:

Der Unterschied zwischen den Tagen war lediglich die Frage, ob es stark oder schwach regnet.
Beim heutigen Morgenspaziergang haben wir auch direkt die Auswirkungen der Stürme der Woche miterleben können. Auch unsere wöchentliche Obst- und Gemüselieferung konnte am Donnerstag nicht stattfinden. Die Felder standen unter Wasser. Heute haben wir sie dann bekommen.

Sturmschäden

Sturmschäden

Unsere Nachbarwohnung hat es, so scheint es, auch erwischt: Handwerker sind da und beseitigen Wasserschäden an der Decke. Ansicht der Decke vor der Nachbarwohnung. Innen ist es nicht ganz so schlimm, aber auch dort bröckelt der Putz von der Decke und von den Wänden.

Decke vor unserer Nachbarwohnung

Wir haben auch eine feuchte Decke am Aufgang zur Dachterrasse. Nächste Woche soll jemand kommen und das Dach dort besser abdichten.
Im Laufe des heutigen Tages (Freitag) wechselt das Wetter im 15 Minuten Takt: Sonne, Regen, Sonne, Regen,… Am Nachmittag nutzen wir einen größeren Sonnen-Abschnitt und fahren zum Chiringuito Plata Beach. Dort können wir fast eine Stunde die Sonne genießen, bevor es am Abend wieder windig wird und die Regenwolken aufziehen. Am Sonntag soll es für einen Tag besser werden und ab nächster Woche Donnerstag ist kein Regen mehr in den Vorhersagen der zehn weiteren Tage.
Mal sehen…

kurzer Sonnenschein zum Feierabend am Freitag.

Nochmal Sonne tanken

Wieder einmal sieht die Wettervorhersage für die nächste Woche nicht gut aus. Heute soll es nochmal schön werden. So fahren wir zum Morgenspaziergang nach Marbella um dort an der Promenade entlang zu wandern. Wir parken in der Nähe vom Manuka und haben von dort einen schönen Blick auf La Concha im Sonnenaufgangslicht.

Pico de la Concha in der Morgensonne

Wir laufen die 100 Meter zur Promenade, wo uns die Sonne über dem Meer erwartet.

Morgensonne

Nach dem Spaziergang frühstücken wir im Manuka. Die Aussicht ist immer wieder toll. Besonders, wenn die Sonne so scheint, wie heute. Um kurz nach 9:00 Uhr ist es auch noch sehr schön ruhig und es sind kaum Menschen unterwegs auf der Promenade.

Frühstück im Manuka

Frühstücks-Aussicht

Am Nachmittag fahren wir ins Sonora Beach (https://sonorabeach.es/). Einem Restaurant, das wir kennen, zumindest im Vorbei gehen. Auf dem Parkplatz vom Sonora Beach starten wir immer mal wieder einen unserer Morgenspaziergänge. (Insider: Den dritten Abschnitt). Das Ambiente ist toll, das Essen verspricht mehr, als es am Ende gehalten hat, zumindest meines. Nina ist sehr zufrieden. Wir wollen nochmals her um dem Restaurant eine zweite Chance zu geben.

In die Sierra Bermeja

Der Tag beginnt mit einem Morgenspaziergang am Meer. Heute soll es endlich wieder einmal sonnig werden. Es scheint so, als ob die Vorhersage stimmt.

Sonnenaufgang um 08:18 Uhr

Sonnenaufgang

Nach einem leckeren Frühstück im BYOKO fahren wir in die Sierra Bermeja. Letzte Woche gab es Schnee auf dem Gipfel, der Luftlinie nur 8 km Luftlinie von unserem Zuhause entfernt ist. (siehe: Schnee). Der kurvenreiche Weg dorthin ist dann aber doch deutlich weiter als 8 km. 1.200 Höhenmeter sind zu überwinden.

Der Weg in die Sierra Bermeja

Die letzten 5 km ist die Straße sehr eng, etwas breiter als ein Auto. Es kommt, wie es kommen muss: Wir haben Gegenverkehr.

Oben angekommen ist die Sicht diesig, von unten sah es klarer aus. Man kann Marbella (links) erkennen Estepona liegt rechts, außerhalb des Bildes.

Aussicht aus der Sierra Bermeja

Auch die Temperaturen sind niedrig, wir sind unten bei 17 Grad los gefahren. Hier oben hat es gerade mal 5 Gard. Auf dem Weg zurück haben wir nochmal Gegenverkehr, dieses Mal aber an einer Stelle, an der das Ausweichen deutlich einfacher ist.
Am Nachmittag gehen wir auf einen Kaffee ins La Buena Vida, endlich wieder einmal nach all dem vielen Regen. Die Sonne und den Blick aufs Meer genießen.
Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht so gut: Morgen wolkig, aber trocken, und die kommenden Tage sind wohl eher – mal wieder – von Regen geprägt:

Wettervorhersage für die kommende Woche

Wir hoffen, dass es besser wird als die Vorhersage sagt.

Schnee

Auf unserem heutigen Morgenspaziergang überrascht uns gleich zweierlei: Kurzzeitig regnet es, obwohl alle Wettervorhersagen keinen Regen angekündigt hatten, und auf dem Rückweg sehen wir sogar Schnee.

Schnee auf dem Sierra Bermeja

Die Sierra Bermeja mit einer Höhe von 1.450 m ist nur 8 km Luftlinie entfernt – sozusagen unser Hausberg, den wir von unserer Unterkunft aus sehen. Gegen Mittag ist der Schnee wieder verschwunden. Am Nachmittag sitzen wir bei einem Kaffee im Buena Vida und genießen die Sonne.