Heute steht die letzte Etappe an. Der Tatsache geschuldet, dass wir noch eine letzte Nacht am Meer verbringen wollten, somit Sète gesetzt war, haben wir heute 1.200 km vor uns. Der Tag fängt daher sehr früh an. Um 2:00 Uhr ist Abfahrt. Nach 11 Stunden sind wir dann auch zu Hause. Nachts ist für mich ein ganz entspanntes Fahren. Überhaupt hatten wir auf der gesamten Rückreise keinerlei Staus oder Verzögerungen, ausgenommen die zwei Polizeikontrollen: eine in Spanien und auf der deutschen Seite, gleich nach der Einreise aus Frankreich. Wir sind bei beiden durch gewunken worden 🙂
Wir wachen gegen 06:00 Uhr auf. Es ist bewölkt, fast geschlossene Wolkendecke. Also kein Spaziergang am Strand. Nachdem Nina gefrühstückt hat und unseren Proviant für heute vorbereitet hat, geht es los. Ziel ist Sète in Frankreich. Kurz hinter Valencia bekomme ich auch Hunger und wir fahren auf einen Rastplatz für ein süßes Frühstück. Wir halten an einer Raststätte, die innen den Charme einer alten Bahnhofshalle hat. Aber überdachte Parkplätze hat sie.
Raststätte mit überdachten Parkplätzen
Ninas zweites und mein erstes Frühstück
Weiter geht es Richtung Frankreich. Gestern und auch heute: Kaum Verkehr, kein Stau, ganz entspanntes Reisen.
Wegweiser
Interessant ist, dass die AP-7 bzw. die A-7 genau die Autobahn ist, auf der wir gestern in Estepona aufgefahren sind. Mit anderen Worten: Wir sind durch ganz Spanien auf nur einer Autobahn unterwegs. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Sète an. Erster Weg ist zur Tankstelle, dann ins Hotel. Das Wetter ist nicht so prickelnd. Sonne und Wolken bei 10 Grad.
Nachdem wir gestern alles gepackt haben und auch das Auto beladen ist, gibt es heute früh nicht mehr viel zu tun. Den Proviant einpacken und den letzten Müll entsorgen. Dann geht es los. Unsere erste Etappe geht von Estepona nach Dénia.
Estepona –> Dénia
Dénia kennen wir vom letzten Jahr und auch von der Anreise zur diesjährigen Winter-Workation. Es hat uns gut gefallen, der Strand nahe dem Hotel ist superschön, Sandstrand, wie er sein soll. Eigentlich wollten wir bei einem der beiden Chiringuitos auf dem Strand einen Kaffee trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen essen, aber beide sind nicht mehr da. Entweder komplett weg, oder noch im Winter-Quartier.
Strand von Dénia. Hier stand vor 5 Monaten noch ein Chiringuito auf dem Strand
Die Temperaturen sind höher als in Estepona. Es sind 21 Grad. Das Wasser ist nicht ganz so warm…
Wassertemperatur: kalt.
Mit den Füßen ist es auszuhalten
Fuß-Bild
Nina hat ihr Badezeug mitgenommen und traut sich rein. Aber nicht ganz und auch nicht lange. Aber der Wille zählt.
Nina traut sich
Der Strand scheint auch bei Campern aus allen möglichen Ländern (Deutschland, England, Niederlande, Schweden und auch Spanien sind vertreten) bekannt zu sein.
Camper am Strand
Grün und blau
Wir essen im Hotel zu Abend und sitzen danach noch ein wenig auf dem Balkon in der Sonne.
Am Freitag geht es zurück nach Deutschland. Die letzten Tage waren geprägt mit Kraft schöpfen (auch mental) für das, was in den kommenden Tagen ansteht, und mit überlegen, was wir vielleicht hierlassen wollen und was wir noch einkaufen müssen und wollen. Am Samstag waren wir bei Carlos und haben unser letztes Obst und Gemüse eingekauft. Die Maracuja sind just in time für uns gepflügt worden. 17 Maracujas für 7,90 EUR. 🙂 Die Eier sind von den eigenen Hennen. Carlos hat 70 davon. Eine Henne legt durchschnittlich 5 Eier pro Woche.
Die letzte Bio KisteMaracuja und Zitronen – frisch geerntet
Das Wetter war durchwachsen seit unserem Besuch in Gibraltar, soll aber bis zu unserer Abfahrt am Freitag schön, wolkenlos und bis 19 Grad werden. Der Jaccuzi ist heute nochmal gereinigt worden. Vielleicht schaffen wir es morgen oder übermorgen nochmals diese Annehmlichkeit zu nutzen.