Bei unserem Morgenspaziergang können wir die Auswirkungen vom Sturm der letzten Tage sehen. Francis hat wieder Sand vom Strand weg gespült.
Furche durch den Strand durch abfließendes Wasser
Hier fehlt der Sand komplett auf einer Höhe von 20.30 cm und einer Länge von 200 m
Auch hier eine Furche durch abfließendes Wasser
Die Mauer ist unterspült worden auf einer Länge von 15 m
Heute kommt die Sonne durch. Der Sonnenaufgang ist zunächst noch etwas diesig.
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Der heutige Tag ist fast wolkenlos und sonnig und es ist auch wieder etwas wärmer mit 18 Grad. Am Nachmittag genießen wir auf der Terrasse vom La Buena Vida einen Kaffee und ein Glas Wein mit Blick auf das Meer. Wir sitzen ohne Jacke, in der Sonne ist es angenehm warm. So muss das sein. 🙂
Heute ist Sonntag, die letzten Tage war es wieder sehr regnerisch und stürmisch. Teilweise mit überschwemmte Straßen. Berichte in den Medien aus den Nachbarorten waren ähnlich: Überflutete Straßen, Tunnel, Tiefgaragen. Bei uns direkt vorm Haus stand der Kreisverkehr gestern für die Zeit von ca. 30 Minuten teilweise unter Wasser. Das Wasser floss aber schnell ab. Hier der Eindruck, wie es auf unserem Balkon aussah:
Die Wolkenlage vom Samstag zeigt, dass frühestens am Montag mit einer Besserung zu rechnen ist.
Regenwolken und Gewitter sind im Anflug
Auch heute regnet es. Es soll den ganzen Tag so bleiben.
Aussichten für heute und die kommende Woche
Ab morgen sieht das Ganze dann deutlich besser aus. Die Vorhersage sagt fast wolkenlosen Himmel für die ganze Woche vorher. Temperaturen tagsüber zwischen 12 und 17 Grad. Die Erfahrung zeigt, dass es in der Sonne deutlich wärmer ist. Wir freuen uns darauf, wieder im Café in der Sonne zu sitzen und einen Kaffee zu trinken.
Wolkenlose Aussichten für die kommende Woche
Wir haben von William, unserem Hausmeister, vergangene Woche Avocados und Zitronen von der eigenen Plantage geschenkt bekommen. Nina nutzt das schlechte Wetter, um die Zitronen zu verarbeiten. Sie möchte eine Zitronen-Mascarpone-Mousse machen.
Wir sind gut ins neue Jahr gestartet. Der gestrige Tag war wettertechnisch durchwachsen mit Hang zum Regen. Nina und ich sind beide aufgeblieben. Nina hat sich astrologisch auf 2026 vorbereitet und ich habe einen YouTube Kanal für mich erstellt. Da gibt es nun die Drohnen-Videos zu sehen. Erstaunlich, wie ChatGPT dabei unterstützen kann. Im Grunde ist alles, was es in dem Kanal gibt, auf Basis von dieser KI entstanden. Ich beschreibe mit wenigen Worten, was in dem Video zu sehen ist und ChatGPT gibt mir die Überschrift, die Beschreibung, die Stichworte, auf deutsch und englisch,… kurz, alles, was YouTube an Informationen haben möchte, sodass der Kanal auch von anderen Personen gefunden wird. Selbst den Namen und das Banner ist von ChatGPT. Hier der Link: https://www.youtube.com/@silentflightsbyralf
Um Mitternacht sind wir auf unsere Dachterrasse gegangen und haben von dort das Feuerwerk über dem Strand und der Stadt angesehen.
Feuerwerk über EsteponaFeuerwerk über EsteponaFeuerwerk über Estepona
Nach ca. 15 Minuten war alles vorbei. Wir sind ins Bett und auch gleich eingeschlafen. Um 01:00 sind wir aber wieder wach geworden, weil laute Musik bis in unser Schlafzimmer vorgedrungen ist. Knapp 200 Meter von unserer Unterkunft entfernt ist das Kongresszentrum von Estepona. Dort ging richtig die Post ab. An Schlafen war nicht zu denken. Glücklicherweise war um 07:00 Uhr dort Schluss, sodass wir noch ein paar Stunden in den Vormittag hineinschlafen konnten. Und wir haben natürlich auch ganz gediegen einen Mittagsschlaf gemacht. Wenn wir uns richtig erinnern, hatten wir vor einem Jahr dieselbe Erfahrung mit der Party. Damals waren wir noch näher dran als dieses Jahr. Das Wetter: Bewölkt mit Regen bei 14 Grad. Nicht so gemütlich.
Der Wetterbericht sagt, dass es ab dem späten Vormittag regnen wird und der Regen bis morgen Nachmittag anhalten wird. Unser Morgenspaziergang findet auch schon bei starker Bewölkung statt. Er endet im Café Birdie. Hier waren wir letzten Jahr häufiger, weil es nahe unserer damaligen Unterkunft gelegen ist. Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal hier und die Kellnerin erkennt uns wieder 🙂 . Das Frühstück ist super und vergleichsweise preiswert. Im Anschluss fahren wir zu Carlos, um uns wieder mit frischen Obst und Gemüse (und natürlich Grünkohl) einzudecken. Kaum verlassen wir Carlos‘ Plantage fängt es an zu regnen – Alles richtig gemacht also.
Das Wetter hält, was die Vorhersage verspricht
Vorhersage für die kommenden Stundenaktuelles Wolkenradar
Am Abend, gegen 21:15 Uhr haben unsere Telefone noch folgende Nachricht erhalten:
Zivilschutzwarnung
Zivilschutzwarnung aktiviert – rote Warnstufe. Angesichts dieser Situation: Äußerste Vorsicht walten lassen, unnötige Fahrten vermeiden. Überqueren Sie keine überschwemmungsgefährdeten Gebiete und beachten Sie Verkehrssperren. Führen Sie keine Aktivitäten in Flussbetten oder deren Nähe durch. Wenn Sie sich in einem überschwemmungsgefährdeten Gebiet befinden, suchen Sie höher gelegene Bereiche auf oder gehen Sie in ein höheres Stockwerk. Beachten Sie die Empfehlungen von 112 – Außergewöhnliches Risiko durch Regen unter: Nationales Warnnetz – EMA – Notruf 112
Der Morgen ist wolkenverhangen, sodass wir uns erst später auf zu unserem Spaziergang machen. Nach dem Frühstück fahren wir nach Puerto Banús. Hier haben wir vor zwei Jahren gewohnt und der Ort, vor allem der Hafen, hat ein ganz besonderes Flair. „Die Reichen und die Schönen“. Heute ist davon allerdings nicht viel zu sehen. Wir laufen vor der Öffnung der Läden durch den Hafen. Drehen die Runde zum Leuchtturm, so wie vor zwei Jahren morgens sehr häufig. Erinnerungen werden wach. Auch and einige Yachten, die im Hafen liegen.
Segelyacht im Hafen
und noch ein paar andere Yachten
Mit dem Bentley vorfahren und dann auf die Yacht
Yachten
Auf dem Weg rund um den Hafen kommen wir auch an dem Stand vorbei, an dem wir damals häufig gelegen sind und Sonne getankt haben und auch ab und zu im Wasser waren. Von dem Strand hat man einen schönen Blick auf La Concha, den Berg, der so aussieht wie eine Muschel. Heute ist hier wenig los, auch die Liegen und Sonnenschirme sind bereits über den Winter abgebaut.
La Concha
Blick auf den Hafen von Puerto Banús
Yachthafen
Den restlichen Tag verbringen wir in Ruhe. Am Nachmittag gehen wir wieder auf einen Kaffee und ein Glas Wein ins La Buena Vida. Der Wetterbericht für das Wochenende sieht nicht gut aus: Dauerregen, dazwischen mal ein Gewitter. So nutzen wir heute nochmal die Sonne aus, die am späten Vormittag durchkommt. Im Buena Vida genießen wir ihre letzten Strahlen – fast hätte mach das Gefühl, man könnte wieder die kurze Hose anziehen. Aber kaum ist die Sonne weg und die ersten Wolken kommen, wird es kalt und wir sind froh, uns für die langen Hosen entschieden zu haben.
Zum Sonnenaufgang fahren wir zum Aussichtspunkt zwischen Gibraltar und Tarifa. Von dort haben wir einen schönen Blick über die Straße von Gibraltar und auf Marokko sowie Ceuta. Leider ist es wolkig, sodass wir einen nicht ganz so schönen Sonnenaufgang erleben, wie wir gehofft hatten.
Sonnenaufgang über der Straße von GibraltarSonnenaufgang über der Straße von GibraltarSonnenaufgang über der Straße von GibraltarSonnenaufgang über der Straße von GibraltarSonnenaufgang über der Straße von GibraltarSonnenaufgang über der Straße von GibraltarSchiffe in der Straße von Gibraltar
MarineTraffic zeigt auch recht schön an, welche Schiffe wir da sehen, bzw. gerade in der Straße von Gibraltar unterwegs sind.
MarineTraffic zeigt die Schiffe an
Da wir schon fast bei Tarifa sind, fahren wir noch die restlichen 10 km, um von einer anderen Stelle nochmal auf die Meerenge zu schauen. Wir kommen am Hafen an und können beobachten, wie die Fähren nach Tanger in Marokko beladen werden, inklusive Warteschlange bei der Ausreise/Passkontrolle.
Eine FähreAutoschlange bei der Ausreise aus Spanien bzw. der EU.Da geht es dann rein in den Fähr-BauchFähre nach Tanger
Wir fahren weiter zum Strand von Tarifa. Wir waren in den letzten Jahren immer wieder einmal hier, weil wir es hier so schön finden. Dieses Mal steht der Strand allerdings unter Wasser und vom Sand ist nicht so viel zu sehen.
Der Strand von Tarifa
Die Drohne kann einen schönen Eindruck vermitteln:
Strukturen aus 100 m HöheDrohnenpilot
Es ist zwischenzeitlich fast Mittag und wir haben noch nicht gefrühstückt. So machen wir auf dem Rückweg Halt in Sotogrande, um dort im Foodisiac ein spätes Frühstück zu genießen. Auch hier waren wir letztes und vorletztes Jahr schon mal. Die Gegend um den Hafen ist eindrucksvoll, wenn vor den Häusern die Yachten liegen.
SotograndeSotograndeWandmalerei im Restaurant
Hier die ganze Tour: Estepona – Mirador del Estrecho mit Aussicht auf die Straße von Gibraltar – Tarifa – Sotogrande – Estepona
Nach ein paar kalten, windigen und regnerischen Tagen meint es der Wettergott heute gut mit uns. Sonne pur, vom Morgen bis zum Abend. Temperaturen tagsüber um 16 Grad, in der Sonne gefühlt wie 24 Grad. Wir starten unseren Spaziergang, heute mit Mütze, wir wollen noch ein paar Selfies machen.
Feliz Navidad
Noch etwas frisch am Morgen: 8 Grad
Passt der weiße Bart?
🙂
Den Tag verbringen wir mit faulenzen. Nachmittags gehen wir auf einen Kaffee ins La Buena Vida. Zum Abend hin schwingt Nina ein wenig in ihrem Schwingsessel und genießt die letzten Sonnenstrahlen.
Schwingen im Schwingsessel
Nach dem Abendessen gehen wir los nach Estepona, wir wollen uns die Weihnachtsbeleuchtung ansehen. Auf dem Hauptplatz ist richtig Party. Uns überrascht wieder einmal, dass die Spanier sich nicht nach dem Wetter anziehen, sondern nach dem Anlass. So sehen wir entsprechend gut angezogene Personen, teilweise nur leicht bekleidet.
Blick auf Estepona, kurz nach Sonnenuntergang
Weihnachtsbeleuchtung
Weihnachtsbeleuchtung
Weihnachtsbeleuchtung
Weihnachtsbeleuchtung – das gefällt uns jetzt nicht so
Der heutige Tag fängt so an wie der gestrige: starker Wind und laute Brandung. Unseren Morgenspaziergang machen wir am Vormittag, nach dem Frühstück, von Sonne und den Sonnenaufgangsfarben ist nichts zu sehen. An der Stelle des Spazierganges angekommen, an der wir normalerweise über den Strand laufen, sind wir überrascht.
Über den Strand laufen ist heute nicht möglich, die Wellen schlagen bis zur Mauer. Auch sonst hat die Natur gezeigt, wie stark sie ist:
da fehlt der Strand
Eigentlich ist der Strand hier ca. 60 cm höher, also da, wo es oben weiter geht. Doch der Sand fehlt, die Wellen haben auf mehrere hundert Meter den Strand abgetragen.
Brandung
Immer mal wieder kommt die Sonne durch, nach ein paar Minuten ist sie aber jedes Mal wieder hinter Wolken verschwunden. Die meiste Zeit heute ist sie nicht zu sehen. Zumindest die Temperatur ist angenehm. Zum Sonnenaufgang 16 Grad, bei unserem Spaziergang sind es dann schon 18 Grad. Mehr als 20 Grad werden es heute nicht. Der starke Wind trägt dazu bei, dass die sich die Temperaturen niedriger anfühlen.
da kommt die Sonne durch
Während wir auf dem oberen Strand stehen, kommt eine große Welle auf uns zu. Wir können nicht schnell genug ausweichen.
nasse Jeans, nasse Schuhe, nasse Socken. Selbst die Unterhose hat was abbekommen
Die Schuhe sind richtig nass. Damit wir sie morgen wieder anziehen können hilft nur ein Heizlüfter.
Schuhe trocknen
Zum Abend nimmt der Wind ab und auch die Brandung wird leiser.
Nicht immer scheint die Sonne, lt. Wettervorhersage ist ein atlantisches Sturmtief mit Sturmböen im Anflug. Die ersten Ausläufer des Tiefs sind bereits angekommen. Wir wachen früh auf durch lauten Geräusche: Den Wind, der durch die Bäume weht und auch durch die Brandung. Beides ist nicht zu überhören. Den Morgenspaziergang lassen wir heute ausfallen.
Die Wettervorhersage sagt frühestens am Dienstag eine Besserung vorher. Einziger Lichtblick: Es sind 17 Grad. Am Nachmittag schauen wir ins La Buena Vida, ob sie bei dem Wetter geöffnet haben. Haben sie – man sitzt dort sogar recht windgeschützt. Ein Kaffee geht immer 🙂
Kaffee bei Windstille
Solch eine Brandung hatten wir bisher hier noch nicht
Wir sind in Spanien, also warum nicht mitmachen bei der spanischen Weihnachtslotterie? Gesagt – getan und Lose gekauft.
Los der spanischen Weihnachtslotterie
Was ist an dieser Lotterie so besonders? Das Internet kennt die Antwort:
Die spanische Weihnachtslotterie („Lotería de Navidad“)“ ist eine der ältesten, größten und beliebtesten Lotterien der Welt. Sie findet jedes Jahr am 22. Dezember statt und gilt in Spanien als fester Teil der Weihnachtskultur – vergleichbar mit einem nationalen Feiertag.
🎄 Was macht die spanische Weihnachtslotterie besonders?
⭐ 1. Die größte Lotterie der Welt (nach ausgezahlten Gewinnen)
Jedes Jahr werden über 2,5 Milliarden Euro ausgeschüttet.
Der Hauptgewinn heißt „El Gordo“ („Der Dicke“).
⭐ 2. Das Los-System – „Número“, „Décimo“, „Participación“
Die Lotterie funktioniert anders als deutsche Lotterien:
Ein Los besteht aus einer 5-stelligen Nummer (00000–99999).
Jede Nummer wird mehrfach verkauft (normalerweise 180×). Darum können viele Menschen den gleichen Hauptgewinn teilen.
Arten von Losen:
Billete (Ganzes Los, 200 €)
Décimo (1/10-Los, 20 € → häufigste Variante)
Participación (z. B. 5 €-Anteile, oft von Bars, Vereinen, Firmen)
📌 Du kaufst also nicht zufällig – du kaufst eine konkrete Nummer.
💶 Gewinne & Verteilung
Die wichtigsten Gewinnklassen:
Gewinnklasse
Name
Gewinn (pro Décimo)
1. Preis
El Gordo
400.000 €
2. Preis
Segundo
125.000 €
3. Preis
Tercero
50.000 €
4. Preis
Cuarto
20.000 €
5. Preis
Quinto
6.000 €
🎯 Die kleinen Gewinne (Reintegros)
Wenn die letzte Ziffer deiner Nummer mit der letzten Ziffer des „Gordo“ übereinstimmt, bekommst du 20 € zurück (also den Einsatz eines Décimos).
Insgesamt fallen über 15.000 Gewinne an – deshalb gelten die Chancen als vergleichsweise gut, irgendetwas zu gewinnen.
🎤 Die Ziehung – eine nationale Tradition
Die Ziehung wird stundenlang im Fernsehen übertragen. Besonders berühmt sind die Kinder des Colegio San Ildefonso, die singend die Gewinnzahlen verkünden.
🧠 Warum kaufen so viele Spanier Lose?
Tradition: Familien, Firmen, Bars kaufen oft gemeinsam die gleiche Nummer.
Soziale Komponente: Man „teilt das Glück“ – falls jemand gewinnt, gewinnt die ganze Gruppe.
Emotionale Bedeutung: Viele Menschen kaufen jedes Jahr dieselbe Nummer („ihre“ Nummer).
Also Daumen drücken am 22.12. 🙂
Nachtrag mit Datum 21.12.: Zwischenzeitlich haben wir aus Deutschland weitere Anfragen zum Kauf von Losen erhalten, sodass wir Stand heute, 21.12. insgesamt ein ganzes Los und zwölf Décimos haben. Wir haben Lose für uns alleine, mit Freunden zusammen, für Freunde und für Freunde von Freunden gekauft.
Die Parkhäuser in Spanien sind eng. Das ist mir bekannt, trotzdem hatte ich Pech. Im Flughafenparkhaus in Malaga habe ich die Auffahrt in die nächst höhere Ebene leider nicht weit genug genommen und bin an einer dicken Metallstange hängen geblieben. Die einzige Aufgabe dieser Metallstange ist es, die dahinter liegende Wand zu schützen. Das hat sie heute leider vorzüglich erledigt.
Schaden am AudiSchaden am AudiSchaden am AudiSchaden am Audi
Glück im Unglück: Keiner Person ist irgendwas passiert, außer dem Schreck in dem Moment des Kontakts mit der Stange. Das Auto ist Vollkasko versichert und ist auch weiterhin fahrbereit. Der Reifen ist an der Stelle beschädigt, an der das Gummi am Dicksten ist, also auch diesbezüglich alles im grünen Bereich.
Die Geschichte geht weiter: Ich melde den Unfall der Firma, die braucht für die Versicherung einen Kostenvoranschlag, also fahre ich zum Audi-Händler nach San Pedro. Vorher habe ich per WhatsApp – auf Englisch – einen Termin vereinbart. Der Meister vom Autohaus nimmt den Audi mit und ich bekomme ihn nach 20 Minuten wieder. Der Kostenvoranschlag soll dann in 2-3 Tagen per email kommen. Ich frage, wann ein möglicher Reparaturtermin sein könnte. Aussage: in acht Wochen am 09.02.2026. Die Reparaturdauer wird mit 1,5 Wochen angegeben.
Der Kostenvoranschlag kommt noch am selben Tag. Auf Spanisch. Ich lasse ihn mir übersetzen. Die Kosten liegen bei 11.000 EUR. Ich reiche das Schreiben an die Firma weiter und die Versicherung gibt nach drei Tagen grünes Licht. Was mit etwas komisch vorkommt: Die Werkstatt möchte die Felge reparieren und nicht ersetzen. Weiterhin plant sie nur den einen Reifen zu ersetzen und nicht auch den, der auf der anderen Seite der Achse ist. Üblicherweise werden Reifen immer paarweise ersetzt (pro Achse) um Unterschiede im Profil auszugleichen. Ich frage diese beiden Themen beim Autohaus an und sage ihnen auch, dass sie über die internen Audi-Systeme noch die Freigabe bei dem Leasing-Geber erfragen müssen. Weiterhin will ich nochmals den Reparaturtermin am 09.02. bestätigt wissen. Die Antworten bleibt mir die Werkstatt schuldig. Also keine Reparatur in Spanien
Mitte Januar nehme ich Kontakt mit dem Audihändler in Regensburg auf, der ist aktiver mit den Antworten. Allerdings möchten die die Ersatzteile erst bestellen, wenn sie den Audi vor Ort haben und ihren eigenen Kostenvoranschlag erstellt haben. Wir kommen am 15.03. zurück nach Deutschland und selbst wenn ich ihnen dann den Audi direkt am Montag auf den Hof stelle, wird es bis zum Reparatur Termin nochmal sechs bis acht Wochen dauern, weil die Teile so lange Lieferzeiten haben und auch weil sie in der Werkstatt so gut ausgelastet sind, dass sie diese Reparatur nicht dazwischenschieben können.
Also plane ich nochmal um und spreche am 20.01. mit dem Audihändler in Dresden. Für die ist es alles gar kein Thema: Wir machen einen Termin für den 18.03. aus, sie holen das Auto bei der Firma ab. Ein Gutachter der Versicherung kommt am 18.03. nachmittags dort vorbei und erteilt sofort die Freigabe. Das Autohaus bestellt bereits am 20.01. die Teile (sie haben die Fotos und auch den Kostenvoranschlag der Spanier gesehen), sodass am 19.03. mit der Reparatur begonnen werden kann. Die Felge wird ebenso ersetzt, wie auch der zweite Reifen auf der Hinterachse.
Update vom 19.03.26: Laut Gutachter muss auch die komplette Hinterachse ausgetauscht werden, was dazu führt, dass ich den Audi erst am 07. oder 08.04. abholen kann. Ich bin gespannt, was der endgültige Rechnungsbetrag sein wird, den die Versicherung bezahlt.
Update vom 08.04.26: Heute habe ich den Audi in Dresden abgeholt. 🙂 Bin happy…
Inga möchte etwas vom Hinterland sehen, nicht nur Stadt und Strand. So planen wir heute nochmals die Tour am Stausee zu machen, die Gegend kennen wir und denken, dass es genau das Richtige für sie ist. Doch zuvor der Spaziergang am Strand zum Sonnenaufgang. Nina schläft länger, sodass Inga und ich alleine Richtung Hafen von Estepona gehen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tag und dem vielen Wind verspricht der heutige Tag deutlich besser zu werden. Zum Sonnenaufgang ist kaum eine Wolke zu sehen und es ist windstill.
Palmen zum Sonnenaufgang
Tolle Farben
Fast wolkenlos
Inga fotografiert den Sonnenaufgang
Da kommt sie durch, die Sonne
Nina ist zwischenzeitlich auch wach, daher laufen wir zurück.
Kaum ist die Sonne da, wird es auch gleich wärmer
Nach dem Frühstück geht es los. 25 Minuten Fahrt und wir sind am Startpunkt der Wanderung angekommen. Gleich auf den ersten Metern hat man den klasse Blick auf La Concha, Ninas Lieblingsberg. Dieses Mal auch ohne Wolken.
Pico de la Concha
Wir kennen den Weg, wir sind hier heute zum dritten Mal.
Am Anfang eine breite Straße
Der Mittelteil der Wanderung ist eher ein Trampelpfad
und auch kurzzeitig im Schatten
Inga und der Stausee
Der Stausee und la Concha
Die Drohne kommt auch zum Einsatz:
Die Tour am Ende: eine Stunde, vier Kilometer und 70 Höhenmeter
Unsere heutige Wanderung
Zurück am Appartement steht Mittagessen auf dem Programm, anschließend ein wenig in der Sonne entspannen. Nina hat von Inga und Claudio eine Hängematte zum Geburtstag geschenkt bekommen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage ist heute die Gelegenheit: Auf Baumsuche gehen und die Hängematte ausprobieren.
🙂
versteckt
Den Abend lassen wir bei einem Glas Wein gemütlich ausklingen.
Inga ist gestern gekommen um mit Nina zusammen ihren Geburtstag zu feiern und auch um ein wenig aus der deutschen Nebelsuppe rauszukommen und die Sonne zu genießen. Der heutige Tag fängt dann auch, wie immer, mit einem Sonnenaufgangs-Spaziergang am Strand an. Es ist windig und mit 9 Grad doch etwas frisch.
Kurz vor Sonnenaufgang
Inga und Nina
Kaum ist dann aber die Sonne draußen wird es warm. Auf dem Rückweg ist es schon deutlich wärmer, als auf dem Hinweg. Nach dem Frühstück fahren wir zu Carlos, Zu Hidden Flavours, dem Bio-Bauern, von dem wir wöchentlich unser Obst und Gemüse beziehen. Carlos hat in den letzten zwölf Monaten immer mehr Produkte in sein Sortiment aufgenommen. Aktuell hat er auch 25 Hühner, die innerhalb der kommenden zwei Wochen auf 75 aufgestockt werden sollen.
Maracuja – schmecken traumhaft
pinker Grünkohl
klassischer Grünkohl
Wir kennen Grünkohl aus Deutschland als typischen Winteressen, meist im Norden der Republik. Wir fragen Carlos, ob es in der spanischen Küche auch was typisches mit Grünkohl gibt, Er meint, eher nicht, 80% der Kunden, die den Grünkohl kaufen sind Nicht-Spanier.
Brokkoli
Blumenkohl
Rotkohl
Ochsenherz-Tomaten? Heißen die in Spanien auch so? Noch nicht ganz reif
Unser Morgenspaziergang zeigt heute neben dem Sonnenaufgang auch ein schönes Sonnenlicht auf einer Wolkenfront über den Bergen.
Sonnenaufgang um 08:13 Uhr bei 11 Grad
Sonnenstrahlen auf Wolken
Palme – sieht richtig dramatisch aus
Gegen Mittag starte ich zu einer kleinen Berg-Fahrrad-Tour. Nach den Erfahrungen der letzten Touren habe ich eine einstündige Tour geplant mit 180 Höhenmetern. Also eher kurz, dafür aber mit An- und Abfahrten. Am Anfang sieht es auch ganz gut aus.
Fahrradweg
Doch wieder macht mir die Komoot-App einen Strich durch die Rechnung und der eingezeichnete Weg ist nicht befahrbar. Ich schiebe das Rad durch eine 100 Meter lange Engstelle (links ein Zaun, rechts hoch gewachsenes Schilf) in der Hoffnung, dass es danach, wie eingezeichnet, weiter geht.
Fahrradweg??
Leider ist dem nicht so. Also zurück und dann improvisieren. Am Ende ist es ja egal, wo ich fahre, Ziel ist ja, ein wenig Bergfahren zu üben.
Die gefahrene Tour
Links oben wäre es auch noch weiter gegangen. Ich kehre um, weil dort zwei freilaufende Hunde auf der Straße sind sind und den vorbeifahrenden Autos und Motorrad Fahrern nachlaufen. So sind es am Ende: 39 Minuten unterwegs, 9,3 km gefahren und 110 Höhenmeter trainiert. Das Höhenprofil zeigt, dass es immer auf und ab geht und es sich bei der Hinfahrt nicht um einen kontinuierlichen Aufstieg handelt und es bei der Rückfahrt nicht stetig bergab geht.
Höhenprofil
Am Abend gehen wir ins Zentrum. Teresa hat uns zu einem Konzert eingeladen, bei dem sie mitspielt. Sie spielt Laute.
Konzert-Plakat
Es war echt schön. Auch von der Location. Recht klein und übersichtlich. Ca. 20 Stücke werden gespielt und gesungen. Auf dem Weg nach Hause kommen wir an den Brunnen vorbei, die Abends in verschiedenen Farben beleuchtet sind.
Nach unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang und dem Frühstück steige ich aufs Rad, mit dem Ziel Marbella. Nach dem Platten und dem teils unwegsamen Untergründen beim letzten Mal (siehe: Die zweite Fahrrad-Tour (fast) habe ich in der Komoot-App die Route besser geplant. Am Anfang ist der Weg wieder identisch mit den Abschnitten (Senda Litoral) unserer Spaziergänge. Es sind heute verhältnismäßig wenig Personen unterwegs, mit der Ausnahme von Puerto Banùs und Marbella.
Am Meer entlang nach MarbellaAm Meer entlangAm Meer entlangAuch mal direkt am Strand entlang
Zwischendurch ist die Senda Litoral nicht durchgängig, sodass ich bei San Pedro de Alcántara nahe der Autobahn fahren muss, und teilweise auch durch den Ort auf einer vierspurigen Straße.
Auch mal auf Straßen unterwegs
Danach komme ich wieder ans Meer und kann dort weiterfahren.
Wieder am MeerGuter Dinge (bleibt heute so)
In Puerto Banús ist der Fahrradweg in der Mitte der Straße. Ich komme da vorbei, wo wir vor zwei Jahren gewohnt haben.
In dem Haus links – hinter der Palme, war unser Apartment vor zwei Jahren.
In Marbella esse ich mein mitgebrachtes Essen und schaue dabei auf den Strand.
Strand von Marbella
Nach meiner Mittags- und Ausruhpause geht es zurück. Ich fahre im Großen und Ganzen denselben Weg, den ich auch hinwärts gefahren bin. Ich habe noch nie so viele Verkehrsüberschreitungen gemacht, wie heute: Viele Abschnitte des Weges sind für Radfahrer verboten. Einige sind erlaubt, wenn man das Rad schiebt. Und ich bin auch verkehrt in Einbahnstraßen unterwegs gewesen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich war nie alleine, es waren immer andere Fahrradfahrer um mich, die sich auch nicht an die Regeln gehalten haben. Selbst die Policía Locale hat mich und drei andere Fahrradfahrer nicht aufgehalten, als wir verboten unterwegs waren.
Mein Weg Estepona – Marbella – Estepona
Gefahren bin ich 59 km, davon ca. 40 direkt am Meer entlang, in 3:20 Stunden reiner Fahrtzeit. Mit Pausen, auf der Rückfahrt waren es vier, war ich knapp fünf Stunden unterwegs.
Nina schläft länger, es ist Sonntag, somit gehe ich eine kleine Morgenrunde alleine. Die Drohne ist mit dabei. Die Aufnahmen entstehen keine 200 m von unserem Apartment entfernt.
Ich laufe anschließend Richtung Estepona und auch von dort sehen die Farben einfach toll aus.
Kurz vor Sonnenaufgangkurz nach SonnenaufgangPalme
Nina ist zwischenzeitlich wach geworden und sieht sich den Sonnenaufgang vom Balkon aus an.
Aussicht vom BalkonSonne, Meer und Palmen
Nach dem Frühstück laufen wir zum Hafen. Auf der Promenade ist noch nicht so viel los.
Promenade von Estepona
Am Hafen ist Sonntags immer ein Handwerkermarkt.
Handwerkermarkt am Hafen
Auch ein Blick auf die kleinen Schiffe ist sehenswert. Hier in Estepona sind allerdings keine so großen und teuren Jachten wir in Puerto Banus oder Marbella.
Hafen von Estepona
Auf dem Rückweg machen wir eine Pause am Strand. Wir sind auf 100 m hier ganz alleine. Nur ein paar wenige Spaziergänger kommen ab und zu vorbei.
Die Sonne genießenWeit und breit keine Menschenseele
Alles zusammen waren wir 6 km unterwegs und haben dafür 1,5h gebraucht, inkl. dem Bummel durch den Markt.
Der Weg zum Hafen und zurück
An Nachmittag genießen wir die Aussicht auf das Meer und die Wärme der Sonne bei einem Café Latte im La Buena Vida…
Den Nachmittag genießen
… und lassen den Nachmittag gemütlich in den Abend übergehen. Wir haben dort fast zwei Stunden gesessen und einfach genossen.
Heute ist wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Wir genießen den Vorteil unseren Morgenspaziergang am Strand zu machen. Es sind zwar nur 12 Grad, aber sobald die Sonne raus kommt, spürt man ihre Stärke und es wird einem warm.
Sonnenaufgang am Meer bei 12 Grad
Wie in der Überschrift geschrieben: Ein ganz normaler Arbeitstag mit geschäftlichen Terminen für mich und für Nina. Einkaufen, Waschen Bio-Kiste in Empfang nehmen (wie immer am Donnerstag) ,…
Ich nehme zu unserem Morgenspaziergang wieder die Drohne mit. Ein Vogel, sitzt auf einem Baumstumpf, der aus dem Wasser heraus ragt. Am Ende ist er dann doch weg geflogen, ich habe ihn wohl verscheucht.
Bei dem zweiten bin ich mir nicht sicher, ob die Vögel die Drohne angreifen wollten, mit ihr spielen oder ob sie einfach nur neugierig sind. Ich wollte eigentlich über die Palme auf die Sonne zu fliegen, aber mit der Gefolgschaft ist mir das Risiko zu groß, da dass es nur ein Vorbeiflug geworden ist.
Währenddessen hat Nina mit ihrem Handy auch ein Video vom Strand gemacht. Hier ist dann auch Ton dabei.