Es sieht in den nächsten Tagen auch nicht viel besser aus. Der Regen begleitet uns jetzt schon seit mehr als einer Woche.



Seit ein paar Tagen haben wir Regenwetter. Ab und zu reißt die Wolkendecke auf und der blaue Himmel samt Sonne kommt zum Vorschein. Wir nutzen meist diese Gelegenheiten zum Spazierengehen. Der gefühlten Kälte in der Wohnung entfliehen. Die Spaziergänge dauern dann zwischen 15 und 45 Minuten. Die Regenpausen sind gerade nicht länger.
Wir waren ja letztes Wochenende in der Pasteleria Obrador los Verdiales. Heute fahren wir noch einmal hin um uns, als Ausgleich zum schlechten Wetter, nochmal etwas Süßes zu gönnen. Dieses Mal fällt unsere Wahl auf zwei Milhojas und auf eine tarta de yema tostada – die Inhaberin des Ladens sagt uns, dass diese tarta de yema tostada ihre Spezialität ist, gemacht von ihrem Mann Sergio.


Auch zu Milhojas weiß das Internet eine ganze Menge:
Milhojas (wörtlich „tausend Blätter“) ist ein traditionelles spanisches Blätterteiggebäck. Hier sind die wichtigsten Merkmale:

Auch hier weiß das Internet mehr:
Tarta de yema tostada ist eine spanische Spezialität, bei der eine Eigelbcreme (yema) im Mittelpunkt steht. Hier die wichtigsten Merkmale:
Fazit: Tarta de yema tostada ist eine süße, karamellisierte Eiertorte, die durch ihre cremige Eigelbmasse und die knusprige Karamellschicht besticht – ein Muss für alle Fans intensiver, süßer Desserts.
Heute war ich mit unseren Nachbarn Teresa und Pepín hier in Estepona in einem Konzert des Sinfonieorchesters Málaga. Es war wunderschön und insbesondere die Mezzosopranistin Julia Meríno hat mein Herz sehr berührt. Mein großes Highlight: das Stabat Mater von Pergolesi, wunderschön gesungen von ihr und dem Countertenor Manuel Ruíz.

Das Programm:
1.- Betulia Liberata K. 118 – Obertura (W. A. Mozart) – Orquesta.
2.- Vedró con mio diletto (A. Vivaldi) – Manuel Ruiz, contratenor.
3.- Erbarme dich, mein Gott (J. S. Bach) – Julia Merino, mezzosoprano.
4.- Stabat Mater No. 1 (G. B. Pergolesi) Julia Merino, alto y Manuel Ruiz, contratenor.
5.- La Clemenza di Tito – Obertura (W. A. Mozart) – Orquesta.
6.- Sol da te (A. Vivaldi) – Manuel Ruiz, contratenor.
7.- Ah scostati… Smanie implacabile (W. A. Mozart) – Orquesta.
8.- Il Re Pastore (W. A. Mozart) – Orquesta.
9.- Empio, dirò, tu sei (G. F. Haendel) – Manuel Ruiz, contratenor.
10.- Laudate Dominum KV. 339 (W. A. Mozart) – Julia Merino, mezzosoprano.
Und als Zugabe gab’s das Ave Maria von Caccini – superschön.

Ich war schon ewig nicht mehr in einem klassischen Konzert. Der heutige Abend hat mich daran erinnert, wie sehr ich solche Konzerte mag. Ich glaube, das mache ich jetzt öfters wieder einmal.
Im Nachgang waren Teresa, Pepín und ich noch auf einen Absacker in einer Bar. Ich habe zum ersten Mal über längere Zeit nur Spanisch gesprochen. Und während ich natürlich noch lange nicht soweit bin, auf dem Level und in der Tiefe kommunizieren zu können wie es mir lieb wäre, habe ich heute mit Stolz festgestellt, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Ich fand es unheimlich schön, mich mit den beiden zu unterhalten und dabei Wein und Tapas zu genießen.
Eine Arbeitswoche geht zu Ende. Mehr Wolken mit Regen als Sonnenstunden liegen hinter uns. Heute kommt am Nachmittag kurz die Sonne raus. Wir starten mit einem Kaffee und danach mit einem Glas Tinto de Verano ins Wochenende, das leider sehr regnerisch vorhergesagt wird.
Tinto de Verano haben wir hier im La Buena Vida immer mal wieder gesehen bei anderen Gästen und heute nachgefragt, was das rote Getränk mit Limonenscheibe im Glas ist und dann auch gleich ein Glas zum Probieren bestellt. Fazit: Schmeckt ein wenig süß, aber ist sehr lecker und erfrischend.

Was ist Tinto de Verano? Das Internet weiß dazu:
Tinto de Verano ist ein in Spanien sehr beliebtes, erfrischendes Sommergetränk, dessen Name übersetzt „Sommer-Rotwein“ bedeutet. Es wird oft mit Sangría verglichen, ist jedoch einfacher in der Zubereitung und in der Regel leichter.
Zusammensetzung und Zubereitung:
Unterschiede zu Sangría:
Verbreitung: Tinto de Verano ist besonders in Andalusien sehr populär und wird in vielen Bars und Strandlokalen serviert.
Zubereitung: Tinto de Verano ist deutlich einfacher und schneller gemacht, während Sangría oft mit verschiedenen Früchten, Likör, Zucker und Gewürzen angesetzt wird.
Geschmack und Alkoholgehalt: Durch den höheren Limonadenanteil ist Tinto de Verano leichter, frischer und weniger süß als Sangría.
Die Vorhersage hat für heute Regen und Wind vorher gesagt. Zumindest der Regen ist nicht eingetreten. Windig ist es, hier hat die Vorhersage recht. Wir gehen am Abend kurz vor Sonnenuntergang noch eine kleine Runde. Die Stimmung ist einfach schön.

Teresa, unsere Nachbarin, hat uns die „Pasteleria Obrador los Verdiales“ empfohlen, eine Pastelería und auch eine Vionothek. Sie hatte uns von ein paar Tagen ein Geschenk von dort mitgebracht: Petisús mit den verschiedensten Glasuren und Füllungen.
Diese Petisús haben hier in Spanien eine Tradition und sind bekannt. Das Internet weiß dazu:
Petisús (manchmal auch petisús de crema oder relámpagos genannt) sind in Spanien eine beliebte Form von Brandteig-Gebäck, vergleichbar mit den französischen Éclairs und Mini-Windbeuteln. Hier ein kurzer Überblick:
Fazit: Petisús sind ein luftiges Brandteig-Gebäck mit süßer Füllung und oftmals einem Überzug aus Schokolade oder Zuckerguss. Sie zählen zu den Klassikern in spanischen Konditoreien. Wir wollen mal ausprobieren, sie selber zu machen.

Los Veridiales ist in Estepona etwas oberhalb des Stadtkerns. Wir nutzen heute die Gelegenheit, es ist Sonntag und daher wohl eher wenig los im Ort und weil die Öffnungszeiten sagen, dass Los Veridiales auch am Sonntag ab 10:00 Uhr geöffnet ist.
Die Inhaber stellen die Petisús selber her und man merkt beim Besuch, dass sie mit Herzblut dabei sind. Los Veridiales ist 1987 vom Vater des jetzigen Inhabers gegründet und ist, lt. Teresa, in Estepona bekannt für ihre süßen Produkte. Wir entscheiden uns, von jedem Petisús zwei Stück zu kaufen, zum Probieren 🙂 Am Ende sind es dann 22 Stücke und wir wählen uns noch je zwei andere Spezialitäten dazu. Es wird nach Gewicht und nicht nach Stück abgerechnet.
Wir haben damit auch für heute einen Nachtisch zu unserem Mittagessen. 🙂

Am Nachmittag stellen wir mit Freude fest, dass der angekündigte Regen nicht gekommen ist und wir gehen noch zum La Buena Vida auf einen Kaffee mit anschließendem Glas Wein. Wir feiern ein wenig das schöne Wetter und auch das Wochenende.

Auf dem Rückweg zur Urbanizacion können wir nochmals blauen Himmel sehen.

Wir hoffen sehr, dass auch der Wetterbericht der nächsten Tage nicht das hält, was er verspricht.
Heute ist es stürmisch und sehr windig. Wir haben das Meer so noch nicht gesehen. Wir nutzen eine Regenpause am Nachmittag um noch einmal eine kurzen Spaziergang zu machen. Der starke Wind läßt uns aber nach 15 Minuten wieder umkehren.
Auch die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht sehr vielversprechend:


Das zeigt sich auch im Regen-Radar. Im Vergleich zu Estepona sieht es in Mintraching ein wenig besser aus.
Mal sehen, wie das Wetter sich tatsächlich entwickelt. Die Erfahrung zeigt, dass es meist besser ist, als die Vorhersage sagt.
Ich hatte schon über unsere Bio Kiste berichtet. Heute nutzen wir die Mittagspause und fahren mit Teresa zu ihrem Sohn Carlos, der in Estepona eine kleine Bio-Landwirtschaft namens Hidden Flavors (https://www.hiddenflavours.es/) betreibt. Wir sind überrascht und auch erstaunt, was Carlos alles anbaut. Im Gespräch verrät er uns, dass er einfach alles versucht und wenn es nichts wird, dann hat er es zumindest probiert. So finden wir hier Rosenkohl, Grünkohl, Papaya, Bananen, Artischocken, Maracuja, Pack Choi, Tomaten, Weißkohl und verschiedene Salatsorten. Im Laden, einem Container, der innen mit Regalen bestückt ist, verkauft Carlos auch Obst und Gemüse, das er nicht selber anbaut. Er tauscht seine Ernten mit befreundeten Bio-Bauern aus anderen klimatischen Zonen rund um Estepona aus, die andere Obst und Gemüsesorten anbauen als er. Somit hat jeder der Bauern mehr zum Verkauf als er selber anbaut. Carlos sagt, dass er auch gehobenere Restaurants zu seinen Kunden zählt, die Wert auf Bio legen.
Wir nutzen natürlich die Gelegenheit und kaufen auch gleich wieder bei ihm ein und freuen uns, das lokale Business zu unterstützen. Grünkohl war keiner mehr im Laden; Carlos ist also raus aufs Feld und hat welchen geerntet. Frischer geht es nicht. Heute Abend gibt es Grünkohl zu essen bei uns.











Auf dem Rückweg zeigt Teresa uns noch eine Möglichkeit, für wenig Geld hochwertig Spanisch essen zu gehen. Fast gegenüber von unserer Urbanization, auf der Rückseite der Ausstellungshalle, ist eine Kochschule untergebracht. Diese bietet Montag bis Freitag jeweils von 13:00 – 15:00 Uhr ein Drei-Gänge-Menu für 15 EUR an, inkl. einem Getränk. Ein Win-Win für die Gäste und die Kochschüler. Für uns hört sich das gut an und wir werden es in den nächsten Tagen ausprobieren.
Zum Sonnenuntergang geht Nina noch zum Strand, um ihre Füße in den Sand zu stellen 🙂

Heute ist es bewölkt und vom Balkon aus kann man keine schönen Farben erkennen. Wir beschließen, keinen Morgenspaziergang zu machen, sondern nach dem Frühstück in eine kleine Wanderung zu starten. Der Wetterbericht sagt sonnig und fast wolkenlosen Himmel in zwei Stunden vorher. Die Temperatur soll 21 Grad erreichen. Ich befrage die Komoot App nach Vorschlägen und Nina und ich suchen uns die La Hacienda Runde von La Alcaidesa aus. Der Hinweg dorthin sind etwa 35 Minuten. Es geht Richtung Gibraltar.

Die letzten 1,2 Kilometer sind nicht mehr „Straße“

Vom Parkplatz hat man einen Blick auf Gibraltar.


Nach dem Start geht es noch ein Stück der unbefestigten Straße entlang, runter zum Meer. Wir können den Ort La Alcaidesa von der Meerseite sehen. Hier scheint Golf einen großen Stellenwert zu haben.

Am Meer angekommen führt uns der Wanderweg knapp zwei Kilometer am Strand entlang. Es ist bis auf leises Meeresrauschen nichts zu hören. Außer uns sind kaum andere Menschen hier.




Wir verlassen den Strand und laufen hoch nach La Alcaidesa. Das Internet weiß über La Alcaidesa:
„La Alcaidesa ist eine ruhige, landschaftlich reizvolle Urbanisation mit einem Schwerpunkt auf Golf und gehobenem Wohnen. Wer abseits der großen Touristenhochburgen in Andalusien entspannen möchte, findet hier Strände mit Blick auf Gibraltar, hochwertige Golfplätze und eine entspannte Atmosphäre.“
Wir können dem zustimmen. Golfplätze und viele neu gebaute Häuser sehen wir hier.


Der Stadtkern, wenn man ihn so nennen kann, ist überschaubar und beschränkt sich auf eine Plaza mit einem Gebäude.

Am Ende des Örtchens wandern wir dieselbe Piste zum Meer hinunter, die wir auch mit dem Auto gefahren sind.


Zahlen – Daten – Fakten:
Gewandert: 1:40 h, Wegstrecke: 6,8 km, Höhenunterschied: 80 m

Auf dem Weg zu unseren Nachmittagskaffee im Ikigai sehen wir die ersten Frühlingsboten. Wahrscheinlich waren die auch in den letzten Tagen schon da, aber wir haben sie nicht registriert. Vielleicht achten wir heute mehr drauf, weil Valentinstag ist 🙂





Nina schläft heute länger, sodass ich die Morgenrunde alleine gehe, Richtung Estepona. Sonnenaufgang ist um 8:15 Uhr und es sind 12 Grad. Es ist windig.



Zwischenzeitlich ist Nina auch aufgewacht und schaut den Sonnenaufgang von der Dachterrasse an.

Nach dem Frühstück geht es los zur Wanderung. Wieder hat uns die Komoot-App einen Vorschlag für eine leichte Tour gemacht. Der Startpunkt ist ein Autobahnrastplatz. Wir müssen über die Maut-Autobahn zum ersten Rastplatz zwischen Estepona und Marbella. Nach knapp 6 Kilometern sind wir dort.

Wir sind die einzigen Gäste auf dem Rastplatz und haben freie Parkplatz-Auswahl.

Die Wanderung verläuft auf einem breiten Weg. Wir durchqueren ein Steintor, das den Eingang zu einem Parque Cultural markiert.

Wir folgen dem Weg, der mal bergauf und mal bergab verläuft. Die Aussicht auf den Rio del Castor ist leider nicht sehr gut.






Wir kommen an ganz wenig Häusern vorbei. Bei dem ein oder anderen stehen Olivenbäume, Orangenbäume und auch Zitronenbäume im Garten.




Nach etwa 50 Minuten sind wir am Umkehrpunkt angekommen, dort, wo der Wanderweg auf den Rio del Castor trifft. Das ist nicht sehr spektakulär. Wir hatten uns mehr davon erhofft. Wir drehen um und wandern denselben Weg zurück zum Ausgangspunkt. Am Ende sind wir 1:40 Stunden unterwegs für knapp 6km und 140 Höhenmeter.

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich auf dem Balkon in der Sonne. Nina genießt zwischendurch die Sonne am Strand und das Gefühl der nackten Füße im Sand. Zwischenzeitlich hat das Thermometer die 20 Grad erreicht.
Heute steht vormittags wieder ein kleiner Ausflug mit einer kleinen Wanderung an. Doch zuvor: Nina möchte länger schlafen, sodass ich die Sonnenaufgangs-Morgen-Runde alleine laufe. Ich gehe Richtung Estepona. Sonnenaufgang ist heute um 8:22 Uhr. Es sind 9 Grad und der Himmel ist fast wolkenlos.




Nach meiner Rückkehr frühstücken wir und schauen uns gemeinsam Wanderrouten-Vorschläge in der Komoot-App an. Wir entscheiden uns für die kleine Tour „Fluss Manilva – Felsenweg-Runde von Monte Viñas“. Sie soll leicht sein und ist für alle Fitnesslevel geeignet. Der Audi findet den Weg zum Startpunkt, einem Parkplatz nahe der Maut-Autobahn in der Nähe des Örtchens Manilva. Manilva ist die westlichste Gemeinde der Provinz Malaga. Danach kommt die Provinz Cadiz.
Nach knapp 15 Minuten sind wir da.


Nach rund 15 Minuten kommen wir zu den Baños de la Hedionda de Casares – Espacio Natural, einer warmen Quelle, um die ein Badehäuschen errichtet ist.
Das Internet weiß dazu:
Die Baños de la Hedionda in Casares, Spanien, sind historische Schwefelbäder mit einer langen Geschichte und einer beeindruckenden natürlichen Umgebung.
Besonderheiten und Geschichte:
Das heutige Badehaus stammt aus der maurischen Zeit und verfügt über gewölbte Steinkammern, die den historischen Charme bewahren.
Die Bäder sind für ihr heilendes, schwefelhaltiges Wasser bekannt, das aus unterirdischen Quellen stammt.
Der Name „Hedionda“ bedeutet „übelriechend“ und bezieht sich auf den intensiven Schwefelgeruch des Wassers.
Legende: Der römische Feldherr Julius Cäsar soll die heilende Wirkung des Wassers genutzt haben, um Hautkrankheiten zu behandeln.




Unser Weg führt uns weiter am Fluss Manilva entlang. Wir können das ausgetrocknete Flussbett erkennen. Das hilft uns sehr, denn der eigentliche Pfad ist für uns nicht immer zu sehen und so nutzen teilweise das Flussbett als Weg.




An manchen Stellen ist neben uns eine 50m hohe Bergwand, die nach oben wunderschöne Farbschichten zeigt.

Wir laufen die vorgeschlagene Tour nicht bis zum Wendepunkt. Entgegen der Information von Komoot, dass die Tour eine leichte und für alle Fitnesslevel geeignet ist, sehen wir das etwas anders, der Weg durch das Flussbett ist ziemlich anstrengend. Wir müssen über größere Felsen klettern und auch mehrfach von einer Seite des Flussbettes auf die andere wechseln. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass wir nicht immer den „richtigen“ Weg gefunden haben. Die GPS-Navigation war nicht sehr genau und auch die Wegmarkierungen haben wir nicht immer gesehen. Nach knapp 40 Minuten kehren wir um und laufen zurück. Der Rückweg war dann auch schneller als der Hinweg, weil wir jetzt wussten, wo der für uns richtige Weg ist.


Im Anschluss fahren wir nach Sotogrande, um im Foodisiac – wir waren schon zweimal hier – zu Mittag zu essen. Wir genießen leckere Nachos und Fajitas. Den Nachmittag verbringen wir auf unserem Balkon in der Sonne. Wir fühlen uns vom Leben sehr beschenkt.
Wir haben ja bei Theresa nach einem Vorschlag für ein Tapas-Restaurant gefragt. (siehe Mehr work als vacation – workation) Als wir uns bei ihr für den Tipp bedankt haben, hat sie erwähnt, dass ihr Sohn einen Bio-Bauernhof hat und Obst und Gemüse anbaut und verkauft. Also alles hier aus der Gegend angebaut und somit super-frisch.
Das haben wir gleich letzte Woche ausprobiert und waren super-zufrieden. Auch weil wir das Haus nicht verlassen brauchten. Theresas Ehemann hilft dort an mehreren Tagen pro Woche aus, kann unsere Bestellung gleich mitbringen und wir übernehmen das Obst und Gemüse in der Tiefgarage. Heute kommt die zweite Lieferung. Vormittags bestellt, nachmittags geliefert. Und es gibt dort sogar Grünkohl. Ich liebe Grünkohl. Mir war nicht bewusst, dass der auch in Andalusien gegessen wird. Ich habe Grünkohl eher Norddeutschland zugeordnet.


Heute wandern wir. Nina hatte ja nach den letzten Wanderungen Gefallen daran gefunden. Wir machen daher keinen Morgenspaziergang, sondern genießen die Farben zum Sonnenaufgang von der Dachterrasse aus. Es sind 14 Grad. Sonnenaufgang ist heute um 8:26 Uhr.

Nach dem Frühstück brechen wir auf. Komoot hat eine einfache Wanderung vorgeschlagen, die in der Nähe von Benahavis startet. Von Benahavís aus haben wir vor ein paar Wochen schon einmal eine Wanderung gemacht. Siehe: Gualdamina-See Runde von Benahavís Die Gegend hat uns gut gefallen.

Der heutige Startpunkt ist der Parkplatz der Ermita Virgen del Rosario. Die Ermita ist der Virgen del Rosario, der Schutzpatronin von Benahavís, gewidmet.

Die Wanderung startet Richtung Süden und verläuft meist auf einem schmalen Weg, der neben dem Guadalmina-Fluss verläuft und uns an einem Bewässerungskanal entlang führt. Unser Weg ist ein Teil des Wanderweges SL-A 276, der auch bekannt ist als „Sendero Acequia del Guadalmina“, einem beliebten Wanderweg in der Umgebung von Benahavís, und besonders Naturliebhaber und Abenteurer anspricht. Der Guadalmina-Fluss hat Niedrigwasser, sodass er für uns durch die Bäume und Sträucher in der kleinen Schlucht kaum sichtbar ist.






Auf halber Strecke überqueren wir auf einer Brücke den Guadalmina-Fluss und laufen auf der anderen Seite Richtung Eremita zurück. Dabei kommen wir an einem Golfplatz mit dazugehöriger Urbanizacion vorbei.


Teilweise verläuft der Weg auch direkt auf dem Bewässerungskanal.


Wir überqueren wieder eine Brücke über den Guadalmina und laufen dann die letzten 400m entlang der Straße zurück zur Eremita.

Am Ende wandern wir 4,5 km, brauchen dafür 1:15 h und sind 70 Höhenmeter hinauf und wieder herunter gegangen.

Auf dem Rückweg kehren wir bei Birdy, dem Café in unserer Nachbarschaft ein, um dort Mittag zu essen.
Nachdem wir wieder mobil sind, sind wir am Donnerstag morgens zum Parkplatz der „zweiten Etappe“ gefahren, um dort unseren Morgenspaziergang zu machen.

Heute fahren wir zur „dritten Etappe“, um von dort zu starten.

Der heutige Tag endet für uns beide, was die Arbeit betrifft, gegen 15:30 Uhr. Wir laufen ins La Buena Vida, um dort das Wochenende mit einem Café Latte zu beginnen. Es sind 20 Grad. Wir genießen die Sonne und die Wärme. Vom La Buena Vida ist Gibraltar gut zu erkennen.

Der Wetterbericht für die nächsten Tage sieht nicht so gut aus. Es scheint, dass die schönen, sonnigen Tage erst mal wieder vorbei sind. Morgen Nachmittag soll es schon regnen. Wir sind gespannt. Die Erfahrung zeigt, dass das Wetter fast immer besser ist als die Vorhersage.
Seit zwei Wochen sind wir nur eingeschränkt mobil (siehe: Eine Arbeitswoche liegt hinter uns). Das hat uns nur bedingt gestört, weil wir ziemlich viel Arbeit hatten und das Glück haben, dass wir zu Fuß einkaufen gehen können oder auch nach Estepona reinlaufen können. Unsere Lieblingscafés sind ebenfalls in Fußreichweite.
Der Reifenhändler hat sich gestern endlich gemeldet, sodass heute um 16:00 Uhr das Wechseln ansteht.

Der Service war super-professionell und nach 30 Minuten war alles erledigt.

Morgen früh geht es dann zum Einkaufen mit dem Auto, da geht mehr rein als in den Rucksack und ein paar schwere Dinge brauchen wir auch.
Nachdem wir gestern ja schon in der Taberna Juan Luna Tapas gegessen haben (Mehr work als vacation – workation) lassen wir es uns auch heute gut gehen. Auf dem Rückweg unserer Morgenrunde kehren wir im Birdies-Café zum Frühstücken ein. Das Café ist direkt neben unserer Urbanizacion. Es gibt Eier mit Speck für mich und Eier mit Lachs für Nina. Dazu zwei große Latte Macchiato.

Der übrige Tag steht im Zeichen von Wäsche waschen, Aufräumen und Putzen. Muss ja auch mal sein.
Am Nachmittag laufen wir hinüber zum La Buena Vida auf eine Portion Nachos und im Anschluss noch eine Auswahl von Mini-Tapas. Dazu gab’s einen Latte Macchiato, ein Glas Wein und Wasser.

Diese Woche stand wieder mehr im Zeichen der Arbeit als im Zeichen der vacation. Nina und ich hatten viele Online-Termine. Ich merke bei mir, dass jetzt, nach der Weihnachtszeit und dem Jahresanfang, die Arbeit deutlich Fahrt aufnimmt. Und es ist ja auch klar: wir sind nicht zum Urlaub machen hier (deshalb passt das Wort Workation auch eigentlich nicht so ganz), sondern leben und arbeiten einfach für ein paar Monate woanders.
Das Thema mit dem platten Reifen (Eine Arbeitswoche liegt hinter uns) ist leider immer noch nicht gelöst. Die spanische Mentalität ist da doch so ganz anders als die deutsche, scheint mir. Zusagen werden nicht eingehalten, Fragen nicht beantwortet und Rückmeldungen muss man mehrfach anfordern. Kurz: Die Reifen sind noch nicht da und ich warte auf Info vom Reifenhändler. Der Audi-Händler hat auf Nachfragen schließlich auch sein Angebot geschickt. Aus ihm geht allerdngs nicht hervor, welche Reifen er mir anbietet (es gibt da zwei verschiedene, die infrage kommen). Auf die Rückfrage dazu warte ich auch noch – spanische Mentalität…
Wir haben also wenig unternommen und ansonsten so gearbeitet wie sonst auch. Das Wetter war in der Woche wechselhaft, aber überwiegend sonnig. Nachts um die 8 Grad, tagsüber um die 19 Grad, in der Sonne gefühlt aber deutlich wärmer. Wir haben das ein oder andere Mittagessen auf dem Balkon in der Sonne eingenommen. An drei Tagen der vergangenen Woche konnten wir auf die Heizung verzichten.
Und, klar: Zum Sonnenaufgang haben wir natürlich unsere Spaziergänge gemacht – die wunderbaren Farben verzaubern uns immer wieder.


Am 15.01. sind wir am späten Nachmittag Richtung Estepona gelaufen, um in einem unserer Lieblings-Café früh zu Abend essen. Das La Buena Vida war geschlossen, die Belegschaft war dabei, die Wände zu streichen. Somit sind wir zwei Cafés weiter ins Sunset Beach. Abendessen bei Sonnenuntergang. Eine schöne Stimmung.


Heute gehen wir Tapas essen. Tapas sind typisch spanisch und gehören fest zur kulinarischen Kultur Spaniens. Sie sind kleine Portionen verschiedener Speisen, die entweder als Appetithappen oder als Teil eines geselligen Essens genossen werden. Nina hat Theresa nach einer Empfehlung einer Tapas-Bar in Estepona gefragt (Theresa ist die Frau aus der Nachbarschaft, die uns den weiteren Stellplatz in der Tiefgarage vermietet hat). Sie hat uns die Taberna Juan Luna empfohlen, mitten in Estepona, aber doch außerhalb der typischen Touristenregionen. So sind wir auch die einzigen nicht-spanischen Gäste. Das Restaurant an sich ist recht klein. Nur fünf Tische im Inneren, aber viel mehr draußen. Die Tapas kosten durchschnittlich 3 EUR, sodass unser Abendessen inkl. Wasser recht günstig ist und am Ende nur 35 EUR kostet.
Ach ja, die Öffnungszeiten des Restaurants sind dann auch eher typisch spanisch: 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, wobei die Küche um 16:00 Uhr schließt. Abends 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Auf dem Rückweg kehren wir wieder im Ikigai ein. Ein Glas Wein, ein Kaffee und ein Stück Käsekuchen als Nachtisch muss noch sein. 🙂
Heute steht ein ganz normaler Arbeitstag auf dem Programm. Wir beginnen den Tag natürlich wieder mit unserem Morgenspaziergang zum Sonnenaufgang, der heute um 08:32 Uhr ist.

Wenn man ein klein wenig weiter nach rechts schaut, sieht das Ganze dann so aus:

Ich nutze die Mittagspause und gehe zu Aldi. Dort gibt es mit ziemlicher Sicherheit die Lebensmittel, die hier bei uns um die Ecke beim Carrefour nicht jeden Tag da sind.
Im Vergleich zum Morgen ist es etwas windiger geworden und man sieht auch leichte Schaumkronen auf dem Wasser. Es ist überwiegend Sonnenschein. Temperatur um die 16 Grad.




Es gibt sicher Schlimmeres, als 6,5 km zum Einkaufen zu laufen und dabei fast ausschließlich am Meer entlang zu gehen. Inkl. Einkaufen und einem Kundencall hat das Ganze 70 Minuten gedauert.
In der vergangenen Woche haben wir nicht sehr viel unternommen. Hauptsächlich, weil uns ab Dienstag wieder das Arbeitsleben eingeholt hat und zum anderen, weil wir einen platten Reifen haben 🙁

Den platten Reifen haben wir am Montag bemerkt, als wir zum Ausgangspunkt unseres Morgenspazierganges aufbrechen wollten. Ich habe Montag abend noch den Audihändler in Marbella kontaktiert und nach einem Angebot für zwei neue Reifen gefragt. Parallel am Dienstag einen Reifenhändler hier in Estepona. Stand heute: Auf das Angebot vom Audihändler warte ich immer noch. Es kam noch eine Frage nach der Fahrgestellnummer, sodass sie prüfen können, on der Reifen, den ich möchte, auch zu Fahrzeug passt. mmmmh. Der Reifenhändler hier in Estepona war schneller. Angebot erhalten, ich habe die Freigabe aus der Firma bekommen, die Reifen sind bestellt und sollten Anfang der kommenden Woche da sein. Ich hoffe, dass wir ab Dienstag wieder mobil sind.
Durch diesen Mobilitäts-Ausfall fanden unsere Morgenspaziergänge hier statt, also Startpunkt war immer unsere Urbanizacion.





Am Donnerstag früh haben wir keinen Spaziergang gemacht. Das Wetter hat nicht gepasst. Regen und viel Wind.

Zum Mittag war aber schon wieder blauer Himmel und der Wind war auch weg. Wir konnten am Nachmittag zum Plata Beach gehen und auf das blaue Meer schauen.

Wie oben schon erwähnt, hatten Nina am Montag und ich am Dienstag mit unserer Arbeit angefangen. Wir hatten Termine, die ich teilweise auf dem Balkon durchführen konnte

Heute ist am Morgen der Himmel leicht bewölkt, was für diese wunderschönen Farben sorgt. Wir genießen diese Stimmung sehr.









Tagsüber verbringen wir viel Zeit in der Sonne/im Schatten auf dem Balkon. Am Nachmittag gehen wir auf ein spätes Mittagessen bzw. frühes Abendessen ins Ikigai.

Tacos und Nachos zur Feier des Tages – zu feiern gibt es immer etwas – als Nachtisch einen Iced Coffee für Nina. Man merkt, wie warm es heute ist. Wir haben 22 Grad und strahlenden Sonnenschein.

Auf dem Weg zurück zum Appartement noch ein Selfie von Nina 🙂

Am Abend ergibt sich noch ein schönes Farbspiel zum Sonnenuntergang. Aussichten von unserer Dachterrasse.

