Ausflug nach Puerto Banús

Der Morgen ist wolkenverhangen, sodass wir uns erst später auf zu unserem Spaziergang machen. Nach dem Frühstück fahren wir nach Puerto Banús. Hier haben wir vor zwei Jahren gewohnt und der Ort, vor allem der Hafen, hat ein ganz besonderes Flair. „Die Reichen und die Schönen“. Heute ist davon allerdings nicht viel zu sehen. Wir laufen vor der Öffnung der Läden durch den Hafen. Drehen die Runde zum Leuchtturm, so wie vor zwei Jahren morgens sehr häufig. Erinnerungen werden wach. Auch and einige Yachten, die im Hafen liegen.

Segelyacht im Hafen

und noch ein paar andere Yachten

Mit dem Bentley vorfahren und dann auf die Yacht

Yachten

Auf dem Weg rund um den Hafen kommen wir auch an dem Stand vorbei, an dem wir damals häufig gelegen sind und Sonne getankt haben und auch ab und zu im Wasser waren. Von dem Strand hat man einen schönen Blick auf La Concha, den Berg, der so aussieht wie eine Muschel. Heute ist hier wenig los, auch die Liegen und Sonnenschirme sind bereits über den Winter abgebaut.

La Concha

Blick auf den Hafen von Puerto Banús

Yachthafen

Den restlichen Tag verbringen wir in Ruhe. Am Nachmittag gehen wir wieder auf einen Kaffee und ein Glas Wein ins La Buena Vida. Der Wetterbericht für das Wochenende sieht nicht gut aus: Dauerregen, dazwischen mal ein Gewitter. So nutzen wir heute nochmal die Sonne aus, die am späten Vormittag durchkommt. Im Buena Vida genießen wir ihre letzten Strahlen – fast hätte mach das Gefühl, man könnte wieder die kurze Hose anziehen. Aber kaum ist die Sonne weg und die ersten Wolken kommen, wird es kalt und wir sind froh, uns für die langen Hosen entschieden zu haben.

Straße von Gibraltar – Tarifa – Sotogrande

Zum Sonnenaufgang fahren wir zum Aussichtspunkt zwischen Gibraltar und Tarifa. Von dort haben wir einen schönen Blick über die Straße von Gibraltar und auf Marokko sowie Ceuta. Leider ist es wolkig, sodass wir einen nicht ganz so schönen Sonnenaufgang erleben, wie wir gehofft hatten.

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Sonnenaufgang über der Straße von Gibraltar

Schiffe in der Straße von Gibraltar

MarineTraffic zeigt auch recht schön an, welche Schiffe wir da sehen, bzw. gerade in der Straße von Gibraltar unterwegs sind.

MarineTraffic zeigt die Schiffe an

Da wir schon fast bei Tarifa sind, fahren wir noch die restlichen 10 km, um von einer anderen Stelle nochmal auf die Meerenge zu schauen. Wir kommen am Hafen an und können beobachten, wie die Fähren nach Tanger in Marokko beladen werden, inklusive Warteschlange bei der Ausreise/Passkontrolle.

Eine Fähre

Autoschlange bei der Ausreise aus Spanien bzw. der EU.

Da geht es dann rein in den Fähr-Bauch

Fähre nach Tanger

Wir fahren weiter zum Strand von Tarifa. Wir waren in den letzten Jahren immer wieder einmal hier, weil wir es hier so schön finden. Dieses Mal steht der Strand allerdings unter Wasser und vom Sand ist nicht so viel zu sehen.

Der Strand von Tarifa

Die Drohne kann einen schönen Eindruck vermitteln:

Strukturen aus 100 m Höhe

Drohnenpilot

Es ist zwischenzeitlich fast Mittag und wir haben noch nicht gefrühstückt. So machen wir auf dem Rückweg Halt in Sotogrande, um dort im Foodisiac ein spätes Frühstück zu genießen. Auch hier waren wir letztes und vorletztes Jahr schon mal. Die Gegend um den Hafen ist eindrucksvoll, wenn vor den Häusern die Yachten liegen.

Sotogrande

Sotogrande

Wandmalerei im Restaurant

Hier die ganze Tour: Estepona – Mirador del Estrecho mit Aussicht auf die Straße von Gibraltar – Tarifa – Sotogrande – Estepona

Die heutige Tour

Feliz Navidad

Nach ein paar kalten, windigen und regnerischen Tagen meint es der Wettergott heute gut mit uns. Sonne pur, vom Morgen bis zum Abend. Temperaturen tagsüber um 16 Grad, in der Sonne gefühlt wie 24 Grad.
Wir starten unseren Spaziergang, heute mit Mütze, wir wollen noch ein paar Selfies machen.

Feliz Navidad

Noch etwas frisch am Morgen: 8 Grad

Passt der weiße Bart?

🙂

Den Tag verbringen wir mit faulenzen. Nachmittags gehen wir auf einen Kaffee ins La Buena Vida. Zum Abend hin schwingt Nina ein wenig in ihrem Schwingsessel und genießt die letzten Sonnenstrahlen.

Schwingen im Schwingsessel

Nach dem Abendessen gehen wir los nach Estepona, wir wollen uns die Weihnachtsbeleuchtung ansehen. Auf dem Hauptplatz ist richtig Party. Uns überrascht wieder einmal, dass die Spanier sich nicht nach dem Wetter anziehen, sondern nach dem Anlass. So sehen wir entsprechend gut angezogene Personen, teilweise nur leicht bekleidet.

Blick auf Estepona, kurz nach Sonnenuntergang

Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung – das gefällt uns jetzt nicht so

Plaza del las Flores

Plaza de las Flores

Plaza Antonia Guerrero

Plaza Antonia Guerrero

Den Fotografen fotografiert beim fotografieren

Ein stürmischer Tag

Der heutige Tag fängt so an wie der gestrige: starker Wind und laute Brandung. Unseren Morgenspaziergang machen wir am Vormittag, nach dem Frühstück, von Sonne und den Sonnenaufgangsfarben ist nichts zu sehen. An der Stelle des Spazierganges angekommen, an der wir normalerweise über den Strand laufen, sind wir überrascht.

Über den Strand laufen ist heute nicht möglich, die Wellen schlagen bis zur Mauer. Auch sonst hat die Natur gezeigt, wie stark sie ist:

da fehlt der Strand

Eigentlich ist der Strand hier ca. 60 cm höher, also da, wo es oben weiter geht. Doch der Sand fehlt, die Wellen haben auf mehrere hundert Meter den Strand abgetragen.

Brandung

Immer mal wieder kommt die Sonne durch, nach ein paar Minuten ist sie aber jedes Mal wieder hinter Wolken verschwunden. Die meiste Zeit heute ist sie nicht zu sehen. Zumindest die Temperatur ist angenehm. Zum Sonnenaufgang 16 Grad, bei unserem Spaziergang sind es dann schon 18 Grad. Mehr als 20 Grad werden es heute nicht. Der starke Wind trägt dazu bei, dass die sich die Temperaturen niedriger anfühlen.

da kommt die Sonne durch

Während wir auf dem oberen Strand stehen, kommt eine große Welle auf uns zu. Wir können nicht schnell genug ausweichen.

nasse Jeans, nasse Schuhe, nasse Socken. Selbst die Unterhose hat was abbekommen

Die Schuhe sind richtig nass. Damit wir sie morgen wieder anziehen können hilft nur ein Heizlüfter.

Schuhe trocknen

Zum Abend nimmt der Wind ab und auch die Brandung wird leiser.

Ein Sturmtief kommt

Nicht immer scheint die Sonne, lt. Wettervorhersage ist ein atlantisches Sturmtief mit Sturmböen im Anflug. Die ersten Ausläufer des Tiefs sind bereits angekommen. Wir wachen früh auf durch lauten Geräusche: Den Wind, der durch die Bäume weht und auch durch die Brandung. Beides ist nicht zu überhören. Den Morgenspaziergang lassen wir heute ausfallen.

Die Wettervorhersage sagt frühestens am Dienstag eine Besserung vorher. Einziger Lichtblick: Es sind 17 Grad.
Am Nachmittag schauen wir ins La Buena Vida, ob sie bei dem Wetter geöffnet haben. Haben sie – man sitzt dort sogar recht windgeschützt. Ein Kaffee geht immer 🙂

Kaffee bei Windstille

Solch eine Brandung hatten wir bisher hier noch nicht

El Gordo – Der Dicke

Wir sind in Spanien, also warum nicht mitmachen bei der spanischen Weihnachtslotterie? Gesagt – getan und Lose gekauft.

Los der spanischen Weihnachtslotterie

Was ist an dieser Lotterie so besonders?
Das Internet kennt die Antwort:

Die spanische Weihnachtslotterie („Lotería de Navidad“)“ ist eine der ältesten, größten und beliebtesten Lotterien der Welt. Sie findet jedes Jahr am 22. Dezember statt und gilt in Spanien als fester Teil der Weihnachtskultur – vergleichbar mit einem nationalen Feiertag.

🎄 Was macht die spanische Weihnachtslotterie besonders?

⭐ 1. Die größte Lotterie der Welt (nach ausgezahlten Gewinnen)

  • Jedes Jahr werden über 2,5 Milliarden Euro ausgeschüttet.
  • Der Hauptgewinn heißt „El Gordo“ („Der Dicke“).

⭐ 2. Das Los-System – „Número“, „Décimo“, „Participación“

Die Lotterie funktioniert anders als deutsche Lotterien:

Ein Los besteht aus einer 5-stelligen Nummer (00000–99999).

Jede Nummer wird mehrfach verkauft (normalerweise 180×).
Darum können viele Menschen den gleichen Hauptgewinn teilen.

Arten von Losen:

  • Billete (Ganzes Los, 200 €)
  • Décimo (1/10-Los, 20 € → häufigste Variante)
  • Participación (z. B. 5 €-Anteile, oft von Bars, Vereinen, Firmen)

📌 Du kaufst also nicht zufällig – du kaufst eine konkrete Nummer.

💶 Gewinne & Verteilung

Die wichtigsten Gewinnklassen:

GewinnklasseNameGewinn (pro Décimo)
1. PreisEl Gordo400.000 €
2. PreisSegundo125.000 €
3. PreisTercero50.000 €
4. PreisCuarto20.000 €
5. PreisQuinto6.000 €

🎯 Die kleinen Gewinne (Reintegros)

  • Wenn die letzte Ziffer deiner Nummer mit der letzten Ziffer des „Gordo“ übereinstimmt, bekommst du 20 € zurück (also den Einsatz eines Décimos).

Insgesamt fallen über 15.000 Gewinne an – deshalb gelten die Chancen als vergleichsweise gut, irgendetwas zu gewinnen.

🎤 Die Ziehung – eine nationale Tradition

Die Ziehung wird stundenlang im Fernsehen übertragen.
Besonders berühmt sind die Kinder des Colegio San Ildefonso, die singend die Gewinnzahlen verkünden.

🧠 Warum kaufen so viele Spanier Lose?

  • Tradition: Familien, Firmen, Bars kaufen oft gemeinsam die gleiche Nummer.
  • Soziale Komponente: Man „teilt das Glück“ – falls jemand gewinnt, gewinnt die ganze Gruppe.
  • Emotionale Bedeutung: Viele Menschen kaufen jedes Jahr dieselbe Nummer („ihre“ Nummer).



Also Daumen drücken am 22.12. 🙂


Nachtrag mit Datum 21.12.:
Zwischenzeitlich haben wir aus Deutschland weitere Anfragen zum Kauf von Losen erhalten, sodass wir Stand heute, 21.12. insgesamt ein ganzes Los und zwölf Décimos haben. Wir haben Lose für uns alleine, mit Freunden zusammen, für Freunde und für Freunde von Freunden gekauft.


Eine Wanderung – am Stausee

Inga möchte etwas vom Hinterland sehen, nicht nur Stadt und Strand. So planen wir heute nochmals die Tour am Stausee zu machen, die Gegend kennen wir und denken, dass es genau das Richtige für sie ist. Doch zuvor der Spaziergang am Strand zum Sonnenaufgang. Nina schläft länger, sodass Inga und ich alleine Richtung Hafen von Estepona gehen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tag und dem vielen Wind verspricht der heutige Tag deutlich besser zu werden. Zum Sonnenaufgang ist kaum eine Wolke zu sehen und es ist windstill.

Palmen zum Sonnenaufgang

Tolle Farben

Fast wolkenlos

Inga fotografiert den Sonnenaufgang

Da kommt sie durch, die Sonne

Nina ist zwischenzeitlich auch wach, daher laufen wir zurück.

Kaum ist die Sonne da, wird es auch gleich wärmer

Nach dem Frühstück geht es los. 25 Minuten Fahrt und wir sind am Startpunkt der Wanderung angekommen. Gleich auf den ersten Metern hat man den klasse Blick auf La Concha, Ninas Lieblingsberg. Dieses Mal auch ohne Wolken.

Pico de la Concha

Wir kennen den Weg, wir sind hier heute zum dritten Mal.

Am Anfang eine breite Straße

Der Mittelteil der Wanderung ist eher ein Trampelpfad

und auch kurzzeitig im Schatten

Inga und der Stausee

Der Stausee und la Concha

Die Drohne kommt auch zum Einsatz:

Die Tour am Ende: eine Stunde, vier Kilometer und 70 Höhenmeter

Unsere heutige Wanderung

Zurück am Appartement steht Mittagessen auf dem Programm, anschließend ein wenig in der Sonne entspannen.
Nina hat von Inga und Claudio eine Hängematte zum Geburtstag geschenkt bekommen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage ist heute die Gelegenheit: Auf Baumsuche gehen und die Hängematte ausprobieren.

🙂

versteckt

Den Abend lassen wir bei einem Glas Wein gemütlich ausklingen.

Geburtstag und Besuch bei Hidden Flavours

Inga ist gestern gekommen um mit Nina zusammen ihren Geburtstag zu feiern und auch um ein wenig aus der deutschen Nebelsuppe rauszukommen und die Sonne zu genießen. Der heutige Tag fängt dann auch, wie immer, mit einem Sonnenaufgangs-Spaziergang am Strand an. Es ist windig und mit 9 Grad doch etwas frisch.

Kurz vor Sonnenaufgang

Inga und Nina

Kaum ist dann aber die Sonne draußen wird es warm. Auf dem Rückweg ist es schon deutlich wärmer, als auf dem Hinweg.
Nach dem Frühstück fahren wir zu Carlos, Zu Hidden Flavours, dem Bio-Bauern, von dem wir wöchentlich unser Obst und Gemüse beziehen. Carlos hat in den letzten zwölf Monaten immer mehr Produkte in sein Sortiment aufgenommen. Aktuell hat er auch 25 Hühner, die innerhalb der kommenden zwei Wochen auf 75 aufgestockt werden sollen.

Maracuja – schmecken traumhaft

pinker Grünkohl

klassischer Grünkohl

Wir kennen Grünkohl aus Deutschland als typischen Winteressen, meist im Norden der Republik. Wir fragen Carlos, ob es in der spanischen Küche auch was typisches mit Grünkohl gibt, Er meint, eher nicht, 80% der Kunden, die den Grünkohl kaufen sind Nicht-Spanier.

Brokkoli

Blumenkohl

Rotkohl

Ochsenherz-Tomaten? Heißen die in Spanien auch so? Noch nicht ganz reif

Weißkohl

Auberginen

Bananen

Papaya

Eine umgeplante Fahrradtour und ein Konzert

Unser Morgenspaziergang zeigt heute neben dem Sonnenaufgang auch ein schönes Sonnenlicht auf einer Wolkenfront über den Bergen.

Sonnenaufgang um 08:13 Uhr bei 11 Grad

Sonnenstrahlen auf Wolken

Palme – sieht richtig dramatisch aus

Gegen Mittag starte ich zu einer kleinen Berg-Fahrrad-Tour. Nach den Erfahrungen der letzten Touren habe ich eine einstündige Tour geplant mit 180 Höhenmetern. Also eher kurz, dafür aber mit An- und Abfahrten. Am Anfang sieht es auch ganz gut aus.

Fahrradweg

Doch wieder macht mir die Komoot-App einen Strich durch die Rechnung und der eingezeichnete Weg ist nicht befahrbar. Ich schiebe das Rad durch eine 100 Meter lange Engstelle (links ein Zaun, rechts hoch gewachsenes Schilf) in der Hoffnung, dass es danach, wie eingezeichnet, weiter geht.

Fahrradweg??

Leider ist dem nicht so. Also zurück und dann improvisieren. Am Ende ist es ja egal, wo ich fahre, Ziel ist ja, ein wenig Bergfahren zu üben.

Die gefahrene Tour

Links oben wäre es auch noch weiter gegangen. Ich kehre um, weil dort zwei freilaufende Hunde auf der Straße sind sind und den vorbeifahrenden Autos und Motorrad Fahrern nachlaufen. So sind es am Ende: 39 Minuten unterwegs, 9,3 km gefahren und 110 Höhenmeter trainiert. Das Höhenprofil zeigt, dass es immer auf und ab geht und es sich bei der Hinfahrt nicht um einen kontinuierlichen Aufstieg handelt und es bei der Rückfahrt nicht stetig bergab geht.

Höhenprofil

Am Abend gehen wir ins Zentrum. Teresa hat uns zu einem Konzert eingeladen, bei dem sie mitspielt. Sie spielt Laute.

Konzert-Plakat

Es war echt schön. Auch von der Location. Recht klein und übersichtlich. Ca. 20 Stücke werden gespielt und gesungen.
Auf dem Weg nach Hause kommen wir an den Brunnen vorbei, die Abends in verschiedenen Farben beleuchtet sind.

Brunnen in blau

Brunnen in pink

Die dritte Fahrradtour – diesmal geschafft

Nach unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang und dem Frühstück steige ich aufs Rad, mit dem Ziel Marbella. Nach dem Platten und dem teils unwegsamen Untergründen beim letzten Mal (siehe: Die zweite Fahrrad-Tour (fast) habe ich in der Komoot-App die Route besser geplant.
Am Anfang ist der Weg wieder identisch mit den Abschnitten (Senda Litoral) unserer Spaziergänge. Es sind heute verhältnismäßig wenig Personen unterwegs, mit der Ausnahme von Puerto Banùs und Marbella.

Am Meer entlang nach Marbella

Am Meer entlang

Am Meer entlang

Auch mal direkt am Strand entlang

Zwischendurch ist die Senda Litoral nicht durchgängig, sodass ich bei San Pedro de Alcántara nahe der Autobahn fahren muss, und teilweise auch durch den Ort auf einer vierspurigen Straße.

Auch mal auf Straßen unterwegs

Danach komme ich wieder ans Meer und kann dort weiterfahren.

Wieder am Meer

Guter Dinge (bleibt heute so)

In Puerto Banús ist der Fahrradweg in der Mitte der Straße. Ich komme da vorbei, wo wir vor zwei Jahren gewohnt haben.

In dem Haus links – hinter der Palme, war unser Apartment vor zwei Jahren.

In Marbella esse ich mein mitgebrachtes Essen und schaue dabei auf den Strand.

Strand von Marbella

Nach meiner Mittags- und Ausruhpause geht es zurück. Ich fahre im Großen und Ganzen denselben Weg, den ich auch hinwärts gefahren bin.
Ich habe noch nie so viele Verkehrsüberschreitungen gemacht, wie heute: Viele Abschnitte des Weges sind für Radfahrer verboten. Einige sind erlaubt, wenn man das Rad schiebt. Und ich bin auch verkehrt in Einbahnstraßen unterwegs gewesen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich war nie alleine, es waren immer andere Fahrradfahrer um mich, die sich auch nicht an die Regeln gehalten haben. Selbst die Policía Locale hat mich und drei andere Fahrradfahrer nicht aufgehalten, als wir verboten unterwegs waren.

Mein Weg Estepona – Marbella – Estepona

Gefahren bin ich 59 km, davon ca. 40 direkt am Meer entlang, in 3:20 Stunden reiner Fahrtzeit. Mit Pausen, auf der Rückfahrt waren es vier, war ich knapp fünf Stunden unterwegs.

Spaziergang zum Hafen und Ausruhen am Strand – ein entspannter Tag

Nina schläft länger, es ist Sonntag, somit gehe ich eine kleine Morgenrunde alleine. Die Drohne ist mit dabei. Die Aufnahmen entstehen keine 200 m von unserem Apartment entfernt.

Ich laufe anschließend Richtung Estepona und auch von dort sehen die Farben einfach toll aus.

Kurz vor Sonnenaufgang

kurz nach Sonnenaufgang

Palme

Nina ist zwischenzeitlich wach geworden und sieht sich den Sonnenaufgang vom Balkon aus an.

Aussicht vom Balkon

Sonne, Meer und Palmen

Nach dem Frühstück laufen wir zum Hafen. Auf der Promenade ist noch nicht so viel los.

Promenade von Estepona

Am Hafen ist Sonntags immer ein Handwerkermarkt.

Handwerkermarkt am Hafen

Auch ein Blick auf die kleinen Schiffe ist sehenswert. Hier in Estepona sind allerdings keine so großen und teuren Jachten wir in Puerto Banus oder Marbella.

Hafen von Estepona

Auf dem Rückweg machen wir eine Pause am Strand. Wir sind auf 100 m hier ganz alleine. Nur ein paar wenige Spaziergänger kommen ab und zu vorbei.

Die Sonne genießen

Weit und breit keine Menschenseele

Alles zusammen waren wir 6 km unterwegs und haben dafür 1,5h gebraucht, inkl. dem Bummel durch den Markt.

Der Weg zum Hafen und zurück

An Nachmittag genießen wir die Aussicht auf das Meer und die Wärme der Sonne bei einem Café Latte im La Buena Vida…

Den Nachmittag genießen

… und lassen den Nachmittag gemütlich in den Abend übergehen. Wir haben dort fast zwei Stunden gesessen und einfach genossen.

Den frühen Abend genießen

Ein ganz normaler Arbeitstag

Heute ist wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Wir genießen den Vorteil unseren Morgenspaziergang am Strand zu machen. Es sind zwar nur 12 Grad, aber sobald die Sonne raus kommt, spürt man ihre Stärke und es wird einem warm.

Sonnenaufgang am Meer bei 12 Grad

Wie in der Überschrift geschrieben: Ein ganz normaler Arbeitstag mit geschäftlichen Terminen für mich und für Nina. Einkaufen, Waschen Bio-Kiste in Empfang nehmen (wie immer am Donnerstag) ,…

Drei Videos am Morgen

Ich nehme zu unserem Morgenspaziergang wieder die Drohne mit.
Ein Vogel, sitzt auf einem Baumstumpf, der aus dem Wasser heraus ragt. Am Ende ist er dann doch weg geflogen, ich habe ihn wohl verscheucht.

Bei dem zweiten bin ich mir nicht sicher, ob die Vögel die Drohne angreifen wollten, mit ihr spielen oder ob sie einfach nur neugierig sind. Ich wollte eigentlich über die Palme auf die Sonne zu fliegen, aber mit der Gefolgschaft ist mir das Risiko zu groß, da dass es nur ein Vorbeiflug geworden ist.

Währenddessen hat Nina mit ihrem Handy auch ein Video vom Strand gemacht. Hier ist dann auch Ton dabei.

Fotos sind natürlich auch entstanden

Sonnenaufgang

Palme

🙂 Schöne Farben

Mittagspause am Strand

Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, laufe ich zum Hafen. Kurz vor dem Hafen ist der Strand besonders breit und normalerweise sind dort auch wenig Menschen. Ich möchte die Drohne mal tagsüber am Strand fliegen lassen.

Strandaussichten

Strandaussichten – Am Horizont rechts ist Gibraltar zu erkennen

Leider sind die Videos nicht so schön geworden, sodass ich hier nichts zeigen kann.
Auf dem Rückweg komme ich an mehreren Chiringuitos vorbei. Nach den kalten und regnerischen Tagen sind sie gut besucht. Jeder Platz wird genutzt. Tische und Stühle auch direkt auf den Strand gestellt.

Chiringuito

Ein andalusische Spezialität ist Fisch, der an Holzkohle gegrillt wird. Dazu dienen in vielen Fällen ausrangierte Boote, die mit Sand gefüllt werden und dann als Grill dienen.

Grillplatz

Bevor dann auch meine Mittagspause zu Ende geht kehre ich im La Buena Vida auf eine Café Latte ein.

Café Latte mit Aussicht

Am Abend ergibt sich dann doch noch eine Gelegenheit für ein Drohnen-Video.

Wenn Wolken mit im Spiel beim Sonnenauf- oder Untergang sind, sind die Farben klasse. Vor Allem, wenn die Wolken von unten angeleuchtet werden. Foto aus 45 m Höhe:

Kurzer Ausflug nach Marbella

Wir wachen auf und schauen aus dem Fenster: Klarer Sternenhimmel, keine Wolke. Windig. Wie es scheint, macht der Regen eine Pause. Wir können also unseren Morgenspaziergang am Meer machen.
Nach dem Frühstück fahren wir ins Manuka nach Marbella. Eigentlich nur auf einen Kaffee, am Ende gibt es dann für uns beide ein frühes Mittagessen.

Vom Parkplatz kommend den Blick aufs Meer genießen

Warten auf das leckere Essen

Der Gastbereich im Manuka ist dreigeteilt: ein kleiner Teil ist innen, im Café, der größte Teil ist im Außenbereich unterhalb der Promenade, von dort hat man keine Sicht auf das Meer, dafür sitzt man ruhiger und windstiller. Acht Tische stehen auch oben auf der Promenade. Wir setzen uns hierhin und genießen die Aussicht auf das Meer, die Promenade und die Palmen.

Blick auf die Promenade

Palme

Anfangs ist es noch recht gut auszuhalten, weil kaum Gäste neben uns sitzen und auch auf der Promenade ist noch wenig los. Im Laufe der Zeit ändert sich das und am Ende sind alle Tische um uns herum besetzt. Wir hören neben spanisch auch russisch und deutsch, mit asiatischer Aussprache. Marbella ist multilingual.
Es wird uns zu voll und zu laut. Auch in der prallen Sonne ist es (is ist wirklich grotesk, weil eigentlich nicht so warm) irgendwann nicht mehr auszuhalten.

Blick zurück auf das Meer

Nachmittags fängt es wieder an zu regnen. Lt. Wetterradar sollte das (erst mal) der letzte Schauer sein.

Trübe Aussichten – zunächst

Es regnet seit Donnerstag Abend. Gestern (Freitag) mehr oder weniger den ganzen Tag. Die Aussichten für heute sind auch nicht besonders.
Wir schaffen es nach dem Frühstück in einer Regenpause unseren Morgenspaziergang zu machen. Dabei sehen wir im Meer ein sehr eigenartiges Schiff, kaum 4 km vom Ufer entfernt (lt. MarineTraffic).
Wir laufen nach Estepona. Die meisten Bars und Cafés haben geschlossen, das liegt wahrscheinlich daran, dass sie kaum Innen-Plätze haben, sondern nur Tische im Außenbereich. Diese trifft das schlechte Wetter besonders.

Was transportiert das Schiff?

Die MarineTraffic App sagt mir, dass es sich um einen „Anhänger“ handelt, das von einem Schlepper gezogen wird und aus Italien kommt und nach Nantes in Frankreich fährt.

Wie schon so oft ist dann aber das Wetter besser, als die Vorhersage meint. Statt Regen ist der Tag eher trocken, wolkig mit größeren sonnigen Abschnitten. Temperaturen um die 19 Grad, meist aber sehr windig.

Den Platten reparieren lassen

Nach unserem Sonnenaufgangsspaziergang schaue ich, wo ich den platten Fahrrad-Reifen (siehe Die zweite Fahrradtour (fast) reparieren lassen kann. Google zeigt mir drei Fahrradhändler in Estepona an, die auch Fahrräder bzw. Reifen reparieren. Zwei per email kontaktiert, einen per WhatsApp angeschrieben. Die WhatsApp-Antwort war die schnellste (Ein email kam als unzustellbar zurück der andere hat bis zum Abend nicht geantwortet) Radikalbikes (WhatsApp) schrieb zurück: Ja, Reifen reparieren sie und ich kann jederzeit vorbeikommen. Also habe ich die Mittagspause genutzt und die 2,5 km dorthin, mitten rein nach Estepona, das Fahrrad geschoben. Vor Ort dann: „Dauert 15-20 Minuten.“ Ich nutze die Zeit und laufe zum Strand, um dort die Sonne zu genießen und meine Füße in den Sand zu stellen. Es gibt schlimmere Mittagspausen 🙂

Mittagspause – Warten auf die Reparatur

Ein Blick nach links und rechts zeigt mir, dass deutlich weniger Leute am Strand sind als noch die letzten Wochen. Man merkt, dass in Deutschland die Herbstferienzeit vorbei ist. Keine Kinder mehr hier und die Sprachen, die man hört, sind eher skandinavisch oder russisch.

Blick nach links

Blick nach rechts. Am Horizont der Felsen von Gibraltar

Nach 30 Minuten hole ich das Fahrrad wieder ab, zahle zehn Euro für den neuen Schlauch und den Einbau und radle erfreut nach Hause. Das Ganze ging super einfach und schnell. Hätte ich nicht so gedacht, auch aufgrund meiner Erfahrungen in Deutschland.
Abends lasse ich von der Dachterrasse die Drohne steigen und aus 70 m Höhe über dem Meer ein Sonnenuntergangsbild machen.

Sonnenuntergang aus 70m Höhe

Links: Marokko, dann Gibraltar, rechts: Estepona (im Dunkeln)

Drohnenvideos zum Sonnenaufgang

Heute planen wir nicht viel: Aufräumen, die Wohnung sauber und Waschen.
Bei unserem Morgenspaziergang nehmen wir die Drohne mit. Ich möchte weiter üben, was das Fliegen betrifft und auch einen Blick für bekommen, was die Kamera aufnehmen soll. Also heute eher Videos zum Sonnenaufgang. 🙂
Interessant ist, dass wenn ich die Drohne mehr als zehn Meter über dem Wasser fliegen lasse, sich die ein oder andere Möwe an der Drohne interessiert zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Feind oder Freund sind.

Die zweite Fahrrad-Tour (fast)

Der Tag startet, wie immer, mit einem Sonnenaufgangsspaziergang. Dieses Mal haben wir die Drohne mit.

Aber auch die Kameras in den Telefonen sind gut:

Nach Sonnenaufgang

Nach Sonnenaufgang

Ich nutze meinen freien Tag, um eine weitere Fahrradtour zu machen. Nach der Erfahrung mit den Bergen (siehe: Die erste Fahrrad-Tour (fast)) plane ich dieses Mal eine Tour im Flachland: Auf der Senda Litoral bis nach Marbella zu fahren. Hin und zurück sind es knapp über 50 km.

Senda Litoral

Die ersten Kilometer sind identisch mit den Wegen, die wir, in verschiedenen Etappen, morgens zum Sonnenaufgang entlang wandern.

Auf dem Weg nach Marbella

Noch guter Dinge…

Ein Weg zum Strand

Radweg?

Der Weg wird zusehends schlechter fürs Radfahren. Ich bin schon eine Stunde unterwegs und habe erst 10 km hinter mir. Schieben durch den Sand dauert auch länger als auf der Straße zu fahren.

Blick zurück auf den „Radweg“

Nach 16 km und 1:35 h ist dann auch Ende der Tour.

Ende der Tour

Also habe ich Nina und dem Audi die Koordinaten geschickt und auf das Abholen gewartet. Dabei hatte ich Gesellschaft.

Beim Warten vereint.

Klar ist mir dann auch, dass ich bei dem Tempo nicht bis Marbella gekommen wäre, das wären 3 Stunden Hinweg und dann nochmal zurück. Über die Straßen, direkt an der Autobahn entlang würde es sicher schneller gehen, aber dafür ist es nicht so schön.

Estepona – Marbella, nur die Hälfte des Hinweges geschafft

Abends trifft sich Nina noch mit ihrem Lieblingsbaum. Heute ist der Sonnenuntergang sagenhaft. Der Himmel brennt förmlich.

Der Himmel brennt