Nach unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang und dem Frühstück steige ich aufs Rad, mit dem Ziel Marbella. Nach dem Platten und dem teils unwegsamen Untergründen beim letzten Mal (siehe: Die zweite Fahrrad-Tour (fast) habe ich in der Komoot-App die Route besser geplant. Am Anfang ist der Weg wieder identisch mit den Abschnitten (Senda Litoral) unserer Spaziergänge. Es sind heute verhältnismäßig wenig Personen unterwegs, mit der Ausnahme von Puerto Banùs und Marbella.
Am Meer entlang nach MarbellaAm Meer entlangAm Meer entlangAuch mal direkt am Strand entlang
Zwischendurch ist die Senda Litoral nicht durchgängig, sodass ich bei San Pedro de Alcántara nahe der Autobahn fahren muss, und teilweise auch durch den Ort auf einer vierspurigen Straße.
Auch mal auf Straßen unterwegs
Danach komme ich wieder ans Meer und kann dort weiterfahren.
Wieder am MeerGuter Dinge (bleibt heute so)
In Puerto Banús ist der Fahrradweg in der Mitte der Straße. Ich komme da vorbei, wo wir vor zwei Jahren gewohnt haben.
In dem Haus links – hinter der Palme, war unser Apartment vor zwei Jahren.
In Marbella esse ich mein mitgebrachtes Essen und schaue dabei auf den Strand.
Strand von Marbella
Nach meiner Mittags- und Ausruhpause geht es zurück. Ich fahre im Großen und Ganzen denselben Weg, den ich auch hinwärts gefahren bin. Ich habe noch nie so viele Verkehrsüberschreitungen gemacht, wie heute: Viele Abschnitte des Weges sind für Radfahrer verboten. Einige sind erlaubt, wenn man das Rad schiebt. Und ich bin auch verkehrt in Einbahnstraßen unterwegs gewesen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich war nie alleine, es waren immer andere Fahrradfahrer um mich, die sich auch nicht an die Regeln gehalten haben. Selbst die Policía Locale hat mich und drei andere Fahrradfahrer nicht aufgehalten, als wir verboten unterwegs waren.
Mein Weg Estepona – Marbella – Estepona
Gefahren bin ich 59 km, davon ca. 40 direkt am Meer entlang, in 3:20 Stunden reiner Fahrtzeit. Mit Pausen, auf der Rückfahrt waren es vier, war ich knapp fünf Stunden unterwegs.
Nina schläft länger, es ist Sonntag, somit gehe ich eine kleine Morgenrunde alleine. Die Drohne ist mit dabei. Die Aufnahmen entstehen keine 200 m von unserem Apartment entfernt.
Ich laufe anschließend Richtung Estepona und auch von dort sehen die Farben einfach toll aus.
Kurz vor Sonnenaufgangkurz nach SonnenaufgangPalme
Nina ist zwischenzeitlich wach geworden und sieht sich den Sonnenaufgang vom Balkon aus an.
Aussicht vom BalkonSonne, Meer und Palmen
Nach dem Frühstück laufen wir zum Hafen. Auf der Promenade ist noch nicht so viel los.
Promenade von Estepona
Am Hafen ist Sonntags immer ein Handwerkermarkt.
Handwerkermarkt am Hafen
Auch ein Blick auf die kleinen Schiffe ist sehenswert. Hier in Estepona sind allerdings keine so großen und teuren Jachten wir in Puerto Banus oder Marbella.
Hafen von Estepona
Auf dem Rückweg machen wir eine Pause am Strand. Wir sind auf 100 m hier ganz alleine. Nur ein paar wenige Spaziergänger kommen ab und zu vorbei.
Die Sonne genießenWeit und breit keine Menschenseele
Alles zusammen waren wir 6 km unterwegs und haben dafür 1,5h gebraucht, inkl. dem Bummel durch den Markt.
Der Weg zum Hafen und zurück
An Nachmittag genießen wir die Aussicht auf das Meer und die Wärme der Sonne bei einem Café Latte im La Buena Vida…
Den Nachmittag genießen
… und lassen den Nachmittag gemütlich in den Abend übergehen. Wir haben dort fast zwei Stunden gesessen und einfach genossen.
Heute ist wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Wir genießen den Vorteil unseren Morgenspaziergang am Strand zu machen. Es sind zwar nur 12 Grad, aber sobald die Sonne raus kommt, spürt man ihre Stärke und es wird einem warm.
Sonnenaufgang am Meer bei 12 Grad
Wie in der Überschrift geschrieben: Ein ganz normaler Arbeitstag mit geschäftlichen Terminen für mich und für Nina. Einkaufen, Waschen Bio-Kiste in Empfang nehmen (wie immer am Donnerstag) ,…
Ich nehme zu unserem Morgenspaziergang wieder die Drohne mit. Ein Vogel, sitzt auf einem Baumstumpf, der aus dem Wasser heraus ragt. Am Ende ist er dann doch weg geflogen, ich habe ihn wohl verscheucht.
Bei dem zweiten bin ich mir nicht sicher, ob die Vögel die Drohne angreifen wollten, mit ihr spielen oder ob sie einfach nur neugierig sind. Ich wollte eigentlich über die Palme auf die Sonne zu fliegen, aber mit der Gefolgschaft ist mir das Risiko zu groß, da dass es nur ein Vorbeiflug geworden ist.
Währenddessen hat Nina mit ihrem Handy auch ein Video vom Strand gemacht. Hier ist dann auch Ton dabei.
Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, laufe ich zum Hafen. Kurz vor dem Hafen ist der Strand besonders breit und normalerweise sind dort auch wenig Menschen. Ich möchte die Drohne mal tagsüber am Strand fliegen lassen.
Strandaussichten
Strandaussichten – Am Horizont rechts ist Gibraltar zu erkennen
Leider sind die Videos nicht so schön geworden, sodass ich hier nichts zeigen kann. Auf dem Rückweg komme ich an mehreren Chiringuitos vorbei. Nach den kalten und regnerischen Tagen sind sie gut besucht. Jeder Platz wird genutzt. Tische und Stühle auch direkt auf den Strand gestellt.
Chiringuito
Ein andalusische Spezialität ist Fisch, der an Holzkohle gegrillt wird. Dazu dienen in vielen Fällen ausrangierte Boote, die mit Sand gefüllt werden und dann als Grill dienen.
Grillplatz
Bevor dann auch meine Mittagspause zu Ende geht kehre ich im La Buena Vida auf eine Café Latte ein.
Café Latte mit Aussicht
Am Abend ergibt sich dann doch noch eine Gelegenheit für ein Drohnen-Video.
Wenn Wolken mit im Spiel beim Sonnenauf- oder Untergang sind, sind die Farben klasse. Vor Allem, wenn die Wolken von unten angeleuchtet werden. Foto aus 45 m Höhe:
Wir wachen auf und schauen aus dem Fenster: Klarer Sternenhimmel, keine Wolke. Windig. Wie es scheint, macht der Regen eine Pause. Wir können also unseren Morgenspaziergang am Meer machen. Nach dem Frühstück fahren wir ins Manuka nach Marbella. Eigentlich nur auf einen Kaffee, am Ende gibt es dann für uns beide ein frühes Mittagessen.
Vom Parkplatz kommend den Blick aufs Meer genießen
Warten auf das leckere Essen
Der Gastbereich im Manuka ist dreigeteilt: ein kleiner Teil ist innen, im Café, der größte Teil ist im Außenbereich unterhalb der Promenade, von dort hat man keine Sicht auf das Meer, dafür sitzt man ruhiger und windstiller. Acht Tische stehen auch oben auf der Promenade. Wir setzen uns hierhin und genießen die Aussicht auf das Meer, die Promenade und die Palmen.
Blick auf die Promenade
Palme
Anfangs ist es noch recht gut auszuhalten, weil kaum Gäste neben uns sitzen und auch auf der Promenade ist noch wenig los. Im Laufe der Zeit ändert sich das und am Ende sind alle Tische um uns herum besetzt. Wir hören neben spanisch auch russisch und deutsch, mit asiatischer Aussprache. Marbella ist multilingual. Es wird uns zu voll und zu laut. Auch in der prallen Sonne ist es (is ist wirklich grotesk, weil eigentlich nicht so warm) irgendwann nicht mehr auszuhalten.
Blick zurück auf das Meer
Nachmittags fängt es wieder an zu regnen. Lt. Wetterradar sollte das (erst mal) der letzte Schauer sein.
Es regnet seit Donnerstag Abend. Gestern (Freitag) mehr oder weniger den ganzen Tag. Die Aussichten für heute sind auch nicht besonders. Wir schaffen es nach dem Frühstück in einer Regenpause unseren Morgenspaziergang zu machen. Dabei sehen wir im Meer ein sehr eigenartiges Schiff, kaum 4 km vom Ufer entfernt (lt. MarineTraffic). Wir laufen nach Estepona. Die meisten Bars und Cafés haben geschlossen, das liegt wahrscheinlich daran, dass sie kaum Innen-Plätze haben, sondern nur Tische im Außenbereich. Diese trifft das schlechte Wetter besonders.
Was transportiert das Schiff?
Die MarineTraffic App sagt mir, dass es sich um einen „Anhänger“ handelt, das von einem Schlepper gezogen wird und aus Italien kommt und nach Nantes in Frankreich fährt.
Wie schon so oft ist dann aber das Wetter besser, als die Vorhersage meint. Statt Regen ist der Tag eher trocken, wolkig mit größeren sonnigen Abschnitten. Temperaturen um die 19 Grad, meist aber sehr windig.
Nach unserem Sonnenaufgangsspaziergang schaue ich, wo ich den platten Fahrrad-Reifen (siehe Die zweite Fahrradtour (fast) reparieren lassen kann. Google zeigt mir drei Fahrradhändler in Estepona an, die auch Fahrräder bzw. Reifen reparieren. Zwei per email kontaktiert, einen per WhatsApp angeschrieben. Die WhatsApp-Antwort war die schnellste (Ein email kam als unzustellbar zurück der andere hat bis zum Abend nicht geantwortet) Radikalbikes (WhatsApp) schrieb zurück: Ja, Reifen reparieren sie und ich kann jederzeit vorbeikommen. Also habe ich die Mittagspause genutzt und die 2,5 km dorthin, mitten rein nach Estepona, das Fahrrad geschoben. Vor Ort dann: „Dauert 15-20 Minuten.“ Ich nutze die Zeit und laufe zum Strand, um dort die Sonne zu genießen und meine Füße in den Sand zu stellen. Es gibt schlimmere Mittagspausen 🙂
Mittagspause – Warten auf die Reparatur
Ein Blick nach links und rechts zeigt mir, dass deutlich weniger Leute am Strand sind als noch die letzten Wochen. Man merkt, dass in Deutschland die Herbstferienzeit vorbei ist. Keine Kinder mehr hier und die Sprachen, die man hört, sind eher skandinavisch oder russisch.
Blick nach linksBlick nach rechts. Am Horizont der Felsen von Gibraltar
Nach 30 Minuten hole ich das Fahrrad wieder ab, zahle zehn Euro für den neuen Schlauch und den Einbau und radle erfreut nach Hause. Das Ganze ging super einfach und schnell. Hätte ich nicht so gedacht, auch aufgrund meiner Erfahrungen in Deutschland. Abends lasse ich von der Dachterrasse die Drohne steigen und aus 70 m Höhe über dem Meer ein Sonnenuntergangsbild machen.
Sonnenuntergang aus 70m Höhe
Links: Marokko, dann Gibraltar, rechts: Estepona (im Dunkeln)
Heute planen wir nicht viel: Aufräumen, die Wohnung sauber und Waschen. Bei unserem Morgenspaziergang nehmen wir die Drohne mit. Ich möchte weiter üben, was das Fliegen betrifft und auch einen Blick für bekommen, was die Kamera aufnehmen soll. Also heute eher Videos zum Sonnenaufgang. 🙂 Interessant ist, dass wenn ich die Drohne mehr als zehn Meter über dem Wasser fliegen lasse, sich die ein oder andere Möwe an der Drohne interessiert zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Feind oder Freund sind.
Der Tag startet, wie immer, mit einem Sonnenaufgangsspaziergang. Dieses Mal haben wir die Drohne mit.
Aber auch die Kameras in den Telefonen sind gut:
Nach SonnenaufgangNach Sonnenaufgang
Ich nutze meinen freien Tag, um eine weitere Fahrradtour zu machen. Nach der Erfahrung mit den Bergen (siehe: Die erste Fahrrad-Tour (fast)) plane ich dieses Mal eine Tour im Flachland: Auf der Senda Litoral bis nach Marbella zu fahren. Hin und zurück sind es knapp über 50 km.
Senda Litoral
Die ersten Kilometer sind identisch mit den Wegen, die wir, in verschiedenen Etappen, morgens zum Sonnenaufgang entlang wandern.
Auf dem Weg nach MarbellaNoch guter Dinge…Ein Weg zum StrandRadweg?
Der Weg wird zusehends schlechter fürs Radfahren. Ich bin schon eine Stunde unterwegs und habe erst 10 km hinter mir. Schieben durch den Sand dauert auch länger als auf der Straße zu fahren.
Blick zurück auf den „Radweg“
Nach 16 km und 1:35 h ist dann auch Ende der Tour.
Ende der Tour
Also habe ich Nina und dem Audi die Koordinaten geschickt und auf das Abholen gewartet. Dabei hatte ich Gesellschaft.
Beim Warten vereint.
Klar ist mir dann auch, dass ich bei dem Tempo nicht bis Marbella gekommen wäre, das wären 3 Stunden Hinweg und dann nochmal zurück. Über die Straßen, direkt an der Autobahn entlang würde es sicher schneller gehen, aber dafür ist es nicht so schön.
Estepona – Marbella, nur die Hälfte des Hinweges geschafft
Abends trifft sich Nina noch mit ihrem Lieblingsbaum. Heute ist der Sonnenuntergang sagenhaft. Der Himmel brennt förmlich.
Der Ort, in dem wir uns sehr zu Hause fühlen: Estepona, Costa del Sol, Andalusien. Hier sind 135 verschiedene Nationen zu Hause. Wir hören immer wieder Sprachen, wenn wir durch den Ort laufen oder im Café sitzen, die wir nie zuvor gehört haben – meistens jedoch ist es neben Spanisch überwiegend britisches Englisch und immer wieder Deutsch und Russisch. Manchmal Französisch. Nina hat heute am Nachmittag einen Business-Call und ich nutze diese Gelegenheit nach Estepona reinzulaufen. Es sind keine 10 Minuten zu Fuß, dann bin ich im Stadtzentrum, wobei Stadt wohl der falsche Ausdruck ist. Es ist eher ein kleines Städtchen.
Das Internet weiß zu Estepona: Estepona ist wirklich einer der charmantesten Orte an der Costa del Sol (Südspanien, Provinz Málaga, Andalusien). Viele sagen, sie sei das „authentische Marbella“ – nur ruhiger, spanischer und mit viel Charme.
Hier ist ein Überblick, was Estepona besonders macht 👇
🌅 1. Lage & Atmosphäre
Estepona liegt zwischen Marbella (ca. 30 km östlich) und Gibraltar (ca. 40 km westlich).
Rund 70 km südwestlich von Málaga.
Die Stadt hat sich – im Gegensatz zu vielen Orten an der Costa del Sol – ihren andalusischen Charakter bewahrt.
in der Altstadt: weiß getünchte Häuser, enge Gassen, überall Blumen in bunten Töpfen – sehr gepflegt, fast wie ein Freilichtmuseum.
💬 Viele Einheimische nennen Estepona: „El jardín de la Costa del Sol“ – der Garten der Costa del Sol.
🏖️ 2. Strände & Natur
Über 20 km Küste, mit gepflegten Stränden wie:
Playa de la Rada (zentral, direkt an der Altstadt)
Playa del Cristo (kleine, geschützte Bucht mit flachem Wasser – beliebt bei Familien)
Playa del Padrón (etwas außerhalb, mit Beachclubs wie Laguna Village)
Die Strandpromenade zieht sich kilometerweit mit Palmen, Cafés und Radweg – perfekt für Spaziergänge oder E-Bikes.
🏞️ Im Hinterland:
Sierra Bermeja, ein Gebirge mit roten Felsen und Korkeichenwäldern – toll zum Wandern oder Mountainbiken.
Auf 1.400 m Höhe: spektakuläre Aussicht auf Afrika und den Felsen von Gibraltar.
🏛️ 3. Altstadt & Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt ist liebevoll restauriert, autofrei, und zählt zu den schönsten Andalusiens.
Sehenswürdigkeiten & Highlights:
Orquidario – das größte Orchideenhaus Europas 🌸
Ruta de los Murales Artísticos – über 60 große Wandgemälde an Hausfassaden 🎨
Plaza de las Flores – Herz der Stadt mit Orangenbäumen und Cafés 🍊
Puerto Deportivo (Yachthafen) – viele Bars, Tapas und ein kleiner Wochenmarkt am Sonntag
🍽️ 4. Kulinarik
Estepona ist bekannt für frischen Fisch und Meeresfrüchte, Tapas, Chiringuitos (Strandbars) und hervorragende spanische Küche.
Sehr beliebt:
Pulpo a la gallega (Oktopus)
Espetos (Sardinen am Spieß, über Holzkohle gegrillt)
Tinto de Verano oder Sangría am Strand
In der Altstadt und am Hafen gibt’s unzählige kleine Restaurants mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
🧘♀️ 5. Lebensgefühl
Estepona ist ruhiger und authentischer als Marbella, aber gleichzeitig sehr gepflegt, sicher und international.
Viele Deutsche, Briten, Skandinavier und Franzosen leben hier dauerhaft.
Trotzdem bleibt der Ort „spanisch“ – mit Siesta, Feria, Flamenco und Wochenmärkten.
Besonders schön: Die Beleuchtung und Blumendekoration – jedes Viertel hat seine eigene Farbe (z. B. blaue Blumentöpfe in der Calle Terraza).
🏡 6. Lebensqualität
Gute Verkehrsanbindung (A7, AP7, Flughafen Málaga ca. 50 Minuten) Estepona gilt als einer der lebenswertesten Orte Andalusiens: Sauber, ruhig, freundlich Sehr gute medizinische Versorgung Internationale Schulen
Hier ein paar Eindruck von meinem Spaziergang heute:
Estepona
Es wird schon die Weihnachtsbeleuchtung an den Häusern befestigt, in der Haupt-Straße sieht es dann am Ende aus, als ob die Straße ein Dach bekommt. Viele, viele kleine Lampen.
Vorweihnachtlich
Wenn man von dieser Haupt-Straße in die Nebenstraßen orientiert findet man viele kleine Gassen, die alle sehr schön mit Blumen bzw. Pflanzen dekoriert sind.
NebenstraßePflanzen in der StadtSeitenstraße mit PflanzenAuch viele Häuser sind mit Blumen geschmücktEstepona – DowntownBlick auf das MeerDie Töpfe haben in den unterschiedlichen Straßen unterschiedliche FarbenPflanzen in der Stadt
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
In fast jeder Straße und an jedem Platz findet man ein Café, eine Bar oder ein Restaurant. Meist mit Tischen draußen weil innen kein Platz für Tische ist. Das Leben findet draußen statt.
Café
Auf dem Rückweg noch lasse ich den Tag bei einem Glas Wein und dem Blick auf das Meer ausklingen.
Den Tag ausklingen lassenSchöne Aussichten zum Feierabend
Heute ist es günstig um die Drohne hier aufsteigen zu lassen. Keine Nachbarn in der Nähe, kein Wind und das Meeresrauschen lauter als die Drohne. Ich starte sie von der Dachterrasse. Blick zunächst auf Gibraltar (00:00), über Estepona, (00:20), die Strände (00:21 – 00:30), die Cafés bei uns ums Eck (weißes Gebäude bei 00:35), die Baumgruppe, die unser Haus verdeckt (00:37), Die Anlage, in der wir letztes Jahr waren (rote Gebäude bei 00:44) und der weite Blick aufs Meer, 00:52 – 01:04
Im Folgenden fliegt die Drohne vom Meer kommend über die Baumgruppe hinweg. In dem weißen Haus erkennt man drei Dachterrassen, zwei mit Pool und eine ohne, die mittlere Dachterrasse gehört zu unserem Appartement
Und noch ein Video, das zeigt, wie klar das Meer ist
Nina schläft länger und ich mache die Sonnenaufgangs-Runde alleine. Heute bis zum Hafen. Ich bin schon um 7:00 Uhr unterwegs und die Farben sind einfach toll. Ich finde, wir hatten heute den schönsten Sonnenaufgang seit wir hier sind.
Der Himmel leuchtet schon 45 Minuten vor dem Sonnenaufgang
warten….
Einfach toll, wenn die Wolken von unten angestrahlt werden
Kurz vor dem Sonnenaufgang verblassen die Farben und wechseln in Pastelltöne.
Zwischenzeitlich ist Nina aufgestanden und schaut sich das Ganze von der Dachterrasse an.
Sonnenaufgang von der Dachterrasse
Meine Tour am Morgen: Einmal zum Hafen und zurück, 5,2 km
Zum Hafen und zurück
Nach dem Frühstück geht es los. Wir wollen nochmal dahin, wo wir letztes Jahr schon waren.
Der Weg zum Startpunkt
Die Gegend hatte uns gut gefallen und auch die Wege waren schön. Dieses Mal wollen wir mehr vom Stausee Embalse de la Concepción und seiner Mauer sehen und wählen einen anderen Wanderweg. Am Anfang geht es auf einer Schotterpiste voran.
Blick zurück
Zwischendurch hat meinen einen schönen Blick auf den Pico de la Concha, Ninas Lieblingsberg hier.
Pico de la Concha
Wir verlassen die Schotterpiste und biegen ab in einen schmalen Wanderweg.
Wanderweg
🙂
Nach einer Kurve dann der Blick auf Pico de la Concha, den Stausee Embalse de la Concepción und auf ein weißes Dorf, Almazara, das dazwischen liegt.
Schöne Aussichten
Mit der Drohne entstehen die folgenden Filme:
Wir gehen noch ein Stück weiter, bevor wir den Rückweg antreten
Happy
Zunächst geht es auch wieder auf einem schmalen Weg entlang.
Wanderweg
Auf dem Rückweg kommen wir an der Stelle vorbei, an der wir letztes Jahr schon waren und ziemlich genau dasselbe Foto gemacht haben
Der Stausee
Nina findet den Baum toll. Die Farbkontraste zum Wasser kommen auf dem Foto aber nicht wirklich gut rüber. In Natura sieht das besser aus.
Baum mit/ohne Kontrast
ZDF: Zahlen, Daten, Fakten: eine Stunde unterwegs, knapp 4 km mit 70 Höhenmetern
Unser Weg
Den Nachmittag verbringen wir gemütlich zu Hause bzw. auf ein Glas Wein und einen Kaffee im La Buena Vida, dem Café direkt nebenan. Nina geht am Abend nochmal zum Strand.
Unsere Morgenrunde beginnt dieses Mal etwa 6 km von unserem Zuhause. Wir fahren mit dem Auto zu einem Parkplatz am Strand Playa de Guadalmina und starten beim Café Sonora Beach. Hier waren wir auch letzten Winter mehrfach. Und auch hier sind die Sonnenaufgänge einfach toll.
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Es ist 7:44 und wir haben 19 Grad. Ist gut zum Aushalten
Unsere Morgenrunde
Am Ende sind wir 4,8 km gelaufen in etwas über einer Stunde.
Nach dem Frühstück fahre ich los. Meine erste Fahrradtour hier in Estepona dieses Jahr. Doch nach 40 Minuten stetigem Bergauf fahren, am Anfang durch Estepona, dann auf Nebenstraßen und auf Schotterpisten, verlässt mich meine Kondition. Von den geplanten 400 Höhenmetern schaffe ich gerade mal 150, von der geplanten Gesamtstrecke von 25 km schaffe ich nur 5 km. Nach einer kleinen Pause im Schatten trete ich den Rückweg an. Auf der direkten Route zum Meer und dann am Strand entlang bis nach Hause.
Meine heutige Rad-Tour
Estepona liegt am Meer, im Ort geht es aber schon hoch in die Sierra Bermeja. Der Vorteil: Durch die Berge haben wir hier diese milde Mikroklima, das so angenehme Temperaturen mit sich bringt. Der Nachteil für mich als Fahrradfahrer: Ich kann entweder direkt am Strand in die eine oder andere Richtung fahren, somit im „Flachland“ bleiben, oder ich muss irgendwie hoch in die Sierra Bermeja. Im „Flachland“ also auf dem Senda litoral de Estepona, dem Küstenwanderweg, macht es nicht wirklich Spaß, da hier auch viele Fußgänger unterwegs sind. Zumindest die Rückfahrt ist einfach: rollen lassen und bremsen, bremsen und nochmal bremsen. Nachmittags gehen wir ins Ikigai auf eine Iced Latte und einen Tinto de Verano.
Heute vor einer Woche sind wir angekommen. Die erste Woche stand ganz im Zeichen von in Routinen kommen, auspacken, umpacken, einräumen, und arbeiten. Zu unseren Routinen gehört der Morgenspaziergang zum Sonnenaufgang. Auch in den letzten zwei Tagen waren wir morgens unterwegs.
vor Sonnenaufgang bei sternklarem HimmelDer Weg zum Strand
Nina hat auch zum Sonnenuntergang einen Abstecher zum Strand gemacht. Die Farben sind ähnlich schön wie am Morgen.
Sonnenuntergang am Strand – links am Horizont: GibraltarSonnenuntergang über Estepona, auch bei sternklarem Himmel. Der Mond ist gut zu sehen.
Wir hatten in der Woche mit der ein oder anderen Herausforderung zu kämpfen, die alle jetzt zum Wochenende gelöst sind: Wir haben festgestellt, dass die Urbanización, in der wir unser Appartement haben, außerhalb nur einen kleinen Briefkasten hat, der zunächst die Post für alle 36 Wohnungen aufnehmen muss. Sicher werden hier viele Appartements als Ferienwohnung genutzt, aber DER Briefkasten ist sicher zu klein für die gesamten Wohnungen. Unsere Agenturvertretung sagt, dass der Hausmeister diesen Briefkasten leert und dann in die eigentlichen Briefkästen der Appartements verteilt. Diese sind innerhalb der Urbanización. Unser Testbrief, den wir vor unserer Abreise aus Deutschland los geschickt haben, hat – obwohl kaum etwas drin war in dem Umschlag – gerade so eben in den Briefkasten rein gepasst hat. Wir haben also nach einer anderen Lösung gesucht und Nina hat am Donnerstag Teresa und Pepín gefragt, ob wir deren Adresse als unsere Postadresse nutzen dürfen. Für die beiden kein Problem. Problem also gelöst.
Briefkasten für 36 Appartements
Am Dienstag früh hatten wir kein heißes Wasser zum Duschen. Es hat sich gezeigt, dass der Boiler irgendwie kein Wasser aufheizt. Die Agenturvertretung hat uns innerhalb von zwei Stunden einen Klempner geschickt, der ihn wieder in Gang gebracht hat, allerdings nur bis Freitag früh. Da war dann wieder kein heißes Wasser da. Wieder die Agenturvertretung informiert und gegen Mittag kamen drei Handwerker, die den Boiler gegen einen neuen ausgetauscht haben. Der Austausch hat allerdings bis 19.00 Uhr gedauert, mit einer vierstündigen Unterbrechung. Mit anderen Worten: Wir hatten von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr kein Wasser. Also keine Toilettenspülung, kein Abwaschen von Geschirr. Aber, wie geschrieben: Seit gestern 19:00 Uhr haben wir Wasser, sogar heißes. Problem gelöst. Wir hatten keinen Staubsauger im Appartement und deswegen bei der Agentur nachgefragt. Innerhalb der Woche sollten wir dreimal einen bekommen, hat leider irgendwie nicht funktioniert. Auf meine letzte Nachricht am Freitag Abend kam die Antwort: „Ich kaufe morgen früh gleich einen neuen und bringe euch den ins Appartement“. So war es dann auch. Heute gegen Mittag wurde uns der Staubsauger gebracht und somit können wir die Böden saugen. Da es sich um helle Steinfliesen handelt, sieht man den Dreck leider sehr gut. Problem gelöst.
Heute, Samstag fängt das Wochenende an: Wir laufen zum Sonnenaufgang nach Estepona, um dort im Ikigai zu frühstücken. Das Ikigai öffnet um 9:00 Uhr. Sonnenaufgang ist heute um 08:35 Uhr. Es sind angenehme 20 Grad.
Sonnenaufgang
Nach dem Frühstück weihen wir den Pool ein. Er ist nicht beheizt. Wenn man einmal drin ist, ist es auch gar nicht mehr so kalt. 🙂
Pool mit AussichtZum Schwimmen nicht tief genug
Anschließend in der Sonne trockenen lassen und dann Mittag essen. Den Tag und somit auch die erste Woche lassen wir mit einem Glas Wein, spanischer Salami und spanischem Käse ausklingen.
Wie auch schon in den letzten Tagen: Sonnenaufgangsspaziergang am Meer. Bevor wir losgehen, schauen wir uns die Farben von der Dachterrasse an.
Kurz vor Sonnenaufgang
Kurz nach Sonnenaufgang – 08:34 Uhr bei 20 Grad
Sonnenaufgang
Silhouette
Auf dem Rückweg zum Appartement laufen wir durch einen kleinen Park. Ein paar Blüten werden schön durch die Sonne angeschienen.
Blüte im Licht
Der Tag ist wieder mit Arbeit gefüllt. Termine mit Kollegen. Am frühen Abend treffen wir Teresa und Pepín auf einen Kaffee im Café vom Carrefour. Bei den beiden hatten Nina und ich letztes Jahr unseren Tiefgaragenplatz gemietet. Wir sind eingeladen, Ende November bei einem Konzert dabei zu sein, bei dem Teresa im Orchester spielt. Nina ist mein Dolmetscher, Teresa spricht ein gaaaanz klein wenig englisch und Pepín gar nicht. Mein Spanisch beschränkt sich momentan auf so wichtige Dinge wie: Café con leche, vino blanco, la cuenta por favor, con tarjeta. Damit kann ich heute leider nicht punkten. Carlos, ihr Sohn, hat eine Bio-Landwirtschaft (siehe: Besuch bei unserem Bauern) und wir können Pepíns Lieferservice wieder in Anspruch nehmen. Somit haben wir heute erhalten: Mangos, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Knoblauch, Zitronen, Paprika, Tomaten und natürlich: Grünkohl. Ich freue mich schon darauf, den am Wochenende zu kochen.
Kurz vor SonnenaufgangDie sieben Palmen zum SonnenaufgangSpiegelung
Der Tag ist ein normaler Arbeitstag, Termine mit Kunden und Kollegen. Den Feierabend beginnen wir mit einem Glas Wein und einem Kaffee im La Buena Vida, einer unserer Lieblingsbars. Hier waren wir letztes Jahr sehr häufig und werden es auch sicher dieses Jahr wieder sein. Vorteil in diesem Jahr: Das Haus, in dem unser Appartement ist, ist nur durch einen Weg von dem Gebäude getrennt, in dem die Bar ist. Mit anderen Worten: Wir brauchen keine 5 Minuten von unserer Wohnungstür bis wir dort sind. Die Aussicht ist genauso schön wie letztes Jahr.
Auf dem Rückweg die erste Sicht auf Gibraltar, der Felsen wird von der Morgensonne angestrahlt.
Gibraltar in der Morgensonne
Dann frühstücken und arbeiten – wir sind ja nicht (nur) zum Vergnügen hier. In der Mittagspause ein wenig Sonne tanken auf der Dachterrasse. Ich verbringe den frühen Abend auf unserem Balkon mit einem kleinen Snack und einem Glas Wein und genieße die Aussicht und das Meeresrauschen.
Abendsnack
Nina macht währenddessen eine kleine Wanderung und hat Blick auf die untergehende Sonne Richtung Estepona. Der Strand ist keine 30 m Luftlinie von unserem Appartement entfernt.
Untergehende Sonne und Estepona vom Strand direkt vorm HausSelfie
Die Woche beginnt. Die erste Arbeitswoche hier in Estepona. Sie beginnt, wie jeden Morgen hier, mit einem Spaziergang am Meer zum Sonnenaufgang.
SonnenaufgangSenda litoral de Estepona – unser Spazierweg
Auf dem Rückweg laufen wir durch unsere Anlage und entdecken eine Bananenpflanze. Die Bananen sind noch nicht ganz ausgewachsen und noch grün.
Der Tag steht im Zeichen der Arbeit. Termine mit Kollegen und Kunden stehen für mich an. In der Mittagspause noch zum Aldi und zum Carrefour zum Einkaufen. Beide Läden und auch die Parkplätze sind supervoll und die Kassenschlange beim Carrefour ist so lang wie noch nie – das dürften 100 m sein. Die Schlange geht um 3 Ecken an Regalen vorbei bis fast zur zum anderen Ende des Ladens. Aber durch das hier gelebte System geht es dann doch recht schnell. (siehe: Der Regen scheint vorbei). Wettertechnisch sind es heute 18 Grad am Morgen, tagsüber geht das Thermometer bis auf 26 Grad hoch, dazu kommen am späten Nachmittag Wolken und viel Wind, sodass wir unser Abendessen drinnen einnehmen. Nach dem Abendessen lässt der Wind etwas nach und Nina arbeitet ein wenig analog auf dem Balkon.
Nina arbeitet analog auf dem Balkon – mit Aussicht