Unseren Rhythmus finden

Die Tage vergehen und wir sind dabei, unseren Rhythmus und Tagesablauf zu finden. Hier in Estepona geht die Sonne über eine Stunde später auf als in Mintraching, aktuell ist Sonnenaufgang um 8:37 Uhr. Dadurch fängt unser Tag gefühlt spät an. Wenn wir vom Spaziergang zurückkommen, ist es meist schon nach 9:00 Uhr. Ich habe also morgens viel Zeit für meine Arbeit, zwischen 5:45 Uhr und 8:00 Uhr kann ich schon eine Menge erledigen, Nina fängt dafür eher später mit dem Arbeiten an und hört dementsprechend später auf. Wir nutzen auch bei gutem Wetter gerne Gelegenheiten, um mal einen Kaffee in einer Strandbar zu trinken. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir in diesem Jahr bisher deutlich weniger Sonne und mehr Regen. Alles also nicht so einfach zu planen, zumal das Wetter oft etwas ganz anderes macht als der Wetterbericht sagt. Heute Nacht ist die Sommerzeit zu Ende und ab morgen geht die Sonne dann früher auf, also 7:39 Uhr. Vielleicht hilft uns das, unseren Rhythmus zu finden.
In den vergangenen Tagen ist wieder Post aus Deutschland gekommen. Ich habe sie im Postamt abgeholt. Darin war dann auch der Telemaut Transponder, den wir vor der Abreise nicht mehr bekommen haben (siehe: Es geht wieder los #workation #plurk)

Unser Telemaut-Transponder

Ich habe ihn schon an der Windschutzscheibe befestigt. Eine Probefahrt durch eine spanische Mautstation steht noch aus. Wir sind gespannt.
Die letzten Tage hatten Nina und ich einige Kunden-Termine und Besprechungen. Auch wenn wir momentan an einem Ort leben, wo andere Ferien machen, arbeiten wir hier ganz normal – natürlich schon mit Urlaubsflair.
Beim Blick auf das Meer sehen wir am Horizont immer mal wieder größere Schiffe. Klar, die Straße von Gibraltar, also die Ein-/Ausfahrt ins Mittelmeer ist nur 50km entfernt. Nahe unserer Küste fahren eher Yachten, Motorboote oder auch mal ein Segelschiff.

Segelschiff

Den heutigen Samstag beginnen wir mit einem Morgenspaziergang, wieder mit tollen Farben. Im Vergleich zu den letzten Tagen, an denen es in der Früh sehr bewölkt war, ist heute mit 13 Grad der kälteste Morgen seit unserer Ankunft. Dafür ist der Himmel wunderschön klar.

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Sonnenaufgang unter Palmen

Auf dem Rückweg zu unserer Urbanización beschließen wir, die Sonne auszunutzen und gehen an unserem Zuhause vorbei Richtung Estepona in eines der Cafés zum Frühstücken.

Kaffee und frisch gepresster Oragensaft. Im Hintergrund: Estepona

Am späten Nachmittag laufen wir noch einmal nach Estepona und genießen ein frühes Abendessen im Ikigai, einer Bar an der Promenade. Eine Waffel mit Erdbeeren und Banane für Nina und Nachos mit Käse für mich. Während wir gemütlich essen fängt der Wirt an, die anderen, freien Tische aufzuräumen. Auf Nachfrage kommt als Antwort: Wir räumen den Außenbereich auf, es fängt in 30 Minuten an zu regnen. Er zeigt mir seine Wetter-App als Bestätigung. Auf dem Heimweg stellen wir fest, dass auch die anderen Cafés dabei sind, ihren Außenbereich abzubauen. Zu Hause angekommen: Kein Regen hier, aber dicke Regenwolken über Estepona.
Der Abend klingt mit gemütliche Lesen bei einem Glas Wein aus. Und schließlich regnet es doch noch 🙂

Küstenpfad Runde von Estepona

Vor Sonnenaufgang sehen wir, wie auch schon an den letzten Tagen, von der Dachterrasse die schönen Farben.

Vor Sonnenaufgang

Unsere Morgenrunde gehen wir dieses Mal wieder bis zum Ressort vom Hotel Kempinski, knapp 40 Minuten einfacher Weg.

Sonnenaufgang am Umkehrpunkt

Sonnenaufgang unter Palmen

Am Strand

Beim anschließendem Frühstück auf der unteren Terrasse sehen wir weiter draußen Delfine, sind gut zu erkennen, denn sie springen immer Mal wieder aus dem Wasser.
Ich habe montags immer einen Urlaubstag und damit heute keine Termine, sodass ich beschließe, eine Radtour zu machen. Ich habe mir bei Komoot folgende ausgeguckt: „Küstenpfad Runde von Estepona“ eine mittelschwere Tour. Nach dem Frühstück geht es dann los. Zuerst auf der Uferpromenade bis nach Estepona, anschießend weg vom Meer, einen Berg hoch.

Rückblick auf das Meer

Das Höhenprofil zeigt es ganz gut

Höhenprofil der Tour

Die ersten 3km gehen flach auf der Uferpromenade und durch Estepona, die nächsten 3,5km dann recht steil den Berg hoch (bis 17% Steigung), aber gut zu fahren, weil auf Straße und kaum Verkehr ist. Oben angekommen geht es in mehr oder weniger engen Serpentinen auf einer einspurigen Straße wieder abwärts. Leider nichts zum Rollenlassen, denn die Kurven sind teilweise recht eng. Ich durchquere auch zweimal ein Bachbett.

Bachbett

Bachbett

Weiter geht es, meist abwärts. Ab dem Bachbett ist der Weg Schotterpiste, also leider wieder nichts zum Rollenlassen. Unten angekommen überquere ich noch die Autobahn und bin dann schon auf der Uferpromenade, der ich die letzten Kilometer zurück zu unserer Urbanización folge. Dabei komme ich auch wieder am Hotel Kompinski vorbei (siehe weiter oben, Morgenspaziergang)
Alles in allem war die Tour schön, aber auch sehr anstrengend für mich, vor allem die Steigung am Anfang. Aber ich bin stolz, dass ich das gemacht und zu Ende gebracht habe.

Küstenpfad Runde von Estepona (A = Start = Tiefgaragenausfahrt, B = Ende = Tiefgarageneinfahrt

Hier noch die Zahlen:
Länge: 19,6 km, Höhenunterschied: 360 m, Dauer: 90 Minuten, Höchstgeschwindigkeit: 37,8 km/h

Nachmittags sitzen wir nochmal auf der Terrasse uns sehen wieder Delfine, dieses Mal recht nah, nur ca 50m vom Ufer entfernt.

Zum Farmers Market

Wir stehen, wie gehabt, vor Sonnenaufgang auf. Nina meditiert heute auf der Dachterrasse. Man kann von dort den Sonnenaufgang schon erahnen.

Vor Sonnenaufgang – von gaaaanz oben

Unser Morgenspaziergang führt uns wieder am Strand bzw. der Uferpromenade der Sonne entgegen

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Nach dem Frühstück wollen wir nach Estepona Richtung Stadtzentrum. Dort soll es einen Farmers Markt geben, der frisches Obst und Gemüse hat. Wir machen uns also auf der Uferpromenade Richtung Esteopona auf den Weg.

Blick auf Estepona, rechts die Uferpromenade

Weiter im Ort öffnet sich die Promenade zu einem breiten Weg. Links das Meer, rechts ein Grünstreifen, dahinter ein Radweg und Geschäfte und Bars.

Uferpromenade

Blick auf das Meer

Es finden sich immer wieder Cafés/Bars auf dem Strand. Sie heißen Chiringitos

Am Markt angekommen stellen wir fest, dass der nur aus 5-6 Ständen besteht. Ansonsten sind auf dem großen Platz eher Cafés und Bars mit ihrem Außenbereich. Wir kaufen Obst aus der Region: Pfirsiche, Granatapfel, Tomaten, Mangos und eine Cherimoya.

Cherimoya

Wir sind nicht sicher, ob wir das richtig verstanden haben vom Verkäufer, was man mit der Cherimoya machen kann, daher fragen wir das Internet: „Cherimoyas zählen zu den Annonen (Flaschenbaumfrüchten). Das weiße Fruchtfleisch ist zart, fruchtig und aromatisch und kann mit samt der Schale roh gegessen werden. Lediglich die flachen, dunklen Kerne, ähnlich einer Kaffeebohne, sind nicht zum Verzehr geeignet. Cremig-weich und sahnig, eignet sich diese kostbare Frucht vor allem für zahlreiche Desserts, Fruchtsalate oder exotische Mixgetränke. Besonders lecker ist sie jedoch auch roh, wenn sie auf Fingerdruck nachgibt, ist die Frucht reif.“
Wir sind sehr gespannt, wie sie schmecken wird.
Auf dem Rückweg vom Markt ein kurzer Halt für ein zweites Frühstück. Im Schatten mit Blick auf das Meer.

Kaffeepause

Unser Weg zum Farmers Markt, 5,5km hin und zurück.

Den restlichen Tag verbringen wir mehr oder weniger auf einer der Terrassen. Nachmittagskaffee gibt es mit schöner Aussicht auf der mittleren Terrasse.

Nachmittagskaffee

Zum Sonnenuntergang die Aussicht von der Dachterrasse auf Gibraltar:

Gibraltar im Sonnenuntergangslicht

Ein gemütlicher Samstag

Wie gehabt: Morgenspaziergang vor/zum Sonnenaufgang. Die Farben sind einfach klasse.

Sonnenaufgang am Strand

Sonnenaufgang am Strand

Sonnenaufgang am Strand

Den Rückweg, den wir nach 30 Minuten einschlagen, führt uns dieses Mal nicht am Strand entlang. Wir gehen Richtung Straße und dort dann zunächst an mehreren Urbanisaciones vorbei (die wir von der Strandseite her schon kennen) und später dann an Geschäften und Bars vorbei. Es ist 8:40 Uhr und das erste Café ist noch geschlossen. Das zweite geöffnet (Café Litoral). Es ist recht viel los. Vor allem Spanier, die hier ihren ersten Kaffee zu sich nehmen. Wir kehren ein. Für Nina (leider) nur einen Kaffee solo und für mich ein Croissant mit Marmelade. Als das Croissant kommt, ist Butter und Marmelade extra verpackt mit auf dem Teller. Andere Länder, andere Sitten…
Als wir weiter gehen, kommen wir nach 100m am nächsten Café (Café Theresa) und hier bekommt dann Nina eine Acai-Bowl und einen Café con Leche de Avena zum Frühstück. Für mich dann noch ein Croissant, dieses Mal mit Nutella, auch extra serviert.

Unsere heutige Morgenrunde

Den restlichen Vormittag verbringen wir auf dem Balkon. Wir realisieren mal wieder mit Begeisterung, dass wir direkt nach Afrika hinüber schauen können.

Blick nach Afrika

Schiffe sind natürlich auf unterwegs. Laut Schiffsradar ist das linke Schiff die Stefanos T, ein Schüttgutfrachter auf dem Weg nach Indien . 🙂
Nach dem Abendessen gehen wir noch auf einen Nachtisch und ein Glas Wein und einen Cocktail nach Estepona ins Malva Beach. Sehr schönes Ambiente und direkt am Strand – die Preise spiegeln es wieder.

Nachtisch

Auf dem Weg zurück dann nochmal ein schöner Blick auf den Felsen von Gibraltar im Abendlicht.

Gibraltar im Abendlicht

Early Bird Frühstück mit Aussicht – Sicht auf Gibraltar und Afrika

Heute gibt es ein wunderschönes frühmorgendliches Dämmerungs-Frühstück auf unserem Balkon. Es sind 17 Grad und wir können schon den Sonnenaufgang erahnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich der Himmel innerhalb weniger Minuten verändert.

Frühstück mit Aussicht

Frühstück mit Aussicht – 5 Minuten später

Dann geht es los, auf der Uferpromenade der Sonne entgegen.

Sonnenaufgang am Strand

Am Wendepunkt, nach 35 Minuten, noch dieser schöne Blick:

Sonnenaufgang

Auf dem Rückweg können wir dann Gibraltar und auch die Berge auf der afrikanischen Seite, bei Ceuta, erkennen.

links: Afrika, mitte: der Felsen von Gibraltar, rechts: von La Línea de la Concepción bis La Alcaidesa

Tagsüber ist wieder ein normaler Arbeitstag, ich merke aber, dass Freitag ist. Es ist deutlich weniger los als in den letzten Tagen.
Abends spazieren wir auf einen kleinen Snack nach Estepona. Das Wochenende beginnt 🙂
Zum Abschluss noch ein Eis 🙂

Eis mit Aussicht

Der erste Sonnentag

Sonne pur, den ganzen Tag. So muss das sein 🙂
Wir starten mit einem Morgenspaziergang, wieder Richtung Marbella.

Sonnenaufgang am Strand

Sonnenaufgang am Strand

Trotz Sonne ist der Tag für uns ein (normaler) Arbeitstag. Wir sind ja nicht im Urlaub, sondern für #workation bzw #plurk. Nina macht ihre PR-Arbeit, bei mir stehen ein paar Calls und virtuelle Meetings mit Kunden an.
Zwischendurch haben wir aber doch die Gelegenheit auf einen Kaffee auf der Terrasse.

Kaffeepause auf dem unteren Balkon

Von ganz oben sieht es dann so aus:

Von ganz oben – Foto im Panorama-Modus

Die ein oder andere Arbeit kann ich auch von der Terrasse / vom Balkon erledigen 🙂

Arbeitsplatz mit Aussicht 🙂

Abends nur noch eine kurze Runde am Strand Richtung Estepona und über den Carrefour, ein paar Kleinigkeiten kaufen, zurück.

Der Regen scheint vorbei

Heute regnet es mehr oder weniger den ganzen Tag. Wir nutzen eine kleine Regenpause zum Einkaufen im Carrefour. Ich gehe normalerweise nicht gerne einkaufen, aber Costco in den USA und auch das hiesige Carrefour mag ich gerne. Wahrscheinlich weil die Regale weit auseinander stehen und man, auch wenn es voll ist, den Eindruck hat, man ist alleine. Keine laute Musik trägt ebenfalls zu meinem Wohlbefinden ein. Und der Carrefour hat noch einen weiteren Vorteil, den ich schon das letzte Jahr registriert habe: Es gibt viele Kassen, aber an keiner ist eine Schlange. Es gibt nur eine einzige Schlange am Eingang in den Kassenbereich. Dort angekommen, erscheint auf einer Anzeigetafel die nächste freie Kasse und man geht dann direkt dorthin. Also kein Aussuchen einer Kasse, um sich dort anzustellen. Die eine Schlange ist zwar recht lang, aber man ist superschnell dran. Auf dem Rückweg werden wir dann doch noch nass, die Regenpause war zu kurz. Aber der Wetterbericht für die kommenden Tage sieht besser aus: Kein Regen mehr und mehr Sonne als Wolken Für tagsüber sind 22-24 Grad angekündigt, für nachts um die 18 Grad.
Abends laufen wir auf der Uferpromenade nach Estepona. Ein Eis für mich muss sein.

Uferpromenade in Estepona, kurz vor Sonnenuntergang

Auspacken, Umräumen, Einräumen und der erste Morgenspaziergang

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des häuslichen Einrichtens. Vor allem aus der Küche haben wir viel in eines der oberen Zimmer ausgelagert. Es waren drei komplette Geschirr-Sets vorhanden und Tassen und Gläser für eine 17-köpfige Familie. Der neu gewonnene Stauraum dient uns nun als Vorratskammer 🙂
Unsere Arbeitsplätze mussten wir, entgegen unserer Planung, in den Wohnbereich verlegen, da in den geplanten Büros der WLAN Empfang nicht ausreichend ist. Das hat den Vorteil, dass der Weg zwischen Arbeitsplatz und Sofa nur 3m beträgt – für die Pausen 🙂
Wir sind gestern auch noch mit dem Auto zum Carrefour gefahren, das sind zwar nur 300m, aber die Erstbetankung der Vorratsschränke, des Kühlschranks und die Getränke war zu schwer für „zu Fuß“

Heute der erste Spaziergang zum Sonnenaufgang am Meer, auf der Uferpromenade. Richtung Estepona fängt sie direkt hier bei uns an. In Richtung Marbella müssen wir ca. 300m an Häusern vorbei, bis wir dort sind. Wir sind 1h unterwegs. Sonnenaufgang ist um 8:26 Uhr und es ist mit zwanzig Grad schon recht angenehm.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang am Strand

Nach Sonnenaufgang

Unser Morgenspaziergang, 1h – links am Rand, das graue mit den weißen Strichen: Carrefour

Den restlichen Tag verbringen wir mit Arbeiten. Sowohl bei Nina als auch bei mir ist in den letzten 3-4 Arbeitstagen einiges liegen geblieben, das wir heute aufarbeiten.
Einzig zwischendurch fahre ich mit dem Fahrrad zur Agentur. Wir haben letzte Woche Dienstag noch von Deutschland aus einen Test-Brief losgeschickt, um zu sehen, wie lange Post hierher unterwegs ist. Dieses Mal: genau eine Woche, die Agentur hat Bescheid gegeben, dass der Brief angekommen ist.
Die Tour ist recht schön, knapp 3,6km fast ausschließlich an der Uferpromenade entlang. Bis zum Hafen, der auf der anderen Seite von Estepona liegt.

kurze Radtour zur Agentur

Am Abend noch ein Glas Wein und ein paar Snacks bei angehemen 20 Grad mit Blick auf das Meer.

Abendsnack

Llegado – Angekommen

Wir sind angekommen. Kommen gerade vom Abendessen und sind froh, dass die Fahrt vorbei ist.
Doch der Reihe nach: Aufstehen gegen 6:30 Uhr, Frühstück im Hotel und dann geht es los. Auf direktem Weg zum Meer, der Ort heißt Motril. Als wir dort sind: Regen, aber immerhin 21 Grad.

Granada – Motril, Regen setzt ein

Wir haben für die knapp 240 km mehr oder weniger den ganzen Tag Zeit, sodass wir fast ausschließlich an der Küste entlang fahren und nicht auf der Autobahn. So kommen wir an einer kleinen Bar vorbei und beschließen, dass es Zeit ist für ein zweites Frühstück.

die Bar für unser zweites Frühstück – rechts die Presse für den frischen Orangensaft

Wir fahren an Malaga vorbei und wollen da unsere #workation beginnen, wo wir die letzte beendet haben: In Puerto Banús. Es ist recht voll dort. Wir finden einen Platz genau in der Bar, wo wir letztes Jahr einen unserer letzten Drinks genossen haben.

Kaffee und Maracujasaft

Anschließend machen wir noch einen kleinen Spaziergang am Hafen. Erinnerungen werden wach. Was wird dieses Jahre anders sein? Wir sind gespannt.

Die Hafeneinfahrt von Puerto Banús.

Der Strand und Ninas Lieblingsberg

Wir fahren weiter nach Estepona, unserem eigentlichen Zielort. Die Schlüsselübergabe geht schnell und reibungslos. Gegen 16:00 Uhr sind wir am Appartement. Wir fühlen uns gleich zuhause und noch vor dem Ausladen des Autos genießen wir die Aussicht von der Terrasse im zweiten Stock (Wohnzimmer), dritten Stock (Schlafzimmer) und der Dachterrasse (vierter Stock).

Aussicht vom Wohnzimmer

Aussicht von der Dachterrasse, rechts im Hintergrund: Gibraltar

Wir wollen noch zum Carrefour, einkaufen. Doch wir haben es wohl falsch in Erinnerung – der Laden hat sonntags zu. Somit beschließen wir die lange Reise mit einem Abendessen im Restaurante Trocadero Estepona, keine zwei Minuten von unserem temporären Zuhause entfernt. Auf dem Weg zurück werfen wir noch kurz einen Blick aufs Meer und Gibraltar.

Blick auf Gibraltar

Wir sind gespannt, was uns die nächsten Wochen und Monate erwartet. Wir sind gepannt, welche Türen sich für uns öffnen werden.
Den Abend verbringen wir auf der Terrasse und auch beim Sonnenuntergang sehen wir ein schönes Farbenspiel

Sonnenuntergang von der Terrasse

Wir sind früh müde und werden schlafen gehen. Morgen ist dann Auspacken und Einräumen angesagt.

Die heutige Route: Granada – Motril – Malaga – Marbella – Puerto Banús – Estepona

Von 0 auf 1.380 und dann auf 750

Der heutige Tag startet für uns mit einem Sonnenaufgangsspaziergang am Strand von Dénia. Unser Hotel ist 500m vom Meer entfernt. Sonnenaufgang ist um 8:04 Uhr, später als in unserem deutschen Zuhause. Wir genießen die Wärme – es sind angenehme 19 Grad. Die Farben sind toll und auch hier ist das Schauspiel am imposantesten, wenn es ein klein wenig wolkig ist. Die 15 Minuten vor dem Aufgang sind die farbenfrohesten.

vor Sonnenaufgang

vor Sonnenaufgang, mit nassen Füßen

vor Sonnenaufgang

nach Sonnenaufgang

Nachdem wir in den letzten beiden Tagen schon knapp 2.000 km gefahren sind, werden jetzt die Etappen kürzer und wir fahren auch mal neben der Autobahn irgendwo nahe dem Meer. Doch mich nervt dann irgendwann das langesame Vorwärtskommen. Die Kreisverkehre, die in Spanien sehr verbreitet sind, vermitteln schnell, dass man immer fahren kann und nur ganz wenig stehen muss. Am Ende kommt man aber leider doch nicht schnell weiter. Also geht es wieder auf die Autobahn und dieses Mal fahren wir nicht weiter am Meer entlang, so wie letztes Jahr, sondern wählen eine Route über die Berge.

Der Weg durch die Berge

Nächster Stop: Granada. Kurz hinter Murcia steigt der Weg an und irgendwann sind wir auf 1.380 Meter Höhe. Es sind angeheme 23 Grad. Nach dem Kamm geht es wieder runter auf 750 Höhenmeter und wir erreichen Granada.
Typisch für Spanien: die späten Öffnungszeiten der Restaurants. Vor 20:00 Uhr gibt es nichts. Also machen wir uns hungrig über die Reste unseres noch verbleibenden Proviants. Abends noch ein Glas Wein und ein frisch gepresster Oragensaft am Pool und der Tag klingt aus. Morgen stehen nur noch 200 km auf dem Programm.

ein Glas Wein und ein frisch gepresster Orangensaft

Unser heutiger Weg von Dénia nach Granada

Sonnenaufgang in Frankreich und Frühstück in Spanien

Wir schlafen für unsere Verhältnisse lang und wachen erst um 6:15 Uhr auf. Es geht auch gleich los. Von Agde in Frankreich geht die Fahrt teilweise am Meer entlang. Wir haben Glück und können aus dem Auto heraus den Sonnenaufgang über dem Meer sehen.

Sonnenaufgang über dem Meer

Es geht weiter – die letzte Maut wird kurz vor der spanischen Grenze bezahlt. Alles in allem hat uns die Fahrt durch Frankreich 85 EUR gekostet. Unserer Tradition folgend, fahren wir die erste Raststätte im Zielland an, um eine landestypische Mahlzeit einzunehmen – gibt es dort für uns Frühstück. Die Spanier mögen es eher süß, dazu Kaffee (mit Milch). Wir freuen uns auf einen guten Kaffee, die Franzosen können da nicht wirklich mithalten mit ihren ganzen Automaten.

spanisches Frühstück

Jetzt kann der Tag kommen

Wir fahren weiter, um in Vilanova i la Geltrú, kurz hinter Barcelona, von der Autobahn zu fahren, ein Stück am Meer entlang. In dem kleinen Örtchen haben wir dann wieder Glück und finden einen Parkplatz für den etwas überlangen Audi. Wir laufen an der Strandpromenade entlang und vertreten uns die Beine. Die Temperatur ist mit 25 Grad angenehm. Uns wird wieder bewusst, wie sehr wir uns auf die kommenden Wochen und Monate freuen, auf die Sonne, auf das Meer und auf die Wärme.

Blick von der Uferpromenade auf den Strand und das Meer

Blick auf das Meer

Wir nehmen unser Mittagessen in Vilanova i la Geltrú ein und beschließen, dass wir noch bis hinter Valencia fahren wollen. Wir suchen uns ein schönes Hotel in Dénia aus, das wir online buchen. Gegen 18:00 Uhr trudeln wir ein, genießen noch ein schönes Abendessen draußen auf der Terrasse und beschließen dann den Abend gemütlich auf dem Zimmer.

Unsere heutige Etappe. Agde – Vilanova i la Geltrú, Dénia – ca. 820km

Bis kurz vor die spanische Grenze

Wie zu erwarten war, wir konnten nicht wirklich schlafen und waren früh wach – früher als normalerweise. 3:30 Uhr. Somit dann kurz entschlossen: Ab ins Auto und los. Gesagt getan. Durch den Fahrradträger auf der Anhängerkupplung waren keine Höchstgeschwindigkeiten möglich, aber mit 130 km/h geht es gut durch. Auf deutscher Seite Baustelle an Baustelle, und die Auswirkungen eines Sturmtiefs, das über Südwestdeutschland hinwegzieht. Starker Wind und Regen waren für uns gut zu spüren. Gegen 9:00 Uhr haben wir die deutsch-französiche Grenze passiert. Mittagessen auf einer Raststätte, Nina hat vorgesorgt und Brotzeit mitgenommen.

An der französischen Raststätte

Weiter geht es. In Frankreich ist das Fahren sehr entspannt. Fast alle halten sich an die erlaubte 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wir wollen auf jeden Fall heute noch das Meer sehen und somit buchen wir das Appart’Hotel Prestige Odalys Nakâra in Agde, etwa 50 km hinter Montpellier, 150 km vor der spanischen Grenze. Wie sich herausstellt wohl eine gute Wahl. Der Ort ist vermutlich eine absolute Touristenhochburg – in der Hauptsaison. Jetzt ist hier tote Hose, nur ganz wenige Lokale haben überhaupt geöffnet. 95% des Hotels ist leer und auch beim Spaziergang durch den Ort: Keine Menschen unterwegs und die meisten Wohnungen sehen unbewohnt aus. Alles in allem sehr ruhig, also genau das richtige für uns.
Der Strand ist schön – und ebenfalls auch sehr leer. Wir sehen und spüren das Meer und den Wind und sind müde und glücklich..

Der Weg zum Meer

Der Weg zum Meer

Der Weg zum Meer

Angekommen – das Meer

Mal sehen, wann wir morgen aufstehen und bis wohin wir fahren werden.

Es geht wieder los #workation #plurk

Andalusien – wir kommen.
Ich nenne es #workation (work & vacation), Nina nennt es #plurk (play & work)
Oder auch „digitale Nomaden“.
Aber egal wie man es nennt: Wir sind dann mal weg. Andalusien – wir kommen.
Der heutige Tag steht im Zeichen des Zusammentragens dessen, was mit soll, dann alles in Koffer und Kisten packen und am Ende alles ins Auto laden. Dann die Fahrräder noch auf die Anhängerkupplung und das Auto vom Sport-Modus auf den Komfort-Modus umstellen (2 cm höher und angenehmer gefedert, weniger Verbrauch). Dieses Mal kommen auch zwei Campingtische mit. Sie sind zusammenklappbar und passen somit ins Auto. In Estepona werden sie uns als Schreibtische dienen. Ich hatte noch eine Tele-Maut für Frankreich und Spanien bestellt, diese ist aber nicht mehr rechtzeitig eingetroffen. Also dann wieder Maut an der Mautstation mit Karte/bar bezahlen. Anders als in den letzten Jahren haben wir für die Fahrt keine Hotels vorgebucht. Wir fahren jeden Tag so weit wir kommen/wollen und suchen uns dann ein Hotel zum Übernachten.
Und dieses Mal nehme ich die drei Lenkdrachen mit. Ich hoffe auf schöne Flugerlebnisse am Strand von Tarifa 🙂

Alles zusammen tragen

Und anfangen einzupacken – Hinten, an der Wand, die zwei Campingtische

Die drei Monitore gehen auch mit auf die Reise:

Packen

Wir sind immer wieder erstaunt, dass dann doch alles ins Auto passt. Dieses Mal haben wir mehr mit als bei den letzten #workations. Es ist sogar noch ein wenig Platz. Das wird uns bei der Rückfahrt sicher sehr entgegenkommen. Wir können leckere Dinge mitbringen 🙂

Alles drin und dran 🙂

Das ist die geplante Route, die wir dieses Mal auf vier Etappen fahren wollen:

Die geplante Route

Morgen früh geht es dann los 🙂

Eine Europameisterschaft

Wir wachen zur üblichen Zeit auf. Draußen regnet es, sodass wir erst zum Frühstück gehen. Heute ist nicht ganz so viel los wie gestern, wir stellen aber auch fest, dass die ein oder andere Person mit Cowboyhut und Cowboystiefeln zum Frühstück kommt. Und wir hören auch amerikanisches Englisch an einem Nachbartisch.
Man merkt, dass das Hotel mehr Gäste hat bzw. bekommt. Das scheint mit der Veranstaltung in der Ostbayernhalle zu tun zu haben. Dort ist eine Europameisterschaft für Paint Horses. Wir haben keine Ahnung, was das im Detail bedeutet. Wir sehen dann bei unserem Spaziergang nach dem Frühstück an der Halle Autos, WoMos und Pferdeanhänger aus Österreich, Belgien, Italien, Niederlande und aus allen Himmelsrichtungen aus Deutschland.
Es fängt wieder an zu regnen, sodass wir den Tag mehr oder weniger im Hotel verbringen. Am Nachmittag, in einer Regenpause, zieht es uns dann aber nochmals zur Ostbayernhalle. Wir gehen hinein und sehen uns das Treiben in der Arena an.

Paint Horses

Paint Horses

Wettkampf – zu schnell für die Handykamera

Wir verstehen nicht so wirklich, was es hier für Einzelwettkämpfe gibt und sind auch irgendwie erstaunt, dass auf den Zuschauertribüne höchstens 50 Personen sitzen. Die Veranstaltung dauert eine ganze Woche und es sind viele Einzelwettkämpfe in der Halle und auch draußen. Bei dem Wettkampf, den wir hier selber miterleben, geht es darum einen bestimmten Ablauf mit dem Pferd zu reiten.

Vor der Siegerehrung

Gewonnen hat eine Reiterin, mit ihrem Pferd, aus Deutschland, die hier dann zur Europameisterin gekürt wurde. Die deutsche Nationalhymne wird auch gespielt.

Siegerehrung

Der Tag klingt aus, mit einem Abendessen im Hotel und einem Glas Wein. Eis zum Nachtisch.
Morgen nach dem frühen Frühstück geht es wieder nach Hause. Wir haben den Aufenthalt hier sehr genossen. Man kann die Ruhe finden, die man sucht.

Ein ruhiger Tag

Heute schlafen wir wieder etwas länger als sonst. So gegen 6:15 wachen wir auf. Wir gehen zuerst zum Frühstück und danach drehen wir unsere Morgenrunde. Wir gehen denselben Weg wie gestern früh. Wir sind neugierig, ob bei der Ostbayernhalle zwischenzeitlich mehr Pferde eingetroffen sind. Lt. Internet ist am Wochenende hier ein Painthorse Turnier. Und ja, es ist ein wenig mehr los. Pferde werden entladen und in ihre Boxen gebracht.

Pferde…

Wir werden morgen sehen, wie sich das noch mehr füllt.

Der Turnierplatz neben der Ostbayernhalle

Auf dem Rückweg zum Hotel geht es wieder durch einen Wald. Der Schatten tut schon gut. Es sind bereits mehr als 20 Grad.

Waldweg

Zurück im Hotel ist heute Entspannung angesagt. Durchs Internet surfen, lesen, stricken,…

Nachmittags dann nochmal raus. Gleich in der Nähe ist ein Weg, der meist im Schatten liegt, sodass wir diesen gehen. Hier haben auch Bienen ein Zuhause.

Weg im Schatten

Bienenhäuser

Am Abend wie gehabt Essen im hoteleigenen Restaurant.

Entspannen und die Gegend erkunden

Wir wachen später auf als normalerweise. Die Sonne ist schon aufgegangen. Wir starten zu unserer ersten Erkundungstour. Der Wetterbericht sagt wieder Temperaturen um die 30 Grad vorher. Aktuell sind es schon 19 Grad. Auch deswegen wollen wir eher in den Morgenstunden als in der Mittagshitze raus.

Morgenrunde um die Ostbayernhalle

Wir laufen um die Ostbayernhalle herum. Die ist bekannt im Pferdesport. Wenn hier eine Veranstaltung ist, dann ist sicher auch in unserem Hotel deutlich mehr los als jetzt.

Der Weg

Das erste Stück am Parkplatz vorbei geht durch ein Waldstück, danach am Waldrand entlang, später an einem kleinen Teich entlang und dann direkt an der Ostbayernhalle vorbei.

Aussicht

Die Sonne kommt über den Bäumen durch

Aussicht

Zurück im Hotel sind wir dann fast die einzigen Gäste beim Frühstück. Wir lieben diese Ruhe und das es nicht so voll ist.
Der Vormittag steht dann bei Nina noch im Zeichen der Arbeit für ihre PR-Klienten. Ich genieße die ZDF-Mediathek und ein wenig Facebook und LinkedIn.
Nach dem Mittagsschlaf wollen wir aber – trotz Sonne – nochmals raus an die frische Luft und gehen nochmal eine ganz kleine Runde.

Am Waldrand entlang

(Drachen-)Wiese?

Beim Betrachten der Wiese fällt mir ein, dass ich beim nächsten Besuch hier meine Drachen mitnehmen könnte. Die Wiese ist richtig groß und es ist auch gerade windig, was die Wärme der Sonne ein wenig abmildert.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir gemütlich im Hotel. Im Anschluss gehen wir Abendessen mit einem Glas Wein für mich. Das Restaurant ist wieder angenehm leer. Beim Verlassen bekommen wir vom Ober den Tipp doch mal beim Murner See oder beim Steinberger See vorbeizufahren. Die sollen sehr schön sein und sind nur 20 km entfernt.

Kurzurlaub in Kreuth bei Rieden

Nach unserem Umzug von Jesenwang nach Notzing und auch von Notzing nach Mintraching waren wir immer auf der Suche nach einem schönen und ruhig gelegenen Hotel. Von Jesenwang sind wir immer mal wieder an den Bodensee gefahren. Keine zwei Stunden Anreise. Das ist dann auch mal für ein Wochenende oder ein verlängertes Wochenende machbar. Aus dem Landkreis Regensburg heraus zum Bodensee zu fahren steht dann aber in keiner Relation. Somit waren wir auf der Suche nach einem anderen Hotel, das schön und vor Allem ruhig gelegen ist.
Ich weiß eigentlich gar nicht wie, aber gefunden haben wir das Waldhotel Gut Matheshof, in Kreuth bei Rieden. 50 Minuten Fahrtzeit ist machbar.

Der Weg nach Kreuth

So nutzen wir das lange Wochenende, Bayern hat ja am 15.08. Feiertag (Maria Himmelfahrt), und fahren heute gegen 16.00 los. Um 17:00 sind wir bereits eingecheckt und das Auto steht in der Tiefgarage. Auch im Hinblick auf den Weg nach Andalusien in knapp sieben Wochen, probieren wir den Fahrradständer aus. Mal sehen, ob wir in Rieden wirklich Fahrrad fahren.

Die Fahrräder auf der Anhängerkupplung

Das Hotel liegt recht einsam und alleine, am Waldrand und der nächste Ort ist 1 km weit weg. Ruhe scheint hier zu finden zu sein. Die Anzahl der Autos auf den Parkplätzen und in der Tiefgarage sind an zwei Händen abzuzählen. Mal sehen, ob es so bleibt. Wir haben ein Zimmer mit Blick auf den Innenbereich und den Eingang.

Innenbereich

Innenbereich und Eingang

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen.

Sonne am Morgen und Rückreise

Heute ist Sonnenaufgang um 5:32 Uhr. Wir sind natürlich früher wach und da es eher schön ist, ohne Regen, machen wir uns auf zum Morgenspaziergang neben dem Deich bis nach Colijnsplaat. Die Ruhe am Morgen ist wunderschön und beruhigend. Die Farben tragen ihren Teil zum Wohlbefinden bei.

Oben auf dem Deich

Kurz nach Sonnenaufgang

Kurz nach Sonnenaufgang

Die Sonne lacht

Zurück am Campingplatz gibt es dann Frühstück und im Anschluss steht das Packen und Bulli-Saubermachen auf dem Programm. Wir fahren mittags los, die erste Etappe führt uns bis nach Dormagen. Wir geben den Bulli bei Roadsurfer ab und checken im selben Hotel wie auf der Hinreise ein.
Morgen früh geht es dann weiter nach Hause.

Es war ein klasse Kurzurlaub. Der Regen hätte jetzt nicht so häufig und lang anhaltend sein müssen. Auch der Wind war zu kräftig. Oder gar nicht da. Dadurch konnte ich meinen Plan, am Strand einen der Drachen steigen zu lassen, nicht umsetzen.
Wir haben wunderschöne Stunden im Bulli verbracht. Das war superschön 🙂

Wieder ein Regentag und Besuch von Veere

Der Tag fängt schön und farbenfroh an. Wir können den Sonnenaufgang aus dem Bett im Aufstelldach sehen. Der Regenbogen ist gleich gegenüber.

Kurz vor Sonnenaufgang, Blick aus dem Dachzelt

Regenbogen gegenüber

Der Wetterbericht sagt wieder mal Dauerregen von 12-18 Uhr vorher, sodass wir nach dem Frühstück aufbrechen. Wir fahren nach Veere, einem kleinen und sehr gemütlichen Örtchen auf der anderen Seite des Veerse Meer, 18 km entfernt. Wir waren letztes Jahr schon mal dort und es hat uns supergut gefallen, daher steht es heute wieder auf der Liste.

Stadtplatz von Veere

In Veere sehen wir wieder die typischen niederländischen Häuser, meist schmal mit großen Fenstern. Hier in Veere sehen sie alle sauber und schön hergerichtet aus. Wahrscheinlich, weil der Ort für Touristen sehr attraktiv ist. Wir sehen viele Andenkenläden und natürlich Restaurants und Cafés.

In Veere

In Veere

In Veere

In Veere

Die Grote Kerk

Blick auf das Veerse Meer

Pünktlich zum Mittag und zum einsetzenden Regen sind wir wieder am Campingplatz. Auf dem Rückweg kaufen wir noch schnell ein wenig Brotzeit-Zutaten für das Mittagessen ein.
Nachdem es auch am Abend regnet, lassen wir den Tag mit Lesen und einem kleinen Glas Wein ausklingen.

Sonne, Sonne und Sonne

Heute ist der erste Tag, bei dem schon am Morgen die Sonne da ist. Kaum Wolken über den Tag. Traumwetter. 🙂
Vor dem Frühstück drehen wir unsere Morgenrunde, dieses Mal nicht neben dem Deich Richtung Colijnsplaat, sondern in die andere Richtung. Hier ist Naturschutzgebiet und das Betreten des Deiches ist verboten.
Doch am Anfang geht es auf dem Deich entlang. Es ist Ebbe.

Ebbe

Neben dem Deich „wohnen“ Schafe.

Schafe am Deich

Das Naturschutzgebiet ist hier hauptsächlich auf Vögel ausgelegt. Wir sehen viele verschiedene, u.a. auch Schwäne. Wir sehen kleine Jung-Schwäne.

Das Naturschutzgebiet. Im Hintergrund der Deich, dahinter die Oosterschelde.

Zurück am Campingplatz dann Frühstück in der Sonne. Das macht Freude.

Frühstück neben dem Bulli in der Sonne

Kaffee – Moin.

Nach dem Frühstück nutzen wir das schöne Wetter und fahren nach Zierikzee, einem kleinen Örtchen nur ein paar Kilometer entfernt auf der anderen Seite der Oosterschelde. Wir waren letztes Jahr schon mal dort und es hat uns gut gefallen. Es gibt einen großen und kostenlosen Parkplatz, von dem man ganz schnell über eine Zugbrücke und durch ein Stadttor in das Örtchen gelangt.

Zugbrücke und Stadttor

Wir erkunden Zierikzee und finden die Häuser wunderschön, sie haben so etwas Interessantes, sind ganz anders als bei uns in Deutschland. Meist auch bodenhohe Fenster, teilweise sind die Häuser sehr schmal, sodass die Räume hinter und übereinander sind und nicht nebeneinander.

Der Stadtplatz

Der Stadtplatz

Haus mit bodenhohen Fenstern

Häuser in Zierikzee, man erkennt, wie schmal sie sind

Häuser in Zierikzee

Am Stadtplatz kehren wir in ein Café ein, es gibt Erdbeereis für mich und „Apfelgebäck“ für Nina. Bei dem Apfelgebäck handelt es sich um eine Mischung aus Apfelkuchen und Apfelstrudel. Mit Sahne, natürlich. Ein Selfie im Café muss dann auch mal sein 😉

Selfie im Café

Wir kaufen noch zwei Tassen (siehe unten), ein Stirnband für Nina und je ein Beanie für Nina und mich (siehe unten).
Anschließend fahren wir zurück zum Campingplatz zum Kaffee trinken. Leider hatten sie im Café keine Hafermilch für Nina, sodass wir unseren Kaffee eben selber machen. Machen wir gerne. Wir lieben unseren Moka 🙂

Kaffee in den neuen Tassen

Wir verbringen den Nachmittag vor dem Bulli in der Sonne und lassen es uns einfach gut gehen. Am Abend ziehen dann doch ein paar Wolken auf und so können wir Stirnband und Beanie gleich ausprobieren bei unserem Abendspaziergang.

Mein neues Beanie

und das Stirnband

Abends sitze ich mit dem Beanie beim Schreiben dieses Blog-Artikels. 🙂

Das Beanie und ich beim Schreiben

Der Tag war superschön, sonnig und abwechslungsreich, auch was Ruhe, Spaziergänge und Sightseeing betrifft.