Der Tag startet, wie immer, mit einem Sonnenaufgangsspaziergang. Dieses Mal haben wir die Drohne mit.
Aber auch die Kameras in den Telefonen sind gut:
Nach SonnenaufgangNach Sonnenaufgang
Ich nutze meinen freien Tag, um eine weitere Fahrradtour zu machen. Nach der Erfahrung mit den Bergen (siehe: Die erste Fahrrad-Tour (fast)) plane ich dieses Mal eine Tour im Flachland: Auf der Senda Litoral bis nach Marbella zu fahren. Hin und zurück sind es knapp über 50 km.
Senda Litoral
Die ersten Kilometer sind identisch mit den Wegen, die wir, in verschiedenen Etappen, morgens zum Sonnenaufgang entlang wandern.
Auf dem Weg nach MarbellaNoch guter Dinge…Ein Weg zum StrandRadweg?
Der Weg wird zusehends schlechter fürs Radfahren. Ich bin schon eine Stunde unterwegs und habe erst 10 km hinter mir. Schieben durch den Sand dauert auch länger als auf der Straße zu fahren.
Blick zurück auf den „Radweg“
Nach 16 km und 1:35 h ist dann auch Ende der Tour.
Ende der Tour
Also habe ich Nina und dem Audi die Koordinaten geschickt und auf das Abholen gewartet. Dabei hatte ich Gesellschaft.
Beim Warten vereint.
Klar ist mir dann auch, dass ich bei dem Tempo nicht bis Marbella gekommen wäre, das wären 3 Stunden Hinweg und dann nochmal zurück. Über die Straßen, direkt an der Autobahn entlang würde es sicher schneller gehen, aber dafür ist es nicht so schön.
Estepona – Marbella, nur die Hälfte des Hinweges geschafft
Abends trifft sich Nina noch mit ihrem Lieblingsbaum. Heute ist der Sonnenuntergang sagenhaft. Der Himmel brennt förmlich.
Der Ort, in dem wir uns sehr zu Hause fühlen: Estepona, Costa del Sol, Andalusien. Hier sind 135 verschiedene Nationen zu Hause. Wir hören immer wieder Sprachen, wenn wir durch den Ort laufen oder im Café sitzen, die wir nie zuvor gehört haben – meistens jedoch ist es neben Spanisch überwiegend britisches Englisch und immer wieder Deutsch und Russisch. Manchmal Französisch. Nina hat heute am Nachmittag einen Business-Call und ich nutze diese Gelegenheit nach Estepona reinzulaufen. Es sind keine 10 Minuten zu Fuß, dann bin ich im Stadtzentrum, wobei Stadt wohl der falsche Ausdruck ist. Es ist eher ein kleines Städtchen.
Das Internet weiß zu Estepona: Estepona ist wirklich einer der charmantesten Orte an der Costa del Sol (Südspanien, Provinz Málaga, Andalusien). Viele sagen, sie sei das „authentische Marbella“ – nur ruhiger, spanischer und mit viel Charme.
Hier ist ein Überblick, was Estepona besonders macht 👇
🌅 1. Lage & Atmosphäre
Estepona liegt zwischen Marbella (ca. 30 km östlich) und Gibraltar (ca. 40 km westlich).
Rund 70 km südwestlich von Málaga.
Die Stadt hat sich – im Gegensatz zu vielen Orten an der Costa del Sol – ihren andalusischen Charakter bewahrt.
in der Altstadt: weiß getünchte Häuser, enge Gassen, überall Blumen in bunten Töpfen – sehr gepflegt, fast wie ein Freilichtmuseum.
💬 Viele Einheimische nennen Estepona: „El jardín de la Costa del Sol“ – der Garten der Costa del Sol.
🏖️ 2. Strände & Natur
Über 20 km Küste, mit gepflegten Stränden wie:
Playa de la Rada (zentral, direkt an der Altstadt)
Playa del Cristo (kleine, geschützte Bucht mit flachem Wasser – beliebt bei Familien)
Playa del Padrón (etwas außerhalb, mit Beachclubs wie Laguna Village)
Die Strandpromenade zieht sich kilometerweit mit Palmen, Cafés und Radweg – perfekt für Spaziergänge oder E-Bikes.
🏞️ Im Hinterland:
Sierra Bermeja, ein Gebirge mit roten Felsen und Korkeichenwäldern – toll zum Wandern oder Mountainbiken.
Auf 1.400 m Höhe: spektakuläre Aussicht auf Afrika und den Felsen von Gibraltar.
🏛️ 3. Altstadt & Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt ist liebevoll restauriert, autofrei, und zählt zu den schönsten Andalusiens.
Sehenswürdigkeiten & Highlights:
Orquidario – das größte Orchideenhaus Europas 🌸
Ruta de los Murales Artísticos – über 60 große Wandgemälde an Hausfassaden 🎨
Plaza de las Flores – Herz der Stadt mit Orangenbäumen und Cafés 🍊
Puerto Deportivo (Yachthafen) – viele Bars, Tapas und ein kleiner Wochenmarkt am Sonntag
🍽️ 4. Kulinarik
Estepona ist bekannt für frischen Fisch und Meeresfrüchte, Tapas, Chiringuitos (Strandbars) und hervorragende spanische Küche.
Sehr beliebt:
Pulpo a la gallega (Oktopus)
Espetos (Sardinen am Spieß, über Holzkohle gegrillt)
Tinto de Verano oder Sangría am Strand
In der Altstadt und am Hafen gibt’s unzählige kleine Restaurants mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
🧘♀️ 5. Lebensgefühl
Estepona ist ruhiger und authentischer als Marbella, aber gleichzeitig sehr gepflegt, sicher und international.
Viele Deutsche, Briten, Skandinavier und Franzosen leben hier dauerhaft.
Trotzdem bleibt der Ort „spanisch“ – mit Siesta, Feria, Flamenco und Wochenmärkten.
Besonders schön: Die Beleuchtung und Blumendekoration – jedes Viertel hat seine eigene Farbe (z. B. blaue Blumentöpfe in der Calle Terraza).
🏡 6. Lebensqualität
Gute Verkehrsanbindung (A7, AP7, Flughafen Málaga ca. 50 Minuten) Estepona gilt als einer der lebenswertesten Orte Andalusiens: Sauber, ruhig, freundlich Sehr gute medizinische Versorgung Internationale Schulen
Hier ein paar Eindruck von meinem Spaziergang heute:
Estepona
Es wird schon die Weihnachtsbeleuchtung an den Häusern befestigt, in der Haupt-Straße sieht es dann am Ende aus, als ob die Straße ein Dach bekommt. Viele, viele kleine Lampen.
Vorweihnachtlich
Wenn man von dieser Haupt-Straße in die Nebenstraßen orientiert findet man viele kleine Gassen, die alle sehr schön mit Blumen bzw. Pflanzen dekoriert sind.
NebenstraßePflanzen in der StadtSeitenstraße mit PflanzenAuch viele Häuser sind mit Blumen geschmücktEstepona – DowntownBlick auf das MeerDie Töpfe haben in den unterschiedlichen Straßen unterschiedliche FarbenPflanzen in der Stadt
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend
In fast jeder Straße und an jedem Platz findet man ein Café, eine Bar oder ein Restaurant. Meist mit Tischen draußen weil innen kein Platz für Tische ist. Das Leben findet draußen statt.
Café
Auf dem Rückweg noch lasse ich den Tag bei einem Glas Wein und dem Blick auf das Meer ausklingen.
Den Tag ausklingen lassenSchöne Aussichten zum Feierabend
Heute ist es günstig um die Drohne hier aufsteigen zu lassen. Keine Nachbarn in der Nähe, kein Wind und das Meeresrauschen lauter als die Drohne. Ich starte sie von der Dachterrasse. Blick zunächst auf Gibraltar (00:00), über Estepona, (00:20), die Strände (00:21 – 00:30), die Cafés bei uns ums Eck (weißes Gebäude bei 00:35), die Baumgruppe, die unser Haus verdeckt (00:37), Die Anlage, in der wir letztes Jahr waren (rote Gebäude bei 00:44) und der weite Blick aufs Meer, 00:52 – 01:04
Im Folgenden fliegt die Drohne vom Meer kommend über die Baumgruppe hinweg. In dem weißen Haus erkennt man drei Dachterrassen, zwei mit Pool und eine ohne, die mittlere Dachterrasse gehört zu unserem Appartement
Und noch ein Video, das zeigt, wie klar das Meer ist
Nina schläft länger und ich mache die Sonnenaufgangs-Runde alleine. Heute bis zum Hafen. Ich bin schon um 7:00 Uhr unterwegs und die Farben sind einfach toll. Ich finde, wir hatten heute den schönsten Sonnenaufgang seit wir hier sind.
Der Himmel leuchtet schon 45 Minuten vor dem Sonnenaufgang
warten….
Einfach toll, wenn die Wolken von unten angestrahlt werden
Kurz vor dem Sonnenaufgang verblassen die Farben und wechseln in Pastelltöne.
Zwischenzeitlich ist Nina aufgestanden und schaut sich das Ganze von der Dachterrasse an.
Sonnenaufgang von der Dachterrasse
Meine Tour am Morgen: Einmal zum Hafen und zurück, 5,2 km
Zum Hafen und zurück
Nach dem Frühstück geht es los. Wir wollen nochmal dahin, wo wir letztes Jahr schon waren.
Der Weg zum Startpunkt
Die Gegend hatte uns gut gefallen und auch die Wege waren schön. Dieses Mal wollen wir mehr vom Stausee Embalse de la Concepción und seiner Mauer sehen und wählen einen anderen Wanderweg. Am Anfang geht es auf einer Schotterpiste voran.
Blick zurück
Zwischendurch hat meinen einen schönen Blick auf den Pico de la Concha, Ninas Lieblingsberg hier.
Pico de la Concha
Wir verlassen die Schotterpiste und biegen ab in einen schmalen Wanderweg.
Wanderweg
🙂
Nach einer Kurve dann der Blick auf Pico de la Concha, den Stausee Embalse de la Concepción und auf ein weißes Dorf, Almazara, das dazwischen liegt.
Schöne Aussichten
Mit der Drohne entstehen die folgenden Filme:
Wir gehen noch ein Stück weiter, bevor wir den Rückweg antreten
Happy
Zunächst geht es auch wieder auf einem schmalen Weg entlang.
Wanderweg
Auf dem Rückweg kommen wir an der Stelle vorbei, an der wir letztes Jahr schon waren und ziemlich genau dasselbe Foto gemacht haben
Der Stausee
Nina findet den Baum toll. Die Farbkontraste zum Wasser kommen auf dem Foto aber nicht wirklich gut rüber. In Natura sieht das besser aus.
Baum mit/ohne Kontrast
ZDF: Zahlen, Daten, Fakten: eine Stunde unterwegs, knapp 4 km mit 70 Höhenmetern
Unser Weg
Den Nachmittag verbringen wir gemütlich zu Hause bzw. auf ein Glas Wein und einen Kaffee im La Buena Vida, dem Café direkt nebenan. Nina geht am Abend nochmal zum Strand.
Unsere Morgenrunde beginnt dieses Mal etwa 6 km von unserem Zuhause. Wir fahren mit dem Auto zu einem Parkplatz am Strand Playa de Guadalmina und starten beim Café Sonora Beach. Hier waren wir auch letzten Winter mehrfach. Und auch hier sind die Sonnenaufgänge einfach toll.
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Es ist 7:44 und wir haben 19 Grad. Ist gut zum Aushalten
Unsere Morgenrunde
Am Ende sind wir 4,8 km gelaufen in etwas über einer Stunde.
Nach dem Frühstück fahre ich los. Meine erste Fahrradtour hier in Estepona dieses Jahr. Doch nach 40 Minuten stetigem Bergauf fahren, am Anfang durch Estepona, dann auf Nebenstraßen und auf Schotterpisten, verlässt mich meine Kondition. Von den geplanten 400 Höhenmetern schaffe ich gerade mal 150, von der geplanten Gesamtstrecke von 25 km schaffe ich nur 5 km. Nach einer kleinen Pause im Schatten trete ich den Rückweg an. Auf der direkten Route zum Meer und dann am Strand entlang bis nach Hause.
Meine heutige Rad-Tour
Estepona liegt am Meer, im Ort geht es aber schon hoch in die Sierra Bermeja. Der Vorteil: Durch die Berge haben wir hier diese milde Mikroklima, das so angenehme Temperaturen mit sich bringt. Der Nachteil für mich als Fahrradfahrer: Ich kann entweder direkt am Strand in die eine oder andere Richtung fahren, somit im „Flachland“ bleiben, oder ich muss irgendwie hoch in die Sierra Bermeja. Im „Flachland“ also auf dem Senda litoral de Estepona, dem Küstenwanderweg, macht es nicht wirklich Spaß, da hier auch viele Fußgänger unterwegs sind. Zumindest die Rückfahrt ist einfach: rollen lassen und bremsen, bremsen und nochmal bremsen. Nachmittags gehen wir ins Ikigai auf eine Iced Latte und einen Tinto de Verano.
Heute vor einer Woche sind wir angekommen. Die erste Woche stand ganz im Zeichen von in Routinen kommen, auspacken, umpacken, einräumen, und arbeiten. Zu unseren Routinen gehört der Morgenspaziergang zum Sonnenaufgang. Auch in den letzten zwei Tagen waren wir morgens unterwegs.
vor Sonnenaufgang bei sternklarem HimmelDer Weg zum Strand
Nina hat auch zum Sonnenuntergang einen Abstecher zum Strand gemacht. Die Farben sind ähnlich schön wie am Morgen.
Sonnenuntergang am Strand – links am Horizont: GibraltarSonnenuntergang über Estepona, auch bei sternklarem Himmel. Der Mond ist gut zu sehen.
Wir hatten in der Woche mit der ein oder anderen Herausforderung zu kämpfen, die alle jetzt zum Wochenende gelöst sind: Wir haben festgestellt, dass die Urbanización, in der wir unser Appartement haben, außerhalb nur einen kleinen Briefkasten hat, der zunächst die Post für alle 36 Wohnungen aufnehmen muss. Sicher werden hier viele Appartements als Ferienwohnung genutzt, aber DER Briefkasten ist sicher zu klein für die gesamten Wohnungen. Unsere Agenturvertretung sagt, dass der Hausmeister diesen Briefkasten leert und dann in die eigentlichen Briefkästen der Appartements verteilt. Diese sind innerhalb der Urbanización. Unser Testbrief, den wir vor unserer Abreise aus Deutschland los geschickt haben, hat – obwohl kaum etwas drin war in dem Umschlag – gerade so eben in den Briefkasten rein gepasst hat. Wir haben also nach einer anderen Lösung gesucht und Nina hat am Donnerstag Teresa und Pepín gefragt, ob wir deren Adresse als unsere Postadresse nutzen dürfen. Für die beiden kein Problem. Problem also gelöst.
Briefkasten für 36 Appartements
Am Dienstag früh hatten wir kein heißes Wasser zum Duschen. Es hat sich gezeigt, dass der Boiler irgendwie kein Wasser aufheizt. Die Agenturvertretung hat uns innerhalb von zwei Stunden einen Klempner geschickt, der ihn wieder in Gang gebracht hat, allerdings nur bis Freitag früh. Da war dann wieder kein heißes Wasser da. Wieder die Agenturvertretung informiert und gegen Mittag kamen drei Handwerker, die den Boiler gegen einen neuen ausgetauscht haben. Der Austausch hat allerdings bis 19.00 Uhr gedauert, mit einer vierstündigen Unterbrechung. Mit anderen Worten: Wir hatten von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr kein Wasser. Also keine Toilettenspülung, kein Abwaschen von Geschirr. Aber, wie geschrieben: Seit gestern 19:00 Uhr haben wir Wasser, sogar heißes. Problem gelöst. Wir hatten keinen Staubsauger im Appartement und deswegen bei der Agentur nachgefragt. Innerhalb der Woche sollten wir dreimal einen bekommen, hat leider irgendwie nicht funktioniert. Auf meine letzte Nachricht am Freitag Abend kam die Antwort: „Ich kaufe morgen früh gleich einen neuen und bringe euch den ins Appartement“. So war es dann auch. Heute gegen Mittag wurde uns der Staubsauger gebracht und somit können wir die Böden saugen. Da es sich um helle Steinfliesen handelt, sieht man den Dreck leider sehr gut. Problem gelöst.
Heute, Samstag fängt das Wochenende an: Wir laufen zum Sonnenaufgang nach Estepona, um dort im Ikigai zu frühstücken. Das Ikigai öffnet um 9:00 Uhr. Sonnenaufgang ist heute um 08:35 Uhr. Es sind angenehme 20 Grad.
Sonnenaufgang
Nach dem Frühstück weihen wir den Pool ein. Er ist nicht beheizt. Wenn man einmal drin ist, ist es auch gar nicht mehr so kalt. 🙂
Pool mit AussichtZum Schwimmen nicht tief genug
Anschließend in der Sonne trockenen lassen und dann Mittag essen. Den Tag und somit auch die erste Woche lassen wir mit einem Glas Wein, spanischer Salami und spanischem Käse ausklingen.
Wie auch schon in den letzten Tagen: Sonnenaufgangsspaziergang am Meer. Bevor wir losgehen, schauen wir uns die Farben von der Dachterrasse an.
Kurz vor Sonnenaufgang
Kurz nach Sonnenaufgang – 08:34 Uhr bei 20 Grad
Sonnenaufgang
Silhouette
Auf dem Rückweg zum Appartement laufen wir durch einen kleinen Park. Ein paar Blüten werden schön durch die Sonne angeschienen.
Blüte im Licht
Der Tag ist wieder mit Arbeit gefüllt. Termine mit Kollegen. Am frühen Abend treffen wir Teresa und Pepín auf einen Kaffee im Café vom Carrefour. Bei den beiden hatten Nina und ich letztes Jahr unseren Tiefgaragenplatz gemietet. Wir sind eingeladen, Ende November bei einem Konzert dabei zu sein, bei dem Teresa im Orchester spielt. Nina ist mein Dolmetscher, Teresa spricht ein gaaaanz klein wenig englisch und Pepín gar nicht. Mein Spanisch beschränkt sich momentan auf so wichtige Dinge wie: Café con leche, vino blanco, la cuenta por favor, con tarjeta. Damit kann ich heute leider nicht punkten. Carlos, ihr Sohn, hat eine Bio-Landwirtschaft (siehe: Besuch bei unserem Bauern) und wir können Pepíns Lieferservice wieder in Anspruch nehmen. Somit haben wir heute erhalten: Mangos, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Knoblauch, Zitronen, Paprika, Tomaten und natürlich: Grünkohl. Ich freue mich schon darauf, den am Wochenende zu kochen.
Kurz vor SonnenaufgangDie sieben Palmen zum SonnenaufgangSpiegelung
Der Tag ist ein normaler Arbeitstag, Termine mit Kunden und Kollegen. Den Feierabend beginnen wir mit einem Glas Wein und einem Kaffee im La Buena Vida, einer unserer Lieblingsbars. Hier waren wir letztes Jahr sehr häufig und werden es auch sicher dieses Jahr wieder sein. Vorteil in diesem Jahr: Das Haus, in dem unser Appartement ist, ist nur durch einen Weg von dem Gebäude getrennt, in dem die Bar ist. Mit anderen Worten: Wir brauchen keine 5 Minuten von unserer Wohnungstür bis wir dort sind. Die Aussicht ist genauso schön wie letztes Jahr.
Auf dem Rückweg die erste Sicht auf Gibraltar, der Felsen wird von der Morgensonne angestrahlt.
Gibraltar in der Morgensonne
Dann frühstücken und arbeiten – wir sind ja nicht (nur) zum Vergnügen hier. In der Mittagspause ein wenig Sonne tanken auf der Dachterrasse. Ich verbringe den frühen Abend auf unserem Balkon mit einem kleinen Snack und einem Glas Wein und genieße die Aussicht und das Meeresrauschen.
Abendsnack
Nina macht währenddessen eine kleine Wanderung und hat Blick auf die untergehende Sonne Richtung Estepona. Der Strand ist keine 30 m Luftlinie von unserem Appartement entfernt.
Untergehende Sonne und Estepona vom Strand direkt vorm HausSelfie
Die Woche beginnt. Die erste Arbeitswoche hier in Estepona. Sie beginnt, wie jeden Morgen hier, mit einem Spaziergang am Meer zum Sonnenaufgang.
SonnenaufgangSenda litoral de Estepona – unser Spazierweg
Auf dem Rückweg laufen wir durch unsere Anlage und entdecken eine Bananenpflanze. Die Bananen sind noch nicht ganz ausgewachsen und noch grün.
Der Tag steht im Zeichen der Arbeit. Termine mit Kollegen und Kunden stehen für mich an. In der Mittagspause noch zum Aldi und zum Carrefour zum Einkaufen. Beide Läden und auch die Parkplätze sind supervoll und die Kassenschlange beim Carrefour ist so lang wie noch nie – das dürften 100 m sein. Die Schlange geht um 3 Ecken an Regalen vorbei bis fast zur zum anderen Ende des Ladens. Aber durch das hier gelebte System geht es dann doch recht schnell. (siehe: Der Regen scheint vorbei). Wettertechnisch sind es heute 18 Grad am Morgen, tagsüber geht das Thermometer bis auf 26 Grad hoch, dazu kommen am späten Nachmittag Wolken und viel Wind, sodass wir unser Abendessen drinnen einnehmen. Nach dem Abendessen lässt der Wind etwas nach und Nina arbeitet ein wenig analog auf dem Balkon.
Nina arbeitet analog auf dem Balkon – mit Aussicht
Nach den letzten Tagen und Nächten sind wir sehr müde gewesen. Gestern früh ins Bett und gut geschlafen, das Meeresrauschen hat auch was Beruhigendes. 🙂 Aufstehen um 07:30 Uhr und los zum Sonnenaufgangsspaziergang. Um diese Zeit sind es 19 Grad, also kurze Hose und T-Shirt für den Weg. Einfach so schön.
19 Grad am Morgen
Wir gehen durch das Tor auf den Senda litoral de Estepona und dort dann der bald aufgehenden Sonne entgegen. Sonnenaufgang ist um 08:31 Uhr. Heute ist es leider etwas bewölkt, sodass die schönen Farben vor dem Aufgang nicht zu sehen sind. Wir gehen den Weg, den wir vor einem Jahr viele Male gegangen sind und der uns nie langweilig wird.
Sonnenaufgang am MeerSonne, Meer und Palmen – Eine Kombination, die uns gefällt
Wir sind von den 5,4 km die meiste Zeit direkt am Meer unterwegs
Unser Weg der Sonne entgegen
Nach der Rückkehr gibt es Frühstück. Joghurt mit Früchten für Nina und Kaffee mit Milch für mich.
Frühstück mit Aussicht
Der Tag steht im Zeichen des Einrichtens. Auch die erste Wäsche wird gewaschen. Unsere mitgebrachten Sachen verstauen wir und ein paar wenige Sachen die im Appartement vorhanden sind und die wir nicht brauchen, wandern in eine Kiste und dann in einen der Schränke. Das Wohnzimmer stellen wir auch leicht um. Die Couch, die auf den Fernseher ausgerichtet ist, schieben wir an eine andere Wand, sodass wir jetzt direkt auf das Meer schauen können.
Couch-Aussicht – Rechts Ninas Arbeitsplatz
Zur Mittagszeit sind auch unsere beiden Arbeitsplätze fertig. Nina hat Meerblick.
Ninas Arbeitsplatz
Ich ziehe in das Gästezimmer. Wir hatten bei der Agentur vorher gefragt, ob sie dort ein Bett rausmachen können, so dass ich mehr Platz habe.
Mein Arbeitsplatz
Am Nachmittag verstauen wir die restlichen Dinge in Küche, Bad und Schlafzimmer. Danach steht ein wenig Entspannen in der Sonne auf der Dachterrasse an. Von unserer Dachterrasse aus sieht man auf der anderen Seite des Carrefourparkplatzes die Urbanizacion, in der wir letztes Jahr gewohnt haben (auf dem Bild das rote Gebäude).
Blick über den Parkplatz zu der Anlage, in der wir letzten Winter unser Appartement hatten
Wir lassen den Tag, das Wochenende und unsere Anreise mit allem, was dazugehört, gemütlich mit Tapas und einem Glas Wein auf dem Balkon ausklingen. Ab morgen hat uns dann das Arbeitsleben wieder.
Aufwachen um 05:00 Uhr, Abfahrt um 05:30 Uhr. Heute ist auf den Straßen mehr los – es ist auch um diese Zeit recht viel Verkehr, trotz oder weil Samstag ist. Wir fahren auf der A-7 Richtung Almería. Gegen 08:00 Uhr geht die Sonne auf, Nina wacht gerade auf auf dem Beifahrersitz. Zeit für eine Frühstückspause. Wie an den vergangenen Tagen auch: Café con leche und ein süßes Teilchen dazu.
Sonnenaufgang
Kurz vor Malaga bekommen wir nochmals Hunger und wir verlassen die Autobahn für einen Abstecher bei einer Mall. Dort gibt es für uns Boccadillos. Die Parkplätze sind zu 90% überdacht, man merkt, dass wir hier schon in der Region sind, bei der man sich und sein Auto gegen die Sonne schützt.
Überdachte Parkplätze an der Mall
Unser Navi meldet, dass wir gegen 12:30 Uhr in Estepona sein werden. Wir texten unserer Agenturvertretung die erwartete Ankunftszeit und pünktlich treffen wir zusammen mit Dori (Agenturvertretung) an unserer Unterkunft ein. Dori zeigt uns alles. Sie erwähnt mehrmals, dass es hier wunderschön ist. (Wissen wir, auch ein Grund, warum wir hier sind). Vom Grundstück haben wir direkten Zugang zur Senda litoral de Estepona, einem Wanderweg, der viele Kilometer direkt am Meer verläuft.
Direkter Zugang zur Senda litoral de Estepona
Das Appartement ist dieses Mal recht klein, das kleinste, das wir in den letzten Jahren gemietet haben, aber es hat eine schöne Dachterrasse mit kleinem Pool und Bartisch und Sitzecke. Und es liegt für uns supergünstig: Kurze Wege zum Lieblings-Sonnenaufgangs-Spaziergangs-Weg, zum Carrefour, zu unseren Lieblingscafés und in die Altstadt von Estepona.
Dachterrasse mit kleinem Pool und Meerblick…
… und einer Lounge
Und das Appartement liegt direkt am Meer. Luftlinie Appartement – Meer: Keine 30 m
Blick vom Balkon Richtung OstenBlick von der Dachterrasse Richtung EsteponaBlick vom Balkon durch die Bäume auf das Meer
Wir genießen die Sonne und das Angekommen sein auf dem Balkon bzw. der Dachterrasse
Angekommen – llegados
Wir sind heute 671 km gefahren und nach dem Verschnaufen steht noch das Auspacken und Auf- bzw. Einräumen auf dem Programm. Lebensmittel einkaufen natürlich auch. Der Carrefour ist keine 100m entfernt. Wir können von der Dachterrasse direkt auf den Parkplatz schauen. Hat sich nicht viel verändert dort. Eigentlich ist noch alles so wie vor sieben Monaten, als wir zuletzt hier eingekauft haben – als wären wir gar nicht weg gewesen.
Parkplatz vom Carrefour (mit teils auch überdachten Parkplätzen)
Nach dem Einkaufen und dem Abendessen (kalte Tapas und ein Glas spanischen Wein – natürlich) gehen wir noch das Meer begrüßen, auf dem Strand spazieren.
Wir wachen gegen 04:00 Uhr auf und sitzen um 04:30 im Auto. Es geht weiter, Ziel ist Dénia, zwischen Valencia und Alicante. Auf der letzten Autobahnraststätte vor der Grenze kommt das rot-weiß gestreifte Schild an die Fahrräder – ist Pflicht in Spanien. Der Vorteil, wenn man so früh unterwegs ist: Es ist ziemlich leer auf der Autobahn. Der Nachteil: Es ist dunkel und man sieht nicht viel von der Gegend. Heute ist ein weiterer Nachteil, dass wir genau zur Morgen-Rush-Hour bei Barcelona sind. 5-Spurige Autobahn mit Stop&Go. Selten so viele Autos auf einen Haufen gesehen. In der Nähe geht ein Gewitter nieder. Blitz und Donner und ein paar Regentropfen verirren sich bis zu uns (Nina hat alles verschlafen :-)). Kurz nachdem wir Barcelona passiert haben, geht die Sonne auf und wir halten an einer Raststätte zum Frühstücken. Wie gestern: Süßes und Kaffee.
Mit dem Schild am Heck
Es geht weiter und das Wetter wird besser. 22 Grad. Die Autobahn nach Barcelona wieder so leer wie davor.
Leere Autobahn
Wie auch in den vergangenen Jahren erfreuen wir uns hier ganz besonders an der Gegend. Es ist nur vereinzelt Industrie, dafür aber viel Landwirtschaft.
Landwirtschaft / Gegend…
Wir kommen an den verschiedensten Plantagen vorbei. Sehr häufig sehen wir Olivenbäume, aber auch Granatapfel-, Orangen- und Zitronenbäume, und immer wieder schön: blühende Oleander zwischen den Mittelleitplanken. Wir kehren nochmals in einer Raststätte ein und genießen einen Kaffee
Cappuccino
Happy wife – happy life 🙂
Nach 876 km kommen wir im Hotel an.
Palmen
Bei dem Bild könnte man meinen, wir wären sonst wo – also da, wo Palmen wachsen und sonst gar nichts is. Das ist aber nicht so, zumindest nicht heute. So sieht es dann im Großen aus:
Das Hotel ist ein Wellness- und Spa-Hotel. Wir zählen heute zu den eher jüngeren Gästen und zu den wenigen, die nicht mit Krücken unterwegs sind. Anscheinend sind dieses Mal viele Gäste hier (Spanier, Deutsche und Engländer), die es irgendwie mit den Knien haben. Bei einigen Personen ist ganz klar ein geschwollenes Knie zu erkennen. Nach dem Mittagessen und ein wenig Ausruhen laufen wir die 250m bis zum Strand. Wie zu erwarten war: Einfach schön. Wir entspannen und lassen die Seele baumeln.
Der Weg zum Strand
Strand
Happy wife, happy life
vorher …
… dazwischen …
… nachher
Entspannen und Seele baumeln lassen
Abendessen nochmals im Hotel und – wir sind hundemüde – früh schlafen gehen.
Wie nicht anders zu erwarten war: Wir brauchen den Wecker um 2:00 Uhr nicht, weil wir um 01:00 Uhr schon wach sind. Also aufstehen und fertig machen. Ein letzter Hausrundgang und um 01:30 Uhr sitzen wir im Auto und es geht los. Vor der Grenze in Müllheim noch einmal tanken, danach über die Grenze nach Frankreich. Es ist noch dunkel und auch hier ist es nebelig, wie schon 80% des Weges in Deutschland. Kurz nach der Grenze die erste Mautstation. Unser Bip&Go (Telemaut-Transponder) piept und somit sind wir schnell durch die Station.
Selfie
Zum Frühstück kehren wir in eine Autogrill Station ein. Es gibt Süßes und einen Espresso
Frühstück in Frankreich
Ab Besançon ist der Nebel weg und kurz nach Lyon, wir haben über 950 km hinter uns, reißt dann die Wolkendecke auf. Es wird wärmer, die Temperatur geht auf 20 Grad.
Die Sonne kommt durch
Am frühen Nachmittag erreichen wir Sète und können den Ausblick auf das Meer genießen
Sète
Blick von der Dachterrasse des Hotels
Blick von der Dachterrasse auf den Hafen
Wir machen einen kleinen Spaziergang am Meer entlang…
Spaziergang am Meer
… und freuen uns, dass wir am Meer sind.
Am Meer
Auf dem Rückweg noch ein Eis und einen Kaffee.
Kaffee und Eis
Den Nachmittag und den Abend lassen wir gemütlich ausklingen und sind gespannt, wann wir heute Nacht wach werden um die zweite Etappe zu fahren.
Ich nenne es #workation (work & vacation), Nina nennt es #plurk (play & work). Oder auch „digitale Nomaden“. Aber egal, wie man es nennt: Wir sind dann mal weg. Andalusien – wir kommen. Wir haben vorletztes Jahr Gefallen an der Costa del Sol und letztes Jahr Gefallen an dem Ort Estepona gefunden und uns schon, während wir noch dort waren, die nächste Unterkunft angesehen und auch gleich gebucht. Sie ist nur 500 m weiter als vor einem Jahr. Die Vorbereitungen für den diesjährigen Aufenthalt haben schon vor mehreren Wochen begonnen. Termine machen und wahrnehmen: Allerlei Arzttermine, Inspektion und TÜV für Nina’s Auto, Friseur, Vor-Ort-Termine für mich bei meinen Kunden quer durch Deutschland, und nochmals einen Besuch in Dresden zum Abendessen mit den Kollegen. In die heiße Phase sind wir vor zehn Tagen gekommen: Wir haben unsere Packliste aktualisiert und ausgedruckt. Dinge, die wir hier nicht mehr brauchten, die aber mit sollten, wie immer im Wohnzimmer gesammelt. Mit Geli unserer Nachbarin die Übergabe gemacht (Geli kümmert sich um das Haus, was für uns so sehr zu unserem guten Gefühl länger wegzufahren beiträgt), Briefumschläge mit unserer Adresse in Estepona für das Nachsenden der Post vorbereitet, Vollmachten erteilt (für alle Fälle), Blumen alle zentral im Wohnzimmer gesammelt und noch Vieles mehr. Meist alles kleine Dinge, die aber halt noch zu erledigen waren. Heute ist dann wieder Packtag. Das Auto steht im Hof und alles, was mit soll, liegt im Wohnzimmer.
Die Sammlung
Erst wird konsolidiert und alles auf die vier Kisten verteilt.
Zusammenfassung
Wir sind jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie viel dann doch in den Audi passt. Am Ende ist dann alles drin und dran.
Abfahrbereit
Den Audi dann noch vom Sport- in den Komfort Modus gesetzt, 2 cm höher und komfortabler gefedert, gut bei der Zuladung. 🙂 Sportlich fahren ist in den nächsten Monaten nicht angesagt 🙁
Unser Ziel ist es, am ersten Tag, also morgen, so weit zu fahren, dass wir am Meer übernachten können. Also Südfrankreich: Sète. Wir wollen bis zu dem Hotel kommen, das wir letztes Jahr auf der Rückreise auch gebucht hatten. Der Wecker steht auf 2:00 Uhr. Wir freuen uns – RIESIG. Dieses Mal wollen wir uns drei Tage Zeit nehmen für die Anreise. Die Wetteraussichten für Estepona sind auch gut. Erfahrungsgemäß ist es dann vor Ort meist besser als die Vorhersage, bedingt durch das spezielle Mikroklima im Großraum Marbella.
Wetteraussichten für Estepona
Heute Früh war es zum Vergleich zu den 8 Grad, die wir hier in Mintraching hatten, dort deutlich wärmer.
Heutige Frühwerte
Zu beachten ist, dass aktuell in Estepona der Sonnenaufgang ungefähr eine Stunde später ist, als hier.
Gestern, am 23.06., ist es windig und es regnet. Wir nutzen eine kleine Regenpause und machen den Wohnwagen startklar. Gegen 10:00 Uhr rollen wir vom Campingplatz. Ziel heute ist, wie auch auf dem Hinweg, ein Pferdegestüt in der Nähe von Lindlar bei Köln. Nicht so wie auf dem Hinweg wählen wir für unsere Rückfahrt einen Weg um Köln herum. Gegen 15:00 Uhr treffen wir am Gestüt ein. Dieses Mal haben wir weniger Glück: Keine Pferde zu sehen, wir haben uns extra direkt an die Koppel gestellt.
Unser Nachtplatz
Wir fahren am Nachmittag noch nach Lindlar zum Einkaufen, sodass wir unser Abendessen im Wohnwagen genießen können. Leider ist es zu windig, um vor dem Wohnwagen zu sitzen. Wir lassen den Abend mit einem Glas Wein und einer Fassbrause (mit Maracuja) ausklingen.
Heute, ich wache pünktlich zum Sonnenaufgang auf, begrüßt mich die Sonne auf auf dem Weg zum Wasch- und Toilettenhäuschen.
Sonnenaufgang bei Lindlar
Nina wird auch kurze Zeit später wach und so fahren wir gegen 6:30 Uhr los. Wir machen mehrmals kurze Pausen auf Raststätten.
Pause – leider auch wieder zu windig zum draußen sitzen
Nach knapp 7,5 Stunden kommen wir zu Hause an. Der Nachmittag und frühe Abend stehen dann im Zeichen von: Wohnwagen ausräumen, alle Wassertanks leeren, den Abwasser- und Toilettentank leeren, … und am Ende auch wieder alles im Wohnwagen saubermachen.
Unsere Rückreise, in der Mitte „Joachim Hufenstuhl“, das Gestüt und unser Übernachtungsort.
Am letzten Tag hier in Colijnsplaat wollen wir unseren Morgenspaziergang noch einmal an einem Strand direkt an der Nordsee machen. Nina hat irgendwo gelesen, das der Banjaardstrand einer der schönsten Strände hier sein soll. Dieser Strand ist gar nicht so weit weg vom Campingplatz, wir sind auf dem Weg zum Strand von Vrouwenpolder schon dort vorbeigekommen.
Der Weg zum Banjaardstrand, links ist der Strand Vrouwenpolder
Um diese Zeit am Morgen ist auch dieser Strand sehr leer. Heute ist es bewölkt und teilweise windig.
Auf dem Rückweg fahren wir noch beim Lebensmittelhädler vorbei, um unser Früchtück zu kaufen und auch schon die Lebensmittel, die wir für die Rückreise morgen und übermorgen brauchen. Wir planen, wie auf der Hinreise, einen Übernachtungsstopp auf dem Gestüt in der Nähe von Lindlar ein. Den Tag verbringen wir im/am Wohnwagen. Das Wetter ist durchwachsen: Sonne, Wolken, Regen, Wind. Es ist alles dabei. Die Temperaturen sind mit 24 Grad sehr angenehm. Am Nachmittag gewinnt die Sonne und wir sitzen gemütlich draußen 🙂 Abends machen wir noch einen kleinen Spaziergang auf dem Deich. Es ist wieder Ebbe.
Heute ist Sommersonnenwende und da wollen wir den Sonnenaufgang ansehen. Der Deich bietet dafür die beste Möglichkeit, weil von dort freie Sicht Richtung Nordosten ist. Sonnenaufgang ist um 5:27 Uhr.
Warten auf den Sonnenaufgang
Es ist auch Ebbe. Nochmal weniger Wasser als vor ein paar Tagen. Da kann man sehen, was so alles im Wasser unterwegs ist – oder auch nicht.
Muscheln bei Ebbe
5:17 Uhr – noch zehn Minuten
5:26 Uhr – noch eine Minute
5:27 Uhr – da ist sie
5:27 Uhr – Sonnenaufgang über Zierikzee
Der Turm von Zierikzee im Sonnenlicht
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang über Zierikzee
🙂
Heute sind es 32 Grad und es ist fast windstill. Wir genießen den Tag im Schatten von Bäumen und dem Wohnwagen. Innen ist es deutlich zu warm.
Der Tag startet nach Sonnenaufgang mit einem Spaziergang hier am Deich. Es ist windig, ca. 20 km/h, das merken wir vor allem beim Hinweg 🙂 Es ist auch Ebbe, so wenig Wasser haben wir bisher noch nicht gesehen
EbbeIst das schon Schlick?
Ich hatte mir zu Hause schon vorgenommen, einmal um die Oosterschelde zu radeln und einmal die „Insel“ zu umrunden, auf der wir hier sind. Es ist ja keine eigentliche Insel, aber der Landstrich ist von allen Seiten von Wasser umgeben. Man kommt nur über Brücken hierher. In den vergangenen 10 Tagen habe ich die Oosterschelde umrundet (Die-zwei-Bruecken-Tour/) und die „Insel“ zur Hälfte, möglichst am Wasser entlang, abgefahren (Radtour-ans-Veerse-Meer/). Hier fehlt noch die zweite Hälfte und die steht heute auf dem Programm. Da der Wetterbericht für die nächsten Tage Temperaturen von 30 Grad und mehr vorhersagt, fahre ich lieber bei dem heutigen Wind. Ist ja ein Rundkurs, so dass sich Gegen- und Rückenwind ausgleichen 🙂 Es geht los auf dem Deich Richtung Colijnsplaat, durch den Ort durch und von dort, hinter dem Deich bis nach Kats.
Auf dem Deich nach Colijnsplaat
Hinter Kats komme ich dann auch wieder ans Wasser
Vogelhäuser in KatsSchafeMein Weg am Wasser🙂nochmal 🙂Es geht weiter am Wasser entlang
Nach wenigen Kilometern muss ich dann aber runter vom Deich. Da geht es nicht mehr weiter. Die weitere Strecke verläuft hinter dem Deich entlang. Schade eigentlich. Weiter geht es bis zur Schleuse, die wir als Autofahrer auf dem Weg hierher schon mehrfach überfahren haben. Das Interessante ist bei dieser Schleuse, dass man auf beiden Seiten oberhalb der Schleusentore fahren kann, weil direkt darüber jeweils eine Zugbrücke ist. Während also ein Schiff auf der einen Seite reinfährt und die Brücke hochgeklappt ist, fährt man einen kleinen Bogen, um über die Brücke auf der anderen Schleusentor-Seite zu fahren:
Schleuse mit zwei ZugbrückenBlick über die Schleuse auf die andere ZugbrückeSchleuseneinfahrt
Weiter geht es und ich komme durch Kortgene, (hier war ich auch schon mal mit dem Rad – Heute-sportlich-unterwegs/). Kurz hinter dem Ort komme ich wieder an einem Moutainbike-Pfad vorbei. Kurzentschlossen und auf die Komoot-App vertrauend versuche ich wieder mein Glück. Ich habe ja vor ein paar Tagen Pech gehabt und bin durch so einen Mountainbike-Pfad im Kreis gefahren und dort wieder rausgekommen, wo ich hineingefahren bin. Dieses Mal hat es super funktioniert. Teilweise durch einen Wald und teilweise direkt neben dem Meer entlang zu fahren hat mir superviel Spaß gemacht.
Der Pfad durch den Wald, teilweise noch schmaler als hier zu sehen ist.Der Weg direkt am Wasser
Irgendwann geht es rechts weg, weg vom Wasser. Auf dem Weg zum Campingplatz muss ich wieder die „Insel“ queren.
Die heutige Etappe
Von allen drei Etappen war die heutige mit 36 km die kürzeste und die, die mir am wenigsten gefallen hat, weil der Weg kaum direkt am Wasser entlang verlief. Einziges Highlight waren die 2 km durch den Mountainbike-Pfad. 🙂
Drei Touren: Um die Oosterschelde (oben – 56 km) und um die „Insel“ (unten – 46 km + 36 km)
Nachmittags backt Nina wieder einen Kuchen im Omnia und wir lassen den Tag gemütlich vor dem Wohnwagen ausklingen.