Angekommen

Heute habe ich kein Bild für euch.
Das liegt hauptsächlich daran, dass wir Dauerregen haben.
Egal. es gibt kein schlechtes Wetter…
Wir nutzen den Tag, um den Van zu Ende zu beladen. Nina hat eine Roadsurfing Liste erstellt, so dass wir nichts vergessen und aus den Erfahrungen der letzten Bulli-Reisen profitieren können.
Wir kommen dann gegen 14:30 auch los und fahren die „blaue Route“ an Straubing und Burghausen vorbei – übers Land – nach Chieming am Chiemsee. (https://chiemsee-strandcamping.de/) Wir treffen gegen 17:30 ein. Inga und Claudio sind 4 Minuten nach uns da. 🙂 Das nennt man Timing, die beiden haben 2,5 h mehr Anreise gehabt als wir.
Der Campingplatz ist super modern (nur das Internet ist grottenlangsam) und liegt langgezogen direkt am See. Wir haben erste Reihe gebucht und haben somit unsere Stellplätze 2m vom See entfernt. Fotos sollten morgen folgen
Wir parken unsere zwei Campingmobile so nebeneinander, dass wir einen recht großen Platz zwischen uns haben. Leider ist auch hier der Dauerregen angekommen, aber der Wetterbericht für morgen sieht besser aus. Geplant ist, dass wir dann den Platz nutzen, Pavillon aufstellen und Markise ausfahren und es uns dann darunter gemütlich machen.
Wir sind gespannt, wie unsere erste Nacht ist und wie wir schlafen werden.

Vorfreude

Morgen geht es los. Über das lange Wochenende ausspannen am Chiemsee. Wir „campen“ dort direkt am See, zusammen mit unseren Freunden Inga und Claudio.
Heute haben wir unseren Van geholt. Dieses Mal nicht in München bei Roadsurfer, sondern hier bei uns gleich um die Ecke. 11 km entfernt ist Seltenhofer, ein regionaler Vermieter von Wohnmobilen und Caravans. Nach den Bulli Erfahrungen der letzten Camping-Reisen wollten wir es dieses Mal etwas größer haben. Unser Glücksmobil ist 6,40 m lang. Wir haben ein kleines Bad, inkl. Toilette und Dusche mit an Board. Der Kühlschrank ist deutlich größer als im Bulli. Überhaupt merkt man die Größe. Gut, 140 PS ist jetzt nicht der Hammer, aber der Weg ist das Ziel und eigentlich ist es ja egal, wann man ankommt 🙂
Zu erwähnen ist noch, dass wir die Jungfernfahrt des Vans machen dürfen. Er ist nagelneu und bisher noch nicht auf Tour gewesen.
Morgen geht es los und Seltenhofer hat uns freundlicher Weise einen Tag geschenkt, so dass wir das Glücksmobil heute schon abholen konnten. 1 h Einweisung und ein klein wenig Papierkram und Nina konnte den Van nach Hause fahren.
Wir haben den Nachmittag dann genutzt und schon angefangen ihn einzuräumen. Die Fahrräder sollen mit. Leider ist Nina’s E-Bike zu schwer für den Heckträger, so dass wir nur meins dort transportieren können. Das E-Bike kommt dann morgen in den hinteren Teil des Van, zwischen die beiden Betten. Vor Ort wird dann aus den Betten ein Doppelbett und Mixi (das E-Bike) muss draußen schlafen 🙂

ist schon ziemlich lang – 6,40 m

Der Name ist (hoffentlich) Programm

Mein Fahrrad am Träger

Wieder nach Hause

Nach vier Tagen offline geht es heute wieder heim. Wir haben die Zeit sehr genossen, insbesondere die Unterschiede zwischen „Allein auf dem Campingplatz“ und „Bratislava“.
Vormittags reisen wir nach Hause und für mich sind am Nachmittag schon wieder Termine im Kalender eingetragen.

Bratislava

Wir genießen den Tag in Bratislava. Spazieren an der Donau entlang zur Old Town. Gegen Mittag wird es ziemlich voll und so geht der Weg wieder zurück zum Hotel. Vorher noch Mittagessen in einem Restaurant. Nachmittags entspannen wir nochmal an der Donau.

Was gibt es über Bratislava zu sagen? Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei und liegt im Südwesten des Landes an der Donau. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, und war früher Teil des Königreichs Ungarn. Heute ist Bratislava ein wichtiges politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Slowakei.
Die Stadt hat eine reiche kulturelle Szene mit vielen Museen, Theatern und Musikveranstaltungen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Burg Bratislava, die majestätisch auf einem Hügel über der Stadt thront und eine atemberaubende Aussicht bietet, sowie der Michaeler Turm, der als einer der ältesten erhaltenen Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung gilt.
Bratislava ist auch für seine kulinarischen Spezialitäten bekannt, darunter Halusky (Kartoffelklöße mit Schafskäse und Speck), Bryndzove Halusky (Kartoffelklöße mit Schafskäse und Speck) und Loksa (eine Art süßer Pfannkuchen).
Die Stadt hat auch eine lebhafte Nachtleben-Szene mit vielen Bars, Clubs und Restaurants, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Bratislava ist zudem ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge von Wien aus, da es nur etwa eine Stunde mit dem Zug von der österreichischen Hauptstadt entfernt liegt.

Der Platz am Hotel (rechts), hinter dem Löwen ist die Donau, links das Einkaufszentrum Eurovea.

Statue an der Fontána Prameň

Old Town

Altes Rathaus am Stadtplatz

Old Town

Die Oper, nahe dem Hotel

Ufo Tower

Von Lunz über Wien nach Bratislava

Heute geht es weiter – wir müssen bis 11:00 den Bulli bei Roadsurfer in Wien abgeben. Von Lunz sind es 2 Stunden Fahrtzeit. Nach dem Aufstehen heißt es dann auch: Alles zusammen packen und in den Audi laden. Dann geht es nach Wien. Wir lassen uns Zeit und fahren ein Stück an der Donau lang. Eine landschaftlich sehr schöne Strecke.
Nachdem wir den Bulli abgegeben haben, führt uns der Weg – wieder an der Donau lang – nach Bratislava in der Slowakei. Nach den 8qm Wohnfläche im Bulli gönnen wir uns noch 2 Nächte im Sheraton in Bratislava, direkt an der Donau. Das Bad in der Suite ist größer als die Wohnfläche im Bulli 🙂

Erstaunlich finden wir, dass zwischen Wien und Bratislava nur 55km liegen und die Grenze nur 12 km entfernt ist, jedoch hier kaum einer deutsch spricht. Selbst im Hotel kommen wir nur mit Englisch weiter. Am Nachmittag sind wir in ein Café in der benachbarten Eurovea Mall gegangen. Auch hier war wieder das Bestellen nur auf Englisch möglich. Abends dann – ebenfalls in der Mall – kamen wir selbst mit Englisch nicht mehr weiter. Glücklicherweise waren die Speisen abgebildet und hatten Nummern. 4 Finger hoch zu halten um das Essen Nr. 4 zu bestellen hat dann gut funktioniert 🙂
Nachtrag: Am nächsten Morgen im Frühstücksraum konnten wir dann mit einer Angestellten ein paar Worte auf deutsch wechseln.

Lunz am See

Wenn wir schon „am See“ sind, wollen wir ihn auch sehen. Unser Morgenspaziergang geht heute erst ein wenig durch den Ort und dann am Südufer den See lang. Knapp 2 Stunden sind wir unterwegs.
Bei B ist der Campingplatz, man kann den Bach erkennen. Ich habe leider vergessen, Komoot einzuschalten, als wie losgegangen sind, sodass hier nur der Rückweg zu sehen ist. Die Wanderung in Zahlen: 7,1 km, 105 Minuten, 4km/h, 40 Höhenmeter. Die Bilder unten geben Eindrücke der Landschaft am See wieder.

Was gibt es über Lunz am See zu sagen? Lunz am See ist eine kleine Gemeinde in Niederösterreich. Die Gemeinde hat eine Fläche von 70,51 Quadratkilometern und liegt auf einer Höhe von 588 Metern über dem Meeresspiegel. Der namensgebende See, der Lunzer See, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Unsere Wanderung

Der See, Westufer

Schneeglöckchen am Seeufer

rote Pilze am Seeufer

Spiegelung der Häuser auf der Nordseite des Sees

Offline in Lunz am See (Österreich)

Nachdem Nina schon ein paar Tage mit dem roadsurfenden Bulli unterwegs ist, kann ich heute auch endlich los fahren. Nach Lunz am See in Österreich sind es 3 Stunden Fahrtzeit.
Wir wollen ein paar Tage (Donnerstag bis Montag Vormittag) offline sein und einfach mal die Ruhe genießen.

von Mintraching nach Lunz am See (Österreich)

Nina hat einen schönen Campingplatz (https://www.oetscherlandcamping.at/), an einem Bach gelegen, gefunden. 80 Stellplätze, davon 40 für Dauercamper. Die Campingsaison hat noch nicht angefangen, neben zwei Dauercampern sind wir die einzigen Gäste. Nina hat somit freie Auswahl des Stellplatzes gehabt und hat den Bulli auf einem schönen Platz direkt am Bach geparkt.

Der Bulli am Bach

Unser Stellplatz

Das Rauschen des Baches ist im Bulli nicht zu hören

Das letzte italienische Frühstück

… im Bentu Bistro @ Pula, direkt am Marktplatz gelegen, um diese Zeit weihnachtlich geschmückt. Der Inhaber füllt die Cornetti erst bei Bestellung nach Wahl, bei uns meist Schoko oder Crema. Heute, zum Abschluss unseres Sardinienaufenthaltes, gibt es drei verschiedene süße Leckereien. Für Nina dann noch einen koffeinfreien Soja Latte Macchiato und für mich einen Milchkaffee.

Bentu Bistro @ Pula

Bentu Bistro @ Pula

Bentu Bistro @ Pula

Sonnenaufgangsspaziergang 08.12.22

… am Spiaggia S’Acqua Durci @ Chia und Spiaggia di Campumatta @ Pula.
Spiaggia di Campumatta bei Pula ist einer von unseren drei Lieblingsstränden. Der Vorteil hier ist, dass direkt neben dem Strand eine Straße entlang führt, auf der wir morgens häufig unseren Spaziergang gemacht haben. Auch bei schlechterem Wetter und Wind ist das Gehen auf der Straße angenehmer als auf dem Sandstrand. Im Laufe der Zeit grüßten uns immer mehr der (sehr wenigen) morgendlichen Autofahrer, die, wie wir, täglich zur selben Zeit dort unterwegs waren.
Spiaggia S’Acqua Durci @ Chia ist ein weiterer Lieblingsstrand. Hier ist der Weg vom Parkplatz zum Strand bereits was besonderes, weil er auf einem langen Holzsteg entlang einer Lagune führt, in der sich dutzende Flamingos aufhalten und im seichten Wasser nach Nahrung suchen. Die Spiegelung des Sonnenaufgangs in der Lagune ist hierbei sehr sehenswert. Der Sand hier hat im Sonnenaufgangslicht einen ganz besonders gelben Farbton.

Spiaggia di Campumatta @ Pula

Spiaggia di Campumatta @ Pula

Spiaggia S’Acqua Durci @ Chia

Spiaggia S’Acqua Durci @ Chia

Spiaggia S’Acqua Durci @ Chia

Gewächshäuser

… im wahrsten Sinne des Wortes.
Leider halten es die Sarden nicht sehr gut mit dem Umweltschutz, der Hausmüll wird beispielsweise gerne einfach mal am Straßengraben abgestellt. Plastik vermeiden kennen sie nicht. Hier wird so ziemlich alles in Plastik verpackt, was irgendwie geht, vor allem Obst und Gemüse. Das viele Plastik wird dann auch mal gesammelt und in großen Plastikbeuteln an der Straße liegen gelassen.
Wir müssen unseren Müll und die Wertstoffe, die wir produzieren, an einer Sammelstelle abgeben. Hier stehen verschiedenste Container für die Mülltrennung bereit. Wir hatten allerdings den Eindruck, dass nur wir es sehr ernst nehmen mit der Trennung. Im Container der Grünabfälle ist Plastik. Beim Plastik ist Glas dabei, beim Papier ist auch Plastik und Glas usw.
Daher verwunderte uns der Anblick dieser Gewächshäuser eigentlich nicht, er passt hier – leider – in das alltägliche Bild.

Süd-Sardinische Küstentour, zum Zweiten

Das erste Mal hat uns so gut gefallen, dass wir uns entschlossen haben, noch einmal die Küste an der Süd-Westseite hoch zu fahren.
Es ging vorbei am Capo Malfatano, einigen Stränden und Sarazenentürmen, bis hin zur Marina di Teulada.

Süd-Sardinische Küstentour, Capo Malfatano

Süd-Sardinische Küstentour Capo Malfatano

Süd-Sardinische Küstentour – Sarazenenturm

Süd-Sardinische Küstentour

Süd-Sardinische Küstentour – Torre di Pixinnì

Wikipedia sagt:
Sarazenentürme sind kleine, zumeist runde befestigte Signaltürme, die die Genueser und Pisaner während ihrer Herrschaft über Korsika und Sardinien an allen Küsten der Inseln errichteten. Sie sind etwa 12 bis 17 m hoch und an der Basis 8 bis 10 m dick.
Die viereckigen Sarazenentürme (in Pino, Porto, Morsiglia und Nonza auf Korsika) stammen aus der Zeit der pisanischen Besetzung der Insel. 22 runde Genuesertürme entstanden an der Ost- und 32 an der West- und 5 an der Südküste, 20 am Cap Corse, 12 im Golf von St. Florent. 67 davon sind erhalten. Ihre ständige Besatzung bestand aus vier Leuten.
Auf Sardinien errichteten später die Spanier rund 70 solcher Türme gegen Piratenüberfälle. Auch auf Elba, Malta, Sizilien und dem italienischen Festland wurden die Türme errichtet. Die massigen, mal runden, mal quadratischen Türme prägen die Küsten Italiens.
Die nordafrikanischen Sarazenen tauchten im 9. Jahrhundert, besonders aber zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert (die Kreuzzüge brachten der norditalienischen Bevölkerung hier über einige Jahrhunderte Entlastung), mit ihren Schiffen an den christlichen Mittelmeerufern auf, plünderten und zerstörten die Küstenorte, töteten die Bevölkerung oder verschleppten sie auf die Sklavenmärkte und drangen bis ins Landesinnere vor. Die Türme standen untereinander in Sichtkontakt, telegrafiert wurde mit Kanonenschüssen oder Feuersignalen.
Von anderen Staaten oder Seerepubliken errichtete Sarazenentürme finden sich entlang der Riviera und im Piemont. In Santo Stefano al Mare gibt es den einzigen achteckigen Sarazenenturm der Riviera. Die Sarazenentürme im Landesinneren des Piemont dienten als Schutzburgen für die Bevölkerung. Nachdem ganze Landstriche des Piemont von Moslems entvölkert worden waren, erließ Humbert Weißhand einen Erlass, nach dem jeder, der einen Schutzturm baute, alles von diesem Turm sichtbare Land als Lehen erhalten könne.
Heute sind alle korsischen und viele der italienischen Türme als historische Monumente erfasst.

Süd-Sardinische Küstentour – Cala Is Crabas

Süd-Sardinische Küstentour – Cala Is Crabas

Ausflug nach Sarroch

… mit Zwischenstop am Marina di Perd’e Sali
Wikipedia sagt zu Sarroch:
Sarroch ist eine italienische Gemeinde mit 5226 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Metropolitanstadt Cagliari auf Sardinien. Die Gemeinde liegt etwa 18 Kilometer südwestlich von Cagliari am Golf von Cagliari (Golfo degli Angeli). Auf der nördlichen und westlichen Seite erheben sich die Monti del Sulcis (Parco del Sulcis). Sarroch liegt auf der Grenze zwischen den sardischen Regionen Sulcis-Iglesiente und Campidano di Cagliari.
Sarroch lebt vom Tourismus und von der Agrarwirtschaft. Neben einigen sehenswerten Gigantengräbern und den Nuraghen Antigori und Sa Domu ’e s’Orku grenzt die Gemeinde auch an den Naturpark Riserva di Monte Arcosu. Landwirtschaftlich ist die Gegend vom Olivenanbau geprägt. Daneben besteht eine Ölraffinerie der Saras SpA.

Glücklicherweise ist die Ölraffinerie nicht zentrumsnah, aber dennoch überschattet sie die Gegend und der idylisch wirkende Ort bekommt den Hauch einer Industriestadt.

Marina di Perd’e Sali – Im Hintergrund die Hafeneinfahrt von Cagliari

Marina di Perd’e Sali

Sarroch