Berge und Meer

Der Tag fängt wie immer mit einem Morgenspaziergang am Meer an. Sonnenaufgang heute bei 20 Grad. Es ist bedeckt und dadurch nicht so kalt.

Sonnenaufgang bei 20 Grad

Die dicken Wolken sind innerhalb von wenigen Minuten fast weg. Das Bild unten ist 12 Minuten nach dem Bild oben entstanden.

Sonnenaufgang – ohne dicke Wolken

Ich möchte heute mit dem Rad in die Berge. Komoot bietet mir eine Tour an, die vielversprechend aussieht. Mit knapp 500 Höhenmetern aber schon eine Herausforderung, so viel hatte ich bisher noch nicht.

Mein Weg in die Berge, schon auch eine schöne Aussicht

Noch guter Dinge

Der Weg führt mich ein Stück denselben Weg, den ich vor ein paar Tagen schon mal gefahren bin. Damals bin ich an einer Kreuzung links nach unten Richtung Meer abgebogen. Heute geht es rechts ab, den Berg nach oben. Anfangs noch durch bewohntes Gebiet und auch auf asphaltierter Straße. Je weiter ich nach oben komme, umso weniger Häuser sind da und umso schlechter wird die Straße. Vom Asphalt wechselt sie zu einer Schotterpiste, die dann auch immer schmaler wird.

Der Weg ist das Ziel

und auch steiler. Es geht stetig bergauf, keine Zeit zum Verschnaufen.

manche Stücke sind recht steil, 12% Steigung

Ich durchquere ein Bachbett und als es auf der anderen Seite noch enger und steiniger wieder bergauf geht, entschließe ich mich umzukehren. Mir wird bewusst, dass wenn mir hier etwas passiert, ich kaum Hilfe erwarten kann. Ich habe in den letzten 30 Minuten kein Haus und keinen Menschen gesehen. Nur ein paar Ziegen.

Zuschauer am Wegesrand

So stetig der Hinweg mit der andauernden Steigung ist, umso schöner ist der Rückweg: Rollen lassen. Vorsichtig bremsen, zumindest am Anfang, am Single-Trail und auf der Schotterpiste. Ab dem Moment, wo die Straße asphaltiert ist, macht es dann auch richtig Spaß, ich komme auf 58 km/h 🙂 – zumindest für ein paar Sekunden.

Autobahn-Überquerung

An der Stelle, an der ich eigentlich links Richtung unserer Unterkunft abbiegen muss, fahre ich geradeaus. Ich möchte noch einen kurzen (oder auch längeren) Abstecher zum Meer machen. Ich mag den Strand und den Blick auf das Wasser so sehr.

Pause auf dem Strand

Blick auf das Wasser – heute ist es windig, daher die Schaumkronen

Am Sonora Beach mache ich noch eine Pause. Von hier geht es dann den direkten Weg zurück zu unserer Urbanizacion.

Mein heutiger Weg – erst in die Berge – dann zum Meer

23 Kilometer und 410 Höhenmeter.

Der Tag klingt wieder bei einem Abendessen auf der Terrasse mit Blick auf das Meer und einem Glas Wein aus.