Gibraltar

Wir fahren nach Gibraltar, d.h. eigentlich fahren wir zu einem großen Parkplatz kurz vor der Grenze zu Gibraltar, auf der spanischen Seite, in La Linea.

Der Weg nach Gibraltar

Das Internet weiß zu Gibraltar:
Gibraltar liegt an der Südspitze der Iberischen Halbinsel direkt an der Straße von Gibraltar. Das Gebiet ist nur etwa 6,8 Quadratkilometer groß und damit sehr kompakt. Wahrzeichen ist der imposante „Rock of Gibraltar“, ein markanter Kalksteinfelsen mit spektakulären Ausblicken bis nach Nordafrika. Von dort oben kann man bei klarer Sicht sowohl das Mittelmeer als auch den Atlantik überblicken. Besonders bekannt sind die frei lebenden Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Die Innenstadt wirkt mit ihren roten Telefonzellen und englischen Pubs überraschend britisch. Gleichzeitig spürt man durch Klima, Architektur und Lebensgefühl deutlich den mediterranen Einfluss. Der Hafen und die vielen ein- und auslaufenden Schiffe prägen das Bild der Küste. Gibraltar ist zudem ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, Wanderungen und Höhlenbesichtigungen. Trotz seiner geringen Größe bietet es eine außergewöhnliche Mischung aus Natur, Meerblick und urbanem Flair.

Wir parken also direkt vor der Grenze auf einem großen Parkplatz.

Parkplatz vor der Grenze

Nach zweihundert Metern erreichen wir die Grenze. Für EU-Bürger reicht der Personalausweis. Einmal spanische/EU Ausreise und einmal Einreise nach Gibraltar/GB.
Nach der Grenze müssen wir die Start-/Landebahn des Flughafens überqueren.

Start-/Landebahn des Flughafens und „The Rock“

Start-/Landebahn Überquerung

Stadtplan, links der Flughafen

Zwischen Flughafen und Stadt

Hinter dem Flughafen haben wir die Wahl: Geradeaus zur Main Street, oder rechts zum Ocean Village. Wir wählen den Weg geradeaus und planen das Ocean Village für den Rückweg ein – zuerst wollen wir in die Stadt zum Frühstücken. Die Main Street ist die zentrale Einkaufsstraße von Gibraltar und zieht sich quer durch die Stadt. Hier reihen sich britische Restaurants, Cafés und traditionelle Pubs aneinander und verleihen der Straße ein lebendiges, leicht britisch geprägtes Flair. Von den Sprachen hört man viel, vorherrschend ist englisch und spanisch.

Main Street

englischer Briefkasten.

Wir laufen die Main Street fast bis zum Ende. Kurz bevor es aus der Fußgänger Zone heraus geht kehren wir bei „Costa“ zum Frühstücken ein. Preise werden in GBP ausgewiesen. Klar, wir sind in Großbritannien.

Frühstück bei Costa auf der Main Street.

Die Main Street füllt sich mehr und mehr mit Menschen, sodass wir den Weg zum Wasser/Hafen und zum Ocean Village suchen. Wir kommen bei einem Morrisons vorbei. Morrisons ist eine große britische Supermarktkette, vergleichbar mit Edeka oder Rewe.

Morrisons

Nina macht sich ein Bild von Innen. Ich warte draußen. Etwas später kommen wir zum Wasser und können einen Teil der Schiffe sehen, die vor Anker liegen.

Schiffe vor Gibraltar vor Anker

Wir erreichen das Ocean Village. Ocean Village ist eine moderne Marina mit zahlreichen Restaurants, Bars und Apartments direkt am Wasser. Es ist ein modernes Marina-, Wohn- und Freizeitviertel, das vor ca. 25 Jahren erbaut wurde. Zum Vergleich: Die Historie der Main Street reicht 600 Jahre zurück. Man merkt den unterschiedlichen Charme sofort. Auch die Architektur ist moderner.

Gebäude im Ocean Village

Wir laufen an einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel-Schiff vorbei, das hier fest vor Anker liegt.

5 Sterne Hotelschiff

5 Sterne Hotelschiff

Eingang zum Restaurant und zur Bar

Auf dem weiteren Weg überqueren wir wieder die Start-/Landebahn.

Flughafen voraus.

Anschließend wieder zweimal Passkontrolle, einmal Ausreise Gibraltar/GB, einmal Einreise Spanien/EU.

Unser Sightseeing durch Gibraltar


Sonne – so muss ein Tag sein

Wir starten unseren Sonntag mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang. Der ist heute um 08:08 Uhr. Es ist klar, daraus resultiert wahrscheinlich, dass es nur 8 Grad hat.

kurz vor Sonnenaufgang

Zum Frühstück fahren wir zum Manuka nach Marbella. Hier gefällt es uns einfach, weil wir so nah am Meer sind und die Sonne direkt auf uns scheint. Um diese Zeit ist auch die Promenade noch relativ leer.

Promenade in Marbella

Promenade in Marbella. Rechts, nicht im Bild, das Manuka

Frühstücks-Aussicht

Warten auf das Frühstück

Nachdem der Wetterbericht für die nächsten 15 Tage keinen Regen mehr vorhersagt, machen wir heute den Balkon und die Dachterrasse sauber. Der Regen und der Wind der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, die es zu beseitigen heißt.

Am Nachmittag fahren wir nach San Pedro de Alcántara ins AMMO um dort einen Nachmittagskaffee zu trinken und vielleicht auch ein Stück Kuchen zu essen. Wir merken schon bei der Parkplatzsuche, dass hier heute mehr los ist. Auf der Promenade geht es ordentlich zu. Schon fast ungemütlich. Im AMMO ist genau noch ein Tisch frei, direkt am Strand und in der Sonne. Nach 15 Minuten gehen wir aber wieder, weil es keiner der Kellner geschafft hat, uns nach unserer Bestellung zu fragen, und das obwohl sie mehrfach am Nachbartisch waren und uns auch gesehen haben und wir auch Zeichen gegeben haben. Wir fahren zurück nach Estepona und versuchen unser Glück im Chiringuito Plata Beach. Doch auch hier haben wir Pech: Alle Tische sind belegt. So gehen wir heute leer aus mit dem Nachmittags-Kaffee und genießen die Sonne und das schöne Wetter noch bei uns auf dem Balkon. Sogar abends ist es noch warm genug, dass wir draußen essen können.

Wetter-Kapriolen, ein Erdbeben und Shopping

Die schönen Aussichten, von denen ich vor zwei Tagen geschrieben habe, sind teilweise eingetreten. Freitag, am Morgen: Regen, Regen und wieder viel Wind:

Nachmittags wurde es besser: Sonne, keine Wolken und viel Wind. Wir haben den Nachmittagskaffee im La Buena Vida genossen. Am Abend hat Nina ein Erdbeben erlebt. Ich habe davon nichts mitbekommen und tief und fest geschlafen.
Die Veröffentlichung dazu Volcano Discovery:

Dazu der folgende Text:
Ein Beben der Stärke 3.7 ereignete sich nur vor 8 Minuten in der Nähe von Estepona (Malaga, Andalusien) in Spanien, wie das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) berichtete. Laut Angaben des Instituts, das als eine der wichtigsten internationalen Agenturen für seismische Tätigkeit weltweit gilt, ereignete sich das Beben am Freitag, dem 13. Februar 2026, abends um 21:49 Lokalzeit in einer sehr geringen Tiefe von 5 km unter dem Epizentrum. Die Stärke, genaue Lage des Epizentrums und Erdbebentiefe können in den nächsten Stunden noch korrigiert werden, während Seismologen die Daten manuell auswerten und ihre Berechnungen verfeinern.
Auch the citizen-seismograph network of RaspberryShake meldete das Erdbeben und gab abweichend eine Stärke von 3.8 an. Eine dritte Agentur, Spaniens Nationales Geographische Institut (IGN), gab die Stärke des Bebens als 3.8 an.
Anhand der vorläufigen seismischen Daten sollte das Beben keine Schäden angerichtet haben. Es könnte allerdings von vielen Menschen in der Nähe des Epizentrums als leichte Vibration spürbar gewesen sein.

Der heutige Tag (Samstag) beginnt mit unserem Sonnenaufgangs-Spaziergang. Es ist immer noch sehr windig und dadurch auch recht kalt. Keine 10 Grad.

Der Mond kurz vor Sonnenaufgang

Sonnenaufgang – es ist kalt

Da ist sie

Da wir ein paar neue Sachen zum Anziehen brauchen, fahren wir zu La Cañada, der Shopping Mall in Marbella. Auch dort gibt es ein Manuka, in dem wir frühstücken. Anschließend geht es in die Mall.

Plan von La Canada

Um diese Zeit noch recht leer.

Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir genießen wieder die Sonne, die Wärme und die Aussicht im La Buena Vida.

Genießen

Schöne Aussichten

Wie gehabt: Montag: Dauer-Regen, Dienstag, morgens: trocken, kein Regen

Dienstag Morgen: Kein Regen bei unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang

Dienstag ab Mittag: Regen. Mittwoch: Regen.
Heute ist alles anders: Kein Regen am Morgen und wir können unseren Sonnenaufgangs-Spaziergang machen.

Heute früh, 08:13 Uhr zum Sonnenaufgang

Der Tag hält, was die Vorhersage verspricht: Sonne mit kaum Wolken, bei 21 Grad. 🙂
Wir können unser Mittag- und Abend-Essen auf dem Balkon in der Sonne genießen. Ebenso unseren Nachmittags-Kaffee im La Buena Vida.
Die Aussichten für die kommenden Tage sind vielversprechend:

Vorschau

Mit anderen Worten: Morgen früh nochmal Regen und ab Mittag kommt der Frühling. Wir freuen uns drauf, dass die – mehr als 2 ½ Monate andauernde Schlecht-Wetter-Zeit – vorüber ist. Es kann nur besser werden.

Eine stürmische Woche geht mit Sonnenschein zu Ende

Die kurze Zusammenfassung der letzten Woche: Es war stürmisch.
Das Video beschreibt, was wir täglich vom Wohnzimmer aus gesehen haben:

Der Unterschied zwischen den Tagen war lediglich die Frage, ob es stark oder schwach regnet.
Beim heutigen Morgenspaziergang haben wir auch direkt die Auswirkungen der Stürme der Woche miterleben können. Auch unsere wöchentliche Obst- und Gemüselieferung konnte am Donnerstag nicht stattfinden. Die Felder standen unter Wasser. Heute haben wir sie dann bekommen.

Sturmschäden

Sturmschäden

Unsere Nachbarwohnung hat es, so scheint es, auch erwischt: Handwerker sind da und beseitigen Wasserschäden an der Decke. Ansicht der Decke vor der Nachbarwohnung. Innen ist es nicht ganz so schlimm, aber auch dort bröckelt der Putz von der Decke und von den Wänden.

Decke vor unserer Nachbarwohnung

Wir haben auch eine feuchte Decke am Aufgang zur Dachterrasse. Nächste Woche soll jemand kommen und das Dach dort besser abdichten.
Im Laufe des heutigen Tages (Freitag) wechselt das Wetter im 15 Minuten Takt: Sonne, Regen, Sonne, Regen,… Am Nachmittag nutzen wir einen größeren Sonnen-Abschnitt und fahren zum Chiringuito Plata Beach. Dort können wir fast eine Stunde die Sonne genießen, bevor es am Abend wieder windig wird und die Regenwolken aufziehen. Am Sonntag soll es für einen Tag besser werden und ab nächster Woche Donnerstag ist kein Regen mehr in den Vorhersagen der zehn weiteren Tage.
Mal sehen…

kurzer Sonnenschein zum Feierabend am Freitag.

Nochmal Sonne tanken

Wieder einmal sieht die Wettervorhersage für die nächste Woche nicht gut aus. Heute soll es nochmal schön werden. So fahren wir zum Morgenspaziergang nach Marbella um dort an der Promenade entlang zu wandern. Wir parken in der Nähe vom Manuka und haben von dort einen schönen Blick auf La Concha im Sonnenaufgangslicht.

Pico de la Concha in der Morgensonne

Wir laufen die 100 Meter zur Promenade, wo uns die Sonne über dem Meer erwartet.

Morgensonne

Nach dem Spaziergang frühstücken wir im Manuka. Die Aussicht ist immer wieder toll. Besonders, wenn die Sonne so scheint, wie heute. Um kurz nach 9:00 Uhr ist es auch noch sehr schön ruhig und es sind kaum Menschen unterwegs auf der Promenade.

Frühstück im Manuka

Frühstücks-Aussicht

Am Nachmittag fahren wir ins Sonora Beach (https://sonorabeach.es/). Einem Restaurant, das wir kennen, zumindest im Vorbei gehen. Auf dem Parkplatz vom Sonora Beach starten wir immer mal wieder einen unserer Morgenspaziergänge. (Insider: Den dritten Abschnitt). Das Ambiente ist toll, das Essen verspricht mehr, als es am Ende gehalten hat, zumindest meines. Nina ist sehr zufrieden. Wir wollen nochmals her um dem Restaurant eine zweite Chance zu geben.