Einrichten und gemütlich machen

Nach den letzten Tagen und Nächten sind wir sehr müde gewesen. Gestern früh ins Bett und gut geschlafen, das Meeresrauschen hat auch was Beruhigendes. 🙂
Aufstehen um 07:30 Uhr und los zum Sonnenaufgangsspaziergang. Um diese Zeit sind es 19 Grad, also kurze Hose und T-Shirt für den Weg. Einfach so schön.

19 Grad am Morgen

Wir gehen durch das Tor auf den Senda litoral de Estepona und dort dann der bald aufgehenden Sonne entgegen. Sonnenaufgang ist um 08:31 Uhr. Heute ist es leider etwas bewölkt, sodass die schönen Farben vor dem Aufgang nicht zu sehen sind. Wir gehen den Weg, den wir vor einem Jahr viele Male gegangen sind und der uns nie langweilig wird.

Sonnenaufgang am Meer

Sonne, Meer und Palmen – Eine Kombination, die uns gefällt

Wir sind von den 5,4 km die meiste Zeit direkt am Meer unterwegs

Unser Weg der Sonne entgegen

Nach der Rückkehr gibt es Frühstück. Joghurt mit Früchten für Nina und Kaffee mit Milch für mich.

Frühstück mit Aussicht

Der Tag steht im Zeichen des Einrichtens. Auch die erste Wäsche wird gewaschen. Unsere mitgebrachten Sachen verstauen wir und ein paar wenige Sachen die im Appartement vorhanden sind und die wir nicht brauchen, wandern in eine Kiste und dann in einen der Schränke. Das Wohnzimmer stellen wir auch leicht um. Die Couch, die auf den Fernseher ausgerichtet ist, schieben wir an eine andere Wand, sodass wir jetzt direkt auf das Meer schauen können.

Couch-Aussicht – Rechts Ninas Arbeitsplatz

Zur Mittagszeit sind auch unsere beiden Arbeitsplätze fertig. Nina hat Meerblick.

Ninas Arbeitsplatz

Ich ziehe in das Gästezimmer. Wir hatten bei der Agentur vorher gefragt, ob sie dort ein Bett rausmachen können, so dass ich mehr Platz habe.

Mein Arbeitsplatz

Am Nachmittag verstauen wir die restlichen Dinge in Küche, Bad und Schlafzimmer. Danach steht ein wenig Entspannen in der Sonne auf der Dachterrasse an. Von unserer Dachterrasse aus sieht man auf der anderen Seite des Carrefourparkplatzes die Urbanizacion, in der wir letztes Jahr gewohnt haben (auf dem Bild das rote Gebäude).

Blick über den Parkplatz zu der Anlage, in der wir letzten Winter unser Appartement hatten

Wir lassen den Tag, das Wochenende und unsere Anreise mit allem, was dazugehört, gemütlich mit Tapas und einem Glas Wein auf dem Balkon ausklingen.
Ab morgen hat uns dann das Arbeitsleben wieder.

Anreise – Dritte Etappe – Llegados

Aufwachen um 05:00 Uhr, Abfahrt um 05:30 Uhr. Heute ist auf den Straßen mehr los – es ist auch um diese Zeit recht viel Verkehr, trotz oder weil Samstag ist. Wir fahren auf der A-7 Richtung Almería. Gegen 08:00 Uhr geht die Sonne auf, Nina wacht gerade auf auf dem Beifahrersitz. Zeit für eine Frühstückspause. Wie an den vergangenen Tagen auch: Café con leche und ein süßes Teilchen dazu.

Sonnenaufgang

Kurz vor Malaga bekommen wir nochmals Hunger und wir verlassen die Autobahn für einen Abstecher bei einer Mall. Dort gibt es für uns Boccadillos. Die Parkplätze sind zu 90% überdacht, man merkt, dass wir hier schon in der Region sind, bei der man sich und sein Auto gegen die Sonne schützt.

Überdachte Parkplätze an der Mall

Unser Navi meldet, dass wir gegen 12:30 Uhr in Estepona sein werden. Wir texten unserer Agenturvertretung die erwartete Ankunftszeit und pünktlich treffen wir zusammen mit Dori (Agenturvertretung) an unserer Unterkunft ein. Dori zeigt uns alles. Sie erwähnt mehrmals, dass es hier wunderschön ist. (Wissen wir, auch ein Grund, warum wir hier sind). Vom Grundstück haben wir direkten Zugang zur Senda litoral de Estepona, einem Wanderweg, der viele Kilometer direkt am Meer verläuft.

Direkter Zugang zur Senda litoral de Estepona

Das Appartement ist dieses Mal recht klein, das kleinste, das wir in den letzten Jahren gemietet haben, aber es hat eine schöne Dachterrasse mit kleinem Pool und Bartisch und Sitzecke. Und es liegt für uns supergünstig: Kurze Wege zum Lieblings-Sonnenaufgangs-Spaziergangs-Weg, zum Carrefour, zu unseren Lieblingscafés und in die Altstadt von Estepona.

Dachterrasse mit kleinem Pool und Meerblick…

… und einer Lounge

Und das Appartement liegt direkt am Meer. Luftlinie Appartement – Meer: Keine 30 m

Blick vom Balkon Richtung Osten

Blick von der Dachterrasse Richtung Estepona

Blick vom Balkon durch die Bäume auf das Meer

Wir genießen die Sonne und das Angekommen sein auf dem Balkon bzw. der Dachterrasse

Angekommen – llegados

Wir sind heute 671 km gefahren und nach dem Verschnaufen steht noch das Auspacken und Auf- bzw. Einräumen auf dem Programm. Lebensmittel einkaufen natürlich auch. Der Carrefour ist keine 100m entfernt. Wir können von der Dachterrasse direkt auf den Parkplatz schauen. Hat sich nicht viel verändert dort. Eigentlich ist noch alles so wie vor sieben Monaten, als wir zuletzt hier eingekauft haben – als wären wir gar nicht weg gewesen.

Parkplatz vom Carrefour (mit teils auch überdachten Parkplätzen)

Nach dem Einkaufen und dem Abendessen (kalte Tapas und ein Glas spanischen Wein – natürlich) gehen wir noch das Meer begrüßen, auf dem Strand spazieren.

Ist gar nicht kalt

Kurz vor Sonnenuntergang

Happy

Anreise – Zweite Etappe

Wir wachen gegen 04:00 Uhr auf und sitzen um 04:30 im Auto. Es geht weiter, Ziel ist Dénia, zwischen Valencia und Alicante. Auf der letzten Autobahnraststätte vor der Grenze kommt das rot-weiß gestreifte Schild an die Fahrräder – ist Pflicht in Spanien.
Der Vorteil, wenn man so früh unterwegs ist: Es ist ziemlich leer auf der Autobahn. Der Nachteil: Es ist dunkel und man sieht nicht viel von der Gegend. Heute ist ein weiterer Nachteil, dass wir genau zur Morgen-Rush-Hour bei Barcelona sind. 5-Spurige Autobahn mit Stop&Go. Selten so viele Autos auf einen Haufen gesehen. In der Nähe geht ein Gewitter nieder. Blitz und Donner und ein paar Regentropfen verirren sich bis zu uns (Nina hat alles verschlafen :-)).
Kurz nachdem wir Barcelona passiert haben, geht die Sonne auf und wir halten an einer Raststätte zum Frühstücken. Wie gestern: Süßes und Kaffee.

Mit dem Schild am Heck

Es geht weiter und das Wetter wird besser. 22 Grad. Die Autobahn nach Barcelona wieder so leer wie davor.

Leere Autobahn

Wie auch in den vergangenen Jahren erfreuen wir uns hier ganz besonders an der Gegend. Es ist nur vereinzelt Industrie, dafür aber viel Landwirtschaft.

Landwirtschaft / Gegend…

Wir kommen an den verschiedensten Plantagen vorbei. Sehr häufig sehen wir Olivenbäume, aber auch Granatapfel-, Orangen- und Zitronenbäume, und immer wieder schön: blühende Oleander zwischen den Mittelleitplanken.
Wir kehren nochmals in einer Raststätte ein und genießen einen Kaffee

Cappuccino

Happy wife – happy life 🙂

Nach 876 km kommen wir im Hotel an.

Palmen

Bei dem Bild könnte man meinen, wir wären sonst wo – also da, wo Palmen wachsen und sonst gar nichts is. Das ist aber nicht so, zumindest nicht heute. So sieht es dann im Großen aus:

Das Hotel ist ein Wellness- und Spa-Hotel. Wir zählen heute zu den eher jüngeren Gästen und zu den wenigen, die nicht mit Krücken unterwegs sind. Anscheinend sind dieses Mal viele Gäste hier (Spanier, Deutsche und Engländer), die es irgendwie mit den Knien haben. Bei einigen Personen ist ganz klar ein geschwollenes Knie zu erkennen.
Nach dem Mittagessen und ein wenig Ausruhen laufen wir die 250m bis zum Strand. Wie zu erwarten war: Einfach schön. Wir entspannen und lassen die Seele baumeln.

Der Weg zum Strand

Strand

Happy wife, happy life

vorher …

… dazwischen …

… nachher

Entspannen und Seele baumeln lassen

Abendessen nochmals im Hotel und – wir sind hundemüde – früh schlafen gehen.

Anreise – Erste Etappe

Wie nicht anders zu erwarten war: Wir brauchen den Wecker um 2:00 Uhr nicht, weil wir um 01:00 Uhr schon wach sind. Also aufstehen und fertig machen. Ein letzter Hausrundgang und um 01:30 Uhr sitzen wir im Auto und es geht los. Vor der Grenze in Müllheim noch einmal tanken, danach über die Grenze nach Frankreich. Es ist noch dunkel und auch hier ist es nebelig, wie schon 80% des Weges in Deutschland. Kurz nach der Grenze die erste Mautstation. Unser Bip&Go (Telemaut-Transponder) piept und somit sind wir schnell durch die Station.

Selfie

Zum Frühstück kehren wir in eine Autogrill Station ein. Es gibt Süßes und einen Espresso

Frühstück in Frankreich

Ab Besançon ist der Nebel weg und kurz nach Lyon, wir haben über 950 km hinter uns, reißt dann die Wolkendecke auf. Es wird wärmer, die Temperatur geht auf 20 Grad.

Die Sonne kommt durch

Am frühen Nachmittag erreichen wir Sète und können den Ausblick auf das Meer genießen

Sète

Blick von der Dachterrasse des Hotels

Blick von der Dachterrasse auf den Hafen

Wir machen einen kleinen Spaziergang am Meer entlang…

Spaziergang am Meer

… und freuen uns, dass wir am Meer sind.

Am Meer

Auf dem Rückweg noch ein Eis und einen Kaffee.

Kaffee und Eis

Den Nachmittag und den Abend lassen wir gemütlich ausklingen und sind gespannt, wann wir heute Nacht wach werden um die zweite Etappe zu fahren.

Andalusien, wir kommen

Ich nenne es #workation (work & vacation), Nina nennt es #plurk (play & work). Oder auch „digitale Nomaden“.
Aber egal, wie man es nennt: Wir sind dann mal weg. Andalusien – wir kommen. Wir haben vorletztes Jahr Gefallen an der Costa del Sol und letztes Jahr Gefallen an dem Ort Estepona gefunden und uns schon, während wir noch dort waren, die nächste Unterkunft angesehen und auch gleich gebucht. Sie ist nur 500 m weiter als vor einem Jahr.
Die Vorbereitungen für den diesjährigen Aufenthalt haben schon vor mehreren Wochen begonnen. Termine machen und wahrnehmen: Allerlei Arzttermine, Inspektion und TÜV für Nina’s Auto, Friseur, Vor-Ort-Termine für mich bei meinen Kunden quer durch Deutschland, und nochmals einen Besuch in Dresden zum Abendessen mit den Kollegen.
In die heiße Phase sind wir vor zehn Tagen gekommen: Wir haben unsere Packliste aktualisiert und ausgedruckt. Dinge, die wir hier nicht mehr brauchten, die aber mit sollten, wie immer im Wohnzimmer gesammelt. Mit Geli unserer Nachbarin die Übergabe gemacht (Geli kümmert sich um das Haus, was für uns so sehr zu unserem guten Gefühl länger wegzufahren beiträgt), Briefumschläge mit unserer Adresse in Estepona für das Nachsenden der Post vorbereitet, Vollmachten erteilt (für alle Fälle), Blumen alle zentral im Wohnzimmer gesammelt und noch Vieles mehr. Meist alles kleine Dinge, die aber halt noch zu erledigen waren.
Heute ist dann wieder Packtag. Das Auto steht im Hof und alles, was mit soll, liegt im Wohnzimmer.

Die Sammlung

Erst wird konsolidiert und alles auf die vier Kisten verteilt.

Zusammenfassung

Wir sind jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie viel dann doch in den Audi passt. Am Ende ist dann alles drin und dran.

Abfahrbereit

Den Audi dann noch vom Sport- in den Komfort Modus gesetzt, 2 cm höher und komfortabler gefedert, gut bei der Zuladung. 🙂 Sportlich fahren ist in den nächsten Monaten nicht angesagt 🙁

Unsere Reiseroute ist dieselbe wie letztes Jahr:

geplante Reiseroute: Mintraching – Sète – Dénia – Estepona

Unser Ziel ist es, am ersten Tag, also morgen, so weit zu fahren, dass wir am Meer übernachten können. Also Südfrankreich: Sète. Wir wollen bis zu dem Hotel kommen, das wir letztes Jahr auf der Rückreise auch gebucht hatten.
Der Wecker steht auf 2:00 Uhr. Wir freuen uns – RIESIG. Dieses Mal wollen wir uns drei Tage Zeit nehmen für die Anreise.
Die Wetteraussichten für Estepona sind auch gut. Erfahrungsgemäß ist es dann vor Ort meist besser als die Vorhersage, bedingt durch das spezielle Mikroklima im Großraum Marbella.

Wetteraussichten für Estepona

Heute Früh war es zum Vergleich zu den 8 Grad, die wir hier in Mintraching hatten, dort deutlich wärmer.

Heutige Frühwerte

Zu beachten ist, dass aktuell in Estepona der Sonnenaufgang ungefähr eine Stunde später ist, als hier.

#wirsinddannmalweg #indersonneüberwintern