Nach unserem Sonnenaufgangsspaziergang schaue ich, wo ich den platten Fahrrad-Reifen (siehe Die zweite Fahrradtour (fast) reparieren lassen kann. Google zeigt mir drei Fahrradhändler in Estepona an, die auch Fahrräder bzw. Reifen reparieren. Zwei per email kontaktiert, einen per WhatsApp angeschrieben. Die WhatsApp-Antwort war die schnellste (Ein email kam als unzustellbar zurück der andere hat bis zum Abend nicht geantwortet) Radikalbikes (WhatsApp) schrieb zurück: Ja, Reifen reparieren sie und ich kann jederzeit vorbeikommen. Also habe ich die Mittagspause genutzt und die 2,5 km dorthin, mitten rein nach Estepona, das Fahrrad geschoben. Vor Ort dann: „Dauert 15-20 Minuten.“ Ich nutze die Zeit und laufe zum Strand, um dort die Sonne zu genießen und meine Füße in den Sand zu stellen. Es gibt schlimmere Mittagspausen 🙂

Ein Blick nach links und rechts zeigt mir, dass deutlich weniger Leute am Strand sind als noch die letzten Wochen. Man merkt, dass in Deutschland die Herbstferienzeit vorbei ist. Keine Kinder mehr hier und die Sprachen, die man hört, sind eher skandinavisch oder russisch.


Nach 30 Minuten hole ich das Fahrrad wieder ab, zahle zehn Euro für den neuen Schlauch und den Einbau und radle erfreut nach Hause. Das Ganze ging super einfach und schnell. Hätte ich nicht so gedacht, auch aufgrund meiner Erfahrungen in Deutschland.
Abends lasse ich von der Dachterrasse die Drohne steigen und aus 70 m Höhe über dem Meer ein Sonnenuntergangsbild machen.

Links: Marokko, dann Gibraltar, rechts: Estepona (im Dunkeln)