Nach dem vielen Regen ist gestern und heute die Sonne zurück.




Die Drohne fängt die Farben auch ganz gut ein:
Der Wetterbericht sagt, dass es ab dem späten Vormittag regnen wird und der Regen bis morgen Nachmittag anhalten wird. Unser Morgenspaziergang findet auch schon bei starker Bewölkung statt. Er endet im Café Birdie. Hier waren wir letzten Jahr häufiger, weil es nahe unserer damaligen Unterkunft gelegen ist. Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal hier und die Kellnerin erkennt uns wieder 🙂 . Das Frühstück ist super und vergleichsweise preiswert. Im Anschluss fahren wir zu Carlos, um uns wieder mit frischen Obst und Gemüse (und natürlich Grünkohl) einzudecken. Kaum verlassen wir Carlos‘ Plantage fängt es an zu regnen – Alles richtig gemacht also.
Das Wetter hält, was die Vorhersage verspricht


Am Abend, gegen 21:15 Uhr haben unsere Telefone noch folgende Nachricht erhalten:

Zivilschutzwarnung
Zivilschutzwarnung aktiviert – rote Warnstufe.
Angesichts dieser Situation: Äußerste Vorsicht walten lassen, unnötige Fahrten vermeiden.
Überqueren Sie keine überschwemmungsgefährdeten Gebiete und beachten Sie Verkehrssperren.
Führen Sie keine Aktivitäten in Flussbetten oder deren Nähe durch.
Wenn Sie sich in einem überschwemmungsgefährdeten Gebiet befinden, suchen Sie höher gelegene Bereiche auf oder gehen Sie in ein höheres Stockwerk.
Beachten Sie die Empfehlungen von 112 – Außergewöhnliches Risiko durch Regen unter:
Nationales Warnnetz – EMA – Notruf 112
Der Morgen ist wolkenverhangen, sodass wir uns erst später auf zu unserem Spaziergang machen. Nach dem Frühstück fahren wir nach Puerto Banús. Hier haben wir vor zwei Jahren gewohnt und der Ort, vor allem der Hafen, hat ein ganz besonderes Flair. „Die Reichen und die Schönen“. Heute ist davon allerdings nicht viel zu sehen. Wir laufen vor der Öffnung der Läden durch den Hafen. Drehen die Runde zum Leuchtturm, so wie vor zwei Jahren morgens sehr häufig. Erinnerungen werden wach. Auch and einige Yachten, die im Hafen liegen.




Auf dem Weg rund um den Hafen kommen wir auch an dem Stand vorbei, an dem wir damals häufig gelegen sind und Sonne getankt haben und auch ab und zu im Wasser waren. Von dem Strand hat man einen schönen Blick auf La Concha, den Berg, der so aussieht wie eine Muschel. Heute ist hier wenig los, auch die Liegen und Sonnenschirme sind bereits über den Winter abgebaut.



Den restlichen Tag verbringen wir in Ruhe. Am Nachmittag gehen wir wieder auf einen Kaffee und ein Glas Wein ins La Buena Vida. Der Wetterbericht für das Wochenende sieht nicht gut aus: Dauerregen, dazwischen mal ein Gewitter. So nutzen wir heute nochmal die Sonne aus, die am späten Vormittag durchkommt. Im Buena Vida genießen wir ihre letzten Strahlen – fast hätte mach das Gefühl, man könnte wieder die kurze Hose anziehen. Aber kaum ist die Sonne weg und die ersten Wolken kommen, wird es kalt und wir sind froh, uns für die langen Hosen entschieden zu haben.
Zum Sonnenaufgang fahren wir zum Aussichtspunkt zwischen Gibraltar und Tarifa. Von dort haben wir einen schönen Blick über die Straße von Gibraltar und auf Marokko sowie Ceuta. Leider ist es wolkig, sodass wir einen nicht ganz so schönen Sonnenaufgang erleben, wie wir gehofft hatten.







MarineTraffic zeigt auch recht schön an, welche Schiffe wir da sehen, bzw. gerade in der Straße von Gibraltar unterwegs sind.

Da wir schon fast bei Tarifa sind, fahren wir noch die restlichen 10 km, um von einer anderen Stelle nochmal auf die Meerenge zu schauen. Wir kommen am Hafen an und können beobachten, wie die Fähren nach Tanger in Marokko beladen werden, inklusive Warteschlange bei der Ausreise/Passkontrolle.




Wir fahren weiter zum Strand von Tarifa. Wir waren in den letzten Jahren immer wieder einmal hier, weil wir es hier so schön finden. Dieses Mal steht der Strand allerdings unter Wasser und vom Sand ist nicht so viel zu sehen.

Die Drohne kann einen schönen Eindruck vermitteln:


Es ist zwischenzeitlich fast Mittag und wir haben noch nicht gefrühstückt. So machen wir auf dem Rückweg Halt in Sotogrande, um dort im Foodisiac ein spätes Frühstück zu genießen. Auch hier waren wir letztes und vorletztes Jahr schon mal. Die Gegend um den Hafen ist eindrucksvoll, wenn vor den Häusern die Yachten liegen.



Hier die ganze Tour: Estepona – Mirador del Estrecho mit Aussicht auf die Straße von Gibraltar – Tarifa – Sotogrande – Estepona

Nach ein paar kalten, windigen und regnerischen Tagen meint es der Wettergott heute gut mit uns. Sonne pur, vom Morgen bis zum Abend. Temperaturen tagsüber um 16 Grad, in der Sonne gefühlt wie 24 Grad.
Wir starten unseren Spaziergang, heute mit Mütze, wir wollen noch ein paar Selfies machen.




Den Tag verbringen wir mit faulenzen. Nachmittags gehen wir auf einen Kaffee ins La Buena Vida. Zum Abend hin schwingt Nina ein wenig in ihrem Schwingsessel und genießt die letzten Sonnenstrahlen.

Nach dem Abendessen gehen wir los nach Estepona, wir wollen uns die Weihnachtsbeleuchtung ansehen. Auf dem Hauptplatz ist richtig Party. Uns überrascht wieder einmal, dass die Spanier sich nicht nach dem Wetter anziehen, sondern nach dem Anlass. So sehen wir entsprechend gut angezogene Personen, teilweise nur leicht bekleidet.










Der heutige Tag fängt so an wie der gestrige: starker Wind und laute Brandung. Unseren Morgenspaziergang machen wir am Vormittag, nach dem Frühstück, von Sonne und den Sonnenaufgangsfarben ist nichts zu sehen. An der Stelle des Spazierganges angekommen, an der wir normalerweise über den Strand laufen, sind wir überrascht.
Über den Strand laufen ist heute nicht möglich, die Wellen schlagen bis zur Mauer. Auch sonst hat die Natur gezeigt, wie stark sie ist:

Eigentlich ist der Strand hier ca. 60 cm höher, also da, wo es oben weiter geht. Doch der Sand fehlt, die Wellen haben auf mehrere hundert Meter den Strand abgetragen.

Immer mal wieder kommt die Sonne durch, nach ein paar Minuten ist sie aber jedes Mal wieder hinter Wolken verschwunden. Die meiste Zeit heute ist sie nicht zu sehen. Zumindest die Temperatur ist angenehm. Zum Sonnenaufgang 16 Grad, bei unserem Spaziergang sind es dann schon 18 Grad. Mehr als 20 Grad werden es heute nicht. Der starke Wind trägt dazu bei, dass die sich die Temperaturen niedriger anfühlen.

Während wir auf dem oberen Strand stehen, kommt eine große Welle auf uns zu. Wir können nicht schnell genug ausweichen.

Die Schuhe sind richtig nass. Damit wir sie morgen wieder anziehen können hilft nur ein Heizlüfter.

Zum Abend nimmt der Wind ab und auch die Brandung wird leiser.
Nicht immer scheint die Sonne, lt. Wettervorhersage ist ein atlantisches Sturmtief mit Sturmböen im Anflug. Die ersten Ausläufer des Tiefs sind bereits angekommen. Wir wachen früh auf durch lauten Geräusche: Den Wind, der durch die Bäume weht und auch durch die Brandung. Beides ist nicht zu überhören. Den Morgenspaziergang lassen wir heute ausfallen.
Die Wettervorhersage sagt frühestens am Dienstag eine Besserung vorher. Einziger Lichtblick: Es sind 17 Grad.
Am Nachmittag schauen wir ins La Buena Vida, ob sie bei dem Wetter geöffnet haben. Haben sie – man sitzt dort sogar recht windgeschützt. Ein Kaffee geht immer 🙂


Wir sind in Spanien, also warum nicht mitmachen bei der spanischen Weihnachtslotterie? Gesagt – getan und Lose gekauft.

Was ist an dieser Lotterie so besonders?
Das Internet kennt die Antwort:
Die spanische Weihnachtslotterie („Lotería de Navidad“)“ ist eine der ältesten, größten und beliebtesten Lotterien der Welt. Sie findet jedes Jahr am 22. Dezember statt und gilt in Spanien als fester Teil der Weihnachtskultur – vergleichbar mit einem nationalen Feiertag.
Die Lotterie funktioniert anders als deutsche Lotterien:
Jede Nummer wird mehrfach verkauft (normalerweise 180×).
Darum können viele Menschen den gleichen Hauptgewinn teilen.
📌 Du kaufst also nicht zufällig – du kaufst eine konkrete Nummer.
Die wichtigsten Gewinnklassen:
| Gewinnklasse | Name | Gewinn (pro Décimo) |
|---|---|---|
| 1. Preis | El Gordo | 400.000 € |
| 2. Preis | Segundo | 125.000 € |
| 3. Preis | Tercero | 50.000 € |
| 4. Preis | Cuarto | 20.000 € |
| 5. Preis | Quinto | 6.000 € |
Insgesamt fallen über 15.000 Gewinne an – deshalb gelten die Chancen als vergleichsweise gut, irgendetwas zu gewinnen.
Die Ziehung wird stundenlang im Fernsehen übertragen.
Besonders berühmt sind die Kinder des Colegio San Ildefonso, die singend die Gewinnzahlen verkünden.
Also Daumen drücken am 22.12. 🙂
Nachtrag mit Datum 21.12.:
Zwischenzeitlich haben wir aus Deutschland weitere Anfragen zum Kauf von Losen erhalten, sodass wir Stand heute, 21.12. insgesamt ein ganzes Los und zwölf Décimos haben. Wir haben Lose für uns alleine, mit Freunden zusammen, für Freunde und für Freunde von Freunden gekauft.

Inga möchte etwas vom Hinterland sehen, nicht nur Stadt und Strand. So planen wir heute nochmals die Tour am Stausee zu machen, die Gegend kennen wir und denken, dass es genau das Richtige für sie ist. Doch zuvor der Spaziergang am Strand zum Sonnenaufgang. Nina schläft länger, sodass Inga und ich alleine Richtung Hafen von Estepona gehen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tag und dem vielen Wind verspricht der heutige Tag deutlich besser zu werden. Zum Sonnenaufgang ist kaum eine Wolke zu sehen und es ist windstill.





Nina ist zwischenzeitlich auch wach, daher laufen wir zurück.

Nach dem Frühstück geht es los. 25 Minuten Fahrt und wir sind am Startpunkt der Wanderung angekommen. Gleich auf den ersten Metern hat man den klasse Blick auf La Concha, Ninas Lieblingsberg. Dieses Mal auch ohne Wolken.

Wir kennen den Weg, wir sind hier heute zum dritten Mal.





Die Drohne kommt auch zum Einsatz:
Die Tour am Ende: eine Stunde, vier Kilometer und 70 Höhenmeter

Zurück am Appartement steht Mittagessen auf dem Programm, anschließend ein wenig in der Sonne entspannen.
Nina hat von Inga und Claudio eine Hängematte zum Geburtstag geschenkt bekommen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage ist heute die Gelegenheit: Auf Baumsuche gehen und die Hängematte ausprobieren.


Den Abend lassen wir bei einem Glas Wein gemütlich ausklingen.
Inga ist gestern gekommen um mit Nina zusammen ihren Geburtstag zu feiern und auch um ein wenig aus der deutschen Nebelsuppe rauszukommen und die Sonne zu genießen. Der heutige Tag fängt dann auch, wie immer, mit einem Sonnenaufgangs-Spaziergang am Strand an. Es ist windig und mit 9 Grad doch etwas frisch.


Kaum ist dann aber die Sonne draußen wird es warm. Auf dem Rückweg ist es schon deutlich wärmer, als auf dem Hinweg.
Nach dem Frühstück fahren wir zu Carlos, Zu Hidden Flavours, dem Bio-Bauern, von dem wir wöchentlich unser Obst und Gemüse beziehen. Carlos hat in den letzten zwölf Monaten immer mehr Produkte in sein Sortiment aufgenommen. Aktuell hat er auch 25 Hühner, die innerhalb der kommenden zwei Wochen auf 75 aufgestockt werden sollen.



Wir kennen Grünkohl aus Deutschland als typischen Winteressen, meist im Norden der Republik. Wir fragen Carlos, ob es in der spanischen Küche auch was typisches mit Grünkohl gibt, Er meint, eher nicht, 80% der Kunden, die den Grünkohl kaufen sind Nicht-Spanier.







