Eine umgeplante Fahrradtour und ein Konzert

Unser Morgenspaziergang zeigt heute neben dem Sonnenaufgang auch ein schönes Sonnenlicht auf einer Wolkenfront über den Bergen.

Sonnenaufgang um 08:13 Uhr bei 11 Grad

Sonnenstrahlen auf Wolken

Palme – sieht richtig dramatisch aus

Gegen Mittag starte ich zu einer kleinen Berg-Fahrrad-Tour. Nach den Erfahrungen der letzten Touren habe ich eine einstündige Tour geplant mit 180 Höhenmetern. Also eher kurz, dafür aber mit An- und Abfahrten. Am Anfang sieht es auch ganz gut aus.

Fahrradweg

Doch wieder macht mir die Komoot-App einen Strich durch die Rechnung und der eingezeichnete Weg ist nicht befahrbar. Ich schiebe das Rad durch eine 100 Meter lange Engstelle (links ein Zaun, rechts hoch gewachsenes Schilf) in der Hoffnung, dass es danach, wie eingezeichnet, weiter geht.

Fahrradweg??

Leider ist dem nicht so. Also zurück und dann improvisieren. Am Ende ist es ja egal, wo ich fahre, Ziel ist ja, ein wenig Bergfahren zu üben.

Die gefahrene Tour

Links oben wäre es auch noch weiter gegangen. Ich kehre um, weil dort zwei freilaufende Hunde auf der Straße sind sind und den vorbeifahrenden Autos und Motorrad Fahrern nachlaufen. So sind es am Ende: 39 Minuten unterwegs, 9,3 km gefahren und 110 Höhenmeter trainiert. Das Höhenprofil zeigt, dass es immer auf und ab geht und es sich bei der Hinfahrt nicht um einen kontinuierlichen Aufstieg handelt und es bei der Rückfahrt nicht stetig bergab geht.

Höhenprofil

Am Abend gehen wir ins Zentrum. Teresa hat uns zu einem Konzert eingeladen, bei dem sie mitspielt. Sie spielt Laute.

Konzert-Plakat

Es war echt schön. Auch von der Location. Recht klein und übersichtlich. Ca. 20 Stücke werden gespielt und gesungen.
Auf dem Weg nach Hause kommen wir an den Brunnen vorbei, die Abends in verschiedenen Farben beleuchtet sind.

Brunnen in blau

Brunnen in pink

Die dritte Fahrradtour – diesmal geschafft

Nach unserem Spaziergang zum Sonnenaufgang und dem Frühstück steige ich aufs Rad, mit dem Ziel Marbella. Nach dem Platten und dem teils unwegsamen Untergründen beim letzten Mal (siehe: Die zweite Fahrrad-Tour (fast) habe ich in der Komoot-App die Route besser geplant.
Am Anfang ist der Weg wieder identisch mit den Abschnitten (Senda Litoral) unserer Spaziergänge. Es sind heute verhältnismäßig wenig Personen unterwegs, mit der Ausnahme von Puerto Banùs und Marbella.

Am Meer entlang nach Marbella

Am Meer entlang

Am Meer entlang

Auch mal direkt am Strand entlang

Zwischendurch ist die Senda Litoral nicht durchgängig, sodass ich bei San Pedro de Alcántara nahe der Autobahn fahren muss, und teilweise auch durch den Ort auf einer vierspurigen Straße.

Auch mal auf Straßen unterwegs

Danach komme ich wieder ans Meer und kann dort weiterfahren.

Wieder am Meer

Guter Dinge (bleibt heute so)

In Puerto Banús ist der Fahrradweg in der Mitte der Straße. Ich komme da vorbei, wo wir vor zwei Jahren gewohnt haben.

In dem Haus links – hinter der Palme, war unser Apartment vor zwei Jahren.

In Marbella esse ich mein mitgebrachtes Essen und schaue dabei auf den Strand.

Strand von Marbella

Nach meiner Mittags- und Ausruhpause geht es zurück. Ich fahre im Großen und Ganzen denselben Weg, den ich auch hinwärts gefahren bin.
Ich habe noch nie so viele Verkehrsüberschreitungen gemacht, wie heute: Viele Abschnitte des Weges sind für Radfahrer verboten. Einige sind erlaubt, wenn man das Rad schiebt. Und ich bin auch verkehrt in Einbahnstraßen unterwegs gewesen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich war nie alleine, es waren immer andere Fahrradfahrer um mich, die sich auch nicht an die Regeln gehalten haben. Selbst die Policía Locale hat mich und drei andere Fahrradfahrer nicht aufgehalten, als wir verboten unterwegs waren.

Mein Weg Estepona – Marbella – Estepona

Gefahren bin ich 59 km, davon ca. 40 direkt am Meer entlang, in 3:20 Stunden reiner Fahrtzeit. Mit Pausen, auf der Rückfahrt waren es vier, war ich knapp fünf Stunden unterwegs.

Spaziergang zum Hafen und Ausruhen am Strand – ein entspannter Tag

Nina schläft länger, es ist Sonntag, somit gehe ich eine kleine Morgenrunde alleine. Die Drohne ist mit dabei. Die Aufnahmen entstehen keine 200 m von unserem Apartment entfernt.

Ich laufe anschließend Richtung Estepona und auch von dort sehen die Farben einfach toll aus.

Kurz vor Sonnenaufgang

kurz nach Sonnenaufgang

Palme

Nina ist zwischenzeitlich wach geworden und sieht sich den Sonnenaufgang vom Balkon aus an.

Aussicht vom Balkon

Sonne, Meer und Palmen

Nach dem Frühstück laufen wir zum Hafen. Auf der Promenade ist noch nicht so viel los.

Promenade von Estepona

Am Hafen ist Sonntags immer ein Handwerkermarkt.

Handwerkermarkt am Hafen

Auch ein Blick auf die kleinen Schiffe ist sehenswert. Hier in Estepona sind allerdings keine so großen und teuren Jachten wir in Puerto Banus oder Marbella.

Hafen von Estepona

Auf dem Rückweg machen wir eine Pause am Strand. Wir sind auf 100 m hier ganz alleine. Nur ein paar wenige Spaziergänger kommen ab und zu vorbei.

Die Sonne genießen

Weit und breit keine Menschenseele

Alles zusammen waren wir 6 km unterwegs und haben dafür 1,5h gebraucht, inkl. dem Bummel durch den Markt.

Der Weg zum Hafen und zurück

An Nachmittag genießen wir die Aussicht auf das Meer und die Wärme der Sonne bei einem Café Latte im La Buena Vida…

Den Nachmittag genießen

… und lassen den Nachmittag gemütlich in den Abend übergehen. Wir haben dort fast zwei Stunden gesessen und einfach genossen.

Den frühen Abend genießen

Ein ganz normaler Arbeitstag

Heute ist wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Wir genießen den Vorteil unseren Morgenspaziergang am Strand zu machen. Es sind zwar nur 12 Grad, aber sobald die Sonne raus kommt, spürt man ihre Stärke und es wird einem warm.

Sonnenaufgang am Meer bei 12 Grad

Wie in der Überschrift geschrieben: Ein ganz normaler Arbeitstag mit geschäftlichen Terminen für mich und für Nina. Einkaufen, Waschen Bio-Kiste in Empfang nehmen (wie immer am Donnerstag) ,…

Drei Videos am Morgen

Ich nehme zu unserem Morgenspaziergang wieder die Drohne mit.
Ein Vogel, sitzt auf einem Baumstumpf, der aus dem Wasser heraus ragt. Am Ende ist er dann doch weg geflogen, ich habe ihn wohl verscheucht.

Bei dem zweiten bin ich mir nicht sicher, ob die Vögel die Drohne angreifen wollten, mit ihr spielen oder ob sie einfach nur neugierig sind. Ich wollte eigentlich über die Palme auf die Sonne zu fliegen, aber mit der Gefolgschaft ist mir das Risiko zu groß, da dass es nur ein Vorbeiflug geworden ist.

Währenddessen hat Nina mit ihrem Handy auch ein Video vom Strand gemacht. Hier ist dann auch Ton dabei.

Fotos sind natürlich auch entstanden

Sonnenaufgang

Palme

🙂 Schöne Farben

Mittagspause am Strand

Während Nina ihren Mittagsschlaf macht, laufe ich zum Hafen. Kurz vor dem Hafen ist der Strand besonders breit und normalerweise sind dort auch wenig Menschen. Ich möchte die Drohne mal tagsüber am Strand fliegen lassen.

Strandaussichten

Strandaussichten – Am Horizont rechts ist Gibraltar zu erkennen

Leider sind die Videos nicht so schön geworden, sodass ich hier nichts zeigen kann.
Auf dem Rückweg komme ich an mehreren Chiringuitos vorbei. Nach den kalten und regnerischen Tagen sind sie gut besucht. Jeder Platz wird genutzt. Tische und Stühle auch direkt auf den Strand gestellt.

Chiringuito

Ein andalusische Spezialität ist Fisch, der an Holzkohle gegrillt wird. Dazu dienen in vielen Fällen ausrangierte Boote, die mit Sand gefüllt werden und dann als Grill dienen.

Grillplatz

Bevor dann auch meine Mittagspause zu Ende geht kehre ich im La Buena Vida auf eine Café Latte ein.

Café Latte mit Aussicht

Am Abend ergibt sich dann doch noch eine Gelegenheit für ein Drohnen-Video.

Wenn Wolken mit im Spiel beim Sonnenauf- oder Untergang sind, sind die Farben klasse. Vor Allem, wenn die Wolken von unten angeleuchtet werden. Foto aus 45 m Höhe:

Kurzer Ausflug nach Marbella

Wir wachen auf und schauen aus dem Fenster: Klarer Sternenhimmel, keine Wolke. Windig. Wie es scheint, macht der Regen eine Pause. Wir können also unseren Morgenspaziergang am Meer machen.
Nach dem Frühstück fahren wir ins Manuka nach Marbella. Eigentlich nur auf einen Kaffee, am Ende gibt es dann für uns beide ein frühes Mittagessen.

Vom Parkplatz kommend den Blick aufs Meer genießen

Warten auf das leckere Essen

Der Gastbereich im Manuka ist dreigeteilt: ein kleiner Teil ist innen, im Café, der größte Teil ist im Außenbereich unterhalb der Promenade, von dort hat man keine Sicht auf das Meer, dafür sitzt man ruhiger und windstiller. Acht Tische stehen auch oben auf der Promenade. Wir setzen uns hierhin und genießen die Aussicht auf das Meer, die Promenade und die Palmen.

Blick auf die Promenade

Palme

Anfangs ist es noch recht gut auszuhalten, weil kaum Gäste neben uns sitzen und auch auf der Promenade ist noch wenig los. Im Laufe der Zeit ändert sich das und am Ende sind alle Tische um uns herum besetzt. Wir hören neben spanisch auch russisch und deutsch, mit asiatischer Aussprache. Marbella ist multilingual.
Es wird uns zu voll und zu laut. Auch in der prallen Sonne ist es (is ist wirklich grotesk, weil eigentlich nicht so warm) irgendwann nicht mehr auszuhalten.

Blick zurück auf das Meer

Nachmittags fängt es wieder an zu regnen. Lt. Wetterradar sollte das (erst mal) der letzte Schauer sein.

Trübe Aussichten – zunächst

Es regnet seit Donnerstag Abend. Gestern (Freitag) mehr oder weniger den ganzen Tag. Die Aussichten für heute sind auch nicht besonders.
Wir schaffen es nach dem Frühstück in einer Regenpause unseren Morgenspaziergang zu machen. Dabei sehen wir im Meer ein sehr eigenartiges Schiff, kaum 4 km vom Ufer entfernt (lt. MarineTraffic).
Wir laufen nach Estepona. Die meisten Bars und Cafés haben geschlossen, das liegt wahrscheinlich daran, dass sie kaum Innen-Plätze haben, sondern nur Tische im Außenbereich. Diese trifft das schlechte Wetter besonders.

Was transportiert das Schiff?

Die MarineTraffic App sagt mir, dass es sich um einen „Anhänger“ handelt, das von einem Schlepper gezogen wird und aus Italien kommt und nach Nantes in Frankreich fährt.

Wie schon so oft ist dann aber das Wetter besser, als die Vorhersage meint. Statt Regen ist der Tag eher trocken, wolkig mit größeren sonnigen Abschnitten. Temperaturen um die 19 Grad, meist aber sehr windig.

Den Platten reparieren lassen

Nach unserem Sonnenaufgangsspaziergang schaue ich, wo ich den platten Fahrrad-Reifen (siehe Die zweite Fahrradtour (fast) reparieren lassen kann. Google zeigt mir drei Fahrradhändler in Estepona an, die auch Fahrräder bzw. Reifen reparieren. Zwei per email kontaktiert, einen per WhatsApp angeschrieben. Die WhatsApp-Antwort war die schnellste (Ein email kam als unzustellbar zurück der andere hat bis zum Abend nicht geantwortet) Radikalbikes (WhatsApp) schrieb zurück: Ja, Reifen reparieren sie und ich kann jederzeit vorbeikommen. Also habe ich die Mittagspause genutzt und die 2,5 km dorthin, mitten rein nach Estepona, das Fahrrad geschoben. Vor Ort dann: „Dauert 15-20 Minuten.“ Ich nutze die Zeit und laufe zum Strand, um dort die Sonne zu genießen und meine Füße in den Sand zu stellen. Es gibt schlimmere Mittagspausen 🙂

Mittagspause – Warten auf die Reparatur

Ein Blick nach links und rechts zeigt mir, dass deutlich weniger Leute am Strand sind als noch die letzten Wochen. Man merkt, dass in Deutschland die Herbstferienzeit vorbei ist. Keine Kinder mehr hier und die Sprachen, die man hört, sind eher skandinavisch oder russisch.

Blick nach links

Blick nach rechts. Am Horizont der Felsen von Gibraltar

Nach 30 Minuten hole ich das Fahrrad wieder ab, zahle zehn Euro für den neuen Schlauch und den Einbau und radle erfreut nach Hause. Das Ganze ging super einfach und schnell. Hätte ich nicht so gedacht, auch aufgrund meiner Erfahrungen in Deutschland.
Abends lasse ich von der Dachterrasse die Drohne steigen und aus 70 m Höhe über dem Meer ein Sonnenuntergangsbild machen.

Sonnenuntergang aus 70m Höhe

Links: Marokko, dann Gibraltar, rechts: Estepona (im Dunkeln)

Drohnenvideos zum Sonnenaufgang

Heute planen wir nicht viel: Aufräumen, die Wohnung sauber und Waschen.
Bei unserem Morgenspaziergang nehmen wir die Drohne mit. Ich möchte weiter üben, was das Fliegen betrifft und auch einen Blick für bekommen, was die Kamera aufnehmen soll. Also heute eher Videos zum Sonnenaufgang. 🙂
Interessant ist, dass wenn ich die Drohne mehr als zehn Meter über dem Wasser fliegen lasse, sich die ein oder andere Möwe an der Drohne interessiert zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Feind oder Freund sind.

Die zweite Fahrrad-Tour (fast)

Der Tag startet, wie immer, mit einem Sonnenaufgangsspaziergang. Dieses Mal haben wir die Drohne mit.

Aber auch die Kameras in den Telefonen sind gut:

Nach Sonnenaufgang

Nach Sonnenaufgang

Ich nutze meinen freien Tag, um eine weitere Fahrradtour zu machen. Nach der Erfahrung mit den Bergen (siehe: Die erste Fahrrad-Tour (fast)) plane ich dieses Mal eine Tour im Flachland: Auf der Senda Litoral bis nach Marbella zu fahren. Hin und zurück sind es knapp über 50 km.

Senda Litoral

Die ersten Kilometer sind identisch mit den Wegen, die wir, in verschiedenen Etappen, morgens zum Sonnenaufgang entlang wandern.

Auf dem Weg nach Marbella

Noch guter Dinge…

Ein Weg zum Strand

Radweg?

Der Weg wird zusehends schlechter fürs Radfahren. Ich bin schon eine Stunde unterwegs und habe erst 10 km hinter mir. Schieben durch den Sand dauert auch länger als auf der Straße zu fahren.

Blick zurück auf den „Radweg“

Nach 16 km und 1:35 h ist dann auch Ende der Tour.

Ende der Tour

Also habe ich Nina und dem Audi die Koordinaten geschickt und auf das Abholen gewartet. Dabei hatte ich Gesellschaft.

Beim Warten vereint.

Klar ist mir dann auch, dass ich bei dem Tempo nicht bis Marbella gekommen wäre, das wären 3 Stunden Hinweg und dann nochmal zurück. Über die Straßen, direkt an der Autobahn entlang würde es sicher schneller gehen, aber dafür ist es nicht so schön.

Estepona – Marbella, nur die Hälfte des Hinweges geschafft

Abends trifft sich Nina noch mit ihrem Lieblingsbaum. Heute ist der Sonnenuntergang sagenhaft. Der Himmel brennt förmlich.

Der Himmel brennt

Estepona

Der Ort, in dem wir uns sehr zu Hause fühlen: Estepona, Costa del Sol, Andalusien. Hier sind 135 verschiedene Nationen zu Hause. Wir hören immer wieder Sprachen, wenn wir durch den Ort laufen oder im Café sitzen, die wir nie zuvor gehört haben – meistens jedoch ist es neben Spanisch überwiegend britisches Englisch und immer wieder Deutsch und Russisch. Manchmal Französisch.
Nina hat heute am Nachmittag einen Business-Call und ich nutze diese Gelegenheit nach Estepona reinzulaufen. Es sind keine 10 Minuten zu Fuß, dann bin ich im Stadtzentrum, wobei Stadt wohl der falsche Ausdruck ist. Es ist eher ein kleines Städtchen.

Das Internet weiß zu Estepona:
Estepona ist wirklich einer der charmantesten Orte an der Costa del Sol (Südspanien, Provinz Málaga, Andalusien). Viele sagen, sie sei das „authentische Marbella“ – nur ruhiger, spanischer und mit viel Charme.

Hier ist ein Überblick, was Estepona besonders macht 👇


🌅 1. Lage & Atmosphäre

  • Estepona liegt zwischen Marbella (ca. 30 km östlich) und Gibraltar (ca. 40 km westlich).
  • Rund 70 km südwestlich von Málaga.
  • Die Stadt hat sich – im Gegensatz zu vielen Orten an der Costa del Sol – ihren andalusischen Charakter bewahrt.
  • in der Altstadt: weiß getünchte Häuser, enge Gassen, überall Blumen in bunten Töpfen – sehr gepflegt, fast wie ein Freilichtmuseum.

💬 Viele Einheimische nennen Estepona: „El jardín de la Costa del Sol“ – der Garten der Costa del Sol.


🏖️ 2. Strände & Natur

  • Über 20 km Küste, mit gepflegten Stränden wie:
    • Playa de la Rada (zentral, direkt an der Altstadt)
    • Playa del Cristo (kleine, geschützte Bucht mit flachem Wasser – beliebt bei Familien)
    • Playa del Padrón (etwas außerhalb, mit Beachclubs wie Laguna Village)
  • Die Strandpromenade zieht sich kilometerweit mit Palmen, Cafés und Radweg – perfekt für Spaziergänge oder E-Bikes.

🏞️ Im Hinterland:

  • Sierra Bermeja, ein Gebirge mit roten Felsen und Korkeichenwäldern – toll zum Wandern oder Mountainbiken.
  • Auf 1.400 m Höhe: spektakuläre Aussicht auf Afrika und den Felsen von Gibraltar.

🏛️ 3. Altstadt & Sehenswürdigkeiten

  • Die Altstadt ist liebevoll restauriert, autofrei, und zählt zu den schönsten Andalusiens.
  • Sehenswürdigkeiten & Highlights:
    • Orquidario – das größte Orchideenhaus Europas 🌸
    • Ruta de los Murales Artísticos – über 60 große Wandgemälde an Hausfassaden 🎨
    • Plaza de las Flores – Herz der Stadt mit Orangenbäumen und Cafés 🍊
    • Puerto Deportivo (Yachthafen) – viele Bars, Tapas und ein kleiner Wochenmarkt am Sonntag

🍽️ 4. Kulinarik

  • Estepona ist bekannt für frischen Fisch und Meeresfrüchte, Tapas, Chiringuitos (Strandbars) und hervorragende spanische Küche.
  • Sehr beliebt:
    • Pulpo a la gallega (Oktopus)
    • Espetos (Sardinen am Spieß, über Holzkohle gegrillt)
    • Tinto de Verano oder Sangría am Strand
  • In der Altstadt und am Hafen gibt’s unzählige kleine Restaurants mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

🧘‍♀️ 5. Lebensgefühl

  • Estepona ist ruhiger und authentischer als Marbella, aber gleichzeitig sehr gepflegt, sicher und international.
  • Viele Deutsche, Briten, Skandinavier und Franzosen leben hier dauerhaft.
  • Trotzdem bleibt der Ort „spanisch“ – mit Siesta, Feria, Flamenco und Wochenmärkten.
  • Besonders schön: Die Beleuchtung und Blumendekoration – jedes Viertel hat seine eigene Farbe (z. B. blaue Blumentöpfe in der Calle Terraza).

🏡 6. Lebensqualität

Gute Verkehrsanbindung (A7, AP7, Flughafen Málaga ca. 50 Minuten)
Estepona gilt als einer der lebenswertesten Orte Andalusiens:
Sauber, ruhig, freundlich
Sehr gute medizinische Versorgung
Internationale Schulen

Hier ein paar Eindruck von meinem Spaziergang heute:

Estepona

Es wird schon die Weihnachtsbeleuchtung an den Häusern befestigt, in der Haupt-Straße sieht es dann am Ende aus, als ob die Straße ein Dach bekommt. Viele, viele kleine Lampen.

Vorweihnachtlich

Wenn man von dieser Haupt-Straße in die Nebenstraßen orientiert findet man viele kleine Gassen, die alle sehr schön mit Blumen bzw. Pflanzen dekoriert sind.

Nebenstraße

Pflanzen in der Stadt

Seitenstraße mit Pflanzen

Auch viele Häuser sind mit Blumen geschmückt

Estepona – Downtown

Blick auf das Meer

Die Töpfe haben in den unterschiedlichen Straßen unterschiedliche Farben

Pflanzen in der Stadt

Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend

Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend

Estepona, anderer Tag, anderes Wetter, aber thematisch hier passend

In fast jeder Straße und an jedem Platz findet man ein Café, eine Bar oder ein Restaurant. Meist mit Tischen draußen weil innen kein Platz für Tische ist. Das Leben findet draußen statt.

Café

Auf dem Rückweg noch lasse ich den Tag bei einem Glas Wein und dem Blick auf das Meer ausklingen.

Den Tag ausklingen lassen

Schöne Aussichten zum Feierabend

So sieht es hier aus

Heute ist es günstig um die Drohne hier aufsteigen zu lassen. Keine Nachbarn in der Nähe, kein Wind und das Meeresrauschen lauter als die Drohne. Ich starte sie von der Dachterrasse.
Blick zunächst auf Gibraltar (00:00), über Estepona, (00:20), die Strände (00:21 – 00:30), die Cafés bei uns ums Eck (weißes Gebäude bei 00:35), die Baumgruppe, die unser Haus verdeckt (00:37), Die Anlage, in der wir letztes Jahr waren (rote Gebäude bei 00:44) und der weite Blick aufs Meer, 00:52 – 01:04

Im Folgenden fliegt die Drohne vom Meer kommend über die Baumgruppe hinweg. In dem weißen Haus erkennt man drei Dachterrassen, zwei mit Pool und eine ohne, die mittlere Dachterrasse gehört zu unserem Appartement

Und noch ein Video, das zeigt, wie klar das Meer ist

Eine Blick-auf-den-Stausee-Runde

Nina schläft länger und ich mache die Sonnenaufgangs-Runde alleine. Heute bis zum Hafen. Ich bin schon um 7:00 Uhr unterwegs und die Farben sind einfach toll. Ich finde, wir hatten heute den schönsten Sonnenaufgang seit wir hier sind.

Der Himmel leuchtet schon 45 Minuten vor dem Sonnenaufgang

warten….

Einfach toll, wenn die Wolken von unten angestrahlt werden

Kurz vor dem Sonnenaufgang verblassen die Farben und wechseln in Pastelltöne.

Zwischenzeitlich ist Nina aufgestanden und schaut sich das Ganze von der Dachterrasse an.

Sonnenaufgang von der Dachterrasse

Meine Tour am Morgen: Einmal zum Hafen und zurück, 5,2 km

Zum Hafen und zurück

Nach dem Frühstück geht es los. Wir wollen nochmal dahin, wo wir letztes Jahr schon waren.

Der Weg zum Startpunkt

Die Gegend hatte uns gut gefallen und auch die Wege waren schön. Dieses Mal wollen wir mehr vom Stausee Embalse de la Concepción und seiner Mauer sehen und wählen einen anderen Wanderweg. Am Anfang geht es auf einer Schotterpiste voran.

Blick zurück

Zwischendurch hat meinen einen schönen Blick auf den Pico de la Concha, Ninas Lieblingsberg hier.

Pico de la Concha

Wir verlassen die Schotterpiste und biegen ab in einen schmalen Wanderweg.

Wanderweg

🙂

Nach einer Kurve dann der Blick auf Pico de la Concha, den Stausee Embalse de la Concepción und auf ein weißes Dorf, Almazara, das dazwischen liegt.

Schöne Aussichten

Mit der Drohne entstehen die folgenden Filme:

Wir gehen noch ein Stück weiter, bevor wir den Rückweg antreten

Happy

Zunächst geht es auch wieder auf einem schmalen Weg entlang.

Wanderweg

Auf dem Rückweg kommen wir an der Stelle vorbei, an der wir letztes Jahr schon waren und ziemlich genau dasselbe Foto gemacht haben

Der Stausee

Nina findet den Baum toll. Die Farbkontraste zum Wasser kommen auf dem Foto aber nicht wirklich gut rüber. In Natura sieht das besser aus.

Baum mit/ohne Kontrast

ZDF: Zahlen, Daten, Fakten: eine Stunde unterwegs, knapp 4 km mit 70 Höhenmetern

Unser Weg

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich zu Hause bzw. auf ein Glas Wein und einen Kaffee im La Buena Vida, dem Café direkt nebenan. Nina geht am Abend nochmal zum Strand.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Happy wife, happy life 😉

Die erste Fahrrad-Tour (fast)

Unsere Morgenrunde beginnt dieses Mal etwa 6 km von unserem Zuhause. Wir fahren mit dem Auto zu einem Parkplatz am Strand Playa de Guadalmina und starten beim Café Sonora Beach. Hier waren wir auch letzten Winter mehrfach. Und auch hier sind die Sonnenaufgänge einfach toll.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Es ist 7:44 und wir haben 19 Grad. Ist gut zum Aushalten

Unsere Morgenrunde

Am Ende sind wir 4,8 km gelaufen in etwas über einer Stunde.

Nach dem Frühstück fahre ich los. Meine erste Fahrradtour hier in Estepona dieses Jahr. Doch nach 40 Minuten stetigem Bergauf fahren, am Anfang durch Estepona, dann auf Nebenstraßen und auf Schotterpisten, verlässt mich meine Kondition. Von den geplanten 400 Höhenmetern schaffe ich gerade mal 150, von der geplanten Gesamtstrecke von 25 km schaffe ich nur 5 km. Nach einer kleinen Pause im Schatten trete ich den Rückweg an. Auf der direkten Route zum Meer und dann am Strand entlang bis nach Hause.

Meine heutige Rad-Tour

Estepona liegt am Meer, im Ort geht es aber schon hoch in die Sierra Bermeja. Der Vorteil: Durch die Berge haben wir hier diese milde Mikroklima, das so angenehme Temperaturen mit sich bringt. Der Nachteil für mich als Fahrradfahrer: Ich kann entweder direkt am Strand in die eine oder andere Richtung fahren, somit im „Flachland“ bleiben, oder ich muss irgendwie hoch in die Sierra Bermeja. Im „Flachland“ also auf dem Senda litoral de Estepona, dem Küstenwanderweg, macht es nicht wirklich Spaß, da hier auch viele Fußgänger unterwegs sind.
Zumindest die Rückfahrt ist einfach: rollen lassen und bremsen, bremsen und nochmal bremsen.
Nachmittags gehen wir ins Ikigai auf eine Iced Latte und einen Tinto de Verano.

Iced Latte

Tinto de Verano